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Pädagogische Hochschule Luzern

Die Pädagogische Hochschule Luzern entstand aus der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) und wird seit dem 1. August 2013 vom Kanton Luzern getragen. Als grösste der drei ehemaligen Teilschulen nahm sie im Herbst 2003 ihren Betrieb auf und bildet heute rund 2100 Studierende aus (Stand 2015)[2]. Rund 4800 Lehrer besuchen jährlich das Weiterbildungsangebot.[3][4]

Pädagogische Hochschule Luzern
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Gründung 2003
Trägerschaft staatlich
Ort Luzern
Rektor Hans-Rudolf Schärer[1]
Studierende Studium: 2087 (2015)
Weiterbildung: 4784 (2015)
Mitarbeiter 669 (2015)
Website www.phlu.ch

Nebst der Ausbildung erfüllt die Hochschule einen erweiterten Leistungsauftrag in den Bereichen Weiterbildung, Forschung und Entwicklung und Dienstleistungen.[4][5]

Inhaltsverzeichnis

AusbildungBearbeiten

Das Angebot umfasst einen Bachelor- oder Masterabschluss.[6]

Nach einem stufenübergreifenden Grundjahr können folgende Studiengänge gewählt werden:

  • Bachelor-Studiengang Kindergarten/Unterstufe (KU)
  • Bachelor-Studiengang Primarstufe (PS)
  • Master-Studiengang Sekundarstufe I (SEK I)

Im Bereich Anschlussstudien existieren folgende Angebote:

  • Master-Studiengang Schulische Heilpädagogik (HP)
  • Lehrdiplom Sekundarstufe II (Deutsch, Englisch, Französisch, Geographie, Geschichte, Mathematik und Sport) (SEK II)

WeiterbildungBearbeiten

Das Weiterbildungsprogramm ermöglicht es Lehrern, Schulleitern sowie andern Bildungsfachleuten ihre fachlichen, didaktischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen zu vertiefen und zu erweitern. Hauptauftraggeber für die Weiterbildungskurse ist der Kanton Luzern als verantwortlicher übergeordneter Schulträger. Aktuelle Weiterbildungskurse sind eine wichtige Voraussetzung, um schulische Innovationen (z. B. Lehrplan 21) umzusetzen und die Qualität der Schul- und Lehrleistungen konstant hoch zu halten. Die PH Luzern bietet nebst den Weiterbildungskursen auch Weiterbildungsstudiengänge (CAS, DAS, MAS) sowie EDK-anerkannte Zusatzausbildungen (ZA) für Lehrpersonen und Schulleitungen aller Stufen, Führungskräfte, Trainer/Coaches und weitere Spezialisten im Bildungsbereich an. Inhalte, Form und Umfang der Angebote richten sich nach dem Bedarf der öffentlichen Schulen sowie nach den Bedürfnissen der verschiedenen Zielgruppen aus.[4][7]

Forschung und EntwicklungBearbeiten

Die vier Forschungsinstitute dienen der Erweiterung des Wissens und der Verbesserung der Methoden rund ums Lehren und Lernen. Sie arbeiten im Auftrag öffentlicher und privater Institutionen. Sie sind eng mit der Lehre der PH Luzern verbunden und ermöglichen den Studierenden die Mitwirkung in Projekten.

Institut für Professions- und Unterrichtsforschung (IPU)Bearbeiten

Mit Fokus auf Bildungs- und Erziehungsprozesse im und durch Unterricht behandeln die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des IPU Fragen zur Kompetenzentwicklung in der Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen. (Video-)Analysen von Unterricht ermöglichen Einblicke in das komplexe Interaktionsgeschehen und generieren Wissen über Unterrichtsrealitäten und deren Lernwirksamkeit.

Institut für Schule und Heterogenität (ISH)Bearbeiten

Das ISH setzt sich auseinander mit Fragen, die dort auftauchen, wo die Verschiedenheit von Schülern zu einer zentralen Herausforderung für Schule und Unterricht wird.

Institut für Geschichtsdidaktik und ErinnerungskulturenBearbeiten

Das Institut für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen (IGE) der Pädagogischen Hochschule Luzern beobachtet, erforscht und dokumentiert den Umgang von Menschen mit dem Universum des Historischen.

Institut für Fachdidaktik Natur, Mensch, GesellschaftBearbeiten

Das IF NMG zeichnet sich durch drei perspektivische Schwerpunkte aus: Die Didaktik des geographischen Unterrichts, Didaktik des geistes- und sozialwissenschaftlichen Unterrichts und Didaktik des natur- und technikwissenschaftlichen Unterrichts. Die drei interperspektivischen Forschungsgruppen sind Didaktik des inter- und transdisziplinären Unterrichts, Lernmaterialien und Schulbuchforschung (inkl. Lernlabor) und Didaktik ausserschulischer Lernorte.[8]

DienstleistungenBearbeiten

Die PH Luzern bietet ein breitgefächertes Angebot an Dienstleistungen zur Optimierung von Bildungsprozessen. Diese Dienstleistungen – sie umfassen Informations-, Dokumentations- und Beratungsangebote für Studierende, Lehrer, Schulleitungen und Behörden, aber auch für weitere interessierte Kreise – machen das an der PH Luzern geschaffene und vermittelte Wissen so für eine breite Öffentlichkeit nutzbar.

Die Dienstleistungen umfassen:

  • Pädagogisches Medienzentrum
  • Zentrum Medienbildung
  • Zentrum Theaterpädagogik
  • Zentrum Menschenrechtsbildung
  • Zentrum Impulse für Projektunterricht und Projektmanagement
  • Psychologische Beratungsstelle
  • Fachberatungen
  • Stelle für Tagungs-, Event- und Publikationsmanagement[4][9]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. https://www.phlu.ch/ueber-uns/organisation-kontakte/rektorat/portrait-rektorat.html
  2. PH Luzern: Tätigkeitsbericht 2015. Hrsg.: PH Luzern. Luzern 2016, S. 54.
  3. PH Luzern: Tätigkeitsbericht 2015. Hrsg.: PH Luzern. Luzern 2016, S. 35.
  4. a b c d PH Luzern: Imagebroschüre 2013.
  5. Website PH Luzern.
  6. Website PH Luzern: Ausbildung.
  7. Website PH Luzern: Weiterbildung.
  8. Website PH Luzern: Forschung und Entwicklung.
  9. Website PH Luzern: Dienstleistungen.