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Marco Tullner 2018

Marco Tullner (* 1. November 1968 in Wismar) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Bildungsminister im Kabinett Haseloff II in Sachsen-Anhalt. Von April 2011 bis 2016 war er Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes. Von 2002 bis 2011 sowie seit 2016 ist Tullner Abgeordneter im Landtag Sachsen-Anhalt.

Familie, Ausbildung und BerufBearbeiten

Marco Tullner verbrachte seine Jugend in Klötze (Altmark) und Magdeburg. Die EOSOtto von Guericke“ in Magdeburg beendete er 1987 mit dem Abitur. Darauf folgte der anderthalbjährige Grundwehrdienst bei der NVA. 1989 begann er ein Studium der Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Halle, das er mit dem Magisterabschluss beendete. Von 1996 bis 2001 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politikwissenschaft Everhard Holtmanns. Im Anschluss daran war Tullner bis 2002 Mitarbeiter beim früheren Landtagspräsidenten (1994–1998) und in seiner letzten Legislatur (1998–2002) befindlichen Klaus Keitel.

Tullner ist evangelisch, verheiratet und hat zwei Kinder.

PolitikBearbeiten

Tullner wurde im Februar 1991 kurz nach dem politischen Umbruch CDU-Mitglied und war ab diesem Zeitpunkt parteipolitisch aktiv. Er war von 1999 bis 2013 stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Halle und von 2009 bis 2013 Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Halle-Süd. 2013 löste er Bernhard Bönisch als Kreisvorsitzender der CDU Halle ab.

Von 2002 bis 2011 war er einer von vier direkt gewählten Abgeordneten aus Halle (Wahlkreis 37 – Halle II) des Landtages von Sachsen-Anhalt und dort finanz- und wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Er wurde 2006 und 2011 wiedergewählt. Am 26. April 2011 verzichtete Tullner auf das Abgeordnetenmandat, da er am 20. April zum Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt im Kabinett Haseloff I ernannt worden war.

Bei den Wahlen zum siebten Landtag von Sachsen-Anhalt am 13. März 2016 wurde Marco Tullner in seinem Heimatwahlkreis (Landtagswahlkreis Halle II) als Direktkandidat wiedergewählt. Am 25. April 2016 wurde er als Minister für Bildung in das Kabinett Haseloff II berufen. Tullner ist weiterhin Mitglied des Landtages.

Weitere TätigkeitenBearbeiten

Marco Tullner arbeitet neben seiner parlamentarischen Tätigkeit in verschiedenen Organisationen und Vereinen in Halle (Saale) bzw. Sachsen-Anhalt mit, unter anderem dem Verein der Freunde und Förderer des halleschen Bergzoos, Halle-gegen-Graffiti e. V., der Volkssolidarität, der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt (seit 2001 als Vorstandsvorsitzender) und weiteren. Seit 2016 ist er Mitglied des Kuratoriums des Diakoniewerks Halle.[1]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Marco Tullner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Marco Tullner Mitglied im Kuratorium des Diakoniewerks Halle. (Memento des Originals vom 17. Februar 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.diakoniewerk-halle.de Meldung. In: Diakoniewerk Halle, 14. Januar 2016.