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Unterschönau (Schönau am Königssee)

Ortsteil der Gemeinde Schönau am Königssee

Unterschönau ist seit 1978 ein Ortsteil der Gemeinde Schönau am Königssee im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land.

GeschichteBearbeiten

Vermutlich bereits ab Ende des 14. Jahrhunderts waren Unterschönau I und Unterschönau II der 7. und der 5. Gnotschafterbezirk der „Urgnotschaft“ Schönau im Berchtesgadener Land, das ab 1380 das Kernland der Reichsprälatur Berchtesgaden und der später eigenständigen, reichsunmittelbaren Fürstpropstei Berchtesgaden (1559–1803) bildete. Nach drei kurz hintereinander folgenden Herrschaftswechseln wurde 1810 das Berchtesgadener Land mit seinen Gnotschaften dem Königreich Bayern angegliedert und aus Schönau ab 1817 eine Gemeinde. 1978 erfolgte im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Wiederzusammenlegung der Gemeinden Schönau und Königssee in die Einheitsgemeinde Schönau am Königssee mit in etwa gleicher Gebietsgröße der einstigen Urgnotschaft. Seither sind Unterschönau I und Unterschönau II Ortsteile bzw. Gnotschaften von Schönau am Königssee.

1944 wurden die wertvollen Kunstgegenstände und Gemälde aus dem in Unterschönau am Bahnhof Unterstein abgestellten Göringzug ins Haus Hubertus gebracht, das Ludwig Ganghofer als Vorlage für seinen Roman Schloss Hubertus diente.[1]

EinrichtungenBearbeiten

In Unterschönau befindet sich die weltweit erste Kunsteisbahn für Rennrodeln, Bob und Skeleton (siehe: Kunsteisbahn Königssee).

→ Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Schönau am Königssee#Unterschönau

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hellmut Schöner (Hrsg.): Berchtesgaden im Wandel der Zeit – Ergänzungsband I. S. 456.

Koordinaten: 47° 36′ N, 12° 59′ O