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Mathias Brugger Leichtathletik

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Mathias Brugger 2016 in Portland

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 6. August 1992
Geburtsort Illertissen, Deutschland
Größe 189 cm
Gewicht 90 kg
Beruf Finanzassistent
Karriere
Disziplin Zehnkampf (Freiluft)
Siebenkampf (Halle)
Bestleistung 8304 (Zehnkampf)
6126 (Hallen-Siebenkampf)
Verein SSV Ulm 1846, vorm.: SF Illerrieden
Trainer Christopher Hallmann
vorm.: Wolfgang Beck, Marion Piepenbrink
Status aktiv
Medaillenspiegel
Hallenweltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Junioreneuropameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Deutsche Hallenmeisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Logo der IAAF Hallenweltmeisterschaften
0Bronze0 2016 Portland Siebenkampf
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Silber0 2011 Tallinn/Estland Zehnkampf
Logo des DLV Deutsche Hallenmeisterschaften
0Gold0 2017 Hamburg Siebenkampf
Logo des DLV Deutsche Hallenmeisterschaften
0Silber0 2016 Hamburg Siebenkampf
letzte Änderung: 28. Mai 2017

Mathias Brugger (* 6. August 1992 in Illertissen, Landkreis Neu-Ulm, Bayern) ist ein deutscher Leichtathlet. Er tritt im Zehnkampf, Hallen-Siebenkampf und in Einzeldisziplinen an.

BerufswegBearbeiten

Im Juni 2014 beendete Brugger seine Ausbildung zum Finanzassistenten, doch da die Kombination von Beruf und Leistungssport ihn sehr belastete, verzichtete er auf das Angebot eines anschließenden Studiums und einigte sich mit seinem Arbeitgeber auf eine Freistellung.[1]

Sportliche KarriereBearbeiten

Anfangs spielte Brugger Handball und Fußball, weil seine Mutter aber Mannschaftssportarten nicht befürwortete, empfahl sie ihm die Leichtathletik.[2]

2011 war Brugger Deutschlands bester U20-Athlet und wurde Vizemeister bei den Junioreneuropameisterschaften in Tallinn. Mit der Teilnahme an den Europameisterschaften 2012 in Helsinki der Aktiven, setzte er seinen Erfolgsweg fort, musste dort aber den Wettkampf nach der siebten Disziplin abbrechen, und es folgte eine gesundheitlicher Pechsträhne.[1] Brugger fand aber zu seiner Form zurück.

2014 erzielte Brugger beim Thorpe Cup Ende Juli in Marburg mit 7829 Punkten sein bis dato zweitbestes Zehnkampf-Ergebnis.[1]

2015 belegte er den 2. Platz beim internationalen Hallen-Mehrkampf-Meeting in Tallinn.

2016 wurde Brugger Deutscher Hallenvizemeister. Bei den Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 2016 in Portland (Oregon) belegte er im Hallensiebenkampf mit persönlicher Bestleistung von 6126 Punkten den dritten Platz. Im Juni wurde er für die Europameisterschaften in Amsterdam nominiert. Dort belegte er mit 7886 Punkten den 9. Platz.

2017 wurde Brugger mit 5954 Punkten Achter im Siebenkampf der Halleneuropameisterschaften in Belgrad. Anfang Mai steigerte er seine Bestleistung im Zehnkampf bei den Mitteldeutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Halle/Saale auf 8031 Punkte.[3] Drei Wochen später gelang ihm beim Mehrkampf-Meeting Götzis eine weitere Steigerung auf 8294 Punkte.

Ehemals beim SF Illerrieden, startet er für den SSV Ulm 1846.

ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Silke Morrissey: Mathias Brugger ist bereit für den nächsten Schritt, Leute, auf: leichtathletik.de, vom 27. März 2015, abgerufen 20. März 2016
  2. Hallen-WM 2016 Portland DLV-Teambroschüre, S. 4
  3. Silke Bernhart: Mathias Brugger steigt mit 8.031 Punkten in die Saison ein. leichtathletik.de. 7. Mai 2017. Abgerufen am 28. Mai 2017.