Robert Licu

rumänischer Handballspieler
Robert Licu
Spielerinformationen
Voller Name Robert Ioan Licu
Geburtstag 7. Mai 1969
Geburtsort
Staatsbürgerschaft RumäneRumäne rumänisch
Körpergröße 1,96 m
Spielposition Rückraum rechts
Wurfhand links
Vereine als Aktiver
von – bis Verein
0000–1990 RumänienRumänien Dinamo Bukarest
1990–1993 RumänienRumänien Uni Craiova
1993–1998 DeutschlandDeutschland SC Magdeburg
1998–1999[1] DeutschlandDeutschland ThSV Eisenach
1999[1]–2003 DeutschlandDeutschland SV Post Schwerin
2003–2004 DeutschlandDeutschland SC Magdeburg
Nationalmannschaft
Debüt am 1985
  Spiele (Tore)
RumänienRumänien Rumänien 243 (1054)
Vereine als Trainer
von – bis Verein
2018– RumänienRumänien Rapid Bukarest

Stand: 19. Oktober 2019

Robert Ioan Licu (* 7. Mai 1969) ist ein ehemaliger rumänischer Handballspieler. Aktuell ist er als Handballtrainer tätig.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Bei der 12. Handball-Weltmeisterschaft 1990 in der Tschechoslowakei gewann Licu mit der rumänischen Auswahl die Bronze-Medaille.

Robert Licu nahm für die rumänische Handballnationalmannschaft an den XXV. Olympischen Spielen 1992 in Barcelona teil. Bei diesem Turnier erzielte er in 6 Spielen 30 Tore für die rumänische Auswahl und belegte mit der rumänischen Auswahl den 8. Platz des Turniers.[2] In der Torschützenliste des Turniers belegte er den 4. Platz.

Nach den Spielen in Barcelona wechselte Licu 1993 in die Handball-Bundesliga zum SC Magdeburg, wo er bis 1998 einer der herausragenden Spieler war. Er hatte maßgeblichen Anteil am Gewinn des DHB-Pokal im Jahr 1996. Seine weiteren Stationen in Deutschland waren ThSV Eisenach und SV Post Schwerin. Im Jahr 2003 kehrte er noch einmal zum SC Magdeburg zurück, wo er den scheidenden Spielmacher Ólafur Stefánsson ersetzen sollte.

Der Linkshänder Licu absolvierte 243 Länderspiele für Rumänien und spielte auf der Position Rückraum rechts. Mit 1054 Toren ist er zweitbester Schütze Rumäniens hinter Vasile Stîngă.[3]

Nach seiner aktiven Laufbahn war Licu als Jugendauswahltrainer in Rumänien beschäftigt. Seit dem November 2018 trainiert er die Frauenmannschaft von Rapid Bukarest.[4]

FamilieBearbeiten

Robert Licu ist der Sohn des zweifachen Handballweltmeisters und ehemaligen Trainers des SC Magdeburg Gheorghe „Ghiță“ Licu.

ErfolgeBearbeiten

  • Rumänischer Meister 1992, 1993
  • Rumänischer Pokalsieger 1988, 1991
  • Deutscher Pokalsieger 1996
  • Deutscher Supercup 1996

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. sv-post-schwerin.de: Licu nach Startproblemen der Kanonier vom Dienst, abgerufen am 29. April 2012
  2. sports-reference.com: Robert Licu, abgerufen am 28. April 2012
  3. Liste der rumänischen Nationalspieler (PDF, S. 41, rumänisch, 2,8 MB)
  4. telekomsport.ro: Robert Licu este noul antrenor al echipei feminine de handbal Rapid Bucureşti, abgerufen am 19. Oktober 2019