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1975Landtagswahl 19791983
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Gewinne und Verluste
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Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
e von der Sperrklausel ausgenommen
    
Insgesamt 73 Sitze
Wahlplakat der CDU mit Ministerpräsident Stoltenberg

Die 9. Landtagswahl in Schleswig-Holstein fand am 29. April 1979 statt. Ministerpräsident Gerhard Stoltenberg stellte sich erneut der Wiederwahl. Wie bereits 1975 wurde er dabei von Klaus Matthiesen, SPD-Fraktionschef und Oppositionsführer seit 1973, herausgefordert.

Inhaltsverzeichnis

Vorherige LandtagswahlBearbeiten

Bei der Landtagswahl 1975 hatte die CDU ihre absolute Mehrheit im Land verteidigt. Die SPD unter Klaus Matthiesen konnte die Regierung nicht übernehmen. Die FDP war mit 7,1 Prozent in den Landtag zurückgekehrt. Der von der Fünf-Prozent-Hürde befreite Südschleswigsche Wählerverband (SSW) war mit einem Abgeordneten im Landtag vertreten.

WahlergebnisBearbeiten

Wahlberechtigte: 1.893.242

Wähler: 1.576.769 (Wahlbeteiligung: 83,28 %)

Gültige Stimmen: 1.568.833

Partei Stimmen Anteil
in %
Direkt-
man-
date
Sitze
CDU 757.664 48,29 34 37
SPD 653.982 41,69 10 31
FDP 90.131 5,75 4
Grüne Liste 38.009 2,42
SSW 22.293 1,42 1
DKP 3.123 0,20
NPD 2.825 0,18
KBW 806 0,05
Total 1.568.833 44 73

Die SPD konnte ihr Ergebnis mit 41,7 Prozent der Stimmen leicht ausbauen. Sie konnte zusammen mit ihrem anvisierten Koalitionspartner FDP (5,7 Prozent) und dem von der Fünf-Prozent-Hürde befreiten SSW (1,4 Prozent) 8742 Stimmen mehr auf sich vereinigen als die CDU, die bei leichten Verlusten auf 48,3 Prozent der Stimmen kam und weiterhin eine Mehrheit von einem Sitz hatte. Die CDU, die mit dem Wahlslogan „Mit Kopf und Herz für Schleswig-Holstein“ angetreten war, hätte die absolute Mandatsmehrheit verloren, wenn die SPD 1295 Stimmen mehr bekommen hätte. Die erstmals antretenden Grünen wurden viertstärkste Kraft, verfehlten mit 2,4 % der Stimmen aber den Einzug in den Landtag deutlich.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Schleswig-Holstein state election 1979 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wahlberechtigte, Wählerinnen/Wähler und Stimmenverteilung in % (PDF), Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein.