Central Europe Pipeline System

Pipelinesystem der NATO zur Treibstoffversorgung in Mitteleuropa Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden
(Weitergeleitet von NATO-Pipeline)
Pfosten einer CEPS-Leitung bei Untergruppenbach

Das Central Europe Pipeline System (CEPS) ist das größte der zehn Pipeline- und Lagersysteme der NATO[1]. Es sichert zusammen mit dem Northern Europe Pipeline System (NEPS) die Treibstoff-Versorgung der NATO (NATO Pipeline System, NPS)[2] in Mitteleuropa und erstreckt sich auf Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und die Niederlande. In Deutschland verbindet es im Wesentlichen Luftwaffenstützpunkte in Westdeutschland, unter anderem in Büchel, Fürstenfeldbruck, Ramstein, Spangdahlem.

Den Verlauf der Hochdruck-Pipeline kann man an oberirdisch aufgestellten, rot-weiß bzw. orange-weiß gestreiften Pfosten erkennen, die auf Sichtweite stehen oder wenn beispielsweise eine Straße oder ein Bach unterquert wird.

Das Netz umfasst rund 5.300 km Streckenlänge mit Rohrdurchmessern zwischen 6 und 12 Zoll. Es verbindet 29 NATO-Depots und 6 nicht-militärische Depots mit einer Gesamtspeichermenge von 1,2 Millionen Kubikmetern, militärische und zivile Flughäfen, Raffinerien, zivile Depots und Seehäfen.[1]

Im Verteidigungsfall ist vorgesehen, den Betrieb der Rohrleitungsnetze auf deutschem Boden von den Pipelinepionierverbänden der Bundeswehr abzuwickeln und die Tanklager militärisch zu sichern.[3] Bis 2001 waren die Pipelinepioniere, denen in Friedenszeiten nur die Schadensbeseitigung unterliegt, Teil des Territorialheers, den Einheiten der Bundeswehr, die selbst im Kriegsfall noch nationalen Oberbefehl unterstehen sollten. Sie waren beauftragt mit der „Aufrechterhaltung der Operationsfreiheit für die NATO-Streitkräfte, einschließlich des Schutzes rückwärtiger Gebiete, um damit eine Voraussetzung für die Vorneverteidigung zu schaffen“, also „Raum- und Objektschutz, Verkehrsführung, Sanitätsversorgung“, schließlich „logistische Aufgaben“, unter denen natürlich die Treibstoffversorgung eine wichtige Rolle spielt. Dieser Truppenverband ist ausgebildet, zerstörte Abschnitte durch mobile Rohrsysteme zu überbrücken, um auch unter Gefechtsbedingungen die Leitungen für die logistische Versorgung erhalten zu können.[4]

GeschichteBearbeiten

 
Tanklager der FBG bei Altenrath

NATO-Pipelinesystem NPSBearbeiten

Das NATO-Pipelinesystem NPS wurde während des Kalten Krieges errichtet, um die Streitkräfte der Allianz mit Treibstoff zu versorgen. Zu diesem Zweck wurde ein modulares Konzept entwickelt, mit dem alle Kraftstoffanforderungen durch eine Kombination von 16 unkompliziert zu handhabenden und kompatiblen Modulen erfüllt werden können, die Kraftstoff in jedem Einsatzgebiet aufnehmen, speichern und verteilen können.[2]

Central Europe Pipeline System CEPS als Teil des NPSBearbeiten

Das CEPS, 1958 im Rahmen des allgemeinen NATO-Infrastrukturprogrammes gegründet, bündelte einzelne bereits vorhandene oder im Bau befindliche nationale Pipelines und Infrastrukturvorhaben zu einem Gesamtprogramm, um die militärische Treibstoffversorgung in Mitteleuropa sicherzustellen. Das CEPS gliedert sich regional in Pipeline-Devisions (Betriebsabschnitte) und diese wiederum in sogenannte Distrikte.

Deutscher Anteil am CEPSBearbeiten

Die Bundesrepublik hat gemäß der Charta der CEPS die Verpflichtung für den Betrieb, die Instandhaltung, die Schadensbeseitigung und die Sicherung der auf ihrem Boden liegenden Betriebsabschnitte übernommen, nämlich der 6. und 7. Pipeline-Division. Die Pipeline Division 6 ist geografisch identisch mit dem früheren Bereich des Bundeswehr-Territorialkommando Süd, die Pipeline Division 7 mit dem Bereich des früheren Bundeswehr-Territorialkommando Nord, der deutsche Teil des NEPS schließlich mit dem des früheren Bundeswehr-Territorialkommando Schleswig-Holstein.

Eigentümer und Betreiber der militärischen Pipeline-Systeme der NATO und der Bundeswehr auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland ist der Bund. Verwaltet wurde der deutsche Anteil zunächst durch die bundeseigene Industrieverwaltungsgesellschaft (IVG), die vor 1951 unter dem Namen „Montan-Industriewerke“ firmierte, das Unternehmen, dem die meisten Spreng- und Kampfstofffabriken des nationalsozialistischen Deutschlands unterstanden.[5]

Eine Tochtergesellschaft der IVG, die bereits 1956 gegründete[6] Fernleitungs-Betriebsgesellschaft (FBG), ist bis heute für die Pipelines zuständig, während eine andere Tochter, die Vereinigte Tanklager und Transportmittel GmbH (VTG), die ehemals 6.400 bundeseigenen Eisenbahn-Kesselwagen verwaltet und zum Eisenbahn-Transport der Kraftstoffe zur Verfügung stellte. Die FBG ist als Erfüllungsgehilfe dem Bund für die Durchführung von Aufgaben des Betriebs dieser Systeme verantwortlich. Die Rechtsform einer GmbH wurde gewählt, weil der Bundeswehr im Rahmen der festgelegten Personalstärke keine Stellen zur Verfügung standen und stehen, um die Aufgaben wahrzunehmen.[6]

Lediglich die FBG hat sich als bundeseigenes Unternehmen erhalten und ist für Transport und Lagerung der Treibstoffe zuständig. Ihr Sitz befindet sich in Bonn-Bad Godesberg mit der Hauptverwaltung und den zunächst drei (entsprechend den zuständigen Territorialkommandos)[7], dann zwei Bereichsverwaltungen in Xanten (2015 aufgelöst) und Idar-Oberstein (jetzige Betriebszentrale). Von hier erfolgt die Steuerung des Betriebs und die Überwachung der Pipelinesysteme in Deutschland.

Die Rechtsnachfolgerin der IVG, die private IVG Immobilien, betreibt über ihre Tochter IVG Logistik GmbH weitere Tanklager, die an das CEPS direkt oder indirekt angeschlossen sind. 2007 wurden die Tanklagerstandorte der IVG von der TanQuid GmbH & Co. KG erworben und integriert.

Das Stammkapital der FBG liegt traditionell in zwei Händen: 51 % zunächst bei der VEBEG GmbH, Frankfurt/M., inzwischen beim Bundesministerium der Verteidigung, 49 % zunächst bei bei der IVG Logistik GmbH, später bei der IVG Tanklager-Betriebsführungsgesellschaft und inzwischen bei der TanQuid Betriebsführungsgesellschaft mbH.

Einrichtungen in DeutschlandBearbeiten

 
NATO Pipeline France and neighbouring countries, 1970.

Angeschlossen an das CEPS sind in Deutschland NATO-Tanklager in beziehungsweise bei

sowie nationale Tanklager[10] in

Zur Abwicklung von Produkt- und Materialtransporten im Rangierdienst verfügte die FBG zumindest zeitweise auch über eigene Schienenfahrzeuge wie Lokomotiven und Güterwagen.[11]

Mit zunehmendem Alter der Pipeline und ihrer angeschlossenen Infrastruktur sowie durch steigende Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit wächst auch der finanzielle Unterhaltungsaufwand. So führt eine einzige Firma folgende Referenzen mit Bezug zur Pipeline für die Jahre 2008–2019 auf:[12]

  • NEPS: 2008–2012 Erneuerung von 2 Tanklägern, 4 Übergabestationen und 3 Pumpstationen in Norddeutschland und Dänemark
  • NEPS und CEPS
    • seit 2011 Einführung instationäre Leckerkennung für 126 Pipelineabschnitte auf 973 km Länge in Deutschland
    • 2016–2018 Erneuerung des Massenbilanzierungs- und Abrechnungssystems im Pipelinenetzwerk auf 753 km Länge mit 9 enthaltenen Pump- und 62 Übergabe-/ Schieberstationen
  • CEPS
    • 2009–2016 Erneuerung von 8 Tanklägern, 28 Übergabestationen, 18 Pumpstationen und 12 Verladestationen in Mittel- und Süddeutschland
    • Neubau der zentralen Leitwarte seit 2012 mit „Cube Technologie“ für 5 Operator-Arbeitsplätze
    • Tanklager Altenrath: Erneuerung Leittechnik und Automatisierungstechnik, Tankrehabilitation, Einführung Fernüberwachung 2010–2015
    • Tanklager Würselen: Einführung Fernüberwachung 2010–2014
    • Tanklager Hohn: Erneuerung und Erweiterung TKW-Anlage, Einführung Fernüberwachung 2009–2015
    • Erneuerung Leittechnik und Automatisierungstechnik:
      • Tanklager und Pumpstation Bitburg: 2012–2015
      • Tanklager Fürfeld 2014–2016
      • Tanklager Bellheim 2015–2017
      • Tanklager Zweibrücken 2014–2017
    • Hochdruckpumpstation Engden: Verfahrenstechnische Anpassung der Pumpen an geänderte Anforderungen 2014–2015

FinanzierungBearbeiten

Der Betrieb der Kraftstoffleitungen wird von der Central Europe Pipeline Management Agency (CEPMA) gesteuert, die seit 1. Juli 2012 Teil der NATO Support Agency (NSPA) ist. Betrieb und Wartung der Kraftstoffleitungen und sonstigen Anlagen (insbesondere Depots) sind Aufgabe der nationalen Betreiberorganisationen (Deutschland: FBG), auf deren Gebiet sich die Kraftstoffleitungen befinden (Gastgeberstaaten). Die Kosten des CEPS einschließlich der CEPMA werden durch Einnahmen aus militärischer und nicht-militärischer Nutzung sowie durch Beiträge der Teilnehmerstaaten gedeckt. Die Finanzierung der FBG als Betreibergesellschaft erfolgt aus den Haushalten des Bundes und der NATO. Der deutsche Beitragsanteil wird im Einzelplan 14 (Bundesministerium der Verteidigung) des Bundeshaushaltes veranschlagt.[13][14][15]

Haushaltsjahr Mio. €
1998 17
1999 11
2000 11
2001 12
2002 10
2003 12
2004 11
2005 7
2006 7
2007 9
2008 9
2009 11
2010 7
2011 11
2012 12
2013 14
2014 10
2015 12
2016 17
2017 16
2018 17
2019 19
2020 17

Für 2019 und 2020 sind die aktuellsten Soll-Ansätze angegeben, für alle anderen die Ist-Ansätze.

Zivile VersorgungBearbeiten

Bereits 1959 wurde die Möglichkeit geschaffen, bei freien Kapazitäten nach Abdeckung des militärischen Bedarfs auch zivile Bedarfsträger zu versorgen. So übernimmt die FBG in den von ihr verwalteten Pipeline-Netzen auch Transport und Lagerung von Flug- und Bodenkraftstoffen für zivile Kunden, zum Beispiel die Versorgung von deutschen Zivilflughäfen mit Kerosin oder den Transport von Kerosin aus deutscher Raffinerieproduktion. 2009 gingen rund 90 Prozent der transportierten Kraftstoffe an zivile Abnehmer. Zu den größten zivilen Abnehmern gehören die Flughäfen Frankfurt, Köln/Bonn, Zürich und München. Im Jahr 2016 wurden rund 12 Millionen Kubikmeter an zivile Abnehmer ausgeliefert. Begünstigt durch globale Nachfragesteigerung der Transportmenge durch CEPS und der durch die Trockenheit des Jahres 2018 verursachte niedrige Wasserstand des Rheins (Ausfall von Schiffstransportkapazität) war 2018 das bisher erfolgreichste Geschäftsjahr: Gleichzeitig berücksichtigte die FBG erstmals offen in ihren Planungen, dass mittel- und langfristig auch aufgrund klimapolitischer Vorgaben und technologischer Entwicklungen der Bedarf an fossilem Flugkraftstoff sinken dürfte.

Werte aus den Jahresabschlüssen der FBG
Jahr Abgabemenge an zivile und

militärische Kunden in Mio. m³

Umsätze aus nichtmilitärischer

Mitnutzung in Mio. €

Beschäftigte
1977 rd. 750[6]
1980er rd. 1.000[7]
2005 4,9 16,0
2006 5,1 20,8 359
2007 5,6 24,9 351
2008 5,97 27,0 351
2009 5,95 32,5 351
2010 6,15 34,5 348
2011 5,92 35,1 346
2012 5,09 32,3 347
2013 4,73 31,2 349
2014 keine Einzelwerte veröffentlicht 32,0 345
2015 33,4 324
2016 33,2 314
2017 36,8 316
2018 41,3 321

Auszüge aus der Betriebshistorie für den Bereich der BundesrepublikBearbeiten

1962Bearbeiten

Im Winter 1962/63 wurde zur Behebung der Heizölknappheit im süddeutschen Raum ein Teil der NATO-Treibstoffleitungen für den zivilen Bedarf zur Verfügung gestellt. Eine für diesen Zweck zusätzlich verlegte und von der Fernleitungsbetriebsgesellschaft (FBG) betriebene Feldleitung brach, so dass etwa 35 m³ Heizöl im Wasserschutzgebiet der Gemeinde Auenheim ausflossen. Den dadurch entstandenen Schaden musste die FBG ersetzen.[16]

1966Bearbeiten

Beginn der Planungen zur Anbindung des (damaligen Marine-) Fliegerhorsts Schleswig an die Jütland-Pipeline und den dazu notwendigen Bau der Pipeline vom Abzweigschacht Neuberend zum Tanklager Groß-Rheide.[17]

1972Bearbeiten

Errichtung des Tanklagers Hodenhagen auf etwa 190.000 m². Der Name diente zur Verschleierung der genauen Lage, die geografisch näher an Hademstorf liegt. Es war über den 147 km langen Abschnitt Bramsche–Hodenhagen an die Pipeline angebunden.[18][19]

1974Bearbeiten

Angesichts der von Jahr zu Jahr stark ansteigenden Ausgaben hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am 5. Dezember 1974 den Bundesrechnungshof gebeten zu prüfen, ob eine GmbH die geeignete Organisation für den Betrieb des NATO-Pipelinesystems in der Bundesrepublik ist oder ob ein Regiebetrieb diese Aufgabe der Landesverteidigung wirtschaftlicher durchführen könnte. Nach Abwägung aller Möglichkeiten wurde die bisherige Organisationsform als die wirtschaftlich sinnvollste betrachtet und beibehalten[6], aber die Sicherstellung der personellen Einsatzbereitschaft des Systems im Spannungs- und Ernstfall zu verbessern.[20]

1981Bearbeiten

Bei Kirchberg (Hunsrück) war ab 1981 im Rahmen des Ausbaues des NATO-Pipeline-Systems der Bau eines Tanklagers vorgesehen. Das Lager sollte Kraftstoff für die Bundeswehr und die verbündeten Streitkräfte aufnehmen. Mit einem Baubeginn wurde nicht vor 1995 gerechnet.

1984Bearbeiten

Ende September 1984 ereignete sich ein Manöverschadensfall in der Gemarkung Henstorf/Lippe. Die britischen Streitkräfte haben aus einer Pipeline Treibstoff entnommen und mittels Schläuchen zu drei Feldtanklagern geleitet. Beim Umfüllvorgang in den drei Tanklagern sind etwa 150 Liter Benzin in das Erdreich gedrungen. Obwohl nach den Feststellungen des zuständigen Kultur- und Wasserbauamtes des Kreises Lippe das Grundwasser durch das eingesickerte Benzin nicht gefährdet gewesen sein sollte, hat es das verseuchte Erdreich abtragen lassen.[21]

1985Bearbeiten

Am 9. Januar 1985 gegen 17 Uhr brach aufgrund starken Frosts die Schweißnaht der Kerosinpipeline auf dem Flugplatz Bitburg, 34.000 Liter gelangten ins Erdreich.[22]

1990er JahreBearbeiten

Die Reduzierung der Bundeswehr nach Ende des Kalten Krieges, aber insbesondere die verringerte Präsenz der alliierten Streitkräfte seit den 1990er Jahren, hat zu einem deutlichen Rückgang des militärischen Bedarfs geführt. Zur Anpassung an diese Veränderung wurden mehrere „Neutralisierungspläne“ (NP 1 bis NP 3) aufgestellt. 2011 waren weite Teile des Pipelinesystems bereits seit einigen Jahren nicht mehr durch ein NATO Minimum Military Requirement (NATO MMR) getragen und werden seit dem auch nicht mehr über das NATO-Infrastrukturprogramm finanziert, was die Investitionsausgaben im CEPS-Betriebshaushalt ansteigen lässt. Die militärisch nicht mehr benötigten Anlagen des NATO-Pipelinesystems werden mit Stickstoff befüllt. Die jährlichen Kosten einer Mindestbetreuung dieser Anlagen wurden 1995 mit rund 600.000 DM angegeben.

1992Bearbeiten

Die vorhandene Pipeline Unterpfaffenhofen–Leipheim soll im 3. Bauabschnitt um das Stück Leipheim–Aalen erweitert und über das Tanklager Aalen an das CEPS angeschlossen werden. Der bestehende Pipelineabschnitt versorgt die Flugplätze Leipheim, Lechfeld, Landsberg und Fürstenfeldbruck und weitere militärische Einrichtungen im süddeutschen Raum durch Abholung von Kraftstoffen aus dem Tanklager Unterpfaffenhofen. Der Jahresbedarf an Flugturbinenkraftstoff für die Flugplätze Lechfeld, Landsberg, Fürstenfeldbruck betrug zu diesem Zeitpunkt ca. 70.000 m³ und galt als Rechtfertigung für den Erweiterungsbau und die damit verbundenen Kosten von etwa 104 Mio. DM: Pipeline Lechfeld–Unterpfaffenhofen: 43,3 Mio. DM (NATO-Anteil: 40 Mio. DM), Pipeline Leipheim–Lechfeld: 28,5 Mio. DM (NATO-Anteil: 26,5 Mio. DM), Pipeline Aalen–Leipheim: 32 Mio. DM (NATO-Anteil: 29,5 Mio. DM).[23]

Die vorhandene Pipeline Ginsheim–Flörsheim soll im 2. Bauabschnitt um den Abschnitt Flörsheim–Westerburg als Teil des NATO-Infrastrukturprogrammes erweitert werden. Es ist das bisher noch fehlende Verknüpfungselement zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil des NATO-Pipelinesystems in der Bundesrepublik Deutschland.[24]

2006Bearbeiten

1989 lief die Betriebserlaubnis für das zwischen Kehl und Tübingen verlaufende, rund 100 Kilometer lange Teilstück des CEPS aus (Baujahr 1960/61). Um die Genehmigung zur Wiederaufnahme des Betriebs dieses Teilstücks zu erlangen (was von der NATO auch mit Blick auf ihre Osterweiterung ausdrücklich gefordert wurde), musste die Pipeline komplett neu verlegt werden. Der Pipeline-Abschnitt bildet die einzige Verbindung zwischen den in Süddeutschland gelegenen Anteilen des NATO-Pipelinesystems und dem Gesamtsystem. Ohne diese Wiederanbindung an das Gesamtsystem wären die süddeutschen Pipelineanteile nicht wirtschaftlich nutzbar. Nach der zustimmenden Entscheidung des Freiburger Regierungspräsidiums wurde am 13. Mai 2006 der neu gebaute Abschnitt nach vier Jahren Bauzeit übergeben. Die gesamten Baukosten betrugen ohne Mehrwertsteuer 89,8 Mio. DM, davon trug das NATO-Sicherheits-Investitionsprogramm (NSIP) 85,9 Mio. DM, ebenso weitere 14 Mio. DM zur Herstellung des gesetzeskonformen Zustandes (teilweise aus Umweltschutzauflagen) des Tanklagers Tübingen. Zusätzlich wurden über 2 Mio. DM an Entschädigungszahlungen für betroffene Grundstückseigentümer geleistet. Die jährlichen Unterhaltungskosten der Pipeline wurden mit zirka 179.000 DM und die Unterhaltungskosten für das Tanklager Tübingen mit zirka 679.000 DM angegeben.[25][26] Das 1990 stillgelegte Tanklager Bodelshausen wurde in diesem Zusammenhang ebenfalls wieder in Betrieb genommen und an die Pipeline angeschlossen. Bis zur Stilllegung wurden darüber straßengebundene Treibstofftransporte von jährlich 30.000 m² abgewickelt.

Aufgrund der Mitte 2003 durch die NATO getroffenen Entscheidung zur Stilllegung von zunächst sieben in Deutschland militärisch nicht mehr benötigten und zivil praktisch nicht genutzten CEPS-Tanklagern und deren dazugehörenden Pipelineabschnitten (ca. 600 km) wurde die Stilllegung bis 2004 eingeleitet und bis 2007 umgesetzt (NP 1). Bis Mitte 2004 wurden diese Anlagen in einem sicheren Zustand an die Wehrbereichsverwaltungen (Eigentümer und Betreiber) zurückgegeben; einige Pipelineabschnitte konnten an private Gaspipelinebetreiber veräußert werden. 2006 wurde das Tanklager Goch an die Standortverwaltung Düsseldorf zurückgegeben und weitere ca. 128 km Pipeline wurden stillgelegt oder an die Wehrbereichsverwaltung West zurückgegeben.

2007Bearbeiten

Das Tanklager Boxberg, das mit einer Leitung zum Tanklager in Untergruppenbach an das Pipelinenetz angeschlossen war, wurde einschließlich des dazugehörenden Pipelineabschnitts von Heilbronn nach Boxberg 2007 stillgelegt und an die zuständigen Stellen zurückgegeben. 2014 wurden Umbauarbeiten abgeschlossen, die eine Nutzung der Tanks als Lager für flüssige Düngemittel ermöglichen sollen.[27]

Ab dem 2. Halbjahr 2007 wurde die Zusammenlegung der beiden Betriebszentralen der FBG und der beiden Zentrallabore in der Betriebsverwaltung Süd in Idar-Oberstein eingeleitet.

2008Bearbeiten

Am 21. Oktober 2008 wurde das letzte 80 Kilometer lange Teilstück der CEPS von Aalen nach Leipheim fertiggestellt,[28] so dass alle Militärflugplätze westlich von München durchgängig über das CEPS mit Flugkraftstoff versorgt werden.

Ab 2008 stieß das jetzt noch intakte System erstmals in einigen Regionen bzw. Teilabschnitten an systembedingte Kapazitätsobergrenzen, insbesondere an bestimmten Einspeisepunkten. 2019 gab die FBG an, das gegenüber 2018 nochmals erhöhte Kundeninteresse an Transporten im CEPS aufgrund der Auslastung des Systems nicht in vollem Umfang bedienen zu können.

2012Bearbeiten

Weitere Stilllegungsbeschlüsse von 2012, um die Struktur des Fernleitungsnetzes in wirtschaftlicher Hinsicht zu optimieren, sahen ab 2014 ca. 600 km Pipeline und vier Tanklager auf deutschem Boden zur Stilllegung vor. Die Umsetzung soll 2021 abgeschlossen sein.

2012 begann, befördert durch die geplante Schließung des Tanklagers Heilbronn, die Planungsarbeit zur Anbindung des Flughafen Stuttgart an das CEPS[29], um die Anlieferung des Kerosins per Schiffs- und Straßentransport zu ersetzen. Das Projekt geriet 2018 ins Stocken, als 160 Grundstückseigentümer ihre nötige Zustimmung verweigerten, die 19 Kilometer lange Leitung in ihrem Grund zu verlegen[30] und wurde 2019 eingestellt.[31]

2015Bearbeiten

2015 wurde der Verkauf des Pipelineabschnittes Bramsche–Hodenhagen vorbereitet[18], was die bisherigen Transporte zum bereits verkauften Tanklager Schäferhof beendete, nachdem das Tanklager Hodenhagen bereits 2014 zum Verkauf angeboten wurde.[19]

2017Bearbeiten

Die Stilllegung des Tanklagers in Untergruppenbach einschließlich des dazugehörenden Pipelineabschnitts wurde im März 2017 aufgrund zivilen Bedarfs um mehrere Jahre verschoben.[32]

2018Bearbeiten

Von 2014 (NP 3) bis Ende 2018 wurden auf dem Gebiet der Bundesrepublik insgesamt 260 km Pipeline und zwei Tanklager außer Betrieb genommen und an die BIMA abgegeben. Die Stilllegung eines weiteren Streckenabschnitts wurde Ende 2018 aufgrund fortbestehenden militärischen Bedarfs gestrichen.

Unter Verantwortung der Fernleitungs-Betriebsgesellschaft (FBG) waren im Jahr 2018 noch für NEPS und CEPS in Betrieb (in Klammern Werte von 1993)[33]:

  • 14 Tanklager (31) mit 103 Tanks
  • 22 Hochdruckpumpen (50)
  • ca. 1.765 km unterirdische Fernleitungen (3.026) in den Durchmessern DN 100–DN 300 und die dazugehörigen Pumpstationen und Schieberschächte
  • 11 Tankkraftwagen-Befüllanlagen (31)
  • 2 Eisenbahnkesselwagen-Befüllanlagen (3)

AngriffeBearbeiten

AnschlägeBearbeiten

  • Am 14. Juni 1984 verübten Mitglieder der linksextremistischen Terrorgruppe „Revolutonären Zellen“ einen Sprengstoffanschlag auf die Rohrleitungen bei Lorch, um „Kriegsprojekte der Imperialisten“ zu stoppen und setzten den Anschlag in Beziehung zu weiteren Aktionen in der Region, wie dem Protest gegen die angeblich geplante Erweiterung des Tanklagers in Bodelshausen bei Tübingen um 20.000 m² auf insgesamt 30.000 m² (im Verlauf der Pipeline von Aalen–Lauchheim gelegen) sowie der Blockade der Friedensbewegung am US-Raketenstützpunkt Mutlangen, der mit Treibstoff aus der Pipeline versorgt werde.[7][34]
  • Am 11. Dezember 1984 verübten Terroristen der belgischen Cellules Communistes Combattantes (CCC) mehrere Sprengstoffanschläge auf das Pipeline-Netz, bei denen insgesamt sechs belgische Ventil-Stationen („valves pits“) zerstört wurden. Es liefen 433 m³ Kraftstoff aus, der Systemausfall blieb jedoch lokal begrenzt und belief sich zeitlich nur auf wenige Tage.[35] Da bei einer Verhaftung von Angehörigen der RAF im Juli 1984 in Frankfurt Pläne gefunden wurden, die auch die Treibstoffleitungen in Belgien betrafen, vermuteten die Sicherheitsbehörden einen Zusammenhang zur RAF.[7]
  • Am 8. Januar 1985 entsteht bei einem Sprengstoffanschlag auf die Pipeline bei Hohenahr (Lahn-Dill-Kreis) angeblich nur geringer Schaden.[7]
  • Am 8. April 1985 verübte die „Kämpfende Einheit Ulrike Meinhof“ der „Revolutionären Zellen“ einen Sprengstoffanschlag auf eine Pumpstation der Pipeline etwa 40 km östlich von Mutlangen, bei dem 60.000 bis 80.000 DM Sachschaden entsteht.[7][34]
  • Am 4. Mai 1985 (zum 30. Jahrestag des NATO-Beitritts der Bundesrepublik) bekannten sich „illegale Militante“, Sympathisanten der Rote Armee Fraktion (RAF), zu einem Sprengstoffanschlag auf die NATO-Pipeline bei Ehringhausen und am 10. Mai 1985 erneut zu einem Anschlag bei Badbergen.
  • In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1985 wurde bei Mörfelden ein Schieberschacht des Pipelineabschnittes angegriffen, der der Treibstoffversorgung der Rhein-Main Air Base diente. Der Anschlag stand in Zusammenhang mit der Anti-Startbahn-West-Bewegung.[7]
  • Am 23. September 1985 wurde ein Sprengstoffanschlag auf eine CEPS-Pipeline bei Limburg an der Lahn verübt, bei dem mehr als 10.000 Liter Kraftstoff ausliefen. Der Anschlag wird der RAF zugeschrieben.[36]
  • Am 8. November 1985 versuchten vermutlich Sympathisanten der RAF einen Sprengstoffanschlag auf die NATO-Pipeline bei Hückelhoven-Baal zu verüben.[37]

SpionageBearbeiten

Am 2. Juni 1976 wurden die Eheleute Lothar und Renate Lutze sowie Jürgen Wiegel, alle drei Angehörige des Bundesministeriums der Verteidigung, wegen des Verdachts geheimdienstlicher Tätigkeit gegen die Bundesrepublik Deutschland vorläufig festgenommen. Ihnen wurde vorgeworfen, mehrere Jahre unter nachrichtendienstlicher Führung des Agentenführerehepaares Gerstner in Koblenz als Spione für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR gearbeitet und ihren Auftraggebern geheimgehaltenes Material aus ihren Arbeitsbereichen geliefert zu haben. Darunter befanden sich vermutlich auch Pläne, Analysen und Berichte aus dem Bereich des NATO-Pipeline-Systems (Verlauf und Kennzeichnung) sowohl für den Betrieb im Frieden wie für den Verteidigungsfall.[38]

CEPS als Teil des NATO Pipeline System (NPS)Bearbeiten

Bestandteile des Pipeline- und Lagersystems[2]
Abkürzung Bezeichnung Nationales bzw. multinationales Pipelinesystem Länge[35] Anmerkungen
NOPS Norwegian Pipeline System Norwegen 99 km nicht vollständig integriert, besteht aus Verteilungssystemen, Lagern und Seeterminals, durch kurze Pipelines verbunden, von Küstentankschiffen versorgt
NEPS North European Pipeline System Dänemark, Deutschland 676 km in älteren Veröffentlichungen als Jütland-Pipeline-System (JPS) bezeichnet[39][17]
UKGPSS United Kingdom Government Pipeline and Storage System Großbritannien 2.400 km auf www.nato.int nur in der russischen Sprachversion erwähnt[40]
CEPS Central Europe Pipeline System Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Niederlande 5.182 km
NIPS Northern Italy Pipeline System Italien 797 km
POPS Portuguese Pipeline System Portugal 123 km
GRPS Greek Pipeline System Griechenland 783 km
TUPS (2teilig) Turkish Pipeline System Türkei 3.204 km Western Turkey Pipeline / Eastern Turkey Pipeline
ICPS Icelandic Pipeline System Island ?

Seit 1990 wurden Teile des System mehrfach zur Unterstützung von Out-of-area-Operationen der NATO im Irak, Kosovo, in Bosnien, Libyen und Afghanistan genutzt.[41]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • The NATO Pipeline: delivering fuel in peace, crisis and conflict. In: Pipelines International. Juni 2011, S. 57–58 (pipelinesinternational.com).
  • Ute Mattigkeit: Giftdämpfe aus geheimen Rohren. In: Die Tageszeitung. 26. Januar 2000, S. 9 (taz.de).
  • Marion Hahn: Umweltkrank durch NATO-Treibstoff? Multiple Chemikalien-Sensitivität durch JP8. In: Wissenschaft & Frieden. Nr. 1, 2002 (bei wissenschaft-und-frieden.de).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Central Europe Pipeline System (CEPS). NATO, 9. März 2017, abgerufen am 17. Februar 2020 (englisch).
  2. a b c NATO Pipeline System. NATO, 9. März 2017, abgerufen am 17. Februar 2020 (englisch).
  3. Die Bundeswehr 1989. (PDF) Organisation und Ausrüstung der Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland zum Ende des Kalten Krieges. O. W. Dragoner, Februar 2012, abgerufen am 31. Oktober 2017.
  4. Spezialpionierregiment 164. Abgerufen am 11. März 2020.
  5. Informationsstelle Militarisierung (IMI) » Bodelshausen und die Pipeline. Abgerufen am 8. März 2020 (deutsch).
  6. a b c d Bundesrechnungshof: Bemerkungen des Bundesrechnungshofes zur Bundeshaushaltsrechnung (einschließlich der Bundesvermögensrechnung) für das Haushaltsjahr 1975. (PDF) In: Drucksache 8/373. Deutscher Bundestag, 11. Mai 1977, abgerufen am 29. Februar 2020.
  7. a b c d e f g Die Früchte des Zorns. Abgerufen am 8. März 2020.
  8. Neuburg: Knotenpunkt im Pipeline-Netz der Nato. Abgerufen am 29. Februar 2020.
  9. Wolfgang Görg: 40 Millionen Liter Kerosin im Wald – Ein Tanklager bei Pfungstadt ist Teil eines europaweiten Leitungsnetzes der Nato, das den Frankfurter Flughafen mitversorgt in Wiesbadener Kurier S. 6 vom 25. Januar 2020
  10. @1@2Vorlage:Toter Link/www.terrwv.bundeswehr.de(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Übersichtskarte) zu CEPS bei bundeswehr.de (abgerufen am 28. Dezember 2012).
  11. http://www.privat-bahn.de/FBG.html, http://www.bahn-express.de/archiv/77694-02.htm, https://www.rangierdiesel.de/index.php?view=fahrzeuge&object=kork&nav=1406157&lang=1&action=results
  12. Referenzen - proAsset - System Engineering. Abgerufen am 11. März 2020.
  13. Haushaltsrechnung des Bundes für das Haushaltsjahr 2010. (PDF) Bundesministerium der Finanzen, abgerufen am 31. Oktober 2017.
  14. Bundeshaushaltsplan 2017, Einzelplan 14. (PDF) Bundesministerium der Finanzen, abgerufen am 31. Oktober 2017.
  15. Bundeshaushaltsplan 2020, Einzelplan 14. (PDF) Bundesministerium der Finanzen, abgerufen am 17. Februar 2020.
  16. Der Bundesminister der Finanzen: Über- und außerplanmäßige Haushaltsausgaben im 4. Vierteljahr des Rechnungsjahres 1963. (PDF) In: Drucksache IV/2506. Deutscher Bundestag, 10. Juli 1964, abgerufen am 29. Februar 2020.
  17. a b BGH, Urteil vom 29. 3. 1984 – I ZR 32/82. Abgerufen am 8. März 2020.
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