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Der Panzerkampfwagen Neubaufahrzeug („PzKpfw Nb.Fz.“) war ein deutscher Panzertyp, der in den Jahren 1934/35 im Deutschen Reich unter Umgehung der Auflagen des Versailler Vertrages gebaut wurde. Die Fahrzeuge wurden nach Tests des Vorläuferpanzers Großtraktor bei Kama (Sowjetunion) entwickelt. Der Name diente der Verschleierung des Rüstungsprojekts ebenso wie der Begriff Landwirtschaftlicher Schlepper „LaS“ oder auch „Großtraktor“. Es wurden lediglich fünf Fahrzeuge hergestellt.

Neubaufahrzeug
Neubaufahrzeug in Lillehammer in der Wiesesgate zwischen 21. und 25. April 1940

Neubaufahrzeug in Lillehammer in der Wiesesgate zwischen 21. und 25. April 1940

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 6
Länge 6,65 m
Breite 2,90 m
Höhe 2,90 m
Masse 23,41 t
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung Front: 20 mm
Seite: 13 mm
Heck: 13 mm
Turm: 15 mm rundum
Hauptbewaffnung 1 Haubitze 10,5 cm (NbFz VI)
oder
1 Kanone 7,5 cm L/24 (NbFz V) mit je 75 Schuss
Sekundärbewaffnung 1 3,7-cm-KwK 36 L/46,5 mit 37 Schuss
5 MG 7,92 mm mit insgesamt 6000 Schuss
Beweglichkeit
Antrieb BMW-6-Zylinder-Flugmotor
ab Mitte 1937 Maybach HL108
213,29 kW (290 PS), zuvor 250 PS
Federung Spiralfedern
Höchstgeschwindigkeit 30 km/h
Leistung/Gewicht 12,39 PS/t
Reichweite 120 km

Inhaltsverzeichnis

EntwicklungBearbeiten

Nach dem „Leichttraktor“ und dem „Großtraktor“ begann etwa 1933 die geheime Entwicklung eines Kampfpanzers mit drei Türmen unter der Tarnbezeichnung „Haupttraktor“ und „Neubaufahrzeug“. Die Begriffe „Neubaufahrzeug“ und „Nb.Fz.“ (offizielle Abkürzung in den Dienstunterlagen 1935) setzten sich durch. Nach 1935 nennen die Unterlagen die Panzer „Nb.Fz. verbessert“. Oberstleutnant Ernst Volckheim, Kommandeur der Panzertruppe 1940 in Norwegen, verwendete in seinem Bericht die Bezeichnung „Neubau-Panzerkampfwagen IV“.

Zehn kleine Laufrollenwagen und vier Stützrollen bildeten das Laufwerk; die Silhouette ähnelte sehr stark der des Vickers Medium Mark III. Es waren die einzigen deutschen Panzer mit Heckantrieb.

Im großen Drehturm war eine 7,5-cm-Kanone (Entwurf Rheinmetall, NbFz V bzw. „Entwurf A“, zwei gebaut, für später geplant 10,5-cm-Haubitze; Entwurf Krupp, NbFz VI bzw. „Entwurf B“, drei gebaut) untergebracht, koaxial dazu, beziehungsweise beim Rheinmetall-Entwurf darüber, eine 3,7-cm-Kanone. Zwei kleinere MG-Türme standen vorn rechts und hinten links auf der Wanne. Der eckige Kampfturm wurde bei der F. Krupp Grusonwerk AG in Magdeburg-Buckau entwickelt. Alle Verhandlungen liefen über den Essener Krupp-Mutterkonzern. Der Zusammenbau der Panzer erfolgte bei der Maschinenfabrik Buckau R. Wolf, kurz Buckau-Wolf. Das Belegfoto zeigt die Verladung der ersten beiden Pz Neubaufahrzeug an der Buckau-Wolf-Verladestelle.

Die Panzer verfügten über eine Bordsprechanlage und das modernste Funkgerät (10-Watt-Langwellensender und Empfangsgerät) der Berliner C. Lorenz AG. Nach 1935 erhielten sie UKW-Funkgeräte.

 
Im Hafen von Oslo, 19. April 1940
 
Überholung des NbFz Nr. 1 bei Alkett Tegel-Borsigwalde, Mai 1939

Die erste Panzerübung fand im August 1935 in Munster statt. Daran nahmen die Leichttraktoren, Großtraktoren und auch die ersten beiden Neubaufahrzeuge teil. Auf Fotos sind die taktischen Nummern der PzKw zu erkennen: Leichttraktoren mit Dreißiger-Nummern, Großtraktoren mit Vierziger-Nummern und die Haupttraktoren (= Neubaufahrzeug) mit Fünfziger-Nummern. Das erste Nb.Fz. mit Rheinmetallturm trug die Nummer 051, die spätere Nr. 9 hatte die Nummer 054 und die spätere Nr. 10 trug die Nummer 055. Nb.Fz. Typ I hatte folglich die Nummer 052 und die spätere Nr. 8 besaß erst die taktische Nr. 053. Nr. 1 wurde zuerst mit einer Rahmenantenne hergestellt, die auf Filmaufnahmen von 1938 nicht mehr am Panzer zu sehen ist.

Die Fahrzeuge Nr. 8 und 9 wurden Oktober 1937 in Putlos in Dienst gestellt. Der dritte Panzer kam auf den Truppenübungsplatz Grafenwöhr; im Oktober 1937 und war dem neu gegründeten 25. PzRgt. Erlangen zugeteilt.

Im Frühjahr 1939 wurde Nr. 8 in Berlin auf der 29. Internationalen Automobil- und Motorrad-Ausstellung (IAMA) vorgestellt. Es war der erste schwere deutsche Kampfpanzer, der der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Nr. 8 und 9 wurden am 20. April 1939 bei der Geburtstagsparade für Adolf Hitler vorgeführt.

KriegseinsatzBearbeiten

Unternehmen Weserübung 1940Bearbeiten

1940 waren Nr. 8 bis 10 bei dem Unternehmen Weserübung in Norwegen im Kampfeinsatz. Sie gehörten zur Panzer-Abteilung z. b. V. 40 („Zug Horstmann“ bzw. „Kampfgruppe Horstmann“). Panzer 9 trug die Zusatzkennung „Z“ und 10 die Zusatzkennung „R“ sowie den Spitznamen „Jumbo“. Der ganze Zug hatte den Spitznamen „Elefantengeschwader“ (siehe Aufschrift an Nr. 9 in Aalborg: „Grüße in die Heimat von 3 Elefanten im Geschwader“). Fotos zeigen die Panzerbesatzungen von Nr. 8 und 9 am 16. April 1940 im Hafen von Stettin am Ostkai. Am 17. April wurden sie vom Stabschef der Gruppe XXIO Oslo dringend angefordert. Sie trafen auf dem Transporter Buenos Aires unter dem Tarnnamen „Arche Noah 1“ mit dem MG Btl. 13 am 18. April 1940 im Osloer Hafen ein.[1] Entladung und Kampfeinsatz erfolgte sofort ab 19. April 1940 mit der 196. Infanterie-Division im Gudbransdal in Norwegen. Dabei wurde der Zug Horstmann aufgeteilt: die Panzer Nr. 8 und 9 wurden der Kampfgruppe Pellenghar zugewiesen, Nr. 10 der Kampfgruppe Fischer.

Am 21. April 1940 lief bei Nr. 9 der linke mittlere Laufrollenwagen heiß. Ursache war die Überlastung bei der Umgehung der defekten Brücke bei Holt. Der Panzer wurde am Ortsausgang Mölv in Richtung Rings abgestellt. Am 22. April 1940 wurde er gegen etwa 10:30 Uhr von der Panzerbergestaffel Oslo zum Bahnhof Mölv abgeschleppt.[2] Er stand noch am 24. Juni 1940, auf Güterwagen verladen, in einem norwegischen Hafen. Am 29. Juni 1940 wurde er im dänischen Aalborg abgeladen und anschließend nach Berlin zur Alkett (Altmärkische Kettenfabrik in Berlin Borsigwalde) zur Reparatur gebracht. Im Dezember 1940 erhielt er einen Notek-Tarnscheinwerfer.

Die Panzer Nr. 8 und 10 nahmen mit der 196. Infanterie-Division ab 21. April 1940 an den Kämpfen in Lillehammer und Elverum teil. Nr. 10 traf am 22. April 1940 erstmals direkt auf britische Truppen bei Balberg (7 km nördlich von Lillehammer).

Nr. 8 wurde bei dem Gefecht in Kvam eingesetzt. Ein im August 2018 aufgetauchtes Foto belegt, dass der Panzer am 25. April 1940, 800 Meter vor dem Ortseingang Kvam frisch aufmunitioniert wurde. Am Berghang schlugen oberhalb Kvam die ersten Artilleriegranaten ein. Aus britischen Frontberichten geht hervor, dass der Panzer am 25. April 1940, kurz nach 14 Uhr, feuernd auf der Hauptstraße in Kvam (heute Europastraße) gegen die britischen Truppen Einheit K.O.Y.L.I., vorging. Laut Originalbericht des britischen Generals wurde ihm von einer 25-mm-Hotchkiss-Panzerabwehrkanone (Pak) auf nur 150 Yards (137 m) in die Geschützblende geschossen, wobei der Kommandant Fw Faulhaber getötet wurde. Der Fahrer Uffz Lührig setzte den Panzer sofort zurück. Während der Rückfahrt durchschlug eine weitere Granate die Fahrerblende und verwundete den Fahrer schwer, der in der Nacht verstarb. Er fuhr den Panzer noch außer Schussweite, bis auf Höhe der heutigen Tankstelle. Die Pak wurde unmittelbar danach von deutscher Artillerie vernichtet. Nr. 8 konnte nicht mehr repariert werden und wurde gesprengt. Eines seiner Leiträder und eine Laufrolle sind erhalten und heute im Museum Kvam, etwa an der Abschussstelle, zu sehen. Nr. 8 wurde am 16. Mai durch den zweiten gebauten Panzer mit Kruppturm (Nr. 2) ersetzt.

Nr. 10 nahm nicht an den Kämpfen in Kvam teil. Am 27. April 1940 war Kampfpause, währenddessen der Panzer gewartet wurde. Nach britischen Quellen wurde er am 28. April 1940 bei den Kämpfen in Otta – 25 Kilometer nördlich von Kvam – eingesetzt. Etwas später überrollte er an der Spitze einer kleinen Panzerkolonne (z. B. V.40) bei Tretten das Führungsfahrzeug einer britischen Fahrzeugkolonne.

Die drei Panzer kamen vor dem 7. Oktober 1940 zurück nach Deutschland. Oberleutnant Karl Horstmann wurde befördert und zu einer anderen Einheit versetzt. Die Neubaufahrzeuge wurden nach Heuberg zur Waffen-SS-Wiking abgegeben. Panzer Nr. 2 kam Ende November 1942 zur Reparatur nach Berlin. Bei der Firma Alkett Betriebsteil Metallwerke Löwenberg AG war er auf dem Betriebsgelände am Gleis bei Halle 12 auf der Panzersammelstelle abgestellt. Er stand zwischen französischen, britischen und sowjetischen Beutepanzern. Alkett führte Tests mit den ausländischen Panzern durch, um Erkenntnisse für die deutschen Panzer zu gewinnen.

Nr. 10 war am geringsten von Ausfällen betroffen.

Das Exemplar Nr. 1 mit dem Rheinmetall-Turm wurde auf dem Truppenübungsplatz Puttlos zu Ausbildungszwecken eingesetzt; Pläne von 1937 zum Umbau in „Nebelpanzer“ (Nebel war der Entwickler von Raketen!) wurden evtl. probeweise realisiert. So gibt es den PzIV Nebel-Panzer mit vier Raketen im Wurfrahmen. Ein Fotodokument von 1939 zeigt den NbFz V bei Alkett in Borsigwalde. Die Rahmenantenne wurde bereits 1938 entfernt. Im April 1939 wurde dann ein stärkerer Motor eingesetzt. Der Panzer wurde massiv für Propagandazwecke vermarktet. Dazu gibt es eine Farbzeichnung eines Amerikaners. Dieser hob besonders das Hitlerbild am Ende der Werkhalle hervor, welches anlässlich dessen 50. Geburtstages mit einer Girlande aus Tannenzweigen umrahmt ist.

OstfrontBearbeiten

Panzer Nr. 2 wurde wieder repariert und befand sich beim SS-Wiking-Panzergrenadierregiment 23 „Norge“. Ein Foto (jedoch mit Nr. 8 vor Kvam) trägt den schreibmaschinengeschriebenen Text „Kampf in Karpaten 1944“. Auf der Karte ist der Originalstempel dieser Einheit aufgedrückt. Es müssen also noch Teile dieser Einheit in Rumänien verblieben sein, denn an der Grenze zu Rumänien wurde dieses letzte Neubaufahrzeug bei der sowjetischen Karpatenoffensive im Frühjahr 1944 zerstört.

Propagandaeinsatz und -wirkungBearbeiten

Das effektive Vermarkten der Neubaufahrzeuge in Oslo führte zu einer Überbewertung des Vorkommens dieser Panzer in der russischen Propaganda. Einige Plakate und alle sowjetischen Panzererkennungs-Dienstvorschriften enthielten diese Panzer kurz vor Kriegsbeginn: mit Kruppturm und der Bezeichnung „Rheinmetall“. Die Internationale Automobilausstellung in Berlin 1939 sowie Presseveröffentlichungen und Farbpostkarten hatten den Eindruck vermittelt, dass Deutschland diese schweren Panzer bereits in Serie produzierte. Eine sowjetische Offiziers-Kommission, die Hitler im Frühjahr 1941 ausdrücklich eingeladen hatte,[3] sich über die deutsche Panzerproduktion zu informieren, war sehr verstimmt, dass man ihr nur die Panzer I bis IV gezeigt hatte, jedoch nicht die schweren Neubaufahrzeuge.

Sowjetische, britische und amerikanische Dienstanweisungen und Panzererkennungsvorschriften zeigten bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges die Neubaufahrzeuge. Neben der Bezeichnung Reinmetall bei den Sowjets taucht bei den Amerikanern auch die Typisierung Mark V und Mark VI auf.

Die Geschichte der Panzer ist vom gezeichneten Entwurf über das Holzmodell (Werksfoto bei Firma Rheinmetall – links neben dem Modell des Zugführerwagens) bis hin zum Einsatz in Norwegen außerordentlich gut fotografisch dokumentiert. Inzwischen sind 307 Fotografien bekannt, aber keine Aufnahmen vom Einsatz ab 1941 bis zur Vernichtung. Aus Norwegen gibt es Filmaufnahmen (im NS-Propagandafilm Kampf um Norwegen), schwarz/weiß in Kolonne (ca. 12 Sek.) sowie in Farbe bei einer Flußdurchquerung (ca. 6 Sek.). Beide zeigen je ein Neubaufahrzeug an der Spitze von jeweils vier Panzern I und II. Von Nr. 1 Rheinmetall gibt es ebenfalls eine kurze Filmsequenz: General von Brauchitzsch steht auf dem Panzer und hält eine Ansprache vor den Arbeitern eines Rüstungsbetriebes im Jahre 1938.

Von den Panzern ist fast nichts mehr erhalten. Ein Leitrad mit einem Stück Kette und eine Laufrolle gibt es noch im Museum in Kvam/Gudbrandsdal in Norwegen zu sehen.

Technische DatenBearbeiten

  • Gewicht: 23,41 t
  • Länge/Breite/Höhe: 6,65 m/2,90 m/2,90 m
  • Kettenbreite: 38 cm
  • Bodenfreiheit: 45 cm
  • Grabenüberschreitfähigkeit: bis 240 cm
  • Kletterfähigkeit: bis 120 cm
  • Steigfähigkeit: max. 30°
  • Wattiefe: 80 cm
  • Umwerfvermögen: Bäume 20–25 cm Durchmesser
  • Panzerung (Weichstahl beim NbFz V):
    • Front: 20 mm
    • Seite: 13 mm
    • Heck: 13 mm
    • Turm: 15 mm rundum
  • Motor: flüssigkeitsgekühlter Sechszylinder-Reihenmotor (Flugmotor BMW Va mit 250 PS Leistung), ab 1937 durch Zwölfzylinder-V-Motor Maybach HL 108 ersetzt (290 PS)
  • Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
  • Tankinhalt: 457 l
  • Fahrbereich: 120 km
  • Bewaffnung:
    • 1 × Haubitze 10,5 cm (NbFz VI) oder 1 × Kanone 7,5 cm L/24 (NbFz V) mit je 75 Schuss
    • 1 × Kanone 3,7 cm L/46,5 mit 37 Schuss, 5 × MG 7,92 mm mit insgesamt 6000 Schuss
  • Besatzung: 6
  • Hersteller: Rheinmetall und F. Krupp Grusonwerk Magdeburg

LiteraturBearbeiten

  • Horst Scheibert: Deutsche Kampfpanzer in Farbe: 1934–1945; „Neubaufahrzeug“, Panzer I, Panzer II, Panzer III, Panzer IV, Panzer V „Panther“, Panzer VI „Tiger“ u. „Königstiger“, „Maus“. Podzun-Pallas Verlag, Friedberg 1985, ISBN 3-7909-0239-X.
  • Walter J. Spielberger: Die Motorisierung der Deutschen Reichswehr 1920–1935, S. 332–347 u. Anlage: 9.19. Motorbuchverlag, Stuttgart 1979, ISBN 3-87943-612-6.
  • G. I. Penezko: Psano na tanku. Nase vojsko, s. r. o., 2010, ISBN 978-80-206-1135-2.
  • Panserkrig i Norge 1940. Heft Militearhistorie Nr. 3/2015, Ares-Forlag Norwegen, ISSN 1894-8286.
  • Werner Oswald: Kraftfahrzeuge und Panzer der Reichswehr, Wehrmacht und Bundeswehr. Motorbuchverlag, Stuttgart 1973, ISBN 3-87943-161-2.
  • V. G. Tom Nielsen: Tyske Panzer under felttoget i Norge Del2: Panzerzug Horstmann & Neubaufahrzeuge, Mud and Snow. Historske Militaere Kjoretoyers Forening, 2007.
  • Fred Koch: Funkgeräte in gepanzerten Fahrzeugen der Wehrmacht. Reihe Waffen-Arsenal. Bd. 178, Podzun-Pallas-Verlag, 1999, ISBN 3-7909-0669-7. Auch Skizze Nb.Fz. aus Artikel Wie erklärt man dem Funker die Ausbreitung der Sendeenergie, April 1939.

Zeitgenössische QuellenBearbeiten

Deutsche QuellenBearbeiten

  • Reihe Kleine Kriegshefte Nr. 9, von Januar 1941, S. 6 u. S. 15 Fotos Pz NbFz Nr. 1
  • Postkarte der Serie Internationale Automobilausstellung Berlin, 1939, NbFz Nr. 6
  • Zeitschrift Der Pimpf vom Oktober 1939, Titelblatt, NbFz Nr. 2
  • Zeitschrift Kriegsbücherei der deutschen Jugend. Heft 8, 1940, 2 Zeichnungen NbFz
  • Liedpostkarte farbig: Panzerlied von Kurt Linde, 1941, mit NbFz
  • Postkarte gemalt von Victor Mundorff, Chemnitz, Verlag Traditionspflege Berlin-Charlottenburg, 1940, mit NbFz
  • Reklameanzeige in Zeitschrift Motor und Sport. 1941, Zeichnung NbFz (Kolbenhersteller)
  • Blechschild Kolbenhersteller mit Traktor, links unten skizziert 2 NbFz
  • Postkarte von Axster-Heudtlaß mit Porträt Pz.Soldat PzRgt6, 1940, mit NbFz
  • Titelseite Buch: Friedrich Heiss: Der Sieg im Osten. 1943, 2 NbFz
  • Gemälde „Panzer im Gefecht“ von Erich Cleff d. J., Berlin, Verlag E. Klinghammer, Berlin 1941
  • Wochenzeitung Das Reich. Ausgabe Nr. 7 vom 7. Juli 1940 – Bild von Nr. 9 im Hafen Aalborg (Dänemark); Bildunterschrift: „Mit den Transportschiffen, die Truppen und Material nach Norwegen bringen, kommen auch reparaturbedürftige Waffen wieder in die Heimat, wie dieser schwere Panzerwagen, …“
  • Zeitschrift Motor und Sport. Pößneck, Heft 28 vom 14. Juli 1940: gleiches Foto wie in Das Reich – hier unter der Rubrik „Riesenpanzer“, Fotobeschriftung im Kern wie oben, zusätzlich: „Ein Kampfwagen des ‚Elefantengeschwaders‘ … ein schwerer Panzer mit einem Gruß an die Heimat vom ‚Elefantengeschwader‘“; und Seite 27: Zeichnung des NbFz in Reklame-Anzeige des bekannten Kolbenherstellers m-k.
  • Postkarte der Studentenvereinigung Absolvia Rosenheim 1941 mit Zeichnung eines NbFz (seitenverkehrt)
  • Propagandaplakat (Aquarell) der Heeresgruppe A „von Kleist“ vom August 1942 in russischer Schrift – links oben: mehrere Neubaufahrzeuge (Führungspanzer mit Fahne) fahren durch die Steppe (seitenverkehrt gedruckt).
  • Buch von Uli Huber: Kampf um Norwegen. 2. Ausgabe (Bild NbFz wurde entfernt gegenüber 1. Ausgabe), Herausgeber: OKW, Zeitgeschichtlicher Verlag Berlin, Oktober 1940, S. 106.
  • Zeitschrift Die Wehrmacht vom 15. Februar 1939, S. 4: Großbild von NbFz Nr. 2 in Reichswehrtarnfarbe; Artikel Schrittmacher der Modernisierung –… Internationale Automobil-Ausstellung 1939.
  • Zeitschrift Die Wehrmacht Nr. 12, Juni 1940: Gemälde mit drei Neubaufahrzeugen im Gefecht gegen Franzosen (was es nicht gab!) von Bernd Markowitz. Text dazu: „… rollende Festungen! …“
  • Zeitschrift Neue Kraftfahrer-Zeitung Nr. 22, 30. Mai 1940, Stuttgart, Titelseite: Pz Nr. 1 in Werkhalle, Text: „Deutsche Panzerkampfwagen auf dem laufenden Band …“

Britische QuellenBearbeiten

  • Zeitung Picture Post vom 15. Juni 1940, Schematische Schnittzeichnung von NbFz
  • London News: Hinweise zur Bekämpfung von Panzern, Zeichnung Three ways to deal with tanks 1940.

Amerikanische QuellenBearbeiten

  • Panzererkennungsblatt Learn to recognize these vehicles: heavy tanks and self-propelled artillery. 1943, herausgegeben von der Führung der US-Streitkräfte
  • Faltblatt Enemy tanks are vulnerable. 1943, Herausgeber US-Generalstab, 2 Abb. mit NbFz, gezeichnet von Noel Sickles
  • Modell des Panzers Nr. 1 der US-Firma Framburg Models & Dale Model Company in Metallguss, Maßstab 1:36 für die Panzererkennung der US-Armee. Hergestellt Mitte 1940. Aufschrift: „Germ.Hvy.Tank Pz.KW-6“.
  • Zeichnung des Kriegsberichters einer Propagandakompanie Erich Cleffs von 1941 (mit einem NbFz und zwei Pz II), verwendet in: AFV News, March 1971, Vol. 6 No. 2 der A Bi-Monthly Publication of the AFV Association.

Sowjetische QuellenBearbeiten

  • Russisch-deutsches Militärwörterbuch 1941, Herausgeber: Sowjetischer Generalstab, Foto von Nr. 2
  • Buch zur Panzererkennung, 1941, Herausgeber: Sowjetischer Generalstab, Foto von Nr. 8, 9 oder 10
  • Broschüre zur Panzerbekämpfung, Herausgeber Rote Armee, Ausgabe 30. Juli 1942, Zeichnung und Fotomontage und Übersicht über deutsche Panzer inkl. französischer Beutepanzer in deutschen Diensten
  • Panzererkennungsalbum, 1941, Herausgeber: Rote Armee, mit Dreiseitenansichten
  • Propagandafilm Der Parteisekretär: Holzmodell von NbFz 1942
  • Merkblatt zur Panzerbekämpfung mit Angabe der Abstände der einzelnen Waffen
  • Faltblatt mit Panzerbüchse gegen NbFz von 1942
  • Faltblatt 1942: Wie zerstört man faschistische Panzer. Zeichnung im Wintereinsatz
  • Tass-Plakat mit Rittern 1242 und Kavallerie (links unten NbFz) von 1942
  • Tass-Plakat Nr. 525 von September 1942: Neubaufahrzeuge werden von sowjetischen Bomben angegriffen
  • Tass-Plakat Nr. 537 mit Soldaten bei Panzerbekämpfung – NbFz (mit etwas zu langem Rohr)
  • Merkblatt Für unsere Panzersoldaten zur Bekämpfung der feindlichen Panzer vom 25. Juli 1942, Redakteur: Major A. F. Memelkin, Herausgeber: Verteidigungsabteilung des Volkskommissariats der UdSSR (drei Skizzen Nb.Fz.-Bekämpfung)
  • Heft Bekämpfung der Panzer der Feinde. von 1941; Abb. 8: Ausschnitt Nr. 8 Oslo, Abb. 9: Seitenansicht Nr. 2 in Flecktarn, Abb. 10: Seiten und Frontansicht (Skizze)
  • Wie erkenne ich die Panzer der Feinde. Autor: Major I. W. Schtrom, Kriegskommissariat der UdSSR, Redakteur: Oberstleutnant Bjalkowski; veröffentlicht 13. Juli 1941, Abb. 6 (Nr. 8 entnommen aus Foto Oslo) und Nr. 7 (Nr. 2 Seitenansicht in Tarnfarbe), auf S. 12 taktisch technische Angaben
  • Briefmarke mit Nennwert 20 Kopeken von 1942: Russische Pak schießt auf zwei Neubaufahrzeuge.
  • Briefmarke mit Nennwert 60 Kopeken von 1943: Fünf NbFz im Winter im Angriff gegen russische 28-mm-Panzerbüchsen (soll Panfilow-Verteidigung von Moskau zeigen – ist aber tatsächlich reine Propaganda; wurde 1963 durch eine neue Briefmarke mit zwei Panzern (soll evtl. PzIV darstellen) richtig gestellt).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Neubaufahrzeug – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und AnmerkungenBearbeiten

  1. Siehe das Foto mit allen drei Panzern an den Fischhallen.
  2. Siehe dazu mehrere Fotos bei digitaltmuseum.no
  3. siehe Heinz G. Guderian: Erinnerungen eines Soldaten. Motorbuch, 1194, ISBN 978-3-87943-693-4.