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Unterspreewald (Gemeinde)

Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Unterspreewald
Unterspreewald (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Unterspreewald hervorgehoben
Koordinaten: 52° 5′ N, 13° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Dahme-Spreewald
Amt: Unterspreewald
Höhe: 72 m ü. NHN
Fläche: 26,01 km2
Einwohner: 796 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15910
Vorwahl: 035473
Kfz-Kennzeichen: LDS, KW, LC, LN
Gemeindeschlüssel: 12 0 61 510
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 41
15938 Golßen
Website: www.unterspreewald.de
Bürgermeister: Lothar Lorenz (Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr)
Lage der Gemeinde Unterspreewald im Landkreis Dahme-Spreewald
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Über dieses Bild

Die Gemeinde Unterspreewald (niedersorbisch Dolne Błota) liegt im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Sie wird vom Amt Unterspreewald verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

GemeindegliederungBearbeiten

Ortsteile:

Wohnplätze:

  • Kietz
  • Koplin
  • Wutscherogge[3]

GeschichteBearbeiten

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Leibsch, Neu Lübbenau und Neuendorf am See.[4]

Leibsch wurde im Jahr 1004 als Liubsi erstmals urkundlich erwähnt. Die „Colonie Neu Lübbenau“ wurde Mitte des 18. Jahrhunderts gegründet. Der ursprüngliche Name des Orts war „Libbenauerei im Schadowschen Busch“. Das alte Fischerdorf Neuendorf am See war um 1200 ein Vorwerk des Klosters Mönchehofe (heute Münchehofe).

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Leibsch Neu Lübbenau Neuendorf am See Jahr Unterspreewald Jahr Unterspreewald
1875 457 708 333 2001 906 2015 851
1910 353 632 316 2005 869 2016 845
1939 307 519 310 2010 862 2017 829
1946 404 674 412 2011 860 2018 796
1950 351 654 388 2012 868
1971 247 458 259 2013 855
1990 267 461 254 2014 830
1995 242 449 248
2000 227 423 243

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[5][6][7]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Gemeindevertretung von Unterspreewald besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[8]

  • Wählergruppe Unterspreewald: 6 Sitze
  • Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr: 3 Sitze
  • Einzelbewerber Bernd Rocher: 1 Sitz

BürgermeisterBearbeiten

  • 2003–2014: Arno Pötschick[9]
  • seit 2014: Lothar Lorenz (Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr)

Lorenz wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 76,5 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[10] gewählt.[11]

Lorenz ist gleichzeitig Ortsbürgermeister des Ortsteils Neu Lübbenau. Bernd Rocher ist Ortsbürgermeister des Ortsteils Leibsch, Bärbel Kernchen ist Ortsbürgermeisterin des Ortsteils Neuendorf am See.[12]

WappenBearbeiten

Das Wappen wurde am 13. März 2015 vom Ministerium des Innern des Landes Brandenburg genehmigt.

Blasonierung: „Unter grünem Schildhaupt, darin drei silberne Kienäpfel balkenweise, in Gold eine schwarze Libelle mit blauen Flügeln, nach der Figur begleitet von zwei schwarzen Rohrkolben mit abgeknickten Blättern.“

Die Gemeinde übernahm das 1996 dem alten Amt Unterspreewald genehmigte Hoheitszeichen.

 
Kirche Neu Lübbenau

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Denkmalliste steht die 1939 erbaute Dorfkirche Neu Lübbenau. Zur Gemeinde gehört auch der Neuendorfer See.

VerkehrBearbeiten

Die Gemeinde Unterspreewald liegt an der Bundesstraße 179 zwischen Märkisch Buchholz und Groß Leuthen.

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Hans von Rochow (1596–1660), Besitzer des Gutes Neuendorf am See
  • Martin Delius (* 1984), Politiker (Piratenpartei, Die Linke), wuchs in Neu Lübbenau auf

WeblinksBearbeiten

  Commons: Unterspreewald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Ortsnamen Niederlausitz; siehe auch: Deutsch-Niedersorbisches Wörterbuch, Stichwortsuche;
    sowie: ISBN 3-515-08664-1 Die Ortsnamen des Kreises Beeskow-Storkow; Seiten 226 bis 228
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Unterspreewald
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Dahme-Spreewald, S. 30–33
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  9. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 23
  10. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  11. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  12. Website des Ames Unterspreewald