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NPD Schleswig-Holstein
Ingo Stawitz
Ingo Stawitz
Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD), logo 2013.svg
Vorsitzender Ingo Stawitz
Stellvertreter Jörn Lemke
Mark Proch
Schatz­meister Wolfgang Schimmel
Gründungs­datum 1964
Mitglieder­zahl 125 (Stand: 2016)[1]
Website www.npd-sh.de

Die NPD Schleswig-Holstein ist der Landesverband der rechtsextremistischen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein. Landesvorsitzender ist seit dem 13. Mai 2012 Ingo Stawitz.

Inhaltsverzeichnis

OrganisationBearbeiten

Die NPD Schleswig-Holstein ist in 6 Kreisverbänden organisiert. Ortsverbände existieren nicht. In Kiel und Pinneberg gibt es Kreisverbände der Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten. Etwa alle 2 Monate veröffentlicht der Landesverband die Mitgliederzeitung „Schleswig-Holstein-Stimme“.

ProgrammatikBearbeiten

Die Programmatik der NPD verbindet völkischen Nationalismus mit Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und Revanchismus.

LandesvorsitzendeBearbeiten

Jahre Vorsitzender
1999–2000 Ingo Stawitz
2000–2001 Jürgen Gerg
2001–2003 Peter Borchert
2003–2009 Uwe Schäfer
2009–2012 Jens Lütke
2012– Ingo Stawitz

LandtagsabgeordneteBearbeiten

Ergebnisse bei LandtagswahlenBearbeiten

Landtagswahlergebnisse[2]
Jahr Stimmen Sitze
1967 5,85 % 4
1971 1,32 %
1975 0,54 %
1979 0,18 %
1983 n. a.
1987 n. a.
1988 1,22 %
1992 n. a.
1996 n. a.
2000 1,0 %
2005 1,9 %
2009 0,9 %
2012 0,7 %
2017 n. a.

n. a. = nicht angetreten

KommunalpolitikBearbeiten

Bei der Kommunalwahl 2008 kandidierte die NPD in Lauenburg, Nordfriesland und in Ostholstein für den Kreistag und in Kiel für die Ratsversammlung. In Kiel war Hermann Gutsche mit 1,7 % der Stimmen ins Rathaus eingezogen. Im Kreis Herzogtum Lauenburg hatte Kay Oelke 2,1 % der Stimmen und damit einen Sitz im Kreistag erhalten. Im Kreis Nordfriesland und im Kreis Ostholstein erzielte die NPD dagegen zu wenig Stimmen für einen Sitz im Kreistag.[3]

Bei der Kommunalwahl 2013 kandidierten die NPD-Mitglieder Hermann Gutsche und Kay Oelke auf Tarnlisten, der „Wahlalternative Kieler Bürger“ in Kiel und der „Rechtsstaatlichen Liga“ im Kreis Herzogtum Lauenburg. Laut dem stellvertretenden NPD-Landesvorsitzenden Jörn Lemke stehen diese Listen für NPD-Interessen und -Inhalte. „Es handele sich um ein Bündnis der Partei und freien Kräften“, zitiert Blick nach Rechts weiter.

Die NPD trat 2013 unter ihrem Parteinamen in der kreisfreien Stadt Neumünster und im Kreis Pinneberg an. Außerdem kandidierten NPD-Mitglieder für die Stadtvertretung in Uetersen, wo der Landesvorsitzende Ingo Stawitz wohnt.[4]

LiteraturBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Verfassungsschutzbericht Schleswig-Holstein 2016 (PDF)
  2. Ergebnisse der Landtagswahlen in Schleswig-Holstein
  3. Andreas Speit: Die NPD bei den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein vom 29. Mai 2008
  4. Blick nach Rechts: Knappe Ressourcen in der Nord-NPD vom 18. April 2013