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FK Sibir Nowosibirsk

russischer Fußballverein

Der FK Sibir Nowosibirsk (russisch Футбольный Клуб Сибирь Новосибирск) ist ein russischer Fußballverein in Nowosibirsk, der in der ersten russischen Division spielt.

FK Sibir Nowosibirsk
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Basisdaten
Name Futbolny Klub Sibir Nowosibirsk
(Футбольный Клуб
Сибирь Новосибирск)
Sitz Nowosibirsk
Gründung 1936
Präsident RusslandRussland Lew Strelkow
Website fc-sibir.ru
Erste Mannschaft
Cheftrainer RusslandRussland Igor Tschugainow
Spielstätte Spartak Stadion, Nowosibirsk
Plätze 12.567
Liga 2. Fußball-Division
2018/19 18. Platz, 1. Fußball-Division
Heim
Auswärts

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

NamensänderungenBearbeiten

Der Verein erlebte – wie viele Vereine der ehemaligen Sowjetunion – einige Namenswechsel.

  • Burewestnik (1936–1937, „Sturmvogel“)
  • Krylja Sowetow (1938–1956, „Flügel der Sowjets“)
  • Sibselmasch (1957–1965, „Sibirisches Landmaschinenwerk“)
  • SETM (1970, Sibelektrotjaschmasch, „Sibirisches Elektro-Schwermaschinenwerk“)
  • Dserschinez (1971, benannt nach Felix Dserschinski)
  • Tschkalowez (1972–1991, benannt nach Waleri Tschkalow)
  • Tschkalowez-FoKuMiS (1992)
  • Tschkalowez (1993–1999)
  • Tschkalowez-1936 (2000–2005)
  • Sibir (seit 2006, „Sibirien“)

SowjetunionBearbeiten

Der Verein wurde im Jahr 1936 gegründet. Nowosibirsk spielte 1937 in Gruppe E der sowjetischen Liga, von 1946 bis 1947 in der zweiten und dritten Gruppe und von 1964 bis 1991 in der zweiten und dritten sowjetischen Liga.

RusslandBearbeiten

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion startete der Verein 1992 unter dem damaligen Namen Tschkalowez-FoKuMiS in der neu gegründeten Ersten russischen Division (zweithöchste Liga). Aufgrund einer Reduzierung der Mannschaften stieg der Verein zwei Jahre später in die Zweite Division (dritthöchste Liga) ab, schaffte aber den sofortigen Wiederaufstieg. Nach weiteren zwei Jahren stieg Nowosibirsk erneut in die zweite Division ab.

Im Jahr 2000 fusionierte der Verein mit Olimpik Nowosibirsk und startete unter dem neuen Namen Tschkalowez-1936 in der Amateurliga. Nach einer Saison gelang der Wiederaufstieg in die zweite Division und 2004 sogar der Aufstieg zurück in die erste Division.

Seit der Saison 2006 trägt der Club seinen jetzigen Vereinsnamen FK Sibir Nowosibirsk. In der Saison 2007 verpasste FK Sibir mit dem dritten Platz nur knapp den Aufstieg in die Premjer-Liga. Die Saison 2009 beendete das Team auf dem zweiten Tabellenplatz und schaffte somit den erstmaligen Aufstieg in die russische Eliteklasse.[1] Durch den Finaleinzug im Russischen Pokal der Saison 2009/10 qualifizierte sich Sibir erstmals in der Vereinsgeschichte für die UEFA Europa League, da sich der Sieger des Finales Zenit St. Petersburg für die UEFA Champions League qualifiziert hatte. In der Saison 2010 belegte die Mannschaft den letzten Tabellenplatz und stieg somit wieder in die 1. Division ab.[2]

 
Spartak-Stadion

StadionBearbeiten

Der Verein trägt seine Heimspiele im 12.567 Zuschauer fassenden Spartak-Stadion aus, das 1927 eröffnet wurde.

EuropapokalbilanzBearbeiten

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2010/11 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Zypern Republik  Apollon Limassol (a)2:2(a) 1:0 (H) 1:2 (A)
Play-offs Niederlande  PSV Eindhoven 1:5 1:0 (H) 0:5 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 4 Spiele, 2 Siege, 2 Niederlagen, 3:7 Tore (Tordifferenz −4)

Bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

Russland

GUS und ehemalige Sowjetunion

Europa

Amerika

Bekannte ehemalige TrainerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. gazeta.ru: «Анжи» и «Сибирь» вышли в премьер-лигу Artikel vom 4. November 2009 (russisch)
  2. sport-express.ru: "Сибирь" сыграла вничью с "Локомотивом" и покидает премьер-лигу Artikel vom 14. November 2010 (russisch)