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Horst Krüger (* 23. Mai 1916 in Hamburg; † 7. April 1989 in Freiburg im Breisgau) war ein Offizier in der Luftwaffe der Wehrmacht und später der Luftwaffe der Bundeswehr. Er ging als Generalmajor in den Ruhestand.

LebenBearbeiten

Krüger trat am 1. November 1935 in das Heer der Wehrmacht ein und diente in der Artillerie. Am 1. Oktober 1937 wechselte er zur Luftwaffe und nahm an einen Beobachterlehrgang an der Aufklärer-Fliegerschule Hildesheim teil. Danach wechselte er zum 1. Juli 1938 als Beobachter und Bild-Offizier zur Aufklärungsgruppe 11 und später zur Aufklärungsgruppe 10. Dort wurde er am 1. Januar 1940 zum Oberleutnant befördert und absolvierte ab 6. Januar 1941 einen Blindfluglehrgang in Brieg. Anschließend wechselte er zum 4. April 1941 zur Nachtaufklärungsstaffel 3, wo er am 4. November 1941 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde. Ab 1. Dezember 1941 nahm er ein Generalstabsstudium an der Luftkriegsschule 2 in Berlin-Gatow auf. Nachdem er dieses am 31. August 1942 abgeschlossen hatte, wechselte er, inzwischen zum Hauptmann befördert, in den Stab des X. Fliegerkorps und nahm dort die Aufgabe eines Ersten Generalstabsoffiziers (Ia) wahr. Von dort ging er am 1. Juli 1943 zum Generalstab der Luftwaffe, wo ihn am 1. Januar 1944 die Beförderung zum Major erreichte. Zum 26. Januar 1945 erfolgte dann der Wechsel als Ia in den Stab der 1. Jagddivision. Dort erlebte er das Kriegsende.

Krüger trat 1955 in die Luftwaffe der Bundeswehr ein und ging am 30. September 1973 als Generalmajor in den Ruhestand. 1973 wurde er mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

WeblinksBearbeiten