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Summer Cem bei Rock im Park 2018

Summer Cem (* 11. April 1983; bürgerlich Cem Toraman) ist ein deutscher Rapper türkischer Abstammung aus Mönchengladbach. Bekannt wurde er vor allem durch häufige Zusammenarbeiten mit Eko Fresh und KC Rebell.

Inhaltsverzeichnis

BiografieBearbeiten

Zwischenzeitlich nahm Eko Fresh Summer Cem mit nach Berlin, um ihn Kool Savas vorzustellen. Dieser war von dessen Stil so angetan, dass er mit ihm den Song Anti Garanti mit Eko Fresh, Caput, Ercandize und G-Style für die Single zu Ich bin jung und brauche das Geld aufnahm.

Es folgten diverse Features beispielsweise auf Eko Freshs Erstling Ich bin jung und brauche das Geld, L.O.V.E. von Valezka und Eko Fresh, dem Studioalbum Hart(z) IV von Eko Fresh sowie dem Sampler German Dream Allstars.

Im Jahre 2004 nahm er gemeinsam mit Raptile, Xzibit und Eko Fresh die Anti-Garanti-Version Make Y'All Bounce für die gleichnamige Single auf, welche allerdings nur auf der deutschen Veröffentlichung erschien. Im selben Jahr erschien das sowohl deutsch- als auch türkischsprachige Album Dünya Dönüyor – die Welt dreht sich von Eko Fresh und Azra, auf dem Summer Cem ebenfalls mit Features vertreten war. 2005 war er außerdem mit Nicht mehr normal (zusammen mit Eko Fresh, Capkekz, Manuellsen & Ramsi Aliani) auf dem Sampler Bravo Black Hits Vol. 13 zu finden.

Summer Cem war auf dem Anfang Dezember 2006 erschienenen ersguterjunge-Labelsampler Vendetta mit dem Solotrack Schicht im Schacht sowie mit Bushido auf Ich pack dich am Schopf vertreten. Auch auf dem dritten Ersguterjunge-Sampler Alles Gute kommt von unten, der im Dezember 2007 erschien, war Summer Cem mit einem Solotrack sowie weiteren Zusammenarbeiten vertreten.

Im März 2010 wurde bekannt, dass Summer Cem in Mönchengladbach ein eigenes Café eröffnete.[1] Am 19. November 2010 veröffentlichte Summer Cem sein Debütalbum Feierabend über German Dream. Auf dem Album waren Gastbeiträge von Farid Bang, Capkekz, Kollegah, Zemine, Eko Fresh, Fard und Raf Camora enthalten. Das Album erreichte Platz 85 der deutschen Album-Charts.[2]

2012 hat Summer Cem das Album Sucuk & Champagner veröffentlicht, welches sofort auf Platz 10 der deutschen Album-Charts landete.[3]

Nachdem er Anfang November des Jahres 2013 sein Album Babas, Barbies & Bargeld veröffentlichte, ließ er zwei Wochen später den Titel des Albums in Babas, Doowayst & Bargeld umändern, wahrscheinlich damit Assoziationen mit der Markenpuppe Barbie auszuschließen sind und sich keine rechtlichen Probleme entwickeln.[4]

Außerdem war Summer Cem 2014 auf Farid Bangs Album Killa, auf KC Rebells Album Rebellution und auf Majoes Album Breiter als der Türsteher vertreten. Seit 2014 steht Summer Cem bei Farid Bangs Plattenlabel Banger Musik unter Vertrag, wo auch im November desselben Jahres sein viertes Album HAK veröffentlicht wurde. Dieses stieg auf Platz 4 in den Charts ein. Sein fünftes Album „Cemesis“ ging in der ersten Verkaufswoche auf Platz 1 der Album-Charts.[5]

Am 16. Juni 2017 erschien das Kollaboalbum Maximum mit KC Rebell, das Platz 1 der deutschen Charts erreichte.

DiskografieBearbeiten

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Chartplatzierungen Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH
2010 Feierabend
German Dream Evangelium/7Days Music/Sony Music
85
(1 Wo.)
300! 300!
Erstveröffentlichung: 19. November 2010
2012 Sucuk & Champagner
German Dream Evangelium/7Days Music/Sony Music
10
(2 Wo.)
25
(1 Wo.)
26
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Mai 2012
2013 Babas, Doowayst & Bargeld
7Days Music/Sony Music
5
(2 Wo.)
32
(1 Wo.)
26
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. November 2013
2014 HAK
Banger Musik/Groove Attack
4
(3 Wo.)
7
(1 Wo.)
8
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. November 2014
2016 Cemesis
Banger Musik/WM Germany
1
(4 Wo.)
4
(3 Wo.)
4
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Januar 2016
2018 Endstufe
Banger Musik/WM Germany
1
(22 Wo.)
4
(17 Wo.)
1
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Juli 2018

QuellenBearbeiten

  1. German Dream: Summer Cem eröffnet Cafe. In: Hiphop.de. Abgerufen am 29. November 2010.
  2. Summer Cem chartet mit „Feierabend“. In: 16bars.de. Abgerufen am 29. November 2010.
  3. Stefanie Richtsteiger: Summer Cem chartet auf 10. In: rap.de. 12. Juni 2012, abgerufen am 16. September 2012.
  4. Summer Cem ändert Album-Titel in “Babas, Doowayst & Bargeld”. (Nicht mehr online verfügbar.) meinrap.de, 15. November 2013, archiviert vom Original am 18. November 2013; abgerufen am 17. November 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/meinrap.de
  5. Rapper Summer Cem auf Platz eins der Albumcharts. In: Focus Online. Abgerufen am 30. Januar 2016.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Summer Cem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien