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Tobias Reiß (* 23. August 1968 in Bayreuth) ist ein deutscher Politiker (CSU). Er ist seit 2008 Mitglied des Bayerischen Landtages.

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LebenBearbeiten

Reiß besuchte von 1974 bis 1979 die Grund- und Hauptschule in Ebnath und im Anschluss bis 1988 das Augustinus-Gymnasium in Weiden. Danach leistete er bis 1989 den Wehrdienst in Roding und Pfreimd ab. Danach studierte er bis 1995 das Fach Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth. Nach dem Studium hatte er bis 1997 ein Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Bamberg inne und danach war er als Rechtsanwalt tätig.

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

PolitikBearbeiten

Reiß ist seit 1990 im Gemeinderat Brand tätig. Er war Verbandsrat im Schulverband „Fichtelnaabtalschule“ in Ebnath und von Mai 1996 bis April 2002 und erneut ab 2005, Mitglied im Kreistag des Landkreises Tirschenreuth. Von 1989 bis 1993 war er Ortsvorsitzender der Jungen Union und von 1991 bis 1995 stellvertretender Bezirksvorsitzender der Jungen Union Oberpfalz. Später wurde er auch stellvertretender Ortsvorsitzender der CSU in Brand und Mitglied der Kreisvorstandschaft der CSU in Tirschenreuth. Seit dem 20. Oktober 2008 ist er Mitglied des Landtages in Bayern und vertritt dort den Stimmkreis Tirschenreuth (Wahlkreis Oberpfalz). Dort ist er sowohl Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, als auch Mitglied des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes. Im Jahr 2009 wurde er mit der Aufgabe des energiepolitischen Sprechers der CSU Landtagsfraktion betraut, wurde Vorsitzender der von 2011 bis 2013 tagenden Kommission zur parlamentarischen Begleitung der Energiewende und stellvertretender Vorsitzender des AK Energie der CSU. Im März 2017 wurde Reiß zum Vorsitzenden des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes gewählt. Am 11. April 2018 wurde zum neuen Parlamentarischen Geschäftsführer der CSU-Landtagsfraktion gewählt.[1]

SonstigesBearbeiten

Reiß ist eines der Mitglieder im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks, die von der CSU-Landtagsfraktion entsendet werden.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 12. April 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.frankenpost.de
  2. Mitglieder des Rundfunkrats. Bayerischer Rundfunk, abgerufen am 23. Mai 2014.