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Leben und BerufBearbeiten

Nach dem Abitur 1980 absolvierte Susanne Knorre ein Studium der Politologie, der Volkswirtschaftslehre und der Anglistik an der Universität Hamburg und der Universität Basel, welches sie 1985 als Diplom-Politologin beendete. Nach einem anschließenden Referendariat bestand sie 1988 das Staatsexamen für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst. Anschließend war sie bis 1991 als Grundsatzreferentin im Ministerium für Wirtschaft und Verkehr des Landes Rheinland-Pfalz tätig. 1990 erfolgte ihre Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Arbeit „Soziale Selbstbestimmung und individuelle Verantwortung - Hugo Sinzheimer (1875 – 1945) - eine politische Biographie“. Nach der Landtagswahl 1991 wurde sie Leiterin des Büros des Ministers für Wirtschaft und Verkehr, Rainer Brüderle. 1994 wechselte sie zur Preussag AG und war hier u. a. als Prokuristin Leiterin der Konzernkommunikation.

Ab März 2003 war sie geschäftsführende Gesellschafterin der Grote & Knorre Personal- und Unternehmensberatung GmbH und ab November 2003 Management Partner Public Affairs von Weber Shandwick Deutschland. Von Anfang 2005 bis 2007 war Knorre in einer Mandatsposition Director Corporate Affairs bei Japan Tobacco International in Köln. Ihre Unternehmensberatung in Hannover heißt heute Knorre Consulting.

Knorre lehrt seit 2005 am Institut für Kommunikationsmanagement der Fachhochschule Osnabrück. 2007 nahm sie dort die Berufung auf die nebenberufliche Professur für Unternehmenskommunikation an. Zuvor übernahm sie Lehraufträge am Master-Studiengang „Organization Studies“ der Universität Hildesheim, am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Hannover sowie an der Universität Kapstadt am Institute of Political Studies.

Knorre ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung. Sie ist im Aufsichtsrat der KSBG Kommunale Verwaltungsgesellschaft GmbH, Rütgers Germany GmbH und STEAG GmbH vertreten und seit 2019 zudem Mitglied des Aufsichtsrats der Salzgitter AG[1][2].

Öffentliche ÄmterBearbeiten

Am 13. Dezember 2000 wurde sie als parteilose Ministerin für Wirtschaft, Technologie und Verkehr in die von Ministerpräsident Sigmar Gabriel geführte Landesregierung von Niedersachsen berufen. Ihr Vorgänger in diesem Amt war Peter Fischer. Nach der Landtagswahl 2003 schied sie am 4. März 2003 aus dem Amt. Ihr Nachfolger war Walter Hirche mit der Bezeichnung Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. 2013 wurde sie in den Aufsichtsrat der Nord/LB berufen[3][4]. Seit 2015 ist sie zudem Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn AG[5][6].

PublikationenBearbeiten

  • Soziale Selbstbestimmung und individuelle Verantwortung. Hugo Sinzheimer (1875-1945). Eine politische Biographie. Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-631-43436-7 (= Beiträge zur Politikwissenschaft, Band 45, zugleich Dissertation an der Universität Hamburg 1990).

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Aufsichtsrat. Abgerufen am 14. November 2019.
  2. Susanne Knorre neues Aufsichtsratmitglied der Nord/LB | Nds. Staatskanzlei. Abgerufen am 14. November 2019.
  3. Gremien und Organe - NORD/LB. Abgerufen am 14. November 2019.
  4. Susanne Knorre neues Aufsichtsratmitglied der Nord/LB | Nds. Staatskanzlei. Abgerufen am 14. November 2019.
  5. Aufsichtsrat der DB AG | Deutsche Bahn AG. Abgerufen am 14. November 2019.
  6. Neu im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn | knorre consulting. Abgerufen am 14. November 2019 (deutsch).