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Strauch ist ein nördlicher Gemeindeteil der nordrhein-westfälischen Gemeinde Simmerath in der Städteregion Aachen im Regierungsbezirk Köln.

Strauch
Gemeinde Simmerath
Ortsteil-Logo von Strauch
Koordinaten: 50° 37′ 34″ N, 6° 20′ 10″ O
Höhe: 533 m
Fläche: 8,2 km²
Einwohner: 1175 (31. Dez. 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 143 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 52152
Vorwahl: 02473
Strauch (Nordrhein-Westfalen)
Strauch

Lage von Strauch in Nordrhein-Westfalen

GeographieBearbeiten

Unmittelbar im Osten schließt sich der Simmerather Ortsteil Steckenborn an. Zwischen Strauch und Steckenborn liegt der kleine Ortsteil Weidenbroich. Westlich von Rollesbroich fließen der Tiefenbach und der Bühlersbach.

GeschichteBearbeiten

Um 1560 gehört Strauch zur Simmerather Pfarrei. Später gehört Strauch zum Amt Kesternich im Kreis Monschau.

Bis Ende 1971 gehörte Strauch als eigenständige Gemeinde zum ebenfalls aufgelösten Kreis Monschau (siehe Aachen-Gesetz). Am 1. Januar 1972 wurde der Ort nach Simmerath eingemeindet.[2]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Im Ort befindet sich die Katholische Pfarrkirche St. Matthias aus den Jahren 1921/23.

VereineBearbeiten

Blasmusikvereinigung Strauch e.V

Trommler- und Pfeiferkorps 1929 Strauch e.V.

Tennisclub Blau-Weiß e.V.

Die Freiwillige Feuerwehr Simmerath unterhält in Strauch eine Löschgruppe.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Der Ort liegt an der L 246 zwischen Nideggen (Kreis Düren) und Simmerath-Mitte. Die nächste Anschlussstelle ist Aachen-Brand an der A 44.

WasserspeicherkraftwerkBearbeiten

Trianel plante zwischen Schmidt und Strauch ein Pumpspeicherkraftwerk mit einer Leistung von 640 Megawatt.[3] Das Projekt wurde 2013 wieder verworfen.

BildungBearbeiten

Der Ort verfügt über einen Kindergarten.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Einwohnerzahlen der Gemeinde Simmerath (Hauptwohnung) bei www.simmerath.de
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 309.
  3. http://www.aachen-hat-energie.de/speicher/speicherkraftwerk.php