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Gumpelshofen

Ortsteil der Gemeinde Ohrenbach

Gumpelshofen ist ein Dorf der Gemeinde Ohrenbach im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Gumpelshofen
Gemeinde Ohrenbach
Koordinaten: 49° 26′ 52″ N, 10° 12′ 29″ O
Höhe: 426 m ü. NHN
Einwohner: 63 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 91620
Vorwahl: 09865

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Das Dorf liegt auf offener, recht flacher Ackerflur ganz im Süden der Gemeinde. Weniger als zweihundert Meter nördlich des Ortes entsteht der Stubachsgraben, der ihn südwärts durchfließt und über den Steinbach zur Tauber entwässert.[2]

GeschichteBearbeiten

Unter Führung des französischen Generals Ezéchiel de Mélac zündeten im November 1688 französische Mordbrenner 14 Häuser an und richteten einen Schaden von mindestens 4245 Gulden an.

1800 gab es fünf Haushalte, von denen vier der Reichsstadt Rothenburg und einer dem Deutschorden untertan waren.[3]

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) gehörte Gumpelshofen zur Ruralgemeinde Ohrenbach. Spätestens 1840 wurde der Ort nach Oberscheckenbach umgemeindet. Am 1. Januar 1972 wurde der Ort im Zuge der Gemeindegebietsreform nach Ohrenbach eingegliedert.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 54 80 67 67 69 62 69 108 65 67 63
Häuser[4] 9 11 12 13 13 11 11 12
Quelle [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [1]

VerkehrBearbeiten

Die Staatsstraße 2419 berührt den Ort im Osten, sie führt von Uffenheim im Norden über den nächsten Gemeindeort Oberscheckenbach und Gumpelshofen zum nur einen Kilometer entfernten Ort Reichelshofen in der Gemeinde Steinsfeld und weiter südwärts nach Rothenburg ob der Tauber. Einen Autobahnanschluss hat das Dorf über die auf der Straße etwa 4 km entfernte Anschlussstelle Bad Windsheim an der A 7. Zusätzliche zwei Kilometer weiter im Osten liegt der günstigste Bahnanschluss in Steinach bei Rothenburg ob der Tauber an den Bahnstrecken Treuchtlingen–Würzburg, Steinach–Neustadt (Aisch) und an der Stichbahn Steinach–Rothenburg.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 330 (Digitalisat).
  2. Gumpelshofen im BayernAtlas
  3. J. K. Bundschuh, Bd. 2, Sp. 433.
  4. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840, 1852 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“.
  5. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 33 (Digitalisat).
  6. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 226 (Digitalisat).
  7. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1073, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  8. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 1239, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  9. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1174 (Digitalisat).
  10. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1246 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1285 (Digitalisat).
  12. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1113 (Digitalisat).
  13. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 816 (Digitalisat).
  14. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 171 (Digitalisat).