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Hohenruppersdorf

Gemeinde in Österreich
Marktgemeinde
Hohenruppersdorf
Wappen Österreichkarte
Wappen von Hohenruppersdorf
Hohenruppersdorf (Österreich)
Hohenruppersdorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Gänserndorf
Kfz-Kennzeichen: GF
Fläche: 21,42 km²
Koordinaten: 48° 27′ N, 16° 39′ OKoordinaten: 48° 27′ 0″ N, 16° 39′ 0″ O
Höhe: 244 m ü. A.
Einwohner: 910 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 2223
Vorwahl: 02574
Gemeindekennziffer: 3 08 28
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obere Hauptstraße 4
2223 Hohenruppersdorf
Website: www.hohenruppersdorf.gv.at
Politik
Bürgermeister: Hermann Gindl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
9
3
3
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Hohenruppersdorf im Bezirk Gänserndorf
AderklaaAndlersdorfAngern an der MarchAuersthalBad PirawarthDeutsch-WagramDrösingDürnkrutEbenthalEckartsauEngelhartstettenGänserndorfGlinzendorfGroß-EnzersdorfGroß-SchweinbarthGroßhofenHaringseeHauskirchenHohenau an der MarchHohenruppersdorfJedenspeigenLasseeLeopoldsdorf im MarchfeldeMannsdorf an der DonauMarcheggMarkgrafneusiedlMatzen-RaggendorfNeusiedl an der ZayaObersiebenbrunnOrth an der DonauPalterndorf-DobermannsdorfParbasdorfProttesRaasdorfRingelsdorf-NiederabsdorfSchönkirchen-ReyersdorfSpannbergStrasshof an der NordbahnSulz im WeinviertelUntersiebenbrunnVelm-GötzendorfWeiden an der MarchWeikendorfZistersdorfNiederösterreichLage der Gemeinde Hohenruppersdorf im Bezirk Gänserndorf (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Hauptplatz mit Dreifaltigkeitssäule
Hauptplatz mit Dreifaltigkeitssäule
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Hohenruppersdorf ist eine Marktgemeinde mit 910 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich.

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Hohenruppersdorf liegt im Hügelland des östlichen Weinviertels in Niederösterreich, etwa je drei Kilometer östlich von Bad Pirawarth und Gaweinstal. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 21,42 km², 30,1 % der Fläche sind bewaldet.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Hohenruppersdorf.

NachbargemeindenBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Hohenruppersdorf im Jahr 1170. 1324 ist erstmals ein Markt bezeugt. Zur Pfarre erhoben wurde Hohenruppersdorf im Jahr 1347 und war zunächst der Kartause Mauerbach inkorporiert. Der Ort war ursprünglich von einem Mauerring umgeben und diente im 14., 17. und 18. Jahrhundert als Fluchtort.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Nach dem Ergebnis der Volkszählungen gab es:

  • 2001: 936 Einwohner
  • 1991: 974
  • 1981: 993
  • 1971: 1012

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Die von einem Friedhof umgebene barocke Pfarrkirche zum heiligen Kreuz wurde in den Jahren 1788 bis 1790 erbaut. Der Kirchturm ist im Kern mittelalterlich.
  • Nördlich der Kirche ist das 1508 gestiftete, ehemalige Beinhaus als Gruftraum erhalten.
  • Das Rathaus von Hohenruppersdorf ist ebenfalls barock, wurde aber später stark umgestaltet.
  • Am Hauptplatz steht eine Dreifaltigkeitssäule aus dem Jahr 1713.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Weinviertler Safran

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 34, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 107. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 434. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,64 %.

Erstmals seit 70 Jahren wird, wie es früher im Weinviertel Tradition war, in Hohenruppersdorf seit 2013 wieder gewerbsmäßig Safran angebaut.[1]

PolitikBearbeiten

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Hermann Gindl (ÖVP). Amtsleiter ist Manfred Möstl.

Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 bei insgesamt 15 Sitzen folgende Mandatsverteilung:[2]


 
Hohenruppersdorf und Umgebung (Mitte) in der Landesaufnahme um 1873

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hohenruppersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Geschichte des Weinviertler Safrananbaues
  2. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Hohenruppersdorf. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 20. Februar 2019.