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Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!/Staffel 3

Staffel 3 der gleichnamigen Fernsehsendung
Staffel 3 von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!
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ProduktionslandDeutschlandDeutschland Deutschland
Erstausstrahlung11. Januar – 26. Januar 2008 auf RTL
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Die dritte Staffel der deutschen Reality-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! wurde vom 11. bis 26. Januar 2008 ausgestrahlt und war, mit einer Dauer von 16 Sendungen, die bis dato längste Staffel (1. Staffel: 12 Tage, 2. Staffel: 15). Die Länge dieser Staffel wurde auch für die drei folgenden beibehalten. Die Staffel wurde von Dirk Bach und Sonja Zietlow moderiert. Für die medizinische Betreuung der Teilnehmer war unter anderem der Rettungssanitäter Bob McCarron alias „Dr. Bob“ zuständig.

Inhaltsverzeichnis

VorgeschichteBearbeiten

2007 gab es bereits erste Gerüchte über eine weitere Staffel. RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger verneinte jedoch im Mai 2007 Pläne für eine dritte Staffel, da nach einer solchen vorübergehenden Eventprogrammierung die Rückkehr zum normalen Programmschema für den Sender und die Zuschauer schwierig werden würde.[1] Anfang November 2007 gab es durch die Äußerung der Designerin Barbara Herzsprung, sie möchte an der nächsten Staffel teilnehmen, erneut Gerüchte um eine Rückkehr des Formats.[2] Schließlich bestätigte RTL offiziell am 20. November 2007 die dritte Staffel.[3]

AblaufBearbeiten

Am 19. Januar 2008 verließ die Kandidatin Lisa Bund die Sendung und wurde aufgrund einer akuten Magenschleimhautentzündung (Gastritis) ins Krankenhaus eingeliefert. Die Entzündung war nach Angaben von RTL nicht durch die schlechte Hygiene im Camp oder durch die Prüfungen verursacht worden.[4]

Björn-Hergen Schimpf verletzte sich bei der Prüfung am 20. Januar und bat die Zuschauer, nicht mehr für ihn anzurufen, um dem Satz „Ich bin ein Star …“ zu entgehen.

Am 22. Januar musste der Kandidat DJ Tomekk die Sendung verlassen, nachdem ein kurz vor Einzug in das Camp aufgenommenes Video bekannt geworden war, in welchem er die Hand zum Hitlergruß gehoben und die erste Strophe des Deutschlandlieds gesungen hatte.[5] Auch nachdem DJ Tomekk den Vorfall als Witz erklärt und sich dafür entschuldigt hatte, durfte er nicht zurückkehren.[6] In der letzten Sendung, am 26. Januar 2008, waren die letzten drei verbliebenen Kandidaten Bata Illic, Michaela Schaffrath und Ross Antony; letzterer wurde von den Zuschauern zum „Dschungelkönig“ gewählt.

TeilnehmerBearbeiten

 
Ross Antony: Dschungelkönig der dritten Staffel
Platz Teilnehmer Bekannt als
01 Ross Antony Sänger, Musicaldarsteller, ehemaliges Mitglied der Band Bro’Sis
02 Michaela Schaffrath Schauspielerin, ehemals Pornodarstellerin als Gina Wild.
03 Bata Illic Schlagersänger
04 Isabel Edvardsson Profi-Tänzerin und Teilnehmerin bei Let’s Dance
05 Eike Immel ehemaliger Profi-Fußballtorhüter und Fußballnationalspieler
06 Barbara Herzsprung Modedesignerin, ehemalige Ehefrau von Bernd Herzsprung und Mutter von Hannah Herzsprung
0171 DJ Tomekk Hip-Hop-DJ, Musikproduzent
0282 Björn-Hergen Schimpf Moderator
09 Julia Biedermann Schauspielerin
1103 Lisa Bund Sängerin, Kandidatin bei Deutschland sucht den Superstar
1 DJ Tomekk verließ das Camp auf Anweisung des Senders.
2 Schimpf bat die Zuschauer wegen einer Verletzung nicht mehr für ihn anzurufen.
3 Bund musste das Camp nach ärztlicher Anweisung aus gesundheitlichen Gründen verlassen.

AbstimmungsergebnisseBearbeiten

Die Abstimmungsergebnisse dieser Staffel wurden nicht veröffentlicht.

DschungelprüfungenBearbeiten

Von den 144 Rationen bzw. Sterne erspielten die Kandidaten insgesamt 86 Rationen bzw. Sterne. Somit wurden 59,72 % aller Rationen bzw. Sterne erspielt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Show wurde eine Prüfung verweigert.

Dschungelprüfungen der dritten Staffel[7]
Datum Kandidat(en) Prüfung Erspielte Rationen (Sterne)
11. Januar 2008 DJ Tomekk „Land unter“           
12. Januar 2008 Lisa Bund „Dschungelbar“           
13. Januar 2008 Ross Antony
Isabel Edvardsson
„Zum Anbeißen“           
14. Januar 2008 Ross Antony „Arche Noah“           
15. Januar 2008 Barbara Herzsprung
Björn-Hergen Schimpf
„Zug des Schreckens“           
(Herzsprung      , Schimpf      )
16. Januar 2008 Eike Immel „Terrortunnel“           
17. Januar 2008 DJ Tomekk „Höllentour“           
18. Januar 2008 Isabel Edvardsson „Dschungel-Wellness“           
19. Januar 2008 Julia Biedermann „Kakerlakensarg“           
(Prüfung nicht angetreten)
20. Januar 2008 DJ Tomekk
Isabel Edvardsson
Michaela Schaffrath
Björn-Hergen Schimpf
„Höllischer Hurrikan“          
21. Januar 2008 Bata Illic „Tempel des Grauens“         
22. Januar 2008 Ross Antony
Barbara Herzsprung
Michaela Schaffrath
„Auf die Folter gespannt“        
23. Januar 2008 Eike Immel „Ruhe sanft“       
24. Januar 2008 Isabel Edvardsson
Michaela Schaffrath
„Highway to Hell“      
25. Januar 2008 Ross Antony „Von der Rolle“     
26. Januar 2008 Michaela Schaffrath „40.000 auf einen Streich“
(Kampfgeist)
     
Bata Illic „Abenteuer Australien“
(Abenteuerlust)
     
Ross Antony „Menue Surprise“
(Siegeswille)
     

EinschaltquotenBearbeiten

Die dritte Staffel wurde im Durchschnitt von 4,86 Millionen Zuschauern verfolgt. Damit konnte die Show beim Gesamtpublikum 21,0 Prozent Marktanteil erreichen. In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen sahen 3,25 Millionen Menschen zu. Hier wurde ein überdurchschnittlicher Marktanteil von 31,7 Prozent ermittelt.

Das Finale der dritten Staffel wurde parallel zu der ZDF-Show Wetten, dass..? ausgestrahlt. Trotz der starken Konkurrenz konnte die letzte Ausgabe der Staffel 6,44 Millionen Menschen insgesamt und 4,38 Millionen werberelevante Zuschauer (36 Prozent Marktanteil) erreichen. Damit stellte die 16. Folge den Staffelrekord auf.[8]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Quotenmeter.de: Dritte Staffel der Dschungelshow liegt vorerst auf Eis
  2. Quotenmeter.de: Dschungelshow: Neue Anzeichen für Comeback
  3. Quotenmeter.de: Offiziell: RTL öffnet Dschungel-Camp für 16 Tage
  4. Lisa Bund im Krankenhaus
  5. Dschungelcamp: DJ Tomekk fliegt nach Hitler-Gruß raus. Die Welt, 23. Januar 2008, abgerufen am 15. Januar 2012.
  6. Dschungelcamp: DJ Tomekk entschuldigt sich für Nazi-Gruß. Der Tagesspiegel, 23. Januar 2011, abgerufen am 15. Januar 2012.
  7. http://ich-bin-ein-star.blogspot.com/search/label/dschungelpr%C3%BCfung
  8. quotenmeter.de: Quotencheck: «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!»

Koordinaten: 28° 15′ 18″ S, 153° 21′ 3″ O