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Michel Doré

Französischer Autorennfahrer
Michel Doré 1929
Auf einem Bugatti Type 37A gewann Doré 1930 zwei Voiturette-Grand-Prix-Rennen

Michel Doré (* in Abbeville) war ein französischer Autorennfahrer.

KarriereBearbeiten

Michel Doré größter Erfolg im Monopostosport war der Sieg beim Grand Prix du Salon 1927, einem auf dem Autodrome de Linas-Montlhéry ausgetragenen Grand-Prix-Rennen, das er auf einem La Licorne gewann. Dazu kamen zwei Erfolge beim Voiturette-Rennen auf einem Bugatti T37A und ein Erfolg bei einem Cyclecar-Grand-Prix 1925 in Montlhéry.

Doré, der auch ein erfolgreicher Bergrennfahrer war, bestritt in den 1920er-Jahren viermal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 1928 kam er als Gesamtsiebter ins Ziel und gewann die Klasse für Fahrzeuge bis 1,1-Liter-Hubraum. 1925 gewann er auf einem Sénéchal den Bol d’Or[1]. 1927 wurde er gemeinsam mit Fernand Pousse Gesamtzweiter beim 24-Stunden-Rennen von Paris. Das Rennen war eines der skurrilsten der frühen Motorsportgeschichte. Noch während des Rennens meldete der Veranstalter seinen Bankrott. Dadurch gab es weder eine Siegerehrung noch wurde das vertraglich vereinbarte Preisgeld ausbezahlt, da bei Rennende von den Veranstaltern niemand mehr vor Ort war.

Seinen letzten Renneinsatz hatte er 1932 beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, wo er als Gesamtachter ins Ziel kam[2].

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1925 Frankreich  Etablissements Henri Precioux (E.H.P.) E.H.P. DT Spéciale Frankreich  Maurice Benoist Ausfall Defekt
1927 Fasto A3S Frankreich  Roger Hellot Ausfall Defekt
1928 B.N.C. Frankreich  Jean Treunet Rang 7 und Klassensieg
1929 B.N.C. Frankreich  Jean Treunet Ausfall Defekt

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bol d'Or 1925
  2. 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps 1932