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Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Bundesmittelbehörde

Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) ist eine Bundesmittelbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Der GDWS sind Ämter als Unterbehörden des Bundes nachgeordnet (bis März 2019 39 Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter), die in den nächsten Jahren zu 17 WSÄ zusammengelegt werden, sowie weitere derzeit sieben Wasserstraßenneubauämter. Die GDWS und die nachgeordneten Ämter bilden die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV).

Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt
— GDWS —
Staatliche Ebene Bund
Stellung Bundesmittelbehörde
Aufsichtsbehörde Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Gründung 1. Mai 2013
Hauptsitz 1. Dienstsitz: Ulrich-von Hassell-Straße 76, 53123 Bonn
Behördenleitung Hans-Heinrich Witte
Bedienstete ca. 850 inkl. AFZ der WSV, BBiZ
Haushaltsvolumen 2,003.199 Mrd. Euro
Website wsv.de

Die GDWS wurde durch Organisationserlass des damaligen BMVBS mit Wirkung vom 1. Mai 2013 errichtet. Ihr Sitz ist in Bonn (Ortsteil Duisdorf). Bis zum Inkrafttreten des WSV-Zuständigkeitsanpassungsgesetzes am 1. Juni 2016[2] waren die bisherigen sieben Mittelbehörden, die Wasser- und Schifffahrtsdirektionen (WSDen) mit den Außenstellen der GDWS in Kiel, Aurich, Hannover, Münster, Mainz, Würzburg und Magdeburg, zuständig.

Die Beschäftigten der GDWS sind seitdem an den genannten Standorten tätig.

Damit besteht ein ortsnahes Netz der regionalen Ansprechpartner für die Kunden der WSV in Fragen der zentralen Aufgaben der GDWS. Erster Präsident der neuen Behörde wurde Hans-Heinrich Witte, zuvor Präsident der bisherigen WSD Nord in Kiel.

Weitere Standorte für die GDWS-Beschäftigten sind aufgabenbedingt Berlin, Bremerhaven, Rostock, Mannheim, Duisburg, Hamburg, Koblenz und Kleinmachnow, u. a. durch das Seelotswesen, die Berufsbildungszentren der WSV und die Schiffsuntersuchungskommissionen/das Schiffseichamt.

Die Errichtung der neuen Behörde war ein erster Meilenstein in der Reform der WSV und ist durch Beschluss vom 26. September 2012 des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages zuvor bestätigt worden.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bundesarchiv. Abgerufen am 8. Februar 2013.
  2. v. 24. Mai 2016 (BGBl. I S. 1217)