Hauptmenü öffnen

Murat Akın

belgisch-türkischer Fußballspieler

Murat Akın (* 22. Oktober 1986 in Sint-Niklaas) ist ein belgisch-türkischer Fußballspieler, der für Kardemir Karabükspor spielt. Er erlangte von der türkischen Sportpresse dadurch Aufmerksamkeit, weil er mit seinen Vereinen insgesamt sieben Mal von der TFF 1. Lig in die Süper Lig aufgestiegen war. Von diesen sieben Aufstiegen erreichte er sechs in den Jahren 2010 bis 2016 hintereinander.[1]

Murat Akın
Murat Akın İBB.JPG
Murat Akın (2014)
Personalia
Geburtstag 22. Oktober 1986
Geburtsort Sint-NiklaasBelgien
Größe 174 cm
Position Mittelfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2004–2005 KSK Beveren 2 0(0)
2005–2008 FC Nieuwkerken-St. Niklaas 58 (20)
2008–2012 Kasımpaşa Istanbul 91 0(6)
2011–2012 → Orduspor (Leihe) 33 0(5)
2012 Antalyaspor 1 0(0)
2013 Torku Konyaspor 15 0(0)
2013 Kayseri Erciyesspor 15 0(0)
2013–2015 Istanbul BB/Başakşehir 17 0(2)
2015 → Kayserispor (Leihe) 14 0(2)
2015–2016 Kardemir Karabükspor 30 0(8)
2016 FC Wil 16 0(2)
2017 Göztepe Izmir 16 0(2)
2017 Sakaryaspor 15 0(2)
2018 Kardemir Karabükspor 14 0(1)
2018 Adana Demirspor 4 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 6. Januar 2019

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Murat Akın startete seine Profilaufbahn beim KSK Beveren, wo er es allerdings auf lediglich zwei Profiligaeinsätze brachte und schließlich 2005 zum FC Nieuwkerken-St. Niklaas in die dritthöchste Spielklasse des Landes wechselte, wo er zu einem Stammspieler wurde. Zum Frühjahr 2008 wechselte er zum türkischen damaligen Erstligisten Kasımpaşa und wurde auch hier auf Anhieb Stammspieler. Nachdem sein Verein zum Saisonende den Klassenerhalt nicht hatte erreichen können, spielte er in der kommenden Saison in der TFF 1. Lig. Hier gelang ihm mit seiner Mannschaft der direkte Wiederaufstieg in die Süper Lig. In der Saison 2009/10 verlor er unter dem neuen Trainer Yılmaz Vural seinen Stammplatz und machte als Ersatzspieler zehn Ligapartien.

Zur neuen Saison wurde er an den Zweitligisten Orduspor ausgeliehen. Mit seiner neuen Mannschaft erreichte er über die Play-off-Phase der TFF 1. Lig den Aufstieg in die Süper Lig.

Zur Saison 2011/12 kehrte er zum mittlerweile wieder zweitklassig spielenden Kasımpaşa zurück. Hier erhielt er unter dem neuen Trainer Uğur Tütüneker, mit dem er bereits bei Orduspor zusammengearbeitet hatte, wieder seinen Stammplatz. Gegen Saisonende wurde Tütüneker wie letzte Saison bei Orduspor durch Metin Diyadin ersetzt. Auch Diyadin setzte wieder Akın. So erreichte man wie letzte Saison mit Orduspor auch mit diesem das Playoff-Finale der TFF 1. Lig. Hier setzte man sich in der Verlängerung 2:3 gegen Adanaspor durch und erreichte den Aufstieg in die Süper Lig.

Zur Saison 2012/13 wechselte er ablösefrei zum Erstligisten Antalyaspor.[2] Nachdem er bis zur Winterpause fast ausschließlich auf der Ersatzbank saß, wurde zur Winterpause sein Vertrag nach gegenseitigem Einvernehmen mit der Vereinsführung aufgelöst.[3]

Wenige Tage nach seiner Vertragsauflösung mit Antalyaspor wurde sein Wechsel zum Zweitligisten Torku Konyaspor bekanntgegeben.[4] Mit diesem Verein erreichte er über den Playoffsieg den Aufstieg in die süper Lig und vollbrachte damit diesen Erfolg mit drei verschiedenen Vereinen in Folge.

Zum Sommer 2013 wechselte er zum Erstligisten Kayseri Erciyesspor. Diesen Verein verließ er zur nächsten Rückrunde und heuerte anschließend beim Zweitligisten Istanbul Büyükşehir Belediyespor an. Mit diesem Klub beendete er die Saison als Meister und stieg in die Süper Lig auf.

Für die Winterpause 2014/15 wurde er an Zweitligisten Kayserispor ausgeliehen.[5] Auch mit diesem Verein erreichte er die Zweitligameisterschaft und damit den Aufstieg in die Süper Lig. Dadurch wurde Akın die Ehre teil fünfmal in Folge in den Erstligaaufstieg erreichte zu haben. Nach Saisonende kehrte er zu Istanbul Büyükşehir Belediyespor zurück, jenem der Verein er seinen Verein im Sommer 2014 in Istanbul Başakşehir änderte.

Zur Saison 2015/16 wechselte er zum Zweitligisten Kardemir Karabükspor. Mit diesem Verein beendete er die Saison als Vizemeister und stieg damit zum siebten Mal, davon sechs Mal hintereinander, mit einer Mannschaft in die Süper Lig auf.[6]

Im Sommer 2016 wechselte er in die Schweiz zum Zweitligisten FC Wil. Bereits Anfang 2017 kehrte er in die Türkei zurück und heuerte beim Zweitligisten Göztepe Izmir an. Auch mit diesem Verein erreichte der zum Saisonende den Aufstieg in die Süper Lig.

Zur Saison 2017/18 wechselte er zum Drittligisten Sakaryaspor und nur sechs Monate später weiter zu Kardemir Karabükspor in die Süper Lig.

ErfolgeBearbeiten

Mit Kasımpaşa Istanbul
  • Playoff-Sieger der TFF 1. Lig und Aufstieg in die Süper Lig: 2008/09
  • Playoff-Sieger der TFF 1. Lig und Aufstieg in die Süper Lig: 2011/12
Mit Orduspor
  • Playoff-Sieger der TFF 1. Lig und Aufstieg in die Süper Lig: 2010/11
Mit Konyaspor
  • Playoff-Sieger der TFF 1. Lig und Aufstieg in die Süper Lig: 2012/13
Mit Istanbul Başakşehir
  • Meister der TFF 1. Lig und Aufstieg in die Süper Lig: 2013/14
Mit Kayserispor
  • Meister der TFF 1. Lig und Aufstieg in die Süper Lig: 2014/15
Mit Kardemir Karabükspor
  • Vizemeister der TFF 1. Lig und Aufstieg in die Süper Lig: 2015/16
Mit Göztwepe Izmir
  • Playoff-Sieger der TFF 1. Lig und Aufstieg in die Süper Lig: 2016/17

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. milliyet.com.tr: "Murat Akın'ı alan şampiyon oluyor!" (abgerufen am 29. Juli 2016)
  2. fotomac.com.tr: „Antalyaspor Murat Akın'la anlaştı“ (abgerufen am 27. Juni 2012)
  3. hurriyet.com.tr: „MP Antalyaspor Murat Akın'ı gönderdi“ (abgerufen am 23. Dezember 2012)
  4. ajansspor.com: „Murat Akın Konya'da!“ (abgerufen am 31. Dezember 2012)
  5. milliyet.com.tr: Kayserispor Murat Akın'ı renklerine kattı (abgerufen am 13. Januar 2015)
  6. kralspor.com: "Murat Akın'ı alan Süper Lig'e yükseliyor" (abgerufen am 29. Juli 2016)