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Samtgemeinde Duingen

Samtgemeinde in Niedersachsen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Samtgemeinde Duingen
Samtgemeinde Duingen
Deutschlandkarte, Position der Samtgemeinde Duingen hervorgehoben

Koordinaten: 52° 0′ N, 9° 42′ O

Basisdaten (Stand 2016)
Bestandszeitraum: 1964–2016
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Hildesheim
Fläche: 59,62 km2
Einwohner: 5007 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: HI, ALF
Verbandsschlüssel: 03 2 54 5405
Verbandsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Töpferstraße 9
31089 Duingen
Website: www.duingen.de
Samtgemeindebürgermeister: Wolfgang Schulz (WIK)
Lage der ehemaligen Samtgemeinde im Landkreis Hildesheim

Die Samtgemeinde Duingen war eine Samtgemeinde im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen. In ihr hatten sich fünf Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen. Der Verwaltungssitz der Samtgemeinde befand sich im Flecken Duingen.

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Die Samtgemeinde Duingen lag an der Bundesstraße 240 im südwestlichen Teil des Landkreises Hildesheim. Die Städte Hameln, Hildesheim und Holzminden sind 30 km, die Stadt Hannover 50 km und das Mittelzentrum Alfeld (Leine) 14 km entfernt.

SamtgemeindegliederungBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Am 1. November 2016 fusionierten die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde zum neuen Flecken Duingen. Gleichzeitig schloss sich die Samtgemeinde mit der Samtgemeinde Gronau (Leine), deren Mitgliedsgemeinden sich, mit Ausnahme von Eime, zur Stadt Gronau (Leine) vereinigten, zur neuen Samtgemeinde Leinebergland zusammen. Sie hat ihren Sitz in Gronau, eine Außenstelle in Duingen besteht weiter.[1]

PolitikBearbeiten

SamtgemeinderatBearbeiten

Der Rat der Samtgemeinde Duingen bestand aus 16 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 5.001 und 6.000 Einwohnern.[2] Die 16 Ratsmitglieder wurden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die letzte Amtszeit begann am 1. November 2011 und endete am 31. Oktober 2016.

Stimmberechtigt im Rat der Samtgemeinde war außerdem der hauptamtliche Samtgemeindebürgermeister.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2011 ergab folgende Sitzverteilung:[3]

SamtgemeindebürgermeisterBearbeiten

Der Samtgemeindebürgermeister war Wolfgang Schulz (WIK). Seine Stellvertreter waren Klaus Krumfuß (CDU) und Joachim Zucher (SPD).[4]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Silber auf grünem Hügel eine linksgewendete golden bewehrte blaue Taube mit grünem Palmenzweig im Schnabel, darüber in der rechten oberen Schildecke eine rote heraldische Rose mit goldenen Kelchblättern und Staubgefäßen.“[5]
Wappenbegründung: Dieses Wappen wurde gewählt, weil der Flecken Duingen eine immer stärkere Rolle im Samtgemeindegefüge eingenommen hat. Dieser Ort bildet das Zentrum des Gemeindeverbundes. Die fünf Blattspitzen des Palmwedels können symbolisch auf den Zusammenschluss der fünf Mitgliedsgemeinden hinweisen.

Wappen der eingemeindeten OrtschaftenBearbeiten

Am 1. März 1974 wurden die beiden Gemeinden Lübbrechtsen und Rott in die Gemeinde Hoyershausen und die zwei Gemeinden Capellenhagen und Fölziehausen in den Flecken Duingen eingegliedert. Die Samtgemeinde Duingen bestand somit aus insgesamt neun eingemeindeten Ortschaften.[6]

Capellenhagen Coppengrave Duingen Fölziehausen Hoyershausen Lübbrechtsen Marienhagen Rott Weenzen
                 

WeblinksBearbeiten

  Commons: Samtgemeinde Duingen – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gesetz über die Vereinigung der Gemeinden Banteln, Betheln, Brüggen, Despetal, Rheden und der Stadt Gronau (Leine) sowie über die Neubildung des Fleckens Duingen und der Samtgemeinde Leinebergland, Landkreis Hildesheim. In: Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 22/2015. 15. Dezember 2015, S. 399.
  2. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG); § 46 – Zahl der Abgeordneten. In: Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS). 17. Dezember 2010, abgerufen am 24. Dezember 2014.
  3. Samtgemeindewahl Duingen 2011. Abgerufen am 23. Dezember 2014.
  4. Der Rat der Samtgemeinde Duingen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Internetseite der Samtgemeinde Duingen. Archiviert vom Original am 20. September 2017; abgerufen am 26. Februar 2019.
  5. Wappen der Samtgemeinde Duingen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Internetseite der Samtgemeinde Duingen. Archiviert vom Original am 20. September 2017; abgerufen am 26. Februar 2019.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 204.