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Jürgen Hardt (2014)
Video-Vorstellung (2014)

Jürgen Hardt (* 30. Mai 1963 in Hofheim am Taunus) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und gehört dem Fraktionsvorstand an.[1]

Leben und BerufBearbeiten

Nach dem Abitur 1982 am Taunusgymnasium in Königstein im Taunus[2] ließ sich Hardt bei der Bundeswehr zum Marineoffizier ausbilden und ist heute Oberleutnant zur See der Reserve. Nach insgesamt vier Jahren bei der Marine absolvierte er ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Heidelberg und in Köln, das er 1993 als Diplomvolkswirt abschloss.

Von 1992 bis 1998 arbeitete Hardt in der CDU-Bundesgeschäftsstelle als Abteilungsleiter Sozialpolitik, später als Büroleiter beim Generalsekretär Peter Hintze und anschließend bis 2001 als Referent für Europapolitik für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Die letzten acht Jahre vor seiner Wahl in den Deutschen Bundestag war er leitender Angestellter beim Wuppertaler Familienunternehmen Vorwerk, zuletzt als Leiter der Unternehmenskommunikation.

Hardt ist evangelisch, verheiratet und Vater einer Tochter.[2]

ParteiBearbeiten

Hardt trat 1981 in die CDU ein. Von 1987 bis 1989 war er Bundesvorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten. Von 2004 bis 2009 gehörte er dem Rat der Stadt Wuppertal an, von 2003 bis 2014 war er Kreisvorsitzender der CDU Wuppertal. Seit 2005 ist Hardt stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bezirks Bergisches Land.

AbgeordneterBearbeiten

 
Hardt bei seiner ersten Rede im Deutschen Bundestag am 26. Februar 2010
 
Hardt im Bundestag, 2019

Seit 2009 ist Hardt Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier ist er Ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages[3] und Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union[4] und im Verteidigungsausschuss. In der 17. Wahlperiode war er Mitglied des Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der Vorgänge um den Luftangriff bei Kundus.

Hardt ist als direkt gewählter Abgeordneter des Bundestagswahlkreises Solingen – Remscheid – Wuppertal II in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2013 erreichte er 44,3 % der Erststimmen.[5] 2011 hospitierte bei ihm David Bendels.[6]

Koordinator für die transatlantische ZusammenarbeitBearbeiten

Von April 2014 bis April 2018 war Jürgen Hardt Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt.[7]

MitgliedschaftenBearbeiten

Hardt ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag, der Parlamentarischen Versammlung der NATO und der Parlamentarischen Versammlung der OSZE.[8] Außerdem ist er Mitglied im Vorstand der Europäischen Volkspartei.[2]

VeröffentlichungenBearbeiten

  • Die USA und Deutschland – Freunde in turbulenten Zeiten[9]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Jürgen Hardt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hardt ist neuer außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In: cducsu.de. 7. September 2015, abgerufen am 21. Juli 2019.
  2. a b c Lebenslauf. In: Website Jürgen Hardts (juergenhardt.de). 2019, abgerufen am 21. Juli 2019.
  3. Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses (Memento vom 19. September 2016 im Internet Archive), bundestag.de
  4. Mitglieder des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union (Memento vom 13. September 2016 im Internet Archive), bundestag.de
  5. Der Bundeswahlleiter: Gewählte 'H' - Der Bundeswahlleiter. Archiviert vom Original am 29. Januar 2017; abgerufen am 29. Januar 2017.
  6. Praktikanten. In: Website Jürgen Hardts (juergenhardt.de). Archiviert vom Original am 25. August 2014; abgerufen am 21. Juli 2019.
  7. Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit. In: Website des Auswärtigen Amtes. Abgerufen am 21. Juli 2019.
  8. Deutsche Delegation in der Parlamentarischen Versammlung der NATO (Memento vom 30. Juli 2010 im Internet Archive), bundestag.de
  9. Die USA und Deutschland – Freunde in turbulenten Zeiten. 27. Oktober 2014, abgerufen am 21. Juli 2019.