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Björn Rehnquist

schwedischer Tennisspieler
Björn Rehnquist Tennisspieler
Nation: SchwedenSchweden Schweden
Geburtstag: 5. Januar 1978
Größe: 175 cm
Gewicht: 69 kg
1. Profisaison: 1997
Rücktritt: 2010
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Christophe Cazuc
Preisgeld: 363.078 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 4:11
Höchste Platzierung: 146 (9. Dezember 2002)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 0:2
Höchste Platzierung: 345 (22. September 2003)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Björn Rehnquist (* 5. Januar 1978 in Borås) ist ein ehemaliger schwedischer Tennisspieler.

KarriereBearbeiten

Rehnquist war bereits als Junior sehr erfolgreich. Er kam bei allen Grand-Slam-Turnieren mindestens in die dritte Runde. 1996 gewann er die Australian Open und stand im Finale der French Open, das er gegen Alberto Martín verlor. Im Juli feierte er bereits sein Debüt bei den Profis auf der ATP World Tour, als er in Båstad eine Wildcard für das Einzelfeld bekam. Am Jahresende erreichte er mit dem 3. Rang seine beste Platzierung als Junior.

Ab 1998 spielte Rehnquist regelmäßig Turniere auf der Profitour, zu Beginn seiner Karriere hauptsächlich auf der unterklassigen ITF Future Tour, auf der er insgesamt drei Einzel- und fünf Doppeltitel gewann. Das Jahr 2001 begann für ihn mit dem Gewinn eines Futuretitels im Einzel und einem weiteren Finale. Auf der nächsthöheren ATP Challenger Tour gewann er die Einzelkonkurrenz in Hamilton, nachdem er bei seinen bisherigen Auftritten noch kein Spiel gewinnen konnte. Durch diese Erfolge verbesserte er sich in der Weltrangliste, sodass er regelmäßig bei Turnieren der Challenger Tour teilnehmen konnte. Ein Jahr später gewann er in Burbank an der Seite von Louis Vosloo seinen einzigen Doppeltitel. Sein Grand-Slam-Debüt gab Rehnquist 2002 bei den US Open. Nach erfolgreicher Qualifikation schied er in der ersten Runde gegen Gastón Etlis in drei Sätzen aus. Auf der Challenger Tour zog er immer häufiger ins Halbfinale ein, wodurch er am Jahresende mit dem 146. Rang seine beste Platzierung erreichte.

2003 gelang ihm mit dem 345. Rang seine beste Notierung im Doppel, während er sich im Einzel um den 200. Rang bewegte. Im September 2004 spielte er für ein halbes Jahr kein Turnier mehr, weshalb er in der Weltrangliste aus den Top 700 fiel. Durch seinen dritten Einzeltitel verbesserte er sich bis 2006 wieder auf den 260. Rang. Er qualifizierte sich das erste Mal für die Australian Open. In der erste Runde traf er auf Radek Štěpánek, die damalige Nummer 20 der Welt, gegen den er klar in drei Sätzen ausschied. Er nahm wieder regelmäßig an Challenger-Turnieren teil, ohne zunächst über das Viertelfinale hinauszukommen. Im Doppel zog er in Cardiff ins Finale ein, in der Folgezeit gewann er nicht mehr über die zweite Runde hinaus.

2008 wurde für Rehnquist ein erfolgreiches Jahr. In Guangzhou besiegte er im Finale den Thailänder Danai Udomchoke in drei Sätzen und feierte seinen vierten Challengertitel. Sein größter Erfolg auf der ATP World Tour wurde der Viertelfinaleinzug in Båstad. Nach gewonnenem ersten Satz musste er sich der Nummer 2 des Turniers Fernando Verdasco in drei Sätzen geschlagen geben. In der Folgewoche gewann Rehnquist seinen letzten Titel auf der Challenger Tour. In Manchester spielte er sich ohne Satzverlust ins Finale, wo er in drei Sätzen den Lokalmatadoren Richard Bloomfield besiegte. Dies sollte der letzte große Erfolg für ihn bleiben. Er qualifizierte sich 2009 erneut für die Australian Open, war jedoch gegen den Top-10-Spieler Andy Roddick chancenlos und verlor 0:6, 2:6, 2:6. Auf der Challenger Tour kam er nicht mehr über das Viertelfinale hinaus, wodurch er seine Platzierung in der Weltrangliste nicht halten konnte. Nach einer Niederlage in der Qualifikation für das Turnier in Båstad beendete er seine aktive Karriere.

ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (6)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 25. März 2001 Neuseeland  Hamilton Hartplatz Vereinigtes Konigreich  Martin Lee 3:6, 6:2, 6:0
2. 14. Juni 2003 Vereinigte Staaten  Atlantic City Hartplatz Vereinigte Staaten  Jeff Salzenstein 6:4, 6:4
3. 20. November 2005 Finnland  Helsinki Hartplatz (i) Tschechien  Tomáš Cakl 7:62, 7:64
4. 3. Februar 2008 China Volksrepublik  Guangzhou Hartplatz Thailand  Danai Udomchoke 2:6, 7:64, 6:2
5. 20. Juli 2008 Vereinigtes Konigreich  Manchester Rasen Vereinigtes Konigreich  Richard Bloomfield 7:68, 0:6, 6:3

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 20. Oktober 2002 Vereinigte Staaten  Burbank Hartplatz Sudafrika  Louis Vosloo Brasilien  Daniel Melo
Peru  Iván Miranda
7:61, 6:1

WeblinksBearbeiten