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Capolago
Wappen von Capolago
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Mendrisiow
Kreis: Riva San Vitale
Gemeinde: Mendrisioi2
Postleitzahl: 6825
Koordinaten: 719672 / 84889Koordinaten: 45° 54′ 18″ N, 8° 58′ 51″ O; CH1903: 719672 / 84889
Höhe: 273 m ü. M.
Fläche: 1,8 km²
Einwohner: 768 (31. Dezember 2007)
Einwohnerdichte: 427 Einw. pro km²
Website: mendrisio.ch/quartieri/capolago/
Capolago

Capolago

Karte
Karte von Capolago
w
Capolago geschaut von Melano
Zahnradbahn Capolago–Monte Generoso

Capolago (lombardisch Cudelag [kudeˈlaːg], jünger Capulag [kapuˈlag];[1] deutsch historisch Gotlag[2]) ist eine Ortschaft in der politischen Gemeinde Mendrisio im schweizerischen Kanton Tessin.

GeographieBearbeiten

Die Ortschaft liegt am Südende eines Arms des Luganersees; der Ortsname bedeutet wörtlich «am Kopf des Sees». Unmittelbar westlich von Capolago liegt Riva San Vitale, nördlich Melano und südlich sowie östlich Mendrisio.

GeschichteBearbeiten

Die erste Erwähnung findet die Gemeinde im Jahre 1296 als Codelago. Die im Jahr 1365 erbaute Burg wurde von den Eidgenossen 1517 zerstört. Die Dorfkirche Santa Maria Maddalena stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde im 16. Jahrhundert umgebaut.

Nach einer am 25. November 2007 abgehaltenen Volksabstimmungen wurden die bisher selbständigen Gemeinden Arzo, Capolago, Genestrerio, Rancate und Tremona per 5. April 2009 nach der Gemeinde Mendrisio eingemeindet.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1591 1643 1789 1801 1850 1900 1950 2000[3] 2007 2018[4]
Einwohner 100 142 139 171 296 360 527 758 768 852

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Pfarrkirche Santa Maria Maddalena[5]
  • Pfarrhaus (1665/1673) mit Fresko des Malers Antonio Rinaldi[5]
  • Ehemalige Tipografia Elvetica: von Vincenzo Borsa von Melano am 9. Oktober 1830 in Capolago gegründete Druckerei mit Buchhandlung, mit Dekorationsmalereien aus der Schule von Luigi Scrosati (1848/1849)[5][6]

KulturBearbeiten

  • Nuove Edizioni di Capolago (NEC)[7]

TourismusBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Capolago – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 218.
  2. e-rara.ch
  3. Stefania Bianchi: Capolago. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 29. Dezember 2016.
  4. Bevölkerung Capolago Ende 2018
  5. a b c Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 417.
  6. Carlo Agliati: Tipografia Elvetica. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 25. Oktober 2012.
  7. Nuove Edizioni di Capolago in portal.dnb.de (abgerufen am: 6. Juni 2016.)