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Gustav von Hohe

bayerischer Verwaltungsbeamter
Georg Gustav von Hohe 1800–1872

Georg Gustav von Hohe (* 16. Mai 1800 in Bayreuth; † 11. Januar 1872 in München) war ein bayerischer Verwaltungsbeamter.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Gustav Hohe, Sohn des Malers Johann Hohe (1774–1847), studierte an der Universität Erlangen Rechtswissenschaften. 1820 wurde er Mitglied des Corps Baruthia.[1] Nach Abschluss des Studiums trat er in den bayerischen Staatsdienst ein. Er wurde Landkommissar in München, Regierungsrat im Unterdonaukreis und Regierungsdirektor in Oberfranken mit Sitz in Bayreuth.

Nach dem Pfälzischen Aufstand wurde von Hohe 1850 zum Regierungspräsidenten des Rheinkreises mit Sitz in Speyer ernannt.[2] Als Regierungspräsident trat er nach den Demokratie- und Unabhängigkeitsbestrebungen von 1849 vehement für die Wiederherstellung der obrigkeitsstaatlichen Ordnung ein. 1866 wurde er Regierungspräsident der Regierung von Niederbayern und 1871 pensioniert.

LiteraturBearbeiten

  • Annemarie Liebler: Geschichte der Regierung von Niederbayern, Kapitel 8.8 Georg Gustav von Höhe (1866 bis 1877), 2008, S. 69 ff. (Auszugsweises Digitalisat)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Korpslisten 1910, 37, 170.
  2. Regierungsbezirk Pfalz Verwaltungsgeschichte und Regierungspräsidenten auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)