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Dream Chaser
Modell der Frachtvariante (2018)
Orbiter
Organisation Sierra Nevada Corporation
Länge ca. 9 m (ohne Frachtmodul)
Spannweite ca. 7 m (ohne Solarzellen)
Masse ca. 18 t[1] (inkl. Frachtmodul)
Nutzlast ca. 5,5 t[1]
Besatzung unbemannt
Trägerrakete Vulcan[2]

Der Dream Chaser (deutsch: Traumjäger) ist ein geplanter Raumgleiter der US-Firma Sierra Nevada Corporation. Die Entwicklung des Dream Chasers als bemanntes Raumfahrzeug wurde durch das Programm CCDev der NASA gefördert, konnte jedoch keinen abschließenden Auftrag erhalten. Das System soll aber als unbemannter Transporter zukünftig Fracht zur Internationalen Raumstation (ISS) bringen. Der erste Auftrag für einen Frachtflug wurde Ende 2018 erteilt;[3] er ist für 2021Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren geplant.[4]

Inhaltsverzeichnis

SpezifikationBearbeiten

Der Dream Chaser sollte in seiner ursprünglich bemannten Variante sechs bis acht Personen oder Fracht transportieren können. Jedoch wurde er in dieser Konfiguration nicht von der NASA in den finalen Ausschreibungsrunden des COTS und CCDev-Programms berücksichtigt.

Im März 2015 wurde die unbemannte Frachtversion vorgestellt, die dann im CRS-2-Programm Aufträge für Flüge zur ISS erhielt.[5] Neben dem wiederverwendbaren Raumgleiter ist dafür ein zusätzliches nicht wiederverwendbares Frachtmodul geplant, dass am Heck des Raumgleiters angekoppelt wird.[5] In dieser Variante sollen bis zu 5.500 kg zur Raumstation transportiert werden können, davon 500 kg als externe Nutzlast.[1] Die Rückfrachtkapazität für die Landung beträgt nach Quelle 1750[1] bis 1850 kg.[6]

Ursprünglich sollte der bemannte Dream Chaser noch ohne Frachtmodul unverkleidet auf der Raketenspitze starten. Spätere Konzepte zeigen den Raumtransporter vollständig von einer Nutzlastverkleidung umschlossen. Die Stummelflügel wurden dafür in dem im März 2015 enthüllten Frachtkonzept anklappbar gestaltet um in die vorhandene Verkleidungen zu passen.[5] Die unbemannten Konzepte zeigen eine unveränderte äußere Kontur, jedoch ohne Fenster.

Der Zugang erfolgt über eine Luke im Heck des Raumgleiters, an der auch das Frachtmodul als Durchgangsmodul angebracht ist. Der Dream Chaser koppelt daher "rückwärts" an die Raumstation an. Während die bemannte Version selbstständiges Andocken vorsah, wurde 2016 für die Frachtversion das Ankoppeln mittels Roboterarm und das spätere Nachrüsten der eigenen Andockfähigkeit angedeutet.[1]

Das "Bugrad"-Einziehfahrwerk besteht aus den beiden einfachbereiften Hauptfahrwerksbeinen und einer ausfahrbaren Kufe als Bugfahrwerk. Zur Landung soll der Raumgleiter eine Landepiste anfliegen und dort wie ein Flugzeug landen. Dies und die Verwendung ungiftiger Treibstoffe sollen den unmittelbarer Zugriff auf die Fracht und ggf. Passagiere nach der Landung gewährleisten, die bei anderen Landeverfahren aus dem Landegebiet geborgen werden müssen. Zudem kann normale Flugplatz-Infrastruktur ohne Spezialausrüstung genutzt werden. Auch Landungen in der Nähe von Kunden die beispielsweise sensible oder zeitkritische Experimente betreuen seien denkbar.

TrägersystemeBearbeiten

Der Dream Chaser soll vertikal auf der Spitze einer Rakete starten. Als Trägerrakete ist die Vulcan der United Launch Alliance (ULA) vorgesehen. Aerodynamische Untersuchungen der Vorgänggerakete Atlas V mit dem unverkleidet aufgesetzten (bemannten) Dream Chaser fanden bis 2014 zum Erreichen des achten CCiCap-Meilensteins innerhalb des CCDev-Programms der NASA statt.[7] Im Juli 2017 vereinbarte SNC mit ULA die ersten beiden Starts unter der 5-m-Nutzlastverkleidung einer Atlas V 552 beginnend ab 2020.[8][1] Im August 2019 wurde ein Wechsel auf die Vulcan bekanntgegeben; der erste Starttermin hatte sich mittlerweile auf 2021Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren verschoben.[2]

Grundsätzlich wird das Raumschiff unabhängig vom Trägersystem entwickelt. Die Option auch andere Raketen einzusetzen steht daher seit Beginn der Entwicklung ausdrücklich offen.[1] Zum Tragen kommt dies innerhalb der Kooperation mit der ESA, bei der der Einsatz auch für die Ariane 5 und zukünftig für die Ariane 6[9] untersucht wird.[10]

EntwicklungsgeschichteBearbeiten

NASA-Projekt HL-20Bearbeiten

 
HL-20-Attrappe (1991)

Das Design des Dream Chasers basiert auf dem als Lifting Body entworfenen 10-sitzigem HL-20-Raumtransportsystem, das Ende der 1980er Jahre als Versorgungsfahrzeug für die geplante US-Raumstation Freedom projektiert wurde. Die äußere Form von HL-20 wiederum geht auf den sowjetischen Entwurf des BOR-4 vom Anfang der 1980er Jahre und frühere US-Versuchsträger zurück.[11][12]

Am 20. September 2004 gab SpaceDev, der ursprüngliche Entwickler des Dream Chasers, die Zusammenarbeit mit der NASA vor dem Hintergrund der Vision for Space Exploration-Planungen bekannt.[13] Zu dieser Zeit stand bereits der Name fest, jedoch lag die Grundkonfiguration nur als Konzept vor, zumal SpaceDev auch an einem suborbitalen Fluggerät unter gleichem Namen arbeitete.[14][15] 2005 wurde dann bekanntgegeben, HL-20 als Grundlage nutzen zu wollen.[16] In HL-20 war bereits über viele Jahre sehr viel Entwicklungsarbeit und -budget geflossen. Auch anklappbare Flügel um in die Space-Shuttle-Nutzlastbucht zu passen werden dort bereits erwähnt.[16][17] 2006 erwarb SpaceDev von der NASA die Lizenzrechte an HL-20.[18] und auch das 1:1-Modell war noch vorhanden[19] Bereits zuvor war es SpaceDev gelungen vom US-Luftwaffen-Forschungslabor (AFRL) einen Auftrag in Höhe von 2,7 Mio. US-Dollar zu erhalten. Damit sollte ein Hybridraketentriebwerk entwickelt werden, das auch für den Dream Chaser vorgesehen war.[20]

COTS-ProgrammBearbeiten

Das Commercial-Orbital-Transportation-Services-Programm (COTS) der NASA wurde Anfang 2006 angekündigt und sah vor, die Entwicklung privater Transportkapazitäten für Fracht in eine Niedrige Erdumlaufbahn zur ISS zu fördern, so dass die Versorgung der ISS durch Privatunternehmen sichergestellt werden sollte. Der Betrieb der ISS war zu diesem Zeitpunkt bis einschließlich 2020 vertraglich vereinbart und sollte bis 2024 verlängert werden.[21] SpaceDev bewarb sich vergeblich um eine Förderung durch COTS, dessen zweite und finale Ausschreibungsrunde im Februar 2008 mit der Gewinnerbekanntgabe SpaceX mit Dragon und Orbital Sciences mit Cygnus beendet wurde.

SpaceDev-Verkauf an SNCBearbeiten

Im Oktober 2008, kurz nach dem Tod des Gründers Jim Benson wurde SpaceDev von der Sierra Nevada Cooperation (SNC) übernommen und eingegliedert.[22]

CCDev-ProgrammBearbeiten

 
Dream Chaser, angekoppelt an die ISS. (künstlerische Darstellung 2010)

Die Sierra Nevada Corporation erreichte eine Förderung der Entwicklung des Dream Chaser durch das Commercial Crew Development-Programm (CCDev) der NASA, das ergänzend zur Entwicklung von Frachtkapazitäten durch COTS die Entwicklung von sicherem Personentransport zu ISS fördern sollte. 2010 wurden in der ersten Vergaberunde (CCDev1) 20 Mio. der insgesamt 50 Mio. US-Dollar für die Entwicklung des Dream Chasers als bemannter Transporter für bis zu acht Personen und Fracht bereitgestellt.[23]

Die ersten Triebwerkstests wurden erfolgreich absolviert. Am 17. Dezember 2010 wurde mit dem Abwurf eines 1:7-Modells des Dream Chasers und der anschließenden Landung nach einer Gleitflugphase ein weiterer Schritt in der Entwicklung erfolgreich durchgeführt. Am 5. Februar 2011 wurden im Zuge einer Pressekonferenz der NASA an der Universität von Colorado in Boulder Fotos des noch unverkleideten CFK-Rumpfs des ersten Prototyps veröffentlicht.[24]

In der zweiten Runde (CCDev2) wurden 2011 270 Mio. US-Dollar vergeben. Davon gingen 80 Mio. Dollar an SNC. Später wurde dieser Betrag noch einmal um 25,6 Mio US-Dollar aufgestockt. Orbital Sciences hatte sich mit dem Konzept Prometheus ebenfalls mit einem Raumschiff auf Basis der HL-20 beworben, konnte jedoch gegen SNC-Entwurf nicht bestehen.[25][26]

Die dritte Runde des CCDev-Programms wurde Commercial Crew integrated Capability (CCiCap) genannt. Die Begünstigten, SNC, Boeing und SpaceX wurden am 3. August 2012 bekanntgegeben. SNC erhielt für das Gesamtsystem inkl. Trägersystem Atlas V und Bodensystemen 212,5 Mio. US-Dollar. Sierra Nevada gab 2013 bekannt, dass die Rümpfe der Dream Chaser von Lockheed Martin in der Michoud Assembly Facility, der Fertigungsstätte der Saturn-V-Erststufe und der Space-Shuttle-Außentanks, gefertigt werden sollen[27]

 
Dream Chaser, an einem Hubschrauber hängend (2013)

Im Mai und August 2013 wurden im Dryden Flight Research Center (ab 2014 Armstrong Flight Research Center/USA) Rolltests mit einem 1:1-Prototypen unternommen.[28] Am 26. Oktober 2013 erfolgte der erste freie Flug bei einem Abwurftest von einem Hubschrauber. Bei der Landung rutschte der unbemannte Dream Chaser auf der Landebahn entlang und wurde beschädigt, da das linke Fahrwerk nicht ausfuhr.[29][30] Bei dem Prototyp wurde das Fahrwerk eines Kampfjets vom Typ Northrop F-5E Tiger verwendet.[31]

Nach weiteren Programmschritten gab die NASA am 14. September 2014 bekannt, dass nur Boeing mit CST-100 Starliner und SpaceX mit Dragon V2 Verträge für bemannte Flüge zur ISS erhalten hatten. SNC legte daraufhin am 26. September 2014 Einspruch gegen die Auftragsvergabe ein,[32] da das Dream-Chaser-Angebot nicht berücksichtigt wurde, obwohl es preislich unter dem von Boeing lag. Dies führte am 3. Oktober 2014 zu einer bis zum 5. Januar befristeten Einstellung der Aufträge,[33] die jedoch überraschend am 9. Oktober 2014 wieder aufgehoben wurde, so dass die Arbeiten bei Boeing und SpaceX fortgeführt werden konnten.[34]

Sierra Nevada bestätigte im April 2019, dass der bemannte Dream Chaser auch nach Auslaufen der CCDev-Förderung weiter in aktiver Entwicklung ist.[35]

Unbemannte Entwicklung für das CRS-ProgrammBearbeiten

Im November 2015 meldete SNC, dass Anfang 2016 ein weiterer Testflug innerhalb der Atmosphäre mit dem ETA (engineering test article) auch Eagle genannten Prototypen stattfinden sollte. Parallel dazu wurde bereits begonnen, ein Raumfahrzeug für die orbitalen Tests (Orbital Vehicle) zu fertigen.[36]

Bereits seit Frühjahr 2014 liefen die Ausschreibungen der NASA für die zweite Runde des Commercial-Resupply-Services-Programmes (CRS2), den privaten Frachttransport zur ISS. SNC bewarb sich mit einer unbemannten Frachtversion, dem Dream Chaser Cargo System, die durch ein zusätzliches nicht wiederverwendbares Frachtmodul inklusive entfaltbarer Solarmodule am Heck ergänzt worden war. Auch die anklappbaren Flügel für den Start unter einer Nutzlastverkleidung wurden mit diesem Konzept im März 2015 vorgestellt.[37]

Am 14. Januar 2016 gab die NASA dann bekannt, dass sie SNC als drittes Unternehmen nach SpaceX und Orbital ATK mit Frachtflügen zur ISS beauftragt hatte. Mit dem Dream Chaser sollten nach damaliger Zeitplanung zwischen 2019 und 2024 mindestens sechs Versorgungsflüge zur ISS stattfinden.[38] Es sollen bis zu 5,5 t Fracht zur Station transportiert werden können.[39][40]

Nach einigen Verzögerungen wurde der Dream Chaser am 26. Januar 2017 erneut zur Edwards Air Force Base in das zwischenzeitlich umbenannte Armstrong Flight Research Center geliefert, um dort verschiedene Tests zu absolvieren.[41][42] Am 30. August 2017 fand ein Flugtest statt, bei dem der Dream Chaser unter einem Columbia-Helicopters-234-UT Chinnok-Hubschrauber hing.[43] Am 11. November 2017 erfolgte dann ein Abwurftest mit erfolgreicher Landung.[44]

Nachdem das Design bei der NASA validiert wurde, gab SNC am 18. Dezember 2018 bekannt, von jener mit dem Bau des ersten vollwertigen Raumgleiters für Orbitalflüge beauftragt worden zu sein. Der geplante Frachtflug zur ISS erfolge frühstens Ende 2020. Ein genauer Starttermin würde erst in Abhängigkeit von der konkreten Versorgungssituation und sich daraus ergebendem Bedarf vergeben.[45]

Weitere EinsatzfelderBearbeiten

Neben dem Hauptentwicklungszweig als Raumtransporter für die NASA zur Raumstation ISS werden auch andere Einsatzmöglichkeiten angestrebt. Dazu zählen z. B. Flüge ohne den Besuch einer Raumstation und die Landung auf Flughäfen außerhalb der USA. In der Zeit der bemannten Entwicklung waren auch Reparatureinsätze zu Satelliten, eine Wartung des Hubble-Teleskops[46] oder das Ansteuern der damals projektierten aufblasbaren Bigelow-Raumstation[47] im Gespräch. 2014 wurde gemeinsam mit Stratolaunch eine Studie erstellt, die einen auf etwa 75 % verkleinerten Dream Chaser zum Inhalt hatte, der auf das damals in der Planung befindlichen Stratolauch-System angepasst war.[48]

Kooperation mit ESA, DLR und OHBBearbeiten

Im Dezember 2013 initiierte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das DC4EU-Projekt (Dream Chaser for European Utilization), in dem untersucht werden sollte, ob und wie Europa die Dream-Chaser-Technologie nutzen könnte.[49] Im Januar 2014 schloss sich die Europäische Weltraumorganisation (ESA) dem DC4EU-Projekt an. Zu dieser Zeit erwartete man die Zertifizierung für bemannte Flüge im Jahr 2017. Die ESA wollte bei einem „europäisierten“ Dream Chaser u. a. die Startmöglichkeiten mit der Ariane 5 prüfen. Um ihn in der Nutzlastverkleidung der Rakete unterzubringen, müssten zumindest die Flügellängen des Dream Chaser etwas reduziert werden, während der Start auf einer Atlas V noch unverkleidet geplant war.[50] Das unbemannte Frachtkonzept zeigte 2015 dann an den Rumpf anklappbare Flügel.[37] Ein ursprüngliches Entwicklungsziel der Ariane 5 seinerzeit war der Transport des nicht umgesetzten europäischen bemannten Raumgleiters Hermes. Man lotete auch aus, ob der Dream Chaser auf deutschen Landepisten, beispielsweise auf dem Flughafen Rostock-Laage, landen könnte.[51]

Im Februar 2015 wurde die Fertigstellung der DC4EU-Studie, an der auch der deutsche Raumfahrtkonzern OHB teilnahm verkündet.[52] Am 16. April 2015 wurde das ursprüngliche Übereinkommen aus dem Jahr 2013 zwischen DLR und SNC für zwei weitere Jahre bis 2017 verlängert.[53][54][55]

Anfang 2016 wurde gemeldet, dass die ESA die Konstruktion eines neuen Andockadapters, des International Berthing and Docking Mechanism (IBDM), fertigstellen und den ersten Adapter SNC zur Verfügung stellen wird. Die Kosten dafür wurden mit 33 Mio. € beziffert.[56] Die Fertigung erfolgt durch die Firma Qinetiq[57]

Am 28. September 2017 wurde die Zusammenarbeit zwischen SNC und DLR erneut durch eine Absichtserklärung verlängert.[58] OHB gab am 5. Dezember 2018 bekannt, für die ESA mit einem Auftragsvolumen von 350.000 € eine einjährige Machbarkeitsstudie zur europäischen Nutzung (inkl. Ariane 6) des Dream Chasers nach dem Ende der ISS zu erstellen[59]

Kooperation mit dem UNOOSA der Vereinten NationenBearbeiten

Das Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (UNOOSA) und SNC planen im Rahmen der Human Space Technology Initiative (HSTI) eine gemeinsame Weltraummission mit dem Dream Chaser in der unbemannten Variante und zeichneten dazu 2016 eine Grundsatzvereinbarung.[60] Das Projekt soll auch Ländern ohne eigene Raumfahrtkapazitäten einen Zugang zum Weltraum und Forschung im Orbit ermöglichen. Eine erste Runde für die Interessenten fand bis November 2017 statt.[61] Auf einem technischen Briefing im Januar 2018 in Wien wurde der Starttermin auf 2022Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren kalkuliert.[62][63] Die Missionsdauer wurde mit ca. zwei Wochen angesetzt.[1]

Geplante MissionenBearbeiten

Stand: 15. August 2019

Nr. Mission[64] Start-
zeitpunkt
Flugdauer
Trägerrakete Startplatz Landeplatz Bemerkung
1. SNC-1[65] 2021Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren[4] Vulcan CCAFS SLC-41 KSC Shuttle Landing Facility[66] geplant
SNC-2 ? Vulcan CCAFS SLC-41 KSC Shuttle Landing Facility geplant
UNOOSA Orbital Space Mission[63] 2022Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren[62] ? ? ? geplant
SNC-3 ? ? CCAFS SLC-41 KSC Shuttle Landing Facility geplant
SNC-4 ? ? CCAFS SLC-41 KSC Shuttle Landing Facility geplant
SNC-5 ? ? CCAFS SLC-41 KSC Shuttle Landing Facility geplant
SNC-6 ? ? CCAFS SLC-41 KSC Shuttle Landing Facility geplant

Dream Chaser im FilmBearbeiten

Als futuristisches Raumschiffkonzept war der Dream Chaser auch Gast in Spielfilmen:

LiteraturBearbeiten

  • Jim Hodges: The Dream Chaser: Back to the Future. In: ASK Magazin. Ausgabe 44, 2. November 2011, S. 24–28 (englisch, nasa.gov [PDF; abgerufen am 1. Januar 2019]).
  • Rebecca Reagan: Dream Chaser tests ongoing at two centers. In: Spaceport News. Vol 53, No. 10, 17. Mai 2013, S. 3 (englisch, nasa.gov [PDF; abgerufen am 1. Januar 2019]).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h Sierra Nevada firms up Atlas V Missions for Dream Chaser Spacecraft, gears up for Flight Testing. spaceflight101.com, 19. April 2017, abgerufen am 30. Dezember 2018 (englisch).
  2. a b SNC Selects ULA for Dream Chaser® Spacecraft Launches. NASA Missions to Begin in 2021. United Launch Alliance, 14. August 2019, abgerufen am 14. August 2019.
  3. Dream Chaser® Spacecraft Passes Key NASA Milestone Production of Orbital Spacecraft to Begin. In: Sierra Nevada Corporation. 18. Dezember 2018, abgerufen am 19. Dezember 2018.
  4. a b Dream Chaser® Spacecraft Passes Another NASA Milestone. Sierra Nevada Corporation, 21. März 2019, abgerufen am 22. März 2019.
  5. a b c Orbital, Sierra Nevada, SpaceX win NASA commercial cargo contracts. SpaceNews, 14. Januar 2016, abgerufen am 25. Dezember 2018 (englisch).
  6. NASA Approves Space Plane For Future Missions To The ISS. Forbes, 18. Dezember 2018, abgerufen am 25. Dezember 2018 (englisch).
  7. Chris Bergin: Dream Chaser passes Wind Tunnel tests for CCiCap Milestone. NASASpaceFlight.com, 19. Mai 2014, abgerufen am 31. Dezember 2018 (englisch).
  8. ULA signs contract with Sierra Nevada Corporation to launch Dream Chaser to ISS. flyorbitnews.com, 19. April 2017, abgerufen am 30. Dezember 2018 (englisch).
  9. Dream Chaser auch für Europa im Orbit. FliegerRevue, 12. Oktober 2016, abgerufen am 31. Dezember 2018.
  10. Deutschlandfunk: Europa jagt den Traum vom All
  11. Jim Hodges: The Dream Chaser: Back to the Future. NASA, abgerufen am 29. Mai 2016 (englisch).
  12. 50 years to orbit: Dream Chaser’s crazy Cold War backstory. Ars Technica, 7. September 2012, abgerufen am 25. Dezember 2018 (englisch).
  13. https://www.nasa.gov/centers/ames/news/releases/2004/04_89AR.html abgerufen am 24. Dezember 2018
  14. SpaceDev to Build Piloted Spaceship. Space.com, 4. September 2004, abgerufen am 25. Dezember 2018 (englisch).
  15. Craig Covault: Show Time, Commercial space lifting off, thanks to more business-like approaches. In: Aviation Week & Space Technology. Volume 161, Number 12, 27. September 2004, S. 26–27 (englisch, hinter Anmeldeschranke: http://archive.aviationweek.com/issue/20040927/#!&pid=26 [abgerufen am 29. Dezember 2018]).
  16. a b Private Spacecraft Developer Settles on New Design. Space.com, 23. November 2005, abgerufen am 25. Dezember 2018 (englisch).
  17. HL-20 Model for Personnel Launch System Research: A Lifting-Body Concept. NASA, 22. Juni 2011, abgerufen am 28. Dezember 2018 (englisch).
  18. 50 years to orbit: Dream Chaser’s crazy Cold War backstory. Ars Technica, 7. September 2012, abgerufen am 25. Dezember 2018 (englisch): „In 2006, SpaceDev went on to execute a licensing agreement with NASA to use the HL-20's design for its new Dream Chaser suborbital spacecraft.“
  19. https://archive.org/details/2006-L-00390, abgerufen am 5. Januar 2018
  20. Spacedev to challenge SpaceX after USAF deal. FlightGlobal.com, 29. November 2005, abgerufen am 30. Dezember 2018 (englisch).
  21. Obama Administration Extends International Space Station until at Least 2024. Website des Weißen Hauses, 8. Januar 2014, abgerufen am 19. Mai 2014 (englisch).
  22. SpaceDev Signs Agreement to Be Acquired by Sierra Nevada Corporation. 21. Oktober 2008, abgerufen am 5. Januar 2019 (englisch).
  23. Katherine Bourzac: A Private Space Shuttle Replacement. In: Technology Review. MIT, 18. Januar 2011, abgerufen am 14. August 2019.
  24. Doug Messier: Garver Views Commercial Space Hardware at Bigelow, Sierra Nevada Facilities. In: parabolicarc.com. 5. Februar 2011, abgerufen am 14. August 2019 (englisch).
  25. Kenneth Chang: Businesses Take Flight, With Help From NASA. In: New York Times. 31. Januar 2011, abgerufen am 14. August 2019 (englisch).
  26. Jeff Foust: Orbital may wind down its commercial crew effort. In: NewSpace Journal. 22. April 2011, abgerufen am 14. August 2019 (englisch).
  27. Chris Bergin: Dream Chaser to breathe new life into Michoud. In: nasaspaceflight.com. 31. Januar 2013, abgerufen am 14. August 2019 (englisch).
  28. Michael Clormann: Dream Chaser erreicht weiteren Meilenstein. In: Raumfahrer.net. 24. August 2013, abgerufen am 14. August 2019.
  29. Günther Glatzel: Dream-Chaser-Modell bei Test beschädigt – Update. In: Raumfahrer.net. 28. Oktober 2013, abgerufen am 14. August 2019.
  30. Günther Glatzel: Dream-Chaser-Testdetails. In: Raumfahrer.net. 30. Oktober 2013, abgerufen am 14. August 2019.
  31. Stephen Clark: Dream Chaser damaged by crash landing in California. In: spaceflightnow.com. 26. Oktober 2013, abgerufen am 14. August 2019 (englisch).
  32. Laura Keeney: Sierra Nevada protests to GAO over loss of NASA space-taxi contract. In: Denver Post. 26. September 2014, abgerufen am 14. August 2019 (englisch, aktualisiert am 27. April 2016).
  33. Laura Keeney: So Sierra Nevada protested NASA space-taxi contract, but what’s next? In: Denver Post. 3. Oktober 2014, abgerufen am 14. August 2019 (englisch, aktualisiert am 26. April 2016).
  34. Martin Knipfer: Commercial Crew: Entwicklung geht weiter! In: Raumfahrer.net. 29. Oktober 2014, abgerufen am 14. August 2019.
  35. Chris Bergin: Dream Chaser progress ahead of CRS2 as SNC keeps crew version alive. In: Nasaspaceflight.com. 25. April 2019, abgerufen am 14. August 2019.
  36. Dream Chaser preparing for second free-flight test and first orbital test. spaceflightnow.com, 16. Oktober 2015, abgerufen am 19. Oktober 2015 (englisch).
  37. a b Sierra Nevada Corporation Unveils New Dream Chaser® Cargo System. Pressemitteilung. Sierra Nevada Corporation, 17. März 2015, abgerufen am 27. Dezember 2018 (englisch).
  38. Stephen Clark: NASA splits space station cargo deal three ways. Spaceflight Now, 14. Januar 2015, abgerufen am 25. Dezember 2018 (englisch).
  39. NASA splits space station cargo deal three ways. spaceflightnow.com, 14. Januar 2016, abgerufen am 15. Januar 2016 (englisch).
  40. Orbital, Sierra Nevada, SpaceX Win NASA Commercial Cargo Contracts. spacenews.com, 14. Januar 2016, abgerufen am 15. Januar 2016 (englisch).
  41. Dream Chaser Spacecraft Arrives at NASA Armstrong Pressemitteilung der NASA vom 27. Januar 2017; abgerufen am 28. Januar 2017
  42. nasaspaceflight.com: Sierra Nevada prepares for spring landing test of Dream Chaser veröffentlicht am 31. Januar 2017 online abgerufen am 6. Februar 2017
  43. Pressemitteilung SNC vom 30. August 2017; online unter https://www.sncorp.com/press-releases/snc-dc-captive-carry-test-success abgerufen am 5. September 2017
  44. Pressemitteilung der SNC vom 13. November 2017; online: https://www.sncorp.com/press-releases/snc-dream-chaser-free-flight-test-2017/
  45. Dream Chaser cleared to begin full-scale production. In: SpaceNews. 18. Dezember 2018, abgerufen am 19. Dezember 2018.
  46. https://www.popularmechanics.com/space/telescopes/a25211/mission-to-service-hubble-space-telescope/ abgerufen am 26. Dezember 2018
  47. Chris Bergin und Braddock Gaskill: SpaceDev announce Dream Chaser agreement with ULA Atlas V. NASASpaceFlight.com, 10. April 2007, abgerufen am 31. Dezember 2018 (englisch).
  48. Chris Gebhardt: SNC, Stratolaunch expand on proposed Dream Chaser flights. nasaspaceflight.com, 26. November 2014, abgerufen am 6. Januar 2019 (englisch).
  49. Doug Messier: German Space Agency Funds Study on Uses of Sierra Nevada’s Dream Chaser. In: Parabolic Arc, 16. Dezember 2013. Archiviert vom Original am 6. Januar 2014. 
  50. Stephen Clark: Europe eyes cooperation on Dream Chaser space plane. In: Spaceflight Now, 8. Januar 2014. Archiviert vom Original am 9. Januar 2014. Abgerufen am 9. Januar 2014. 
  51. Raumschiffe sollen in Deutschland landen. 29. Januar 2015, abgerufen am 5. Januar 2019.
  52. Sierra Nevada Corporation Successfully Completes Dream Chaser® Study with German Aerospace Industry Partners. Pressemitteilung. Sierra Nevada Corporation, 3. Februar 2015, abgerufen am 27. Dezember 2018 (englisch).
  53. DLR Renews Cooperation with SNC on Dream Chaser. SpaceNews, 16. April 2015, abgerufen am 27. Dezember 2018 (englisch).
  54. Sierra Nevada Corporation and the German Aerospace Center Announce New Dream Chaser® Program Cooperation. Pressemitteilung. Sierra Nevada Corporation, 16. April 2015, abgerufen am 27. Dezember 2018 (englisch).
  55. SNC und DLR kündigen Zusammenarbeit beim Projekt Dream Chaser an. Pressemitteilung. DLR, 17. April 2015, abgerufen am 27. Dezember 2018.
  56. Europe to invest in Sierra Nevada’s Dream Chaser cargo vehicle. SpaceNews.com, 22. Januar 2016, abgerufen am 27. Dezember 2018 (englisch).
  57. Dream Chaser to use Europe's next-generation docking system. 10. April 2017, abgerufen am 3. Januar 2019 (englisch).
  58. IAC 2017: DLR beschließt Kooperationen mit internationalen Partnern. Pressemitteilung. DLR, 29. September 2017, abgerufen am 27. Dezember 2018: „Mit einer Absichtserklärung, die am 28. September 2017 unterzeichnet wurde, führten das DLR und die Sierra Nevada Corporation (SNC) eine Kooperation aus dem Jahr 2013 fort, die die Nutzung des "Dream Chasers" vorsieht. Darüber hinaus sollen die gemeinsamen technischen und wissenschaftlichen Aktivitäten auf den niedrigen Erdorbit ausgeweitet werden. Im Rahmen der Kooperation sollen dafür Konzepte erstellt, Studien durchgeführt und gemeinsam geeignete Technologien für zukünftige Infrastrukturen in der Zeit nach der Internationalen Raumstation ISS identifiziert werden. [...]“
  59. OHB erhält ESA-Zuschlag für Dream Chaser® Studie. Pressemitteilung. OHB, 5. Dezember 2018, abgerufen am 5. Januar 2019.
  60. United Nations and Sierra Nevada Corporation Sign Agreement to Collaborate on a Dedicated Dream Chaser® Space Mission for Member States. In: UNIS/OS/469. 28. Juni 2016, abgerufen am 16. Dezember 2018.
  61. United Nations Office for Outer Space Affairs and Sierra Nevada Corporation issue Call for Interest for Dream Chaser® mission dedicated to the Sustainable Development Goals. In: UNIS/OS/485. 26. September 2017, abgerufen am 16. Dezember 2018.
  62. a b Präsentation "Path Forward" - The UN/Dream Chaser Mission Current Timeline. (PDF) Abgerufen am 16. Dezember 2018.
  63. a b Orbital Space Mission. UNOOSA, abgerufen am 16. Dezember 2018.
  64. Dream Chaser Cargo – Gunter’s Space Page. space.skyrocket, 19. Juli 2017, abgerufen am 23. Juli 2017 (englisch).
  65. Dream Chaser Status. (PDF) Sierra Nevada Corporation, 2017, abgerufen am 22. März 2019.
  66. Twitter-Nachricht der Sierra Nevada Corporation vom 14. August 2019: „The planned landing runway for all the Dream Chaser CRS2 landings is Kennedy Space Center Shuttle Landing Facility in Florida.“
  67. a b Pressemitteilung der Sierre Nevada Corp. vom 3. Februar 2017; Onlineversion (Memento vom 6. Februar 2017 im Internet Archive) abgerufen am 5,. Februar 2017