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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Korntal-Münchingen
Korntal-Münchingen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Korntal-Münchingen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 50′ N, 9° 7′ O

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ludwigsburg
Höhe: 304 m ü. NHN
Fläche: 20,71 km2
Einwohner: 19.679 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 950 Einwohner je km2
Postleitzahl: 70825
Vorwahlen: 0711, 07150Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Vorwahl falsch
Kfz-Kennzeichen: LB, VAI
Gemeindeschlüssel: 08 1 18 080
Adresse der
Stadtverwaltung:
Saalplatz 4
70825 Korntal-Münchingen
Website: www.korntal-muenchingen.de
Bürgermeister: Joachim Wolf
Lage der Stadt Korntal-Münchingen im Landkreis Ludwigsburg
ErdmannhausenErdmannhausenRemseck am NeckarSchwieberdingenMarbach am NeckarMarbach am NeckarMarbach am NeckarMarbach am NeckarOberstenfeldOberstenfeldMundelsheimMundelsheimAffalterbachAspergBenningen am NeckarBesigheimBesigheimBönnigheimErligheimFreudentalGemmrigheimGroßbottwarGroßbottwarHessigheimLöchgauMurr (Gemeinde)Murr (Gemeinde)PleidelsheimPleidelsheimSteinheim an der MurrTammWalheimIngersheimFreiberg am NeckarBietigheim-BissingenBietigheim-BissingenDitzingenEberdingenKornwestheimMöglingenOberriexingenSersheimVaihingen an der EnzSachsenheimKorntal-MünchingenLudwigsburgMarkgröningenHemmingenGerlingenKirchheim am NeckarKarte
Über dieses Bild

Korntal-Münchingen ist eine Stadt im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) und zur europäischen Metropolregion Stuttgart.

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Korntal-Münchingen liegt im Strohgäu in 285 bis 405 Meter Höhe nordwestlich der Landeshauptstadt Stuttgart und grenzt direkt an diese.

Die Grenze zwischen Korntal und dem Stuttgarter Stadtteil Weilimdorf verläuft mitten durch die Wohnbebauung. In der Liegnitzer Straße südlich vom Bahnhof Korntal gehören die Häuser auf der nördlichen Straßenseite (ungerade Hausnummern, Postleitzahl 70825) zu Korntal und die Grundstücke auf der südlichen Straßenseite (gerade Hausnummern, Postleitzahl 70499) zu Stuttgart.

 
Korntal 1682, Forstlagerbuch von Kieser
 
Münchingen 1682, Forstlagerbuch von Kieser

StadtgliederungBearbeiten

Korntal-Münchingen entstand aus dem Zusammenschluss der Stadt Korntal und der Gemeinde Münchingen, die Stadt ist in die drei Stadtteile Korntal, Münchingen und Kallenberg gegliedert. Die offizielle Benennung der Stadtteile lautet Korntal-Münchingen, Stadtteil Korntal; Korntal-Münchingen, Stadtteil Münchingen; und Korntal-Münchingen, Stadtteil Kallenberg. Zur ehemaligen Stadt Korntal gehört die Stadt Korntal. Zur ehemaligen Gemeinde Münchingen gehören das Dorf Münchingen, der Stadtteil Kallenberg und das Hofgut Mauer sowie die abgegangenen Ortschaften Birkach, Leinfelden, Rugelberg und Glemsmühle.[2][3]

NachbargemeindenBearbeiten

An die Stadt Korntal-Münchingen grenzen reihum (beginnend im Osten) die Stadt Stuttgart (Stadtteile Stammheim, Neuwirtshaus, Zuffenhausen und Weilimdorf), Ditzingen, Ditzingen-Hirschlanden, Ditzingen-Schöckingen, Hemmingen, Schwieberdingen und Möglingen. Bis auf die kreisfreie Landeshauptstadt Stuttgart gehören alle zum Landkreis Ludwigsburg.

FlächenaufteilungBearbeiten

 

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[4]

GeschichteBearbeiten

Die Vorgängergemeinden Korntal und Münchingen wurden 1938 bei der Verwaltungsreform während der NS-Zeit in Württemberg dem neuen Landkreis Leonberg zugeordnet, der aus dem ehemaligen Oberamt Leonberg hervorging. 1945 wurden die Orte Teil der Amerikanischen Besatzungszone und gehörten somit zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden, das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging. 1973 vollzog sich die Kreisreform in Baden-Württemberg, bei der Korntal und Münchingen zum Landkreis Ludwigsburg kamen.

Die heutige Stadt Korntal-Münchingen entstand am 1. Januar 1975, als im Zuge der baden-württembergischen Gemeindereform die Stadt Korntal und die Gemeinde Münchingen zur neuen Stadt Korntal-Münchingen vereinigt wurden.[5] 1986 nahm man die Südstraße als Teilumgehungsstraße in Betrieb. 1998 erschloss man das Gewerbegebiet Linwiesen, 1999 das Wohngebiet Rührberg II.

KorntalBearbeiten

Der Ortsteil Korntal wurde 1297 erstmals urkundlich in den Statuten des Chorherrenstifts Sindelfingen erwähnt. Korntal war bis 1819 ein Rittergut und gehörte zur Gemeinde Weil im Dorf (heute Stuttgart-Weilimdorf) im württembergischen Oberamt Leonberg. Im Jahre 1819 wurde die Gemeinde Korntal durch die Evangelische Brüdergemeinde Korntal als bürgerlich-religiöses Gemeinwesen gegründet. Im Zusammenhang mit dem Bau des Großen Saals verlieh der württembergische König Wilhelm I. der Gemeinde ein Privilegium, das heißt bestimmte Sonderrechte – unter anderem mussten alle Einwohner Mitglieder der Brüdergemeinde sein. Diesen Status verlor der Ort bei der Gründung des Deutschen Reiches 1871 und endgültig 1919 durch die Verfassung der Weimarer Republik.

Im Jahre 1868 erfolgte der Anschluss an das Eisenbahnnetz (Schwarzwaldbahn Zuffenhausen–Calw). Durch die Reichsverfassung verlor der Ort 1919 den Status einer Privilegierten Gemeinde. Am 30. Juni 1958 wurde die Gemeinde Korntal zur Stadt erhoben.

MünchingenBearbeiten

Münchingen wurde 1130 erstmals urkundlich in der Zwiefalter Chronik erwähnt und im Jahre 1336 von den Söhnen des Grafen Ulrich von Asperg an den Grafen Ulrich von Württemberg abgetreten. Lehensnehmer der Ortsherrschaft blieb das seit 1157 nachweisbare Ministerialengeschlecht der Herren von Münchingen. Der Spitalhof des Esslinger Katharinenhospitals wurde 1278 errichtet, die Glemsmühle fand als Münchinger Mühle 1381 Erwähnung. Um 1558 wurde das alte Münchinger Schloss erbaut, das neue Schloss im Jahre 1735. Die Gemeinde war ab 1448 dem württembergischen Amt Grüningen unterstellt.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde 1643 ein großer Teil des Ortskerns zerstört; das erst 1599 erbaute Rathaus wurde 1687 wieder aufgebaut, die evangelische Johanneskirche von 1645 bis 1650 neu errichtet. Ein Neubau der Schule erfolgte zunächst 1645, ein Wiederaufbau dann in den Jahren 1743 und 1744. 1718 kam Münchingen zum Amt Ludwigsburg. Im Jahr 1733 veräußerte Regina Catharina von Münchingen das Schlossgut an August Friedrich von Harling. Bei der Umsetzung der neuen Verwaltungsgliederung im Königreich Württemberg wurde die Gemeinde zwischen 1810 und 1812 dem Oberamt Leonberg zugeordnet. 1906 erhielt Münchingen mit der Strohgäubahn, einer heute dieselbetriebenen, eingleisigen Regionalbahn von Korntal nach Weissach, einen Bahnanschluss. 1920 begann man mit der Besiedlung des Ortsteils Kallenberg. Jeweils 1997 und 2006 wurde mit Sanierungen des Ortskerns begonnen.

PolitikBearbeiten

Die Verwaltung der Stadt Korntal-Münchingen erfolgt nach den Grundsätzen der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg. Verwaltungsorgane sind der Gemeinderat und der Bürgermeister.

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Korntal-Münchingen hat 22 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2019
Sitze
2019
%
2014
Sitze
2014
Gemeinderatswahl 2019
 %
30
20
10
0
26,09 %
26,10 %
20,89 %
14,57 %
12,35 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-7,51 %p
+8,50 %p
+4,09 %p
-3,33 %p
+3,05 %p
-4,8 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 26,09 6 33,6 7
FW Freie Wähler Korntal-Münchingen 26,10 6 17,6 4
Grüne BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 20,89 4 16,8 4
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 14,57 3 17,9 4
FDP Freie Demokratische Partei 12,35 3 9,3 2
AfD Alternative für Deutschland -- -- 4,8 1
Gesamt 100 22 100 22
Wahlbeteiligung 63,42 % 55,2 %

BürgermeisterBearbeiten

Der Bürgermeister ist hauptamtlicher Beamter und wird von den Bürgern direkt auf jeweils acht Jahre gewählt; seine Aufgaben sind der Vorsitz im Gemeinderat und die Leitung der Verwaltung. Derzeitiger Amtsinhaber ist Joachim Wolf. Am 29. April 2007 erhielt er bei der Bürgermeisterwahl 59,36 Prozent der Stimmen und setzte sich so im ersten Wahlgang gegen fünf andere Bewerber durch. Sein Amtsvorgänger war Peter Stritzelberger, der nicht wieder zur Wahl angetreten war. Am 26. April 2015 wurde Joachim Wolf mit 89,62 Prozent der Stimmen erneut zum Bürgermeister gewählt.

Sonstige WahlenBearbeiten

Bei der Landtagswahl 2016 gehörte Korntal-Münchingen zum Wahlkreis 13 Vaihingen, bei der Bundestagswahl 2009 zum Wahlkreis 265 Ludwigsburg.[6] Die Grünen errangen bei der Landtagswahl 2016 mit Dr. Markus Rösler erstmals das Direktmandat im Wahlkreis Vaihingen und erzielten in Korntal-Münchingen mit 32,7 % wie in den anderen 11 Wahlkreisgemeinden den höchsten Wert je vor der CDU, die in Korntal-Münchingen Konrad Epple 28,9 % erreichte.

Bei allen zuletzt durchgeführten Kommunalwahlen wurde die CDU stärkste Partei in Korntal-Münchingen mit wechselndem Abstand vor den Freien Wählern (bei Gemeinde- bzw. Kreistagswahl) oder der SPD. Die Grünen erzielten bei allen Wahlen mehr als 10 Prozent und sind damit dritt- oder viertstärkste Kraft, während der Stimmenanteil der FDP starken Schwankungen unterliegt.

Wappen und FlaggeBearbeiten

  Das Stadtwappen zeigt in Blau ein durchgehendes silbernes Kreuz, überdeckt von einer goldenen Hafte (Kesselrinken). Die Stadtflagge ist gelb-blau. Wappen und Flagge wurden der Stadt am 28. Februar 1977 verliehen. Das Stadtwappen verbindet die Hauptfiguren der beiden Ortsteilwappen.
  Das Kreuz ist dem Korntaler Wappen entnommen. Korntals Wappen, das zusammen mit einer weiß-roten Flagge am 21. August 1956 verliehen wurde, zeigte in Rot ein durchgehendes silbernes Kreuz, im (heraldisch) rechten Obereck eine goldene Königskrone.
  Die Hafte entstammt dem Münchinger Wappen: Dieses wurde zusammen mit einer blau-gelben Flagge am 13. Juli 1967 verliehen und zeigte in Gold eine blaue Hafte, überdeckt mit dem blauen Großbuchstaben M.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Korntal-Münchingen pflegt Städtepartnerschaften mit dem französischen Mirande (Toulouse) und mit dem belgischen Tubize (Waterloo). Die Partnerschaften waren bereits von der damals eigenständigen Stadt Korntal initiiert worden.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Bahnhof Korntal
 
Grüner Heiner mit Windkraftanlage

VerkehrBearbeiten

Über die Schwarzwaldbahn (Weil der StadtLeonberg–Korntal-Münchingen–Stuttgart), welche auf der die S-Bahnlinie S6 verkehrt, und über die S60 (Böblingen-Renningen-Leonberg-Korntal-Münchingen-Stuttgart) ist Korntal am Bahnhof Korntal an das Stuttgarter S-Bahn-Netz angebunden; sowohl Korntal als auch Münchingen liegen darüber hinaus an der Strohgäubahn.

An das überregionale Straßennetz ist Korntal-Münchingen durch die B 10 und die A 81 angeschlossen. Die einzige auf der Münchinger Gemarkung gelegene Autobahnanschlussstelle ist der Anschluss Stuttgart-Zuffenhausen der A 81.

Der internationale Flughafen Stuttgart befindet sich im etwa 30 Kilometer entfernten Leinfelden-Echterdingen.

BildungBearbeiten

SchulenBearbeiten

  • Stadtteil Korntal
  • Stadtteil Münchingen
    • Grund- und Werkrealschule: Flattichschule

KindergärtenBearbeiten

  • Stadtteil Korntal
    • Städtische Kindergärten
      • Kindertagesstätte Tubizer Straße
      • Kindertagesstätte Goerdelerstraße
    • Kirchliche Kindergärten
      • Kindergarten Stettiner Straße (Evangelische Kirchengemeinde Korntal)
      • Kindergarten Gartenstraße (Evangelische Brüdergemeinde Korntal)
      • Wilhelm-Götz-Kindergarten (Kindergarten Gartenstraße)
    • Freie Kindergärten
      • Hand-in-Hand Kindergarten (Korntaler Kinderbetreuung e. V.)
  • Stadtteil Münchingen
    • Städtische Kindergärten
      • Kindertagesstätte Chamäleon
      • Kindertagesstätte Lessingstraße
      • Kindertagesstätte Rührberg
    • Kirchliche Kindergärten
      • Johannes-Völter-Kindergarten (Evangelische Kirchengemeinde Münchingen)
    • Freie Kindergärten
  • Stadtteil Kallenberg
    • Städtische Kindergärten
      • Kindergarten Kallenberg

FeuerwehrBearbeiten

Die Freiwillige Feuerwehr Korntal-Münchingen besteht aus zwei Einsatzabteilungen (Korntal und Münchingen), einer ortsteilübergreifenden Jugendfeuerwehr und einer Altersabteilung. Jede Einsatzabteilung hat eine Sollstärke von 54 aktiven Mitgliedern. Die Abteilungen verfügen jeweils über ein Führungsfahrzeug und ein Mannschaftstransportfahrzeug. Die Großfahrzeuge sind wie folgt aufgeteilt:[7][8]

Ansässige UnternehmenBearbeiten

Die Faro Europe GmbH hat ihren Firmensitz in Korntal-Münchingen. Das Unternehmen produziert portable 3D-Messtechnik. Die Kreissparkasse Ludwigsburg betreibt jeweils eine Filiale in Korntal und in Münchingen, die beide zur Regionaldirektion Ditzingen gehören.[9]

Ver- und EntsorgungBearbeiten

Strom- und GasversorgungBearbeiten

Eigentümer des Strom- und Gasnetzes ist die Energieversorgung Strohgäu GmbH & Co. KG, ein gemeinsames Unternehmen der Städte Gerlingen und Korntal-Münchingen sowie der Netze BW GmbH.[10]

WasserversorgungBearbeiten

Korntal-Münchingen bezieht sein Trinkwasser zur Versorgung des Stadtgebiets vom Zweckverband Strohgäu-Wasserversorgung. Dieser beliefert die Stadt mit Wasser von der Bodensee-Wasserversorgung und von der Landeswasserversorgung.[11]

Im Stadtteil Korntal wird der Bereich nördlich der Ludwigsburger Straße und westlich der Martin-Luther-Straße mit Trinkwasser von der Landeswasserversorgung versorgt. Der südliche und östliche Bereich wird mit Trinkwasser von der Bodensee-Wasserversorgung versorgt.

Im Stadtteil Münchingen wird der Ortskern mit Trinkwasser von der Landeswasserversorgung versorgt. Das Gewerbegebiet Siemensstraße/Kornwestheimer Straße sowie der Kallenberg wird mit Trinkwasser von der Bodensee-Wasserversorgung versorgt.

AbwasserbeseitigungBearbeiten

Aufgrund der geografischen Lage und der topografischen Gegebenheiten entwässert die Stadt Korntal-Münchingen in unterschiedliche Klärwerke.

Die Abwässer aus dem Stadtteil Korntal werden zum größten Teil im Hauptklärwerk der Stadtentwässerung Stuttgart (SES) in Stuttgart-Mühlhausen gereinigt. Das gereinigte Abwasser wird in den Neckar eingeleitet.[12] Ein kleinerer Teil gelangt in das Gruppenklärwerk Ditzingen, das ebenfalls von der SES betrieben wird. Das gereinigte Abwasser fließt in die Glems.

Die Abwasserreinigung für die Stadtteile Münchingen und Kallenberg erfolgt durch den Zweckverband Gruppenklärwerk Talhausen.[13] Die Kläranlage Talhausen liegt am Rande des zu Markgröningen gehörenden Weilers Talhausen. Das gereinigte Wasser wird in die Glems eingeleitet.

AbfallentsorgungBearbeiten

Die Abfallentsorgung wird von der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH (AVL) übernommen, einer 100%igen Tochtergesellschaft des Landkreises Ludwigsburg. Die AVL ist beauftragt, die Aufgaben zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen im Auftrag des Landkreises Ludwigsburg zu erfüllen.

Natur

Auf der Gemarkung Korntal-Münchingen wurde Anfang Januar 2018 ein zweijähriger Wolfsrüde gesichtet. Dies ist die erste bestätige Sichtung eines Wolfes im Großraum Stuttgart seit vielen Jahrzehnten.[14]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Sehenswürdigkeiten in Münchingen:

  • Johanneskirche in Münchingen
  • Münchingen Altes Schloss
  • Heimatmuseum Münchingen
  • Rathaus Münchingen
  • Spitalhof Münchingen

Sehenswürdigkeiten in Korntal:

  • Stadthalle Korntal
  • Johanneskirche Korntal
  • Christuskirche Korntal
  • Großer Betsaal der Brüdergemeinde Korntal

Sonstiges

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

  • Immanuel Gottlieb Kolb (1784–1859), württembergischer Pädagoge und Pietist
  • Werner Thrum (1912–1977), Bürgermeister von Korntal 1954–1975 und Präsident des Württembergischen Gemeindetags 1962–1975[15]
  • Paul Bausch (1895–1981), Politiker (CSVD, CDU), Landtags-, Reichstags- und Bundestagsabgeordneter
  • Wilhelm Simpfendörfer (1888–1973), Pädagoge und Politiker (CSVD, CDU), Mitglied des Reichstags, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, Kultusminister von Württemberg-Baden 1946 und von Baden-Württemberg 1953–1958

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt habenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2018 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2, S. 415–417.
  3. Hauptsatzung der Stadt Korntal-Münchingen vom 26. September 1996 in der Fassung vom 14. Juli 2006. (PDF; 78 kB)
  4. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Korntal-Münchingen.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 463.
  6. Ergebnisse zur Bundestagswahl 2013, Stadt Korntal-Münchingen, abgerufen am 11. Dezember 2016.
  7. Feuerwehr-Fahrzeuge, Listenansicht, auf Korntal-Muenchingen.de, abgerufen am 2. Februar 2017.
  8. Feuerwehr-Fahrzeuge, Bildansicht, auf Korntal-Muenchingen.de, abgerufen am 2. Februar 2017.
  9. Übersicht der Regionaldirektionen der Kreissparkasse Ludwigsburg. (Memento des Originals vom 12. April 2013 im Webarchiv archive.today)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ksklb.de Nicht erreichbar am 2. Februar 2017.
  10. Energieversorgung Strohgäu: Über uns. http://www.energieversorgung-strohgaeu.de/,Lde/home/ueber+uns.html, abgerufen am 25. Juni 2017.
  11. Stadt Korntal-Münchingen: Trinkwasserqualität in Korntal-Münchingen. http://www.korntal-muenchingen.de/,Lde/start/Stadtverwaltung/Wasserqualitaet.html, abgerufen am 25. Juni 2017.
  12. Landeshauptstadt Stuttgart: Das Hauptklärwerk Mühlhausen. Wir sorgen für Klärung. Stuttgart 2006.
  13. Zweckverband Gruppenklärwerk Talhausen: Satzung des Abwasserzweckverbands Gruppenklärwerk Talhausen. Markgröningen 2005.
  14. Stuttgarter Zeitung: Minister bestätigt: Wolf bei Korntal ist echt. (stuttgarter-zeitung.de [abgerufen am 19. Januar 2018]).
  15. Joachim Wolf: Neujahrsansprache 2010, gehalten am 10. Januar 2010 in der Stadthalle Korntal, online auf Korntal-Muenchingen.de, abgerufen am 2. Februar 2017 (PDF; 71 KB).