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Michael Ratajczak

deutscher Fußballspieler

Michael Ratajczak (* 16. April 1982 in Herne) ist ein deutscher Fußballtorhüter.

Michael Ratajczak
Michael Ratajczak 2015.jpg
Michael Ratajczak (2015)
Personalia
Geburtstag 16. April 1982
Geburtsort HerneDeutschland
Größe 189 cm
Position Tor
Junioren
Jahre Station
SG Herten-Langenbochum
1994–1996 FC Schalke 04
1996–2001 Borussia Dortmund
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2001–2003 Borussia Dortmund II 30 (0)
2001–2003 Borussia Dortmund 0 (0)
2003–2005 Rot Weiss Ahlen 7 (0)
2003–2005 Rot Weiss Ahlen II 27 (0)
2005–2007 FC Rot-Weiß Erfurt 29 (0)
2005–2007 FC Rot-Weiß Erfurt II 11 (0)
2007–2012 Fortuna Düsseldorf 78 (0)
2007–2011 Fortuna Düsseldorf II 21 (0)
2013 White Star Woluwe 12 (0)
2013–2016 MSV Duisburg 102 (0)
2017– SC Paderborn 07 8 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2018/19

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Michael Ratajczak begann seine Karriere bei der SG Herten Langenbochum. Noch in der Jugend wechselte er zum FC Schalke 04 und später zu Borussia Dortmund. Unter Reserve-Trainer Horst Köppel bestritt er 2001 seine ersten Spiele in der Oberliga Westfalen. Für die zweite Mannschaft des BVB absolvierte er in der Saison 2002/03 zudem 18 Spiele in der Regionalliga. 2003 wechselte er zum Zweitligisten LR Ahlen, für den er in zwei Spielzeiten sieben Spiele bestritt, aber nicht an Stammtorhüter Bernd Meier vorbei kam. Danach führte ihn sein Weg zurück in die Regionalliga zu Rot-Weiß Erfurt, wo er in zwei Jahren auf 29 Einsätze kam.

Ab der Saison 2007/08 war er bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag. Dort konnte er sich zunächst nicht als Nummer eins durchsetzen und bestritt nur sechs Spiele am Ende der Regionalligasaison 2007/08, da Michael Melka einen Bandscheibenvorfall erlitt. Nachdem Düsseldorf in der Saison 2007/08 lange um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitgespielt hatte, verpasste man diesen mit dem dritten Tabellenplatz nur knapp, allerdings konnte man sich für die neu eingeführte, eingleisige 3. Liga qualifizieren. Am Ende der Drittligasaison 2008/09 stand der 2. Tabellenplatz, wodurch Ratajczak mit Düsseldorf in die 2. Bundesliga aufstieg. Am ersten Spieltag der Zweitligasaison 2009/10 konnte Ratajczak erneut von einer Verletzung Melkas profitieren und war in der kompletten Spielzeit die Nummer eins, auch nachdem Melka wieder zurückgekehrt war. In der darauf folgenden Spielzeit wurde Ratajczak nach vier Niederlagen in den ersten vier Spielen wieder gegen seinen Konkurrenten Melka ausgetauscht. Als dieser jedoch im Februar 2011 wieder verletzt ausfiel, durfte er erneut für den Rest der Saison ins Tor. Auch in der Hinrunde der Saison 2011/12 war er Stammtorwart, ehe er diesen Posten Mitte der Rückrunde an Robert Almer verlor. In den letzten drei Spielen der Saison kam er jedoch wieder zum Einsatz. Auch in der Relegation gegen Hertha BSC spielte Ratajczak. Auch dank seiner Leistungen stieg Fortuna Düsseldorf in die Bundesliga auf. Nach der Verpflichtung des Torhüters Fabian Giefer wurde sein Vertrag in Düsseldorf allerdings anschließend nicht verlängert.

Zur Saison 2012/13 hatte Ratajczak ein Angebot, nach Griechenland zu Asteras Tripolis zu wechseln,[1] entschied sich jedoch dagegen.[2] Während seiner Vereinslosigkeit hielt er sich bei Uwe Kamps und Borussia Mönchengladbach fit.[3]

Ende Januar 2013 unterschrieb Ratajczak dann einen Vertrag beim belgischen Zweitligisten White Star Woluwe bis zum Saisonende 2012/13.[4]

Zur Saison 2013/14 schloss sich Ratajczak dem Drittligisten MSV Duisburg an.[5] Bei diesem nahm er anschließend die Stammposition im Tor ein und erreichte mit der Mannschaft 2015 die Rückkehr in die Zweitklassigkeit. Nach dem Wiederabstieg 2016 verließ er den Verein und war daraufhin vereinslos.

Im Januar 2017 schloss er sich dem SC Paderborn 07 an.[6] In seiner ersten Saison wäre Ratajczak mit Paderborn als Tabellenachtzehnter beinahe in die Regionalliga abgestiegen. Sportlich stand Paderborn schon als Drittligaabsteiger fest, allerdings konnte Paderborn nachträglich die Klasse halten, da dem Zweitligaabsteiger TSV 1860 München die Drittligalizenz verwehrt wurde.[7][8] Am Ende der Drittligasaison 2017/18 stand der zweite Tabellenplatz mit Paderborn, wodurch Ratajczak zum dritten Mal in seiner Karriere der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang.[8]

Auszeichnungen und ErfolgeBearbeiten

  • Gewinner des "Die weiße Weste"-Awards als Torhüter mit den meisten Zu-Null-Einsätzen der 2. Bundesliga in der Saison 2009/10
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga 2009 mit Fortuna Düsseldorf
  • Aufstieg in die Bundesliga 2012 mit Fortuna Düsseldorf
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga 2015 mit dem MSV Duisburg
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga 2018 mit dem SC Paderborn 07
  • Aufstieg in die Bundesliga 2019 mit dem SC Paderborn 07

WeblinksBearbeiten

  Commons: Michael Ratajczak – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ratajczak geht nach Griechenland, Kicker Sportmagazin vom 28. Juni 2012 (abgerufen am 29. Juni 2012).
  2. Ratajczak sagt Tripolis ab, rp-online.de vom 30. Juni 2012 (abgerufen am 30. Juni 2012).
  3. Ich trainiere seit Ende August bei der Bundesligamannschaft von Borussia Mönchengladbach und bin Lucien Favre und Uwe Kamps für die Möglichkeit sehr dankbar, auf hohem Niveau zu trainieren., transfermarkt.de vom 23. Oktober 2012
  4. whitestar.be: Mercato, 1. Februar 2013 (abgerufen am 1. Februar 2013)
  5. Ratajczak soll beim MSV die Null halten kicker.de vom 11. Juli 2013 (abgerufen am 19. Juli 2013)
  6. http://www.westline.de:+SC Paderborn nimmt Michael Ratajczak unter Vertrag. 19. Januar 2017, abgerufen am 19. Januar 2017.
  7. Meldung: SC Paderborn erhält die Drittliga-Zulassung. liga3-online.de, 9. Juni 2017, abgerufen am 21. Juni 2018.
  8. a b Sturmlauf in 2. Liga vollendet - Paderborn und Magdeburg steigen auf. n-tv.de, 21. April 2018, abgerufen am 21. Juni 2018.