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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Marktschellenberg
Marktschellenberg
Deutschlandkarte, Position des Marktes Marktschellenberg hervorgehoben

Koordinaten: 47° 42′ N, 13° 3′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Berchtesgadener Land
Höhe: 503 m ü. NHN
Fläche: 17,66 km2
Einwohner: 1776 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 83487, 83471
Vorwahl: 08650
Kfz-Kennzeichen: BGL, BGD, LF, REI
Gemeindeschlüssel: 09 1 72 124
Adresse der
Marktverwaltung:
Salzburger Straße 2
83487 Marktschellenberg
Website: www.marktschellenberg.de
Bürgermeister: Franz Halmich (LWG/FWG)
Lage des Marktes Marktschellenberg im Landkreis Berchtesgadener Land
BerchtesgadenEck (gemeindefreies Gebiet)SchneizlreuthSchellenberger ForstAinringAnger (Berchtesgadener Land)Bad ReichenhallBayerisch GmainBerchtesgadenBischofswiesenFreilassingLaufen (Salzach)MarktschellenbergPidingRamsau bei BerchtesgadenSaaldorf-SurheimSchneizlreuthSchönau am KönigsseeTeisendorfLandkreis TraunsteinÖsterreichKarte
Über dieses Bild

Marktschellenberg ist ein Markt des Landkreises Berchtesgadener Land im äußersten Südosten des bayerischen Regierungsbezirks Oberbayern. Kreisstadt und nächste größere Stadt ist Bad Reichenhall, die nächste Großstadt innerhalb Deutschlands ist München.

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Marktschellenberg ist Teil der hochalpinen Region Berchtesgadener Land im Süden des Landkreises Berchtesgadener Land. Gemeinsam mit den benachbarten Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Ramsau bei Berchtesgaden und Schönau am Königssee liegt Marktschellenberg innerhalb der geomorphologischen Einheit Berchtesgadener Talkessel[2] und ist nahezu völlig von den Berchtesgadener Alpen umgeben, deren Gebirgsstöcke sich wiederum im Osten, Süden und Südwesten ins österreichische Bundesland Salzburg erstrecken. Im Westen der Untersberg sowie im Osten der Hohe Götschen und die Barmsteine, zieht sich durch Marktschellenberg bis zur deutsch-österreichischen Grenze der letzte Flussabschnitt der bis dahin so bezeichneten Berchtesgadener Ache.

NachbargemeindenBearbeiten

Auf deutscher Seite gehören die südlich gelegene Nachbargemeinde Berchtesgaden und das nördlich gelegene gemeindefreie Gebiet Schellenberger Forst wie Marktschellenberg selbst zum Landkreis Berchtesgadener Land. Östlich von Marktschellenberg befinden sich drei deutsch-österreichische Grenzübergänge in Richtung Salzburg und die direkt hinter der Staats- und Gemeindegrenze im salzburgischen Tennengau gelegenen österreichischen Ortschaften Bad Dürrnberg (Gemeinde Hallein), Grödig (via Hangendenstein-Pass) und Hallein (via Zillwirt).

OrtsteileBearbeiten

1911 erfolgten zwei Umbenennungen: Aus Schellenberg Markt wurde Marktschellenberg; aus Schellenberg Land wurde Landschellenberg. Am 1. März 1911 wurde Ettenberg in die Gemeinde Landschellenberg eingemeindet. Am 1. Oktober 1969 wurden Marktschellenberg, Landschellenberg und Scheffau zur neuen Gemeinde „Marktschellenberg“ zusammengeschlossen.[3] Die einstigen Gemeinden bilden Gemarkungen, deren Ortsteile wiederum auch als Gnotschaften bezeichnet werden. Einzige Ausnahme bildet hierbei Scheffau als einstiger Hauptort der ehemals gleichnamigen Gemeinde.

Ortsteile und Gnotschaften der Gemeinde Marktschellenberg
Gemarkungen Ortsteile Art Anmerkungen
Marktschellenberg Marktschellenberg Hauptort der neuen Gemeinde mit „Bürgerhäusern“
vormals Sitz der „Hallinger“ der
Fürstpropstei Berchtesgaden
Landschellenberg Ettenberg
(Hinter- und Vorderettenberg)
Gnotschaft Eigenständige Gemeinde bis 1969
Götschen Gnotschaft
Schaden Gnotschaft
Schneefelden Gnotschaft
Unterstein Gnotschaft
Scheffau Mehlweg zu Neusieden Eigenständige Gemeinde bis 1969
Neusieden Gnotschaft
Oberstein Gnotschaft
Scheffau ehem. Hauptort

GeschichteBearbeiten

Zweiter Hauptort von Klosterstift und FürstpropsteiBearbeiten

 
Marktschellenberg, Anfang des 20. Jahrhunderts

Marktschellenberg war nach Berchtesgaden (Gründungsort und Sitz des Klosterstifts) der zweite Hauptort des Berchtesgadener Landes. Die Gebietsfläche des Berchtesgadener Landes entsprach ab 1155 dem Kernland des Klosterstifts Berchtesgaden, das 1380 zur Reichsprälatur Berchtesgaden und 1559 zur reichsunmittelbaren Fürstpropstei Berchtesgaden erhoben worden war. 1191 erstmals erwähnt,[4] wird der Ort „schellenberch“ 1211 zum ersten Mal schriftlich bezeugt.[5]

Neben Berchtesgaden wurde auch Schellenberg zum Standort einer Saline, die bis 1805 in Betrieb war. Nachdem 1286 in Schellenberg ein erst von Laien beziehungsweise einem „Hallinger“ (salinarius) geleitetes Salzamt eingerichtet wurde, erhielt der Ort bald Marktrechte, wenn auch vermutlich nur sehr eingeschränkt. Ein erster fürstlich benannter Marktrichter, dem nur die „Niedergerichtsbarkeit“ zustand, ist erst für 1334 nachweisbar. Die ersten „Hallinger“ waren noch Laien, im ausgehenden Mittelalter jedoch hatte sich dieses Salzamt als wichtigster Verwaltungsposten des Kloster- bzw. Kollegiatstifts etabliert und wurde aus den Reihen ihrer Augustiner-Chorherren besetzt.[6][7]
Siehe zu diesem Absatz auch den Abschnitt: Geschichte in Fürstpropstei Berchtesgaden

Im 16. Jahrhundert haben Einheimische Salz- und Holzhändler reformatorische Gedanken und Schriften verbreitet, die sie auf ihren Reisen in die protestantischen Städte Augsburg, Nürnberg und Regensburg erlangten. Eine bedeutende Keimzelle des Protestantismus bildete aber vor allem das im Salzburgischen benachbarte Dürrnberg.[8] Hier trafen Bergleute des Berchtesgadener Landes aus den Gnotschaften Au und Scheffau (heute eine Gemarkung von Marktschellenberg) auf eingewanderte Bergknappen aus dem lutherischen Sachsen und waren sehr offen für deren religiöse Unterweisung und Angebote zur Erbauung.[9] Während im Bistum Salzburg bereits zu Beginn der Reformationszeit unter dem Erzbischof Matthäus Lang (1468–1540) die Verfolgungen eingesetzt hatten, waren der Fürstpropstei diese Entwicklungen auf ihrem Herrschaftsgebiet offenbar längere Zeit entgangen.[9] Aber auch die 1572 durch Propst Jakob Pütrich veranlasste erste Vertreibung von Protestanten am Dürrnberg wie auch die „Visitationen“, denen des Öfteren Geldstrafen auf den Besitz lutherischer Schriften folgten, vermochte die Ausbreitung der neuen Lehre nicht mehr aufzuhalten. Schellenberg zählte neben den Gnotschaften Au, Gern und Scheffau zu den ersten Orten im Berchtesgadener Land, in der sie ihre Anhänger fand.[8][10] Doch am 22. April 1733 kam es in der Fürstpropstei Berchtesgaden zur Vertreibung der Protestanten. Es hatten sich gleich 800 Auer, Scheffauer und „Gerer“[11] über Hallein per Schiff nach Regensburg aufzumachen und von dort zu Fuß in die Städte und Gemeinden Kurhannovers zu gehen.[12]
Siehe zu diesem Absatz auch Abschnitte: Reformation und Gegenreformation, Vertreibungen und Emigration in Fürstpropstei Berchtesgaden

Säkularisation, Anschluss an BayernBearbeiten

Nach der Säkularisation von 1803 verlor das Berchtesgadener Land seine politische Eigenständigkeit als Fürstpropstei, darauf folgten kurz hintereinander drei Herrschaftswechsel. 1810 wurde das Berchtesgadener Land schließlich dem Königreich Bayern angegliedert[13] und aus dem Hauptort Schellenberg und den Gnotschaften Ettenberg und Scheffau gingen die Gemeinden Schellenberg Markt, Schellenberg Land, Ettenberg und Scheffau hervor. Die Gnotschaftsbezirke der genannten ehemaligen Gnotschaften werden auch noch nach ihrer Zusammenlegung in die Gemeinde Marktschellenberg bis zum heutigen Tag als „Gnotschaften“ bezeichnet.
Siehe zu diesem Absatz auch den Abschnitt: Nach der Säkularisation in Fürstpropstei Berchtesgaden

Mit der Einbindung in das Königreich Bayern unter der direkten Zuständigkeit des Landgerichts Berchtesgaden waren 1810 auch diese Gemeinden des Berchtesgadener Landes nunmehr dem Salzachkreis zugeordnet und ab 1817 Teil des neu geschaffenen Isarkreises, der seit 1838 Oberbayern heißt. Im Jahr 1868 erfolgte eine Unterteilung des Regierungsbezirks Oberbayern und die Eingliederung der noch getrennten Schellenberger Gemeinden in das Bezirksamt Berchtesgaden.

Das Ende der Salzförderung und die Außerbetriebstellung der Saline 1805 bedeutete für die Schellenberger Gemeinden einen wirtschaftlichen Einschnitt, der erst mit dem Aufkommen des Tourismus überwunden werden konnte. 1898 wurde in Schellenberg ein Turnverein gegründet.[14]

1911 erfolgte die Umbenennung zweier Gemeinden: Aus Schellenberg Markt wurde Marktschellenberg; aus Schellenberg Land wurde Landschellenberg. Am 1. März des gleichen Jahres wurde Ettenberg in die Gemeinde Landschellenberg eingemeindet.

Zeit des NationalsozialismusBearbeiten

Das für den Ort zuständige Bezirksamt Berchtesgaden wurde 1939 in Landkreis Berchtesgaden mit gleichem Zuständigkeitsbereich umbenannt.

NachkriegszeitBearbeiten

Am 1. Oktober 1969 wurden Marktschellenberg, Landschellenberg und Scheffau zur neuen Gemeinde Marktschellenberg zusammengeschlossen.

Seit dem 1. September 2012 sind die römisch-katholischen Pfarreien St. Andreas Berchtesgaden, Heilige Familie Au und St. Nikolaus Marktschellenberg zu einem Pfarrverband zusammengeschlossen.[15]

Geografisch-soziokulturelle ZuordnungenBearbeiten

Marktschellenberg liegt innerhalb der von der Gebirgsgruppe der Berchtesgadener Alpen umschlossenen Region Berchtesgadener Land. Ab 1155 nahezu deckungsgleich mit dem Kernland des Klosterstifts Berchtesgaden, das über die Jahrhunderte zu immer größerer Eigenständigkeit gelangte und zuletzt von 1559 bis 1803 zur reichsunmittelbaren Fürstpropstei Berchtesgaden erhoben worden war, grenzt sich diese Region noch heute kulturgeschichtlich und soziokulturell unter anderem vom benachbarten Chiemgau und innerhalb des gleichnamigen Landkreises Berchtesgadener Land vom vormals herzoglich bayerischen Bad Reichenhall und vom einst zum Fürsterzbistum Salzburg gehörenden Rupertiwinkel ab.[16][17][18] Somit gingen und gehen für Marktschellenberg zuständige Gemeindeverbände und Gebietskörperschaften wie der vormalige Landkreis Berchtesgaden und der jetzige Landkreis Berchtesgadener Land der Fläche wie auch den zugehörigen Gemeinden nach weit über die soziokulturelle Begriffseinheit „Berchtesgadener Land“ hinaus.[19]

Bezogen auf die Region Berchtesgadener Land sind u. a. auch die Schellenberger Weihnachtsschützenvereine Mitglieder der 1925 gegründeten Vereinigten Weihnachtsschützen des Berchtesgadener Landes.[20]

ReligionBearbeiten

Laut dem letzten Zensus von 2011 waren in Marktschellenberg von seinerzeit insgesamt 1.730 Einwohnern 1.314 römisch-katholisch (ein Rückgang von 13,2 % zu 1987) und 144 evangelisch (ein Rückgang von 2,0 % zu 1987), die Religionszugehörigkeit der restlichen 272 Einwohner wurde nicht aufgeschlüsselt. Bislang wird in den Statistiken der Volkszählungen neben „römisch-katholisch“ und „evangelisch-lutherisch“ lediglich noch die Zahl der „Ausländer“ angegeben – hier mit 161 (ein Zuwachs um 101,3 % zu 1987) von den nicht konkret aufgeschlüsselten 272 Einwohnern.[21] (→ siehe zu den diesbezüglich gemachten Angaben im Zensus 2011 u. a. auch die sie einschränkenden bzw. kritisierenden Abschnitte: Haushaltebefragung, Fragen zur Religion und Wissenschaftliche Kontrolle.)

Zur römisch-katholischen Pfarrgemeinde gehören neben der Pfarrkirche St. Nikolaus und der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung (Ettenberg) als Filialkirche auch die Pfarrkirche Zur Heiligen Familie sowie die Franziskuskirche als Teil der Pfarrei Heilige Familie im Berchtesgadener Ortsteil Au zum Pfarrverband Marktschellenberg in Marktschellenberg.[22][23] Seit September 2012 ist eine Zusammenlegung der römisch-katholischen Pfarreien St. Andreas Berchtesgaden, Heilige Familie Berchtesgadener Ortsteil Au und St. Nikolaus Marktschellenberg zu einem Pfarrverband in Planung.[24][25]

In Marktschellenberg gibt es weder eine evangelische Kirchengemeinde noch ein von evangelischen Christen genutztes Kirchengebäude. Die nächstgelegene evangelische Kirche ist die Christuskirche als Hauptkirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Berchtesgaden.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat setzt sich für die Sitzungsperiode 2014–2020 wie folgt zusammen:[26]

Freie Wählergemeinschaft (FWG) 4 Sitze
Ländliche Wählergemeinschaft (LWG) 3 Sitze
Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) 3 Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 1 Sitz
Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE) 1 Sitz

BürgermeisterBearbeiten

Nach seiner ersten Wahl zum Bürgermeister im April 2010[27] wurde Franz Halmich (FWG) im März 2014 im Amt bestätigt.[26][28]

WahlkreiseBearbeiten

Marktschellenberg gehört zum Bundestagswahlkreis Traunstein und zum Stimmkreis Berchtesgadener Land für Landtags- und Bezirkstagswahlen.

WappenBearbeiten

Marktschellenberg führt seit dem 19. Jahrhundert ein Wappen. Das jetzige Wappen führt die Gemeinde seit 1964 auf Grundlage eines Beschlusses des Gemeinderats und mit Zustimmung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren. Beleg hierfür ist eine Ministerialentschließung vom 12. März 1964.[29]

Blasonierung: „In Blau eine silberne Salzkufe mit sechszackigen blauen Stern vor gekreuztem Binde- und Löseschlüssel. Der goldene Schlüssel zeigt nach rechts.“[29]
Wappenbegründung: Die gekreuzten Schlüssel als Attribut des Simon Petrus verweisen auf den Patron des Klosterstifts und spätere Fürstpropstei Berchtesgaden als Landesherrschaft bis 1803. Die Salzkufe bezieht sich auf die für die Gemeinde bis 1805 jahrhundertelang wirtschaftlich bedeutsame Salzgewinnung. Der blaue Stern stammt aus dem Wappen der Herren von Gutrat, die im 13. Jahrhundert als salzburgische Ministerialen die hohe Gerichtsbarkeit ausübten. Die dominierenden Farben Silber und Blau symbolisieren die bayerischen Landesfarben.[29]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

SakralgebäudeBearbeiten

Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf einem Hochplateau in Ettenberg wurde zwischen 1723 und 1727 errichtet.

Die Pfarrkirche St. Nikolaus mit dem Schutzpatron der Salzschiffer wurde 1521 errichtet und 1870/71 nach Baufälligkeit im neugotischen Stil neugebaut. Der Turm von 1521 blieb erhalten.

ProfangebäudeBearbeiten

NaturschönheitenBearbeiten

Kulturelle TraditionenBearbeiten

  • Schellenberger Kirchtag, alljährlicher Jahrmarkt am Wochenende nach dem 4. Juli (Ulrichstag)
  • Schellenberger Weihnachtsschützen
  • Bauernmarkt

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

TourismusBearbeiten

Die Gemeinde ist mit Sitz und Stimme im Zweckverband Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee vertreten.

Ansässige UnternehmenBearbeiten

  • psm protech GmbH & Co. KG (Feinmechanik)

VerkehrBearbeiten

Verkehrstechnisch ist Marktschellenberg nur per Auto oder RVO-Bus erreichbar. Zwar war der Ort ab 1907 durch die Lokalbahn Berchtesgaden–Hangender Stein an das Eisenbahnnetz angeschlossen, diese wurde aber 1938 aufgrund eines sogenannten „Führerbefehls“ stillgelegt.

Durch Marktschellenberg führt die Bundesstraße 305, die Berchtesgaden mit Salzburg verbindet. Nördlich des Ortes befand sich an der B 305 bis zum Wegfall der Grenzkontrollen der Grenzübergang Hangendenstein.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und TöchterBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

  • Ludwig Bogner, ehem. Bürgermeister
  • Anton Gadringer, ehem. Bürgermeister
  • Stefan Imhof (1870–1963), Obermedizinalrat und Bürgermeister von Marktschellenberg (1899–1914) und später von Berchtesgaden (1946–1960), mehrfach ausgezeichnet als seinerzeit ältester amtierender Bürgermeister in der Bundesrepublik Deutschland
  • Alfons Kandler, ehem. Bürgermeister, 2009 ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse[30]
  • Benno Utzmeier, Pfarrer

Prominente BürgerBearbeiten

  • Hans Conrad Fischer (* 1926), Regisseur und Filmproduzent, das Elektrizitätswerk in Marktschellenberg gehört nach wie vor zu dessen Familienbesitz
  • Andreas Graitl (* 1984), ehemaliger Rennrodler, lebt in Marktschellenberg.
  • Herbert Gruhl, Umweltpolitiker (CDU, Grüne, ÖDP) und Autor, verbrachte seine letzten Lebensjahre in Marktschellenberg[31]
  • Steffen Rothacker (* 1987), früherer deutscher Skeletonsportler, lebt in Marktschellenberg.
  • Monika Springl (* 1987), ist eine Skirennläuferin und in Marktschellenberg aufgewachsen.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Markt Berchtesgaden – Flächennutzungsplan mit Landschaftsplanung, Kapitel: 2.6 Schutzgut Landschaft; Umweltberichte vom 6. März 2014 bis 6. März 2016, PDF-Datei S. 16 von 48 Seiten, online unter gemeinde.berchtesgaden.de
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 4734.
  4. Marktschellenberg: Gemeinde → Geschichte Abgerufen am 9. Juli 2011.
  5. geschichte.digitale-sammlungen.de Historischer Atlas von Bayern – Vergriffene Bände; Band: Altbayern Reihe I Heft 7: Fürstpropstei Berchtesgaden. S. 31
  6. books.google.com Walter Brugger, Heinz Dopsch, Peter F. Kramml: Geschichte von Berchtesgaden: Zwischen Salzburg und Bayern (bis 1594). Plenk, 1991. S. 919
  7. books.google.com Walter Brugger, Heinz Dopsch, Peter F. Kramml: Geschichte von Berchtesgaden: Zwischen Salzburg und Bayern (bis 1594). Plenk, 1991. S. 711
  8. a b berchtesgaden-evangelisch.de Alfred Spiegel-Schmidt: Reformation und Emigration im Berchtesgadener Land. Text zur Emigration der Protestanten aus der Fürstpropstei Berchtesgaden.
  9. a b Manfred Feulner: Berchtesgaden – Geschichte des Landes und seiner Bewohner. Siehe Kap. Die Vertreibung der Protestanten aus Berchtesgaden. S. 168–169
  10. Joseph Ernst von Koch-Sternfeld: Geschichte des Fürstenthums Berchtesgaden und seiner Salzwerke. Band 2, ab S. 131 f.
  11. Als „Gerer“ wurden und werden im heimischen Dialekt die Bewohner von Gern, seit 1953 Maria Gern bezeichnet.
  12. Joseph Ernst von Koch-Sternfeld: Geschichte des Fürstenthums Berchtesgaden und seiner Salzwerke. Band 3, ab S. 68 f.
  13. Joseph Ernst von Koch-Sternfeld: Geschichte des Fürstenthums Berchtesgaden und seiner Salzwerke. Band 3, ab S. 121 f.
  14. Hellmut Schöner (Hrsg.), A. Helm: Berchtesgaden im Wandel der Zeit. Reprint von 1929. Verein für Heimatkunde d. Berchtesgadener Landes. Verlag Berchtesgadener Anzeiger sowie Karl M. Lipp Verlag, München 1973, S. 362
  15. N.N.: Kirche im Berchtesgadener Land im Umbruch Meldung vom 9. August 2012 im Berchtesgadener Anzeiger
  16. Berchtesgadener Land Tourismus GmbH: Die Geschichte des Landkreises Berchtesgadener Land (Memento vom 13. Juli 2016 im Internet Archive): „Der ‚Landkreis Berchtesgadener Land‘ bildet sowohl geschichtlich und kulturell als auch wirtschaftlich eine Einheit; alle drei Teile - das eigentliche ‚Berchtesgadener Land‘ (im engeren Sinne der ehemaligen Landesherrschaft der Fürstpropstei Berchtesgaden), die Stadt Bad Reichenhall und das Land um Laufen - standen seit dem frühen Mittelalter über die Jahrhunderte hinweg bis hin zum Anfang des 19. Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen dem Fürsterzbistum Salzburg und dem Herzogtum Bayern, die den Salzreichtum des Gebietes beide für sich beanspruchten.“ – online unter berchtesgadener-land.com
  17. Dito: Gebrauch des Begriffs Berchtesgadener Land - „Das Berchtesgadener Land (lassen wir uns durch die irritierende Landkreisbezeichnung im Zug der Gebietsreform nicht verunsichern!) ist die Bezeichnung des Territoriums des ehemaligen Hochstiftes Berchtesgaden. Der Gebietsumfang des Territoriums ist deshalb exakt zu bestimmen.“ - Günter Kampfhammer: Gebietsnamen in Bayern S. 621; in Dieter Harmening, Erich Wimmer, Wolfgang Brückner (Hrsg.): Volkskultur, Geschichte, Region: Festschrift für Wolfgang Brückner zum 60. Königshausen & Neumann, Würzburg 1992.
  18. www. prangerschuetzen.de: Der Rupertiwinkel
  19. Hellmut Schöner (Hrsg.): Berchtesgaden im Wandel der Zeit – Ergänzungsband I. S. 18
    Das Berchtesgadener Land umfasst laut Schöner in „seinen historischen Grenzen Schellenberg bis Hallthurm, Schwarzbachwald und Hirschbichl“ beziehungsweise analog zum Berchtesgadener Talkessel lediglich den südlichen Teil des Landkreises mit den Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Schönau am Königssee, Marktschellenberg und Ramsau bei Berchtesgaden, die zusammen, seinerzeit aufgespalten in kleinteiligere Gnotschaften, das Kerngebiet des erst von Stiftspröpsten und zuletzt von Fürstpröpsten regierten Landes Berchtesgaden bzw. Berchtesgadener Landes bildeten.
  20. weihnachtsschuetzenverein-ramsau.de Zur Geschichte
  21. Marktschellenberg: Amtliche Statistik des LfStat S. 6 von 29 PDF-Seiten
  22. Walter Brugger (Hrsg.) u. a.: Geschichte von Berchtesgaden. Band III/1, 1999, S. 246.
  23. erzbistum-muenchen.de (Memento des Originals vom 12. Mai 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.erzbistum-muenchen.de Zum Pfarrverband Marktschellenberg.
  24. Die katholische Kirche im Berchtesgadener Talkessel; online über stiftskirche-berchtesgaden.de
  25. N.N.: Kirche im Berchtesgadener Land im Umbruch Meldung vom 9. August 2012 im Berchtesgadener Anzeiger
  26. a b Die Mitglieder des Marktgemeinderates Marktschellenberg ab 1. Mai 2014; online unter marktschellenberg.de
  27. Unser Bürgermeister Franz Halmich
  28. Marktschellenberg hat gewählt, Meldung vom 16. März 2014 im Berchtesgadener Anzeiger, online unter berchtesgadener-anzeiger.de
  29. a b c hbgd.de Zu Bedeutung und Ursprung des Berchtesgadener Wappens Haus der Bayerischen Geschichte
  30. Freizeit – was ist das?, Meldung vom 7. August 2009 zur Auszeichnung von Alfons Kandler mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, online unter bgland24.de
  31. volker-kempf.de (Memento des Originals vom 9. Februar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.volker-kempf.de Zitat eines Presseartikels im Berchtesgadener Anzeiger vom 24. Januar 2000 zur Gründung der Herbert-Gruhl-Gesellschaft mit Verweis auf den Aufenthalt von Herbert Gruhl in Marktschellenberg.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Marktschellenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien