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Chernobyl (Fernsehserie)

Miniserie von HBO (2019)

Chernobyl ist eine US-amerikanisch-britische Miniserie des Senders HBO, die vom 6. Mai bis zum 3. Juni 2019 ausgestrahlt wurde. Im deutschsprachigen Raum war sie vom 14. Mai bis zum 11. Juni 2019 beim Sender Sky Atlantic HD im Fernsehen zu sehen und zudem über Sky Ticket abrufbar. Inzwischen (August 2019) ist sie auch bei Maxdome und Prime Video verfügbar. Schöpfer der Serie ist Craig Mazin und Regie führte Johan Renck, in den Hauptrollen sind Stellan Skarsgård, Emily Watson und Jared Harris zu sehen.

Seriendaten
Deutscher TitelChernobyl
OriginaltitelChernobyl
ProduktionslandVereinigte Staaten,
Vereinigtes Königreich
OriginalspracheEnglisch
Jahr2019
Produktions-
unternehmen
Sister Pictures,
The Mighty Mint
Länge60–72 Minuten
Episoden5 in 1 Staffel (Liste)
GenreHistorienfilm, Drama
IdeeCraig Mazin
ProduktionSanne Wohlenberg
MusikHildur Guðnadóttir
Erstausstrahlung6. Mai 2019 (USA) auf HBO
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
14. Mai 2019 auf Sky Atlantic HD
Besetzung
Synchronisation

InhaltBearbeiten

Die Serie zeigt die Folgen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl im April 1986 und stützt sich dabei weitgehend auf reale Gegebenheiten.[1] Zentrale Figur ist der Wissenschaftler Waleri Legassow, der von der Regierung als Experte nach dem Unglück hinzugezogen wird und damit die Verantwortung für die Reaktion auf das Unglück übertragen bekommt.

Besetzung und SynchronisationBearbeiten

EpisodenlisteBearbeiten

Nr. Deutscher Titel Original­titel Erstaus­strahlung USA Deutsch­sprachige Erstaus­strahlung (D) Regie Drehbuch
1 Episode 1 1:23:45 6. Mai 2019 14. Mai 2019 Johan Renck Craig Mazin
Am 26. April 1988 nimmt Waleri Legassow eine Anzahl Tonaufnahmen auf, in denen er Anatoli Djatlow für die Katastrophe von Tschernobyl verantwortlich macht und Djatlows geringes Strafmaß anprangert. Nachdem er die Aufnahmen außerhalb seiner Wohnung versteckt hat, erhängt Legassow sich. Genau 2 Jahre und 1 Minute früher beobachtet Ljudmila, die schwangere Frau des Feuerwehrmanns Wassili Ignatenko, in Pripyat eine Explosion im Kernkraftwerk Tschernobyl. Im Kontrollraum von Block 4 des Kraftwerks ignoriert in dem Moment Djatlow die Einschätzung von Akimow, Toptunow und anderer Untergebenen, die erkennen, dass der Reaktor explodiert ist. Der Kern liegt frei, brennt und lässt sich unter keinen Umständen kontrollieren. Nachdem die Feuerwehr an den Ort des Geschehens gerufen wurde, sieht Vasily einen anderen Feuerwehrmann einen Geröllblock Grafit aufheben. Kurz danach erleidet dieser Feuerwehrmann nukleare Verbrennungen an seiner Hand. Wiktor Brjuchanow und Nikolai Fomin erhalten einen Bericht von Djatlow, aber Falschinformationen und übermäßiges Vertrauen in das Design des RBMK-Reaktors verleiten Djatlow und das lokale Leitungskomitee von Pripyat den Vorfall gegenüber Moskau herunterzuspielen. Djatlow erkrankt an der akuten Strahlenkrankheit und Anatoli A. Sitnikow, der auf der Gefährlichkeit des Vorfalls bestanden hat, wird auf das Dach des Reaktors geschickt, um sich noch einmal zu vergewissern. Er erhält eine tödliche Dosis. Auf Geheiß von Michail Gorbatschow wird Legassow von Boris Schtscherbina mit dem Vorsitz des Untersuchungskomitees des Unfalls beauftragt.
2 Episode 2 Please Remain Calm 13. Mai 2019 21. Mai 2019 Johan Renck Craig Mazin
Sieben Stunden nach der Explosion entdeckt Ulana Chomjuk eine Steigerung von radioaktiven Partikeln in Minsk. Sie leitet daraus ab, dass es einen Vorfall in Tschernobyl gegeben hat. Nachdem ihre Bedenken vom Zentralkomitee zurückgewiesen werden, macht sie sich selber auf den Weg nach Tschernobyl. In Pripyats überfülltem Krankenhaus findet Ljudmila heraus, dass Wassili mit anderen Strahlenkranken nach Moskau ausgeflogen wurde. In Moskau erklärt Legassow dem Vorsitzenden Gorbatschow, dass die Situation in Tschernobyl ernster sein müsse als dargestellt. Legassow wird mit dem immer noch skeptischen Schtscherbina nach Tschernobyl geschickt. Vom Hubschrauber aus sieht Legassow die Graphit-Trümmer und macht blaue, ionisierende Strahlung aus. Dadurch ist klar, dass der Kern freiliegt. Schtscherbina ist nun überzeugt und konfrontiert Brjuchanow und Fomin mit den Fakten, die ihrerseits Legassow Falschinformation unterstellen. Aber General Wladimir Pikalow fährt mit einem Dosimeter, das hohe Strahlungswerte messen kann, zum Reaktor und bestätigt die Befürchtung und hohen Werte. Legassow gibt nun die Anweisung an das Militär das Feuer durch den Abwurf von Sand und Bor zu löschen. Dabei werden Hubschrauber der Strahlung des Kerns ausgesetzt, einer stürzt durch den Zusammenstoß mit einem Kran ab. Als sich die Nachrichten vom Unfall verbreiten, wird Pripyat schließlich evakuiert. Chomjuk kommt auch in Tschernobyl an und warnt Legassow und Schtscherbina über das Risiko einer großen Dampfexplosion, wenn der Kern sich zum großen Auffangbecken unter dem Reaktor durchbrennt. Legassow bittet Gorbatschow um die Erlaubnis einer tödlichen Mission, um das Wasser unter dem Kern abzulassen. Die Mitarbeiter Alexei Ananenko, Valeri Bezpalov und Boris Baranov melden sich freiwillig.
3 Episode 3 Open Wide, O Earth 20. Mai 2019 28. Mai 2019 Johan Renck Craig Mazin
Das Wasser im Keller wurde erfolgreich abgelassen, aber eine Kernschmelze hat nun begonnen, die zu einer Kontaminierung des Grundwassers führen kann. Schtscherbina und Legassow überzeugen Gorbatschow, dass eine Kühlung unter dem Kern erforderlich ist. Dafür werden von Mikhail Shchadov Bergleute aus Tula rekrutiert, die von Glukhov angeführt werden. Sie sollen unter extremen Bedingungen und mit bloßen Händen einen Tunnel unter dem Kraftwerk bohren. Schtscherbina warnt Legassow, dass sie unter der Beobachtung des KGBs stehen. Legassow schickt Chomjuk zum Moskauer Krankenhaus um die Überlebenden zu befragen. Djatlow verhält sich unkooperativ. Aber sie findet von den Sterbenden Toptunow und Akimov heraus, dass das Kraftwerk explodiert ist, nachdem Akimow die Notfallabschaltung gedrückt hat. Das ist ein Szenario, das für unmöglich gehalten wurde. Ljudmila besticht Mitarbeiter des Krankenhauses und verschweigt ihre Schwangerschaft, um ihren todkranken Mann Wasilli zu sehen. Sie missachtet Anweisungen, hält sich länger im Zimmer auf und berührt ihren Mann. Dabei findet Chomjuk Ljudmila und droht damit, alles dem Zentralkomitee zu melden, und wird von Mitarbeitern des KGBs verhaftet. Nachdem Legassow interveniert, wird sie wieder freigelassen. Schtscherbina und Legassow tragen dem Zentralkomitee ihren Plan zur Dekontamination vor, der die Mobilisierung von Massen an „Liquidatoren“ erfordert. Währenddessen steht Ljudmila neben den Angehörigen von anderen Toten, die der Strahlenkrankheit erlegen sind. Wasilli wird in einem verschweißten Bleisarg in einem Massengrab beerdigt, das anschließend mit Beton versiegelt wird.
4 Episode 4 The Happiness of All Mankind 27. Mai 2019 4. Juni 2019 Johan Renck Craig Mazin
Eine alte Frau weigert sich, die Sperrzone um Tschernobyl zu verlassen. Sie erklärt, dass sie auch vor früheren Gefahren nie geflohen sei. Ein Soldat zwingt sie mitzugehen, indem er ihre Kuh tötet, die ihr Milch gegeben hat. Der Einberufene Pavel wird zusammen mit dem Veteranen des Afghanistankrieges Bacho verpflichtet, in der Zone zu patrouillieren und verwahrloste Tiere zu erschießen und einzusammeln, da diese radioaktiv kontaminiert sind. Der Kommandeur der Liquidatoren, General Nikolai Tarakanov lässt Mondlandefahrzeuge auf dem Dach des Kraftwerks absetzen, um das Dach für den Sarkophag vorzubereiten und die radioaktiven Trümmer zu beseitigen. Nachdem ein westdeutscher Polizeiroboter aufgrund der völlig überhöhten Strahlung nahezu sofort seinen Dienst einstellt, ist Tarakanov gezwungen, 3.828 Liquidatoren aufzubieten. Diese müssen das Dach mit ihren Händen vom Schutt befreien. Jeder hat aufgrund der tödlichen Strahlung nur einmal 90 Sekunden Zeit. Chomjuk besucht das Archiv in Moskau und konfrontiert Djatlow mit dem Vorwurf, dass die Regierung nicht an der Wahrheit interessiert sei. Bei einem konspirativen Treffen ohne Beschattung des KGB wird Chomjuk von Schtscherbina und Legassow informiert, dass sie als Sachverständige im Prozess gegen Djatlow, Brjuchanow und Fomin aussagen muss. Legassow wird vor der internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) aussagen. Chomjuk offenbart ihnen einen Bericht über einen ähnlichen, aber harmloseren Unfall im Kernkraftwerk Leningrad aus dem Jahr 1975, der vom KGB zensiert wurde. Sie sagt ihnen auch, dass Ljudmila ein Mädchen zur Welt gebracht habe, das aufgrund der radioaktiven Verstrahlung nach vier Stunden gestorben sei. Chomjuk drängt Legassow dazu der IAEA die komplette Wahrheit zu erzählen. Schtscherbina rät zur Vorsicht und warnt vor Vergeltungsmaßnahmen der Regierung.
5 Episode 5 Vichnaya Pamyat 3. Juni 2019 11. Juni 2019 Johan Renck Craig Mazin
Nach Legassows Aussage bei der IAEA in Wien, bei der er gelogen hat, wird Djatlow, Brjuchanow und Fomin der Prozess in der verlassenen Stadt von Tschernobyl gemacht. Schtscherbina wird als erstes aufgerufen, um seine Zeugenaussage zu machen. Er erklärt, wie ein Kernkraftwerk funktioniert. Chomjuk und Legassow bezeugen, wie es zu dem Unfall kam. Dabei stützen sie sich auf die Aussagen der Leute aus dem Kontrollraum. In Rückblenden wird gezeigt, dass der Auslöser des Unfalls ein Sicherheitstest war, der sich um 10 Stunden verzögert hat. Djatlows Ungeduld, den Test durchzuführen, führt dazu, dass der Reaktor zuerst zum Stillstand kommt und dann aufgrund der deaktivierten Sicherheitsmechanismen durchgeht. Akimov drückt den AZ-5 Knopf, die Not-Sicherheitsabschaltung, aber eine Schwachstelle im Design führt dazu, dass die Kontrollstäbe die Leistung des Reaktors verzehnfachen, bevor er explodiert. Legassow offenbart auch die zensierte Information über den Vorfall im Kraftwerk Leningrad. Damit gibt er zu, dass er bei seiner Zeugenaussage in Wien gelogen hat. Er wird vom KGB verhaftet und informiert, dass seine Zeugenaussage nicht in den Staatsmedien veröffentlicht wird. Zusätzlich wird ihm verboten, mit irgendjemanden über Tschernobyl zu sprechen. Er wird keine Anerkennung für seine Rolle bei der Bekämpfung der Katastrophe erhalten. Und er wird nie wieder arbeiten können. Das Ende zeigt Bilder und Videoaufnahmen des echten Legassow und anderer wichtiger Helfer und deren Schicksale. Es werden auch die anhaltenden Folgen des Unfalls gezeigt.

ProduktionBearbeiten

Die Produktion begann im April 2018 in Litauen.[3] Die Dreharbeiten begannen am 13. Mai 2018 in Fabijoniškės, einem Wohngebiet in Vilnius, der Hauptstadt Litauens. Der Vorort kommt sehr nah an die Atmosphäre der Sowjetunion heran und dient der Darstellung der ukrainischen Stadt Pripyat. Die dicht an dicht gebauten Plattenbauwohnungen dienten als Kulisse für die Evakuierungsszenen. Regisseur Johan Renck gefielen die auffälligen modernen Fenster in den Häusern nicht, ließ sie aber in der Postproduktion nicht entfernen.

Da eine Vielzahl an Wissenschaftlern mit der Katastrophe sowie der Aufbereitung des Hergangs beschäftigt waren, entschied man sich die Figur eines fiktiven Wissenschaftlers zu erschaffen, der symbolisch für die Arbeit aller anderen stehen sollte. Die Figur Ulana Chomjuk wurde auch deshalb ausgewählt, um auch zu zeigen, dass Frauen in der UdSSR stark in der Gesellschaft vertreten waren und dabei auch leitende Funktionen übernahmen.

Ende März wurde weiter in Visaginas gedreht. Hauptkulisse war das Innere des Kernkraftwerk Ignalina, einem stillgelegten Kernkraftwerk, das wegen seiner optischen Ähnlichkeit zu Tschernobyl ausgewählt wurde. Ignalina wird manchmal als „Schwester von Tschernobyl“ bezeichnet und hatte auch einen RBMK-Kernreaktor. Ab Anfang Juni 2018 wurde in der Ukraine gedreht, hauptsächlich kleinere Endsequenzen.[4] Die Dreharbeiten zu Chernobyl dauerten insgesamt 16 Wochen.[5]

RezeptionBearbeiten

KritikenBearbeiten

Schon aufgrund des Themas wurde die Serie in der Presse oft besprochen. Während Kritiker durchaus Schwächen beim Realismus sahen, waren viele Zuschauer begeistert. Die Serie machte kurz nach dem Start Schlagzeilen, weil sie in der Internet Movie Database mit einer Wertung von 9,6 von 10 Punkten[6] die bestbewertete Fernsehserie des Portals war.

Die Süddeutsche Zeitung kritisierte besonders die Übertreibung der Gefahren durch den Unfall:

„Doch abgeliefert haben Drehbuchautor Craig Mazin und Regisseur Johan Renck eher ein etwas missglücktes Actiondrama. Dabei ist die fünfteilige Serie eigentlich nicht schlecht gemacht." und "Den Machern gelingt so die erstaunliche schöpferische Leistung, in einer Serie über den schwersten nuklearen Unfall in der Geschichte der Menschheit noch zu dick aufzutragen.“

Marlene Weiß: Süddeutsche Zeitung

Der Spiegel sah Parallelen zur Gegenwart:

„Auch wenn die Apparatschicks in "Chernobyl" zum Teil bis ins Alberne überzeichnet sind, Wiedergänger aus der Mottenkiste des Kalter-Krieg-Films US-amerikanischer Prägung, ergibt die Verengung des historischen Ereignisses auf den Kampf zwischen ignoranter Regierung und warnender Wissenschaft durchaus Sinn. Es geht Autor Craig Mazin wohl weniger um eine akkurate Rekonstruktion des historischen Ereignisses (die verhindert schon die Besetzung mit überwiegend britischen Darstellern) als um dessen Indienstnahme für gegenwärtige Debatten.“

Till Kadritzke: Der Spiegel

Das im angelsächsischen Raum bedeutende Wirtschaftsmagazin Forbes kritisierte die übertriebenen, auf Effekthascherei ausgelegten Darstellungen, ohne einigermaßen seriös und wissenschaftlich die Folgen der Strahlenbelastung darzustellen:

„Whether it was the Bridge of Death scene, the Helicopter scene, pretending radiation makes you start bleeding, pretending a nuclear reactor can go off like a nuclear bomb, or claiming a dramatic spike in cancer rates across the Ukraine and Belarus, for radiation and death the script was a fictional historical drama.“

James Conca: Forbes

AuszeichnungenBearbeiten

Primetime-Emmy-Verleihung 2019 (10 Auszeichnungen, 19 Nominierungen)

  • Outstanding Limited Series
  • Outstanding Writing For A Limited Series, Movie Or Dramatic Special – Craig Mazin
  • Outstanding Directing For A Limited Series, Movie Or Dramatic Special – Johan Renck
  • Outstanding Cinematography For A Limited Series Or Movie − Jakob Ihre
  • Outstanding Music Composition For A Limited Series, Movie Or Special (Original Dramatic Score) – Hildur Guðnadóttir
  • Outstanding Production Design For A Narrative Period Or Fantasy Program (One Hour Or More)
  • Outstanding Single-Camera Picture Editing For A Limited Series Or Movie – Simon Smith
  • Outstanding Sound Editing For A Limited Series, Movie Or Special
  • Outstanding Sound Mixing For A Limited Series Or Movie
  • Outstanding Special Visual Effects In A Supporting Role

Venice TV Award 2019

  • Gewinner der Kategorie Beste TV Serie[7]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. HBO: The Chernobyl Podcast | Part One | HBO. 6. Mai 2019, abgerufen am 18. Mai 2019.
  2. a b Chernobyl. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 16. Juli 2019.
  3. Cynthia Littleton: HBO Sets ‘Chernobyl’ Miniseries to Star Jared Harris. In: Variety. 26. Juli 2017. Archiviert vom Original am 12. Mai 2019. Abgerufen am 2. Juni 2019.
  4. Jurgita Lapienytė: Fabijoniškėse filmuojamo „Černobylio“ režisierius pakeitė požiūrį į branduolinę energiją: tai pabaisa, kurios negalime suvaldyti (Lithuanian) In: 15min.lt. 13. Mai 2018. Archiviert vom Original am 1. April 2019. Abgerufen am 2. Juni 2019.
  5. Prodiuserė: HBO projektas Lietuvoje paliks ne mažiau 7 mln. eurų (Lithuanian) In: 15min.lt. 27. Juli 2017. Archiviert vom Original am 1. April 2019. Abgerufen am 2. Juni 2019.
  6. Chernobyl. Abgerufen am 11. Juni 2019.
  7. https://tvmoviefix.com/chernobyl-wins-venice-tv-award-best-tv-series-2019/