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Simon Nüssel

deutscher Politiker (BP, CSU), MdL

LebenBearbeiten

Nach der Teilnahme am Zweiten Weltkrieg übernahm Nüssel 1947 einen landwirtschaftlichen Betrieb. Sein Sohn ist Manfred Nüssel.

Simon Nüssel lebte zuletzt bei Bad Berneck im Landkreis Bayreuth. Er starb am 17. November 2015 im Alter von 91 Jahren.[1]

Öffentliche ÄmterBearbeiten

  • 1954–1958 für die Bayernpartei sowie 1959–1994 für die CSU war Simon Nüssel Mitglied des Bayerischen Landtags und von 1966 bis 1970 dessen zweiter Vizepräsident.
  • 1957–1964 Landesvorsitzender der Bayerischen Jungbauernschaft.
  • Im Jahr 1970 wurde er zum Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten berufen und aus dieser Stellung heraus am 30. September 1987 – nach dem Tod von Minister Hans Eisenmann – zum Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ernannt.

AuszeichnungenBearbeiten

SonstigesBearbeiten

Nüssel initiierte die nach ihm benannte Simon-Nüssel-Stiftung an der Universität Bayreuth zur Förderung von Landwirtschaft und Ernährung.

Simon Nüssel war ab 1968 Einsatzflugzeugführer der Luftrettungsstaffel Bayern am Standort Bayreuth; von 1979 bis 1996 war er deren Vizepräsident.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ex-Landwirtschaftsminister Simon Nüssel gestorben. inFranken. 18. November 2015. Abgerufen am 31. Januar 2017.
  2. Bekanntgabe von Verleihungen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In: Bundesanzeiger. Jg. 25, Nr. 43, 9. März 1973.
  3. Bekanntgabe von Verleihungen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In: Bundesanzeiger. Jg. 28, Nr. 63, unbekannte Ausgabe.
  4. Bekanntgabe von Verleihungen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In: Bundesanzeiger. Jg. 30, Nr. 219, 21. November 1978.