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Kamaishi

Ort in der Präfektur Iwate, Japan

Kamaishi (jap. 釜石市, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Iwate auf Honshū, der Hauptinsel von Japan.

Kamaishi-shi
釜石市
Kamaishi
Geographische Lage in Japan
Kamaishi (Japan)
Red pog.svg
Region: Tōhoku
Präfektur: Iwate
Koordinaten: 39° 17′ N, 141° 53′ OKoordinaten: 39° 16′ 33″ N, 141° 53′ 8″ O
Basisdaten
Fläche: 441,29 km²
Einwohner: 35.224
(1. April 2018)
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 03211-5
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Kamaishi
Baum: Machilus thunbergii
Blume: Lilium maculatum
Vogel: Weißgesicht-Sturmtaucher
Rathaus
Adresse: Kamaishi City Hall
3-9-13, Tadakoe-chō
Kamaishi-shi
Iwate 026-8686
Webadresse: http://www.city.kamaishi.iwate.jp
Lage Kamaishis in der Präfektur Iwate
Lage Kamaishis in der Präfektur

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

 
Stadtzentrum Kamaishi (aus 7 Luftaufnahmen von 1977 zusammengesetztes Luftbild in Farbe), erstellt vom MLIT

Kamaishi liegt nördlich von Sendai, südöstlich von Morioka und östlich von Tōno.

Stadt und Gemeinde liegen am Pazifischen Ozean entlang der Sanriku-Küste, die als Ria-Küste viele tief einschneidende Buchten aufweist.[1][2] Dadurch und aufgrund der nahe der Küste ansteigenden Berge werden die Auswirkungen von Tsunamis verstärkt.

Die Bucht von Kamaishi und die sich nördlich anschließende Bucht von Ryōishi (両石町) werden in der Tsunamiforschung für berechnende Tsunamisimulationen teilweise zusammen behandelt,[1] da die beiden Buchten zwar von einer kurzen Halbinsel voneinander getrennt, aber gemeinsam von zwei langen Halbinseln im Norden der Bucht von Ryōishi und im Süden von der Bucht von Kamaishi umgeben sind.[2]

Die Wassertiefe in der Mitte der Kamaishi-Bucht ähnelt jener der sich nördlich an die Bucht von Ryōishi anschließenden und geometrisch ähnlich gestalteten Bucht von Ōtsuchi, so dass die Höhe des vom Shōwa-Sanriku-Erdbeben 1933 ausgelösten Tsunamis (die gemessene Überflutungshöhe in der Kamaishi-Bucht betrug 6,0 und in der Bucht von Ōtsuchi 5,4 Meter) sowie von künftig erwarteten Tsunamis für die beiden Orte ähnliche Werte besitzen. 1978 begann der Bau eines Tsunami-Wellenbrecherdamms, der 2,3 Kilometer vor der Küstenlinie und in 2,2 Kilometer Entfernung der Mündung der Bucht gelegen ist.[1] Er wurde im Jahr 2006[1][2] (oder: 2009[3][4][5]) mit Längen von 990 m (oder: 770 m[6]) und 670 m, einer 300 m breiten Öffnung und in einer maximalen Wassertiefe von fast 63 Metern als weltweit tiefster Wellenbrecherdamm fertiggestellt und soll das dicht besiedelte Gebiet der in der Kamaishi-Bucht gelegenen Stadt Kamaishi zu schützen.[1][4][3][5][6]

GeschichteBearbeiten

Bei der Reorganisation des japanischen Gemeindewesens zum 1. April 1889 wurde das Dorf Kamaishi (釜石村, -mura) mit dem Dorf Heita (平田村, -mura) zur kreisangehörigen Stadt Kamaishi (釜石町, -chō) im Landkreis Minamihei zusammengelegt. Zum 5. Mai 1937 erfolgte die Erhebung zur kreisfreien Stadt (shi).

Tōhoku-Erdbeben 2011Bearbeiten

 
Auflaufhöhe, Inundationshöhe und Überflutungstiefe beim Tōhoku-Tsunami in Kamaishi[7][8][9][10]
1: Mittlerer Wasserspiegel
2: Gezeitenpegel zur Zeit des Tsunamis
3: an Höhe der lokalen Spuren (A) ausgerichtete und simulierte Inundationshöhe: 8,0 m
4: simulierte Auflaufhöhe: 10,0 m
5: Geländehöhe
6: Überflutungstiefe
7: Tsunamihöhe laut GPS-Ozeanwellen-Messung (B): 6,7 m
8: simulierte Tsunamihöhe an dem 4 m hohen Gezeitenwellenbrecher (D)
C): Tsunamiwellenbrecher (63 m tief)

Das japanische Festland erreichte der Tsunami etwa 20 Minuten nach dem Erdbeben und wirkte sich auf einer Ausdehnung von 2000 km auf die japanische Pazifikküste aus. Er bildete die Haupttodesursache der Katastrophe, wobei sich die meisten Todesfälle in der Tōhoku-Region ereigneten.[1]

 
Verwüstungen in Unosumaichō, Kamaishi, nach dem Tōhoku-Erdbeben und -Tsunami von 2011

Am 11. März 2011 ereignete sich das Tōhoku-Erdbeben von 2011, das einen Tsunami auslöste. der die Stadt verwüstete und Brücken zerstörte.[11] Die Zahl der völlig zerstörten Wohngebäude wird mit 2957 beziffert.[12]

Die Auflaufhöhe des Tsunamis betrug außerhalb der Bucht über 30 Meter, doch wurde die Tsunamihöhe in der Kamaishi-Bucht deutlich verringert. An der Mündung der Kamaishi-Bucht hatte die Auflaufhöhe anfänglich noch 22 Meter, fiel dann nahe dem vor der Küste liegenden Wellenbrecherdamm auf 10 Meter herab und blieb dann bis zur Uferlinie in etwa konstant bei 10 Metern. Er war damit deutlich niedriger als in der Ōtsuchi-Bucht und ein Vergleich mit dem Tsunami in Ōtsuchi zeigt, dass der Wellenbrecherdamm die Tsunamihöhe um etwa 25 bis 40 Prozent verringert und den aus dem Tsunami resultierenden Schaden für Kamaishi im Vergleich zu Orten wie Ōtsuchi deutlich reduziert hat. Im Vergleich zu anderen Gebieten wie Kesennuma blieb der Schaden an Schiffen relativ begrenzt. Die Abschwächung der Tsunamiauswirkung durch die Verwendung von Wellenbrecherdämmen wurde durch die Erfahrung während des Tōhoku-Erdbebens 2011 erstmals verifiziert.[1] Doch obwohl der Wellenbrecherdamm der Bevölkerung einen Aufschub von 6 Minuten verschaffte,[4][7] bevor der Tsunami in die Stadt eindrang, und er die Tsunamihöhe im Hafen um 40 Prozent (von 13,7 m auf 8,1 m[4] oder 8,0 m[7]) sowie simulierenden Berechnungen zufolge die maximale Auflaufhöhe von 20,0 m um 50 Prozent auf 10,0 m verringerte,[7] bot er letztlich keinen Schutz für die Stadtbevölkerung, die sich hinter der enormen Wellenbrecherbarriere aus Beton gut geschützt wähnte.[4] Der Tsunami überflutete in Kamaishi ein Gebiet von 7 Quadratkilometern und 22 Prozent der Fläche in den Wohngebieten.[13] Als Überflutungshöhe wurden 9,3 m angegeben.[13] Andere Angaben sprechen von 8,0 m Inundationshöhe (ausgerichtet an lokalen Tsunamispuren mit dem Gezeitenpegel zum Zeitpunkt unmittelbar vor Ankunft des Tsunamis als Referenzebene) und von einer simulierten Auflaufhöhe von 10,0 m.[7] Der Seawall in Ryōishi (Kamaishi, Unozumai) wurde zerstört.[14][15] Das Umsiedlungsgebiet, auf das beim Wiederaufbauprogramm nach der Katastrophe des Shōwa-Tsunamis von 1933 ausgewichen war, nahm schweren Schaden.[14]

Die Brand- und Katastrophenschutzbehörde (Fire and Disaster Management Agency, FDMA) meldete in ihrem 124. Schadensbericht vom 19. Mai 839 Tote und 508 Vermisste.[16][17] Die Zahl der Toten erhöhte sich bis zur 157. Schadenserfassung der FDMA auf 994, während noch 152 Menschen vermisst wurden.[12] Gemessen an der Gesamtbevölkerung Kamaishis, die bei der Volkszählung von 2010 mit 39.574 angegeben worden war,[18][19] betrug die Opferrate durch die Katastrophe von 2011 2,9 %, wenn alle in dem 157. FDMA-Schadensbericht vom 7. März 2018 registrierten Toten und Vermissten berücksichtigt werden[12] beziehungsweise 2,63 %, wenn die in dem 153. FDMA-Schadensbericht vom 8. März 2016 registrierten Opfer (993 Tote und 152 Vermisste) abzüglich der von der Wiederaufbaubehörde (Reconstruction Agency, RA) gemeldeten katastrophenbedingten Todesfälle berücksichtigt werden, wodurch sich eine Zahl von 1.039 Toten und Vermissten ergibt. Mit der gleichen Datengrundlage, aber allein auf das Überflutungsgebiet des Tsunamis in Kamaishi bezogen, das eine Fläche von 7 km2 umfasste, ergab sich eine Opferquote von 7,89 %.[20][21]

Evakuierungsübungen und Katastrophenrisikomanagementerziehung als Grundpfeiler der Schulen des Landes werden als Ursachen dafür betrachtet, dass die Kinder in der Stadt Kamaishi weitgehend in Sicherheit blieben (sogenanntes „Wunder von Kamaishi“).[22][23][22][5] In dem Unosumai-Viertel Kamaishis überlebten alle 580 Schüler und Lehrer von zwei Schulen, die vom Tsunami zerstört wurden. Obwohl ihre Schulen außerhalb des erwarteten Überflutungsgebiets des Tsunamis lagen, hatten die Schüler beschlossen, ihre Schulen zu verlassen und sich auf höher gelegenes Terrain zu evakuieren.[5] Wiederholungsübungen, Schulbildung und Gefahrenkarten werden als begünstigte Faktoren angeführt. Während jeder Vierzigste in Kamaishi sein Leben verlor, blieb die Opferquote unter Schulkindern in der Stadt Kamaishi gering. Lediglich 5 von 2.900 Schülern der Grund- und weiterführenden Schulen kamen zu Tode. Die Überlebensrate der Schulkinder von 99,8 Prozent war damit zwanzig mal höher als die allgemeine.[24][22]

Im gleichen Gebiet wie dem der beiden Schulen des „Wunders von Kamaishi“ kam es zugleich zu hohen Opferzahlen infolge einer unvollständigen Evakuierungsübung. Diese Evakuierungsübung war eine Woche vor dem Tōhoku-Tsunami 2011 (am 3. März, dem Gedenktag des Shōwa-Sanriku-Tsunamis) durchgeführt worden, und die Stadt hatte ein zweistöckiges Stahlbeton-Gebäude als Katastrophenpräventionszentrum (eine Gruppen-Evakuierungsunterkunft, die sich außerhalb des erwarteten Überschwemmungsgebiets befindet) statt anderer Evakuierungsgebiete auf höher gelegenem Terrain ausgewählt, weil das Zentrum für ältere Menschen leicht zugänglich war. Als am 11. März 2011 die meisten Teilnehmer der Evakuierungsübung vom 3. März in das Zentrum evakuierten statt auf höher gelegenes Terrain, überlebten von den insgesamt 200 Evakuierten lediglich 25 Menschen, während 54 tot im Zentrum aufgefunden und über 100 für tot oder vermisst gehalten werden.[5]

Der Fall von Tōni-Hongo (唐丹本郷), heute ein Teil der Stadt Kamaishi, gilt als gutes Beispiel für den Nutzen der Umsiedlung und die Herausforderungen der Flächennutzungsvorschriften im Zusammenhang mit Tsunamis. Diejenigen in Häuser Tōni-Hongo, die nach einem früheren Tsunami auf höheres Terrain umgesiedelt worden waren, blieben vom Tōhoku-Tsunami 2011 verschont, während neu errichtete Häuser in den nicht regulierten Tieflandgebieten schwer vom Tsunami getroffen wurden.[22]

Bei der Tōhoku-Katastrophe von 2011 stellte sich heraus, dass im Falle einer Überflutung der Betonküstendämme und -deiche, die an ihrer Vorder-, Ober- und Rückseite mit Beton bedeckt waren, der Deichfuß, dem eine derartige harte Deckschicht fehlte, einen Schwachpunkt darstellte.[4] Auch die in 63 m Wassertiefe gebauten Tsunamiwellenbrecher von Kamaishi scheiterten an dem Tsunami von 2011 und wurden zerstört. Das Port and Airport Research Institute (PARI) führte physikalische und numerische Modelluntersuchungen zu ihrem Versagen durch und kam zu dem Ergebnis, dass einer Kombination von zwei Effekten, die durch die Überspülung der Wellenbrecher duch den Tsunami verursacht wurden, für das Versagen der Struktur verantwortlich waren.[6]

WirtschaftBearbeiten

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

  • Yū Suzuki (* 1958), japanischer Spieleentwickler und Spieleproduzent

Angrenzende Städte und GemeindenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g Nobuhito Mori, Daniel T. Cox, Tomohiro Yasuda, Hajime Mase: Overview of the 2011 Tohoku Earthquake Tsunami Damage and Its Relation to Coastal Protection along the Sanriku Coast. In: Earthquake Spectra. Band 29, S1, 2013, S. 127–143, doi:10.1193/1.4000118.
  2. a b c Nobuhito Mori, Nozomu Yoneyama, William Pringle: Effects of the Offshore Barrier Against the 2011 Off the Pacific Coast of Tohoku Earthquake Tsunami and Lessons Learned. In: V. Santiago-Fandiño, Y.A. Kontar, Y. Kaneda (Hrsg.): Post-Tsunami Hazard - Reconstruction and Restoration (= Advances in Natural and Technological Hazards Research (NTHR, volume 44)). Springer, 2015, ISBN 978-3-319-10201-6, ISSN 1878-9897, Kap. 9, S. 121–132, doi:10.1007/978-3-319-10202-3.
  3. a b Nobuhito Mori, Tomoyuki Takahashi, Tomohiro Yasudo, Hideaki Yanagisawa: Survey of 2011 Tohoku earthquake tsunami inundation and run-up. In: Geophysical Research Letters. Vol. 38, Nr. 7, April 2011, doi:10.1029/2011GL049210 (englisch, wiley.com [abgerufen am 9. Oktober 2015]).
  4. a b c d e f Shunichi Koshimura, Nobuo Shuto: Response to the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami disaster. In: Philosophical Transactions of The Royal Society A Mathematical Physical and Engineering Sciences. Band 373, Nr. 2053, 2015, S. 20140373, doi:10.1098/rsta.2014.0373. (Online veröffentlicht am 21. September 2015).
  5. a b c d e Anawat Suppasri, Nobuo Shuto, Fumihiko Imamura, Shunichi Koshimura, Erick Mas, Ahmet Cevdet Yalciner: Lessons Learned from the 2011 Great East Japan Tsunami: Performance of Tsunami Countermeasures, Coastal Buildings, and Tsunami Evacuation in Japan. In: Pure and Applied Geophysics. Band 170, Nr. 6-8, 2013, S. 993–1018, doi:10.1007/s00024-012-0511-7. (Online veröffentlicht am 7. Juli 2012).
  6. a b c Alison Raby, Joshua Macabuag, Antonios Pomonis, Sean Wilkinson, Tiziana Rossetto: Implications of the 2011 Great East Japan Tsunami on sea defence design. In: International Journal of Disaster Risk Reduction. Band 14, Nr. 4, 2015, S. 332–346, doi:10.1016/j.ijdrr.2015.08.009. (Online veröffentlicht am 14. September 2015).
  7. a b c d e 国土交通省 港湾局 (Ministry of Land, Infrastructure, Transport and Tourism, MLIT), 独立行政法人 港湾空港技術研究所: 釜石港における津波による被災過程を検証 (Memento vom 30. März 2018 auf WebCite), pari.go.jp (Port and Airport Research Institute, PARI), 1. April 2011, hier Anhang 別紙2, Abbildung "釜石港における津波防波堤の効果(シミュレーション結果)" (PDF (Memento vom 30. März 2018 auf WebCite)).
  8. 東日本大震災記録集 (Memento vom 23. März 2018 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency) des 総務省 (Ministry of Internal Affairs and Communications), März 2013, hier in Kapitel 2 (第2章 地震・津波の概要 ) das Unterkapitel 2.2 (2.2 津波の概要(1)) (PDF (Memento vom 28. März 2018 auf WebCite)), S. 42, Abbildung 2.2-16 ("波による浸水深・浸水高・遡上高の関係").
  9. 津波の基礎知識 (Memento vom 28. März 2018 auf WebCite), jwa.or.jp (一般財団法人日本気象協会; Japan Weather Association), (Ohne Datum. An anderer Stelle wird das Datum mit dem 21. Januar 2013 zitiert), S. 8, Abbildung 9 (津波による浸水深・浸水高・遡上高と基準面の関係).
  10. Tatsuki Iida, Akira Mano, Keiko Udo, Hioshi Tanaka: Destruction Patterns and Mechanisms of Coastal Levees on the Sendai Bay Coast Hit by the 2011 Tsunami. In: Yev Kontar, V. Santiago-Fandiño, Tomoyuki Takahashi (Hrsg.): Tsunami Events and Lessons Learned: Environmental and Societal Significance (= Advances in Natural and Technological Hazards Research). Springer Science & Business Media, 2013, ISBN 978-94-007-7268-7, ISSN 1878-9897, Chapter 16, S. 309–320, doi:10.1007/978-94-007-7269-4 (in Kontar et al. teilweise online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 8. März 2016]).
  11. Schweres Erdbeben in Japan, Wiener Zeitung (abgerufen am 14. November 2013)
  12. a b c 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第157報) (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite) (PDF (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite)), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 157. Bericht, 7. März 2018.
  13. a b Nobuo Mimura, Kazuya Yasuhara, Seiki Kawagoe, Hiromune Yokoki, So Kazama: Damage from the Great East Japan Earthquake and Tsunami - A quick report. In: Mitigation and Adaptation Strategies for Global Change. Band 16, Nr. 7, 2011, S. 803–818, doi:10.1007/s11027-011-9304-z. (Online veröffentlicht am 21. Mai 2011).
  14. a b Maki Norio: Long-Term Recovery from the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami Disaster. In: V. Santiago-Fandiño, Y.A. Kontar, Y. Kaneda (Hrsg.): Post-Tsunami Hazard - Reconstruction and Restoration (= Advances in Natural and Technological Hazards Research (NTHR, volume 44)). Springer, 2015, ISBN 978-3-319-10201-6, ISSN 1878-9897, Kap. 1, S. 1–13, doi:10.1007/978-3-319-10202-3. (Online veröffentlicht am 23. September 2014).
  15. Takahiro Sugano, Atsushi Nozu, Eiji Kohama, Ken-ichiro Shimosako, Yoshiaki Kikuchi: Damage to coastal structures. In: Soils and Foundations. Band 54, Nr. 4, August 2014, S. 883–901, doi:10.1016/j.sandf.2014.06.018.
  16. 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(第124報) (Memento vom 25. März 2018 auf WebCite) (PDF (Memento vom 25. März 2018 auf WebCite)), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 124. Bericht, 19. Mai 2011.
  17. 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 20. Mai 2011, archiviert vom Original am 19. Juni 2011; abgerufen am 19. Juni 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).
  18. 平成 22年国勢調査 - 人口等基本集計結果 -(岩手県,宮城県及び福島県) (Memento vom 24. März 2018 auf WebCite) (PDF, japanisch), stat.go.jp (Statistics Japan - Statistics Bureau, Ministry of Internal Affairs and communication), Volkszählung 2010, Zusammenfassung der Ergebnisse für die Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima, URL: http://www.stat.go.jp/data/kokusei/2010/index.html.
  19. 東日本大震災記録集 (Memento vom 23. März 2018 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), März 2013, hier in Kapitel 3 (第3章 災害の概要) das Unterkapitel 3.1/3.2 (3.1 被害の概要/3.2 人的被害の状況) (PDF (Memento vom 23. März 2018 auf WebCite)).
  20. Tadashi Nakasu, Yuichi Ono, Wiraporn Pothisiri: Why did Rikuzentakata have a high death toll in the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami disaster? Finding the devastating disaster’s root causes. In: International Journal of Disaster Risk Reduction. Band 27, 2018, S. 21–36, doi:10.1016/j.ijdrr.2017.08.001. (Online veröffentlicht am 15. August 2017), hier S. 22, Tabelle 2.
  21. 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第153報) (Memento vom 10. März 2016 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 153. Bericht, 8. März 2016.
  22. a b c d Overview: Lessons from the Great East Japan Earthquake. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 17, S. 1–21, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  23. The Education Sector. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 8, S. 77–82, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  24. Strategies for Managing Low-Probability, High-Impact Events. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 32, S. 297–304, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kamaishi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien