Liste von Kettenfahrzeugen der Wehrmacht

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Bezeichnungssystematik und NummernkreiseBearbeiten

Für eine effiziente Beschaffung, Zuteilung, Versorgung und Wartung der Fahrzeuge wurden die Fahrzeugtypen durch Zuordnung einer Kfz.-Nr. in Klassen und Nummernkreise sortiert. In der Praxis sind wiederholt Kollisionen dieser Zuordnungen vorgekommen. Ergänzend zu dieser Liste von Kettenfahrzeugen finden sich hierzu weitere Informationen in der Liste der Sonderkraftfahrzeuge der Wehrmacht und der Liste von Radfahrzeugen der Wehrmacht.

Bezeichnungen und Abkürzungen

Die Wehrmacht nutzte zur Dokumentation und für die logistischen Aufzeichnungen ein System von Bezeichnungen für Fahrzeuge. Dieses Bezeichnungssystem erlaubte die eindeutige Identifizierung für Einzelfahrzeuge und Fahrzeuggruppen. Für viele dieser Bezeichnungen sind Abkürzungen bekannt, bei denen schon geringe Abweichungen von der normierten Schreibweise problematisch sein können. Dies gilt insbesondere auch für Leerstellen und die Groß- und Kleinschreibung von Buchstaben in diesen Bezeichnungen und Abkürzungen.

Gepanzerte FahrzeugeBearbeiten

PanzerkampfwagenBearbeiten

Panzerkampfwagen war die Bezeichnung der Wehrmacht für Kampfpanzer, mit Waffen in Drehtürmen versehene und für die Panzerverbände bestimmte Vollkettenfahrzeuge.

Kfz.-Nr. Bezeichnung Hauptbewaffnung Baujahre Stückzahl gebaut Bemerkungen
Sd.Kfz. 101 Panzerkampfwagen I 1934–38, 1942 1.659
Sd.Kfz. 121 Panzerkampfwagen II 1935–42 1.942
Panzerkampfwagen 35 (t) 1935–37 219
ex tschech. Škoda LT vz. 35, von der Wehrmacht übernommen
Panzerkampfwagen 38 (t) 1938–42 1.406 ČKD-Praga TNHPS, urspr. als LT vz. 38 von der tschech. Armee bestellt
Sd.Kfz. 141 Panzerkampfwagen III 1936–43 5.744
Sd.Kfz. 161 Panzerkampfwagen IV Ausf. A bis F1 7,5-cm-KwK 37 L/24 1936–42 1.142
Sd.Kfz. 161/1 Panzerkampfwagen IV Ausf. F2 und G 7,5-cm-KwK 40 L/43 1942–43 ca. 7.410
Sd.Kfz. 161/2 Panzerkampfwagen IV Ausf. G, H und J 7,5-cm-KwK 40 L/48 1943–45
Sd.Kfz. 171 Panzerkampfwagen V Panther 7,5-cm-KwK 42 L/70 1943–45 ca. 5.590
Sd.Kfz. 181 Panzerkampfwagen VI Tiger 8,8-cm-KwK 36 L/56 1942–44 1.350
Sd.Kfz. 182 Panzerkampfwagen VI Tiger II – »Königstiger« 8,8-cm-KwK 43 L/71 1943–45 ca. 490
Prototypen und Projekte
Großtraktor 1928–29 6 Prototypen Panzerentwicklungen der Reichswehr
Leichttraktor 1930 4 Prototypen
Neubaufahrzeug 1934–35 5 Prototypen
Sd.Kfz. 171 Panzerkampfwagen V Panther Ausf. F 1944–1945 2 Prototypen
Sd.Kfz. 172 Panzerkampfwagen V Panther II 1943 1 Prototyp
VK 45.01 (P) 1942 10 +
90 Fahrgestelle
„Porsche-Tiger“, Fahrgestelle für den Bau des Panzerjägers Tiger (P) »Ferdinand« aufgebraucht
Panzerkampfwagen Löwe (VK 70.01) Projekt
Panzerkampfwagen Maus 1943–44 2 Prototypen
Panzerkampfwagen E-50 Projekt
Panzerkampfwagen E-75 Projekt
Panzerkampfwagen E-100 1945? 1 Prototyp
(nur Wanne)

SturmgeschützeBearbeiten

Sturmgeschütze waren vornehmlich zum Kampf gegen Infanterieziele und Feldbefestigungen konzipierte und daher mit großkalibrigen kurzrohrigen Waffen bestückte turmlose Vollkettenfahrzeuge. Im Laufe des Zweiten Weltkriegs entwickelten sie sich durch Ausstattung mit Panzerabwehrgeschützen immer mehr hin zu Jagdpanzern.

Sd.Kfz.-Nr. Bezeichnung Hauptbewaffnung Basisfahrzeug Baujahre Stückzahl gebaut Bemerkungen
Sd.Kfz. 142 Gepanzerte Selbstfahrlafette für Sturmgeschütz 7,5-cm-Kanone Ausf. A bis E – »Sturmgeschütz III« 7,5-cm-StuK 37 L/24 Panzer III 1937, 1940–42 840 +
5 Prototypen
Sd.Kfz. 142/1 Gepanzerte Selbstfahrlafette für Sturmgeschütz 7,5-cm-Sturmkanone 40 Ausf. F und G – »Sturmgeschütz 40« 7,5-cm-StuK 40 L/43 oder L/48 1942–45 ca. 9.040 +
1 Prototyp +
173 Umbauten
Sd.Kfz. 142/2 10,5-cm-Sturmhaubitze 42 – »Sturmhaubitze 42« 10,5-cm-StuH 42 L/28 1942–45 ca. 1.300 +
1 Prototyp
Sturm-Infanteriegeschütz 33B 15-cm-StuIG 33 L/11 1941–42 24 Umbauten
Sd.Kfz. 166 Sturmpanzer IV – »Brummbär« 15-cm-StuH 43 L/12 Panzer IV 1943–45 298 +
8 Umbauten
Sd.Kfz. 167 Sturmgeschütz IV 7,5-cm-StuK 40 L/48 1943–45 1.108 +
31 Umbauten
38-cm-RW61 auf Sturmmörser Tiger – »Sturmtiger« 38-cm-StuM RW61 L/5,4 Panzer VI Tiger 1944 18 Umbauten
Beutefahrzeuge
Sturmgeschütz M42(i) Carro Armato M13/40 und M14/41 ital. Semovente 75/18 bzw. 75/34
Sturmgeschütz M43(i) Carro Armato M15/42 ital. Semovente 105/25

PanzerjägerBearbeiten

Als Panzerjäger bezeichnete die Wehrmacht Fahrzeuge, die aus einer (meist von obsoleten Panzerkampfwagen übernommenen) Selbstfahrlafette und einem darauf montierten, leicht umpanzerten Panzerabwehrgeschütz bestanden. Sie entstanden in Masse erst während des Deutsch-Sowjetischen Krieges aus dem Zwang, die Panzerabwehr mobil zu machen, und wurden zum Ende des Krieges hin zunehmend von Jagdpanzern abgelöst.

Sd.Kfz.-Nr. Bezeichnung Hauptbewaffnung Basisfahrzeug Baujahre Stückzahl gebaut Bemerkungen
4,7-cm-PaK(t) (Sf) auf Panzerkampfwagen I Ausf. B – »Panzerjäger I« 4,7-cm-PaK 36(t) Panzer I Ausf. B 1940–41 202 Umbauten
Sd.Kfz. 131 7,5-cm-PaK 40/2 auf Fahrgestell Panzerkampfwagen II (Sf) – »Marder II« 7,5-cm-PaK 40/2 L/46 Panzer II Ausf. c, A, B, C, F 1942–43 576 +
75 Umbauten
Sd.Kfz. 132 Panzer-Selbstfahrlafette 1 für 7,62-cm-PaK 36(r) auf Fahrgestell Panzerkampfwagen II Ausf. D – »Marder II« 7,62-cm-PaK 36 L/51,2 Panzer II Ausf. D und E 1942–43 201 Umbauten
Sd.Kfz. 138 Panzerjäger 38(t) für 7,5-cm-Pak 40 Ausf. H – »Marder III« 7,5-cm-PaK 40/3 L/46 Panzer 38(t) 1942–43 243 + 175 Umbauten
Panzerjäger 38(t) für 7,5-cm-Pak 40/3 Ausf. M – »Marder III« Geschützwagen 38 1943–44 975 Motor nach vorne verlegt
Sd.Kfz. 139 Panzerjäger 38(t) für 7,62-cm-PaK 36(r) – »Marder III« 7,62-cm-PaK 36 L/51,2 Panzer 38(t) 1942–43 344 +
19 Umbauten
Sd.Kfz. 164 8,8-cm-PaK 43/1 (L/71) auf Geschützwagen III/IV (Sf) – »Hornisse«, später »Nashorn« 8,8-cm-PaK 43/1 L/71 Geschützwagen III/IV 1943–45 494 Motor nach vorne verlegt
Prototypen und Projekte
5-cm-Pak 38 auf gp. Munitionsschlepper VK 3.02 VK 3.02 Prototyp
10,5 cm Selbstfahrlafette IV A – »Dicker Max« 10,5 cm K18 L/52 Panzer IV 2 Prototypen
12.8 cm Selbstfahrlafette L/61 – »Sturer Emil« 12,8 cm K40 L/61 VK 30.01(H) 2 Prototypen
Leichter Einheitswaffenträger für 8,8-cm-PaK 43Ardelt 1945 ca. 7–10 Prototypen
Umgebaute Beutefahrzeuge
4,7-cm-Pak 36(t) auf Panzerkampfwagen 35R(f) Renault R-35 1941 174 Umbauten
Sd.Kfz. 135 7,5-cm-Pak 40/1 auf Geschützwagen Lorraine-Schlepper(f) – »Marder I« Lorraine 37L 1942 170 Umbauten
7,5-cm-Pak 40/1 auf Geschützwagen 38H(f) – »Marder I« Hotchkiss H-38 1942–43 60 Umbauten
7,5-cm-Pak 40/1 auf Geschützwagen FCM 36(f) – »Marder I« FCM 36 1943 36 Umbauten

JagdpanzerBearbeiten

Jagdpanzer sind vornehmlich zum Kampf gegen andere Panzer aus dem Hinterhalt bestimmte Fahrzeuge. Sie waren als turmlose, mit Panzerabwehrgeschützen ausgestattete Kasemattpanzer ausgeführt. In ihnen flossen ab 1943 die Entwicklungslinien des Sturmgeschützes und des Panzerjägers ineinander.

Sd.Kfz.-Nr. Bezeichnung Hauptbewaffnung Basisfahrzeug Baujahre Stückzahl gebaut Bemerkungen
Sd.Kfz. 138/2 Jagdpanzer 38 – »Hetzer« 7,5-cm-PaK 39 L/48 Panzer 38(t) (verbreitert) 1944–45 2.584
Sd.Kfz. 162 Sturmgeschütz neuer Art mit 7,5-cm-PaK L/48 auf Fahrgestell Panzerkampfwagen IV – »Jagdpanzer IV« 7,5-cm-PaK 39 L/48 Panzer IV 1944 769 +
26 Fahrwerke
Sd.Kfz. 162/1 Panzer IV/70 (V) – »Panzer IV lang« 7,5-cm-PaK 42 L/70 1944–45 930 Ausführung VOMAG
Panzer IV/70 (A) 7,5-cm-PaK 42 L/70 1944–45 278 Ausführung Alkett
Sd.Kfz. 173 Jagdpanther 8,8-cm-PaK 43/3 L/71 Panzer V Panther 1944–45 392
Sd.Kfz. 184 Panzerjäger Tiger (P) für 8,8-cm-PaK 43 (Sf) – »Ferdinand«, später »Elefant« 8,8-cm-PaK 43/3 L/71 Tiger (P) 1943 90
Sd.Kfz. 185 Jagdtiger 8,8-cm-PaK 43/1 L/71 Panzer VI Tiger II 1945 1–5
Sd.Kfz. 186 Jagdtiger 12,8-cm-PaK 44 L/55 Panzer VI Tiger II 1944–45 77
Prototypen und Projekte
Jagdpanzer 38 (starr) 7,5-cm-PaK 39/1 Starr L/48 Panzer 38(t) (verbreitert) 1944–45 4 Prototypen +
10 Nullserie
Kanone ohne Rücklaufvorrichtung
Jagdpanzer 38 (D) 7,5-cm-PaK 39/1 Starr L/48 Panzer 38(t) (verbreitert) 1945 (?) Prototypen (?) Kanone ohne Rücklaufvorrichtung, Dieselmotor
Jagdpanzer E-10 Projekt
Jagdpanzer E-25 Projekt

PanzerartillerieBearbeiten

Sd.Kfz.-Nr. Bezeichnung Hauptbewaffnung Basisfahrzeug Baujahre Stückzahl gebaut Bemerkungen
15-cm-sIG 33 (Sf) auf Panzerkampfwagen I Ausf. B 15-cm-sIG 33 L/11 Panzer I Ausf. B 1940 38 Umbauten
15-cm-sIG 33 auf Fahrgestell Panzerkampfwagen II (Sf) Panzer II (verlängert) 1940/41 12 Umbauten +
1 Prototyp
Prototyp auf unverändertem Fahrgestell des Panzers II
Sd.Kfz. 138/1 15-cm-sIG 33 (Sf) auf Panzerkampfwagen 38 (t) Ausf. H – »Grille« Panzer 38 (t) 1943 90 +
1 Prototyp
15-cm-sIG 33/1 auf Selbstfahrlafette 38(t) (Sf) Ausf. K – »Grille« Geschützwagen 38 1943–45 193 + 93 Munitionsträger Motor nach vorne verlegt
Sd.Kfz. 124 Panzerhaubitze Wespe 10,5 cm leFH 18 auf Pz-II-Fahrgestell Geschützwagen II 1943–1944 676 + 159 Mun. Motor nach vorne verlegt
Sd.Kfz. 165 Panzerhaubitze Hummel 15 cm sFH 18/1 auf GW III/IV Geschützwagen III/IV 1943–45 705 + 157 Munitionsträger Motor nach vorne verlegt
Schwerer Mörser „Karl“ Gerät 040 (60cm) / Gerät 041 (54cm) 1940–1941 7
Prototypen und Projekte
Sd.Kfz. 165/1 Geschützwagen IV b für 10,5 cm leFH 18/1 (SF) Panzer IV (verkürzt) 1940–1942 2 Prototypen + 10 Nullserie
10,5cm leFH 18/6 (Sf) auf Gw III/IV Heuschrecke IVb Geschützwagen III/IV 1943 1 Prototyp
10,5-cm-le.FH 18/40/2 (Sf) auf GW III/IV Geschützwagen III/IV 1944 1 Prototyp
10,5-cm-le.FH 18/40 (Sf) auf Fgst. Hummel / "Hummel-Wespe" Geschützwagen III/IV 1944 10
Umgebaute Beutefahrzeuge
10,5-cm-leFH auf Gw Mk VI (e) 10,5-cm-lFH 16 L/22 Light Tank Mk VI 1940 12 Umbauten
15-cm-sFH auf Gw Mk VI (e) 15-cm-sFH 13 L/17 Light Tank Mk VI 1940 6 Umbauten
10,5-cm-leFH 18/3 auf Gw B 2 (f) Char B1 bis 1941 18 Umbauten
10,5-cm-leFH 18/4 auf Gw Lr.S. (f) Lorraine 37L 1942 24 Umbauten
Sd.Kfz. 135/1 15-cm-sFH 13/1 auf Gw Lr.S. (f) 15-cm-sFH 13 L/17 Lorraine 37L 1942 95 Umbauten
10,5-cm-leFH 16 auf Gw 38 H (f) Hotchkiss H-38 194x ca. 6 Umbauten
10,5-cm-leFH 18/40 auf Gw 38 H (f) Hotchkiss H-38 1942 ca. 18 Umbauten
10,5-cm-leFH 16 auf Gw FCM (f) 10,5-cm-lFH 16 L/22 FCM 36 1942 24 Umbauten

FlakpanzerBearbeiten

Die mit Flugabwehrkanonen bewaffneten Flakpanzer der Wehrmacht entwickelten sich angesichts der im Laufe des Krieges immer massiver werdenden alliierten Luftüberlegenheit von leicht umpanzerten Flak-Selbstfahrlafetten hin zu echten Flugabwehrpanzern mit geschlossenem Drehturm.

Kfz.-Nr. Name Hauptbewaffnung Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug
Flakpanzer I 2-cm-Flak 38 1940 24 Umbauten Panzer I
Sd.Kfz. 140 Flakpanzer 38(t) Ausf. L 2-cm-Flak 38 1943–44 141 Geschützwagen 38
Sd.Kfz. 161/3 Flakpanzer IV „Möbelwagen“ 3,7-cm-Flak 43 1944–45 Panzer IV
Sd.Kfz. 161/4 Flakpanzer IV „Wirbelwind“ 2-cm-Flak-Vierling 38 1944–45 Panzer IV
Sd.Kfz. 161/3 Flakpanzer IV „Ostwind“ 3,7-cm-Flak 43 1944–45 Panzer IV
Prototypen und Projekte
Sd.Kfz. 161/3 Flakpanzer IV „Kugelblitz“ 2 × 3-cm-Flak 103/38 1944–45 Panzer IV
Flakpanzer Coelian 37-mm-Flakzwilling 341 (Projekt) Panzer V

SpähpanzerBearbeiten

Als Spähpanzer ließ die Wehrmacht schnelle, leicht gepanzerte Folgeversionen der leichten Panzerkampfwagen I, II, 35 (t) und 38(t) entwickeln, die sich aber nicht gegen die bei den Panzeraufklärungsverbänden eingesetzten Rad- und Halbkettenfahrzeuge durchsetzen konnten, und folglich nicht über das Kleinserien- bzw. Prototypstadium hinauskamen.

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Sd.Kfz. 123 Panzerspähwagen II „Luchs“ 131
Sd.Kfz. 140/1 Aufklärungspanzer 38(t) 70
VK 6.01 46
VK 18.01 30
VK 9.01 13
VK 16.01 30
Leopard k. A. VK 16.01 in schwerer und leichter Version

SchützenpanzerwagenBearbeiten

Schützenpanzerwagen waren die Kampffahrzeuge der mechanisierten Infanterie. Zum Kriegseinsatz kamen nur leicht gepanzerte Mannschaftstransportwagen auf den Fahrgestellen des 1- bzw. 3-Tonner-Zugkraftwagens (Halbkettenfahrzeuge). Bei Kriegsende waren entsprechende Vollkettenfahrzeuge in Entwicklung.

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Sd.Kfz. 250 Leichter Schützenpanzerwagen 1941–1945 ca. 7500 leichter Zugkraftwagen 1 t
Sd.Kfz. 251 Mittlerer Schützenpanzerwagen 1938–1945 15.252 leichter Zugkraftwagen 3 t
Prototypen und Projekte
Mannschaftstransportwagen Kätzchen 1944 2 unfertige Prototypen Panzerkampfwagen 38 (t)

SonderbauartenBearbeiten

  • VK 28.01 (Prototyp standardisierter Mehrzweckpanzer)

BefehlspanzerBearbeiten

Zusätzlich zu den Fahrzeugen in der Tabelle wurden zu Teil auch ausländische Fahrzeuge eingesetzt:

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Sd.Kfz. 265 Kleiner Panzerbefehlswagen 200
Panzerbefehlswagen 35 (t)
Panzerbefehlswagen 38 (t)
Panzerbefehlswagen III

BeobachtungspanzerBearbeiten

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Sd.Kfz. 254 Beobachtungspanzer RK 7
Sd.Kfz. 143 Beobachtungspanzer III
Beobachtungspanzer IV
Sd.Kfz. 267 Beobachtungspanzer Panther 2

FlammpanzerBearbeiten

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Sd.Kfz. 122 Panzerkampfwagen II (Fl) „Flamingo“ – 108 Neubau
43 Umbau
Panzerkampfwagen II Ausf. D/E
Sd.Kfz. 141/3 Pz.Kpfw. III (Fl) „Flamm“ – 100 Neubau Panzerkampfwagen III Ausf. M
Flammpanzer 38(t) „Flammpanzer Hetzer“ 20 Umbau Jagdpanzer 38
Flammwagen auf Panzerkampfwagen B2 (f) ca. 60 Umbau Char B1 bis

MunitionspanzerBearbeiten

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Sd.Kfz. 111 Munitionspanzer I 51 Panzerkampfwagen I Ausf. A und B u. a. bei Sturmgeschütz Abteilungen im Einsatz
Munitionspanzer III Panzerkampfwagen III
Munitionspanzer IV Panzerkampfwagen IV
Munitionsschlepper auf Fahrgestell PzKpfw 38 (t) Panzerkampfwagen 38 (t)
Munitionspanzer 38(t) Ausf. K Geschützwagen 38 Ausf. K Grundfahrzeug ohne Geschütz
Munitionspanzer auf Fahrgestell Sturmgeschütz 40 Ausf G Sturmgeschütz III Ausf. G
Munitionsschlepper PzKpfw IV für Gerät 040/041 Karl-Mörser Panzerkampfwagen IV
Munitionsträger Hummel auf GW III/IV 157 Geschützwagen III/IV Grundfahrzeug ohne Geschütz
VK 3.02 gepanzerter Munitionsschlepper 100

BergepanzerBearbeiten

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Bergepanzer I
Bergepanzer Luchs
Sd.Kfz. 136 Bergepanzer 38(t) „Hetzer“
Sd.Kfz. 144 Bergepanzer III 271
Bergepanzer IV
Sd.Kfz. 179 Bergepanther 300
Bergetiger 13
Bergepanzer Tiger (P) 3

BrückenlegepanzerBearbeiten

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Brückenleger auf PzKpfw I Ausf. A
Brückenleger auf PzKpfw I Ausf B
Brückenleger auf PzKpfw II Ausf b vermutl. 3 weitere improvisierte Brücke auf einem PzKpfw II D/E bekannt
PzKpfw IV Brückenleger 1940 ca. 20 verschiedene Typen IV b und IV c
Infanterie-Sturmsteg auf Panzer IV (BL IV s) 1940 4 (Erprobungsserie)

MinenräumpanzerBearbeiten

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Sd.Kfz. 300 Minenräumwagen B I 1940 50
Sd.Kfz. 300 Minenräumwagen B II 1940 100
Sd.Kfz. 300 Schwimm-Minenräumwagen Ente
Minenräumpanzer Räumer 1

Funklenkpanzer und LadungsträgerBearbeiten

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Sd.Kfz. 301 Funklenkpanzer B IV – Schwerer Ladungsträger 1178
Sd.Kfz. 302/303a/303b Goliath – Leichter Ladungsträger 7579
Sd.Kfz. 304 Funklenkpanzer Springer / Gerät 680 (NSU) – Mittlerer Ladungsträger 45

LandkreuzerBearbeiten

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Panzerkampfwagen P-1000 Projekt
Panzerkampfwagen P-1500 Projekt

Ungepanzerte FahrzeugeBearbeiten

HalbkettenfahrzeugeBearbeiten

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Sd.Kfz. 2 Kleines Ketten-Kraftrad 1941–44 8.345
(andere Quelle: 10.500)
Sd.Kfz. 10 Leichter Zugkraftwagen 1 t 1937–45 ca. 17.500
Sd.Kfz. 11 Leichter Zugkraftwagen 3 t 1935–45 ca. 9.000 Fahrgestelle Grundtypen: Artillerie-, Pionier- und Pritschenaufbau
Sd.Kfz. 11/1 Nebelkraftwagen April 1938–Mitte 1940 Anteil min. 288
Sd.Kfz. 11/1 Selbstfahrlafette für 2-cm-Flak 38[1] März 1944-April 1945 Anteil min. 605 auf H kl 6 p Fahrgestell des Sd.Kfz. 251
Sd.Kfz. 11/2 mittlerer Entgiftungskraftwagen 1939–März 1944 Anteil ca. 392
Sd.Kfz. 11/3 mittlerer Sprühkraftwagen 1939–1943 Anteil ca. 202
Sd.Kfz. 11/4 Nebelkraftwagen 1940–Dezember 1942 Anteil ca. 756
Sd.Kfz. 11/5 Schwerer Nebelwerferkraftwagen 1943–Januar 1944 Anteil ca. 407 anstelle von 11/4 gefertigt
Sd.Kfz. 6 Mittlerer Zugkraftwagen 5 t 1935–43 ca. 3.000
Sd.Kfz. 7 Mittlerer Zugkraftwagen 8 t 1934–45 ca. 12.000
Sd.Kfz. 8 Schwerer Zugkraftwagen 12 t 1934–44 ca. 4.000
Sd.Kfz. 9 Schwerer Zugkraftwagen 18 t 1938–44 ca. 2.500
(andere Quelle: 2.191)
Sd.Kfz. 3 Lastkraftwagen „Maultier“ 2 t 1942–44 ca. 19.700
Lastkraftwagen „Maultier“ 4,5 t 1943–44 1.480
Schwerer Wehrmacht-Schlepper 1943–45 ca. 1.000

KettenfahrzeugeBearbeiten

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
FAMO Boxer 1932–1944 Leichter Raupenschlepper
FAMO Riese 1940 Schwerer Raupenschlepper/"Junkers-Raupe"
FAMO Rübezahl 1932–1944 Mittlerer Raupenschlepper
Hanomag Raupe K 50 1933-Nachkriegszeit
Hanomag Raupe KV 50
Lanz-Bulldog
Raupenschlepper Ost 1942–45 ca. 25.830
(andere Quelle: 28.151)

AmphibienfahrzeugeBearbeiten

Kfz.-Nr. Name Baujahre Stückzahl insgesamt Basisfahrzeug Bemerkung
Land-Wasser-Schlepper Bauart Rheinstahl 1939–40 21
Land-Wasser-Schlepper Bauart Magirus ? 2
Panzerfähre ? ?

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Holger Erdmann: Selbstfahrlafette (Sd. Kfz. 11/1) für 2cm Flak 38 auf le. Zgkw. 3t mit Panzerschutz. kfzderwehrmacht.de, abgerufen am 26. April 2021.