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LebenBearbeiten

James Alexander Mirrlees erhielt 1996 zusammen mit William Vickrey den Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank im Gedenken an Alfred Nobel für seine Beiträge zur ökonomischen Theorie von Anreizen bei unterschiedlichen Graden von Information der Marktteilnehmer.

Seine Ergebnisse hatten direkten Einfluss auf die Tarifpolitik von Versicherungen und die Steuerpolitik. Er war 1962/63 im Zentrum für internationale Studien in Neu-Delhi in Indien tätig. Er studierte Mathematik an der Universität Edinburgh und promovierte 1963 am Trinity College der Universität Cambridge, in dem er bis 1966 als Dozent für Volkswirtschaftslehre arbeitete. Von 1968 bis 1995 hatte er eine Professur an der Universität Oxford. 1981 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences aufgenommen.[2] 1989 wurde er zum Mitglied der Academia Europaea gewählt,[3] 1999 zum Mitglied der National Academy of Sciences. Seit 1995 hatte er eine Professur für Politische Ökonomie an der Universität Cambridge. Er lehrte regelmäßig an der Chinesischen Universität Hongkong.[4]

Er war Mitbegründer des Ende Oktober 2009 gegründeten Institute for New Economic Thinking (INET), um neue Denkansätze für die Volkswirtschaftslehre zu entwickeln.[5]

WerkBearbeiten

  • An exploration in the theory of optimum income taxation (1971)
  • Models of economic growth (1973)
  • Social benefit-cost analysis and the distribution of income (1978)
  • Welfare, incentives, and taxation (2006)
  • Dimensions of tax design (2010)
  • Tax by design (2011)

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Professor Sir James Mirrlees 1936-2018. In: University of Cambridge. Abgerufen am 1. September 2018 (englisch).
  2. Book of Members 1780–present, Chapter M. (PDF; 1,1 MB) In: American Academy of Arts and Sciences (amacad.org). Abgerufen am 3. Januar 2018 (englisch).
  3. Mitgliederverzeichnis: James Mirrlees. Academia Europaea, abgerufen am 3. Januar 2018 (englisch).
  4. Nachruf James Mirrless, FAZ vom 31. August 2018.
  5. Millionen-Angriff auf etablierte VWL; Handelsblatt, 3. November 2009

WeblinksBearbeiten