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Der SVG Burgkirchen ist ein Sportverein aus dem oberbayerischen Burgkirchen an der Alz und besteht aus den Abteilungen Tischtennis, Gesundheitssport, Basketball, Breitensport, Eishockey, Fußball, Handball, Ju-Jutsu, Volleyball, Kanu, Karate, Tennis, Leichtathletik, Seniorensport, Ski, Stockschießen, Aikido, Turnen, Eiskunstlauf und Inlinehockey.

SVG Burgkirchen
Größte Erfolge

Aufstieg in die Regionalliga 1981, 1991
Bayerischer Vizemeister 1981
Vierfacher Meister der Landesliga Ost

Vereinsinformationen
Geschichte Sportverein Gendorf Burgkirchen (gegründet 1949)
SV Gendorf (seit 1960)
Standort Burgkirchen an der Alz
Spitzname Kelten
Stammverein Sportverein Gendorf Burgkirchen
Vereinsfarben Blau-Gelb
Liga Eishockey-Landesliga Bayern
Spielstätte Keltenhalle Burgkirchen
Kapazität 900 Plätze
Saison 2009/10
Saison 2010/11
1. Platz Landesliga Ost
Spielbetrieb eingestellt

Der genaue Vereinsname lautet Sportverein Gendorf Burgkirchen

Inhaltsverzeichnis

Geschichte des VereinsBearbeiten

Gegründet wurde der Verein am 2. Mai 1949 als SV Gendorf mit den ursprünglichen Abteilungen Boxen, Fußball, Handball, Kegeln, Tischtennis und Turnen. Bis zur 50-Jahr-Feier 1999 wurde die Anzahl der Abteilungen auf 22 erweitert und die Mitgliederzahl stieg auf über 3.000 Mitglieder. Nach 2002 wurde der Name Burgkirchen in den Vereinsnamen aufgenommen. Inzwischen ist die Anzahl der Mitglieder nach auf 2.800 gesunken.[1]

Abteilung EishockeyBearbeiten

In der Saison 1959/1960 wurde die Sparte Eissport im SVG gegründet, aus der 1972 sich die Eishockeyabteilung als eigenständige Abteilung ausgliederte.

EissporthalleBearbeiten

Die Keltenhalle genannte Eissporthalle wurde 1971 als offenes Eisstadion erbaut und 1978 überdacht und mit einer Tribüne versehen, wobei für die Dachkonstruktion Architekt Julius Natterer verantwortlich war. Am 11. August 2009 wurde der Betrieb der Halle für die Saison 2009/10 von Seiten des Gemeinderats von Burgkirchen genehmigt – jedoch mit einem strikten Kostenrahmen. Im Juli 2010 fasste der Gemeinderat von Burgkirchen den Grundsatzbeschluss für die Privatisierung des Eisstadions,[2] das von einem privaten Investor schon zur Saison 2010/11 in eine Multifunktionshalle mit einer nicht für den Ligenspielbetrieb zugelassenen Kunsteisfläche umgebaut werden soll.[3] Dieser Versuch scheiterte.[4] Ende November 2011 erfolgte die Rückübertragung der Halle auf die Gemeinde Burgkirchen.[5] Die Halle wird aktuell seit 2016 als Ausbildungszentrum für Feuerwehren genutzt[6].

GeschichteBearbeiten

Erstmals im höherklassigen Eishockey spielte die Eishockeymannschaft des SVG in der Saison 1981/82 in der Regionalliga Süd, in der die Mannschaft bis zur Saison 1984/85 blieb. Danach spielte die Mannschaften wieder in der Eishockey-Bayernliga. Von der Saison 1991/92 bis 1993/94 spielte die Mannschaft wieder in der Regionalliga Süd. Seit der Einführung der Deutschen Eishockey Liga im Sommer 1994 spielt die Mannschaft in den Ligen des Bayerischen Eissportverbandes, wo sie ab der Saison 1999/00 an der Eishockey-Bayernliga teilnahm und nach der Saison 2006/07 sportlich nach einer Niederlage in den Abstiegsplayoffs gegen den EC Ulm/Neu-Ulm 2000 abstieg.[7] Zur Saison 2010/11 nimmt keine Seniorenmannschaft mehr am Spielbetrieb teil, dafür wird zusammen mit dem TSV Trostberg im Nachwuchsbereich in Form von Spielgemeinschaften am Spielbetrieb teilgenommen.[8]

ErfolgeBearbeiten

  • Aufstieg in die Regionalliga 1981, 1991, 2002
  • Bayerischer Vizemeister 1981[1]
  • Bayernliga Platz 3 - Aufstieg 1991[1]
  • Aufstieg in die Bayernliga 1977, 1999
  • Rekordmeister der Bayerischen-Landesliga Ost (I V)
  • Aufstieg in die Bayerische Landesliga 1975

PlatzierungenBearbeiten

Saisondaten ab 1972
Saison Liga Klasse Gruppe Platzierung PO PD Endplatzierung
1972/73 BKL V I Beginn BEV-Spielbetrieb
1973/74 BKL V I
1974/75 BKL V I I Aufstieg
1975/76 BLL V I Ost
1976/77 BLL V I Ost Aufstieg
1977/78 Bayernliga V 11. Platz
1978/79 Bayernliga V 8. Platz
1979/80 Bayernliga V 9. Platz
1980/81 Bayernliga V Bayr. Vizemeister
1981/82 Regionalliga I V Süd 10. Platz X 4. Platz
1982/83 Regionalliga I V Süd 9. Platz
1983/84 Regionalliga I V Süd 9. Platz X 5. Gruppe B
1984/85 Regionalliga I V Süd 11. Platz X 5. Gruppe A
1985/86 Bayernliga V 10. Platz
1986/87 Bayernliga V 3. Platz RL 5. Quali A
1987/88 Bayernliga V 6. Platz RL 5. Quali A
1988/89 Bayernliga V 3. Platz RL 6. Quali B
1989/90 Bayernliga V Gr. B 6. Platz X 2. Platz B
1990/91 Bayernliga V Gr. 2 3. Platz RL 2. Quali A
1991/92 Regionalliga I V Süd 8. Platz X 1. Platz B
1992/93 Regionalliga I V Süd 15. Platz X 3. Platz A
1993/94 Regionalliga I V Süd/B 6. Platz X 5. Platz B
1994/95 Regionalliga I V BYL X Abstieg
1995/96 BLL V Gr. 3 3. Platz
1996/97 BLL V
1997/98 BLL V Ost Meister X
1998/99 BLL V I X Aufstieg
1999/00 Bayernliga V 12. Platz
2000/01 Bayernliga V Ost 4. Platz
2001/02 Bayernliga V Ost 5. Platz X 2. Platz
2002/03 Regionalliga I V BYL 5. Platz X 3. Platz
2003/04 Regionalliga I V BYL 10. Platz X 1. Runde
2004/05 Regionalliga I V BYL 7. Platz X Viertelfinale
2005/06 Regionalliga I V BYL 16. Platz X 2. Runde
2006/07 Regionalliga I V BYL 15. Platz X 2. Runde
1999/08 BLL V Ost Meister X 4. Platz
1999/09 BLL V Ost Meister X 4. Platz
2009/10 BLL V Ost Meister X Spielbetrieb eingestellt

Zeichen für Auf-/Abstieg ↑ ↓

Weitere MannschaftenBearbeiten

Bis zur Saison 2009/10 gab es neben der Seniorenmannschaft, die mit dem Beinamen die Kelten am Spielbetrieb teilnahm, und den Nachwuchsmannschaften unter dem Dach der Eishockeyabteilung

  • die Damenmannschaft der Pinguins, die nicht am Ligenspielbetrieb teilnahm, und
  • die Hobbymannschaft der Eisbären, die an der Inn-Chiemgau-Hobby-Liga teilnahm;
  • die Hobbymannschaft der Blackhawks-Kirchweidach, die an der Inn-Chiemgau-Hobby-Liga teilnahm und
  • die Hobbymannschaft der Razorbacks, die noch an keinem Ligasystem teilnahm.

Abteilung BoxenBearbeiten

Erfolgreichste Mitglieder sind

  • Wolfgang Leuschner, 1964 Deutscher Jugendmeister im Halbweltergewicht[9]
  • Robert Vorbuchner, Deutscher Jugendmeister im Boxen (Halbschwergewicht)[1]

Abteilung EisstockBearbeiten

Erfolgreichste Mitglieder der Abteilung sind

  • Ursula Hartung, welche 1970 Europameister im Zielwettbewerb wurde und 1969 mit der Mannschaft des SVG, die in Lienz/Österreich Deutschland vertrat, Europameister wurde.[10]
  • verstorbene Manfred Zieglgruber, welcher den Weltrekord im Eisstockweitschießen 1989 auf dem Seeoner See erzielte.
  • Roland Neuberger, welcher 1987 Deutscher Jugendmeister im Zielwettbewerb und Vizeeuropameister in Berlin wurde[11]

Abteilung KanuBearbeiten

Erfolgreichstes Mitglied der Abteilung war Annemarie Glas, welche als Annemarie Amslinger Weltmeisterin im Wildwasser-Kanu geworden ist[12], bevor sie nach Österreich wechselte.

Abteilung Ju JutsuBearbeiten

Erfolgreichste Mitglieder sind

  • Georg Knebl, Deutsche Jugendmeister Ju Jutsu[13]
  • Andreas Knebl Deutsche Jugendmeister Ju Jutsu[1]

Abteilung LeichtathletikBearbeiten

Die erfolgreichsten Sportler der Abteilung[1] sind

Sicher seit 2012 bildet die Abteilung zusammen mit dem SV Wacker Burghausen die LG Gendorf Wacker Burghausen.

WeblinksBearbeiten

QuellenBearbeiten

  1. a b c d e f g h i j Geschichte des SVG Burgkirchen (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.svgb.de
  2. Alt-Neuöttinger Anzeiger 15. Juli 2010: Eisstadion wird privatisiert (veröffentlicht auf Internetseite Stadt Burgkirchen)
  3. Internetseite Eishockeyabteilung des SVG Burgkirchen Meldung: kein Spielbetrieb mehr in der Keltenhalle (Memento des Originals vom 8. Oktober 2007 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.svgb.de (abgerufen am 2. August 2010).
  4. Die krummen Geschäfte des Stefan L. (Memento des Originals vom 4. Januar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.svgb.de In: Altöttinger Anzeiger. 29. Dezember 2012 (veröffentlicht auf der Internetseite des SVG Burgkirchen).
  5. Altöttinger Anzeiger 16. Juni 2012: Keltenhalle: Neuer Verkaufsversuch (Memento des Originals vom 4. Januar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.svgb.de (veröffentlicht auf der Internetseite des SVG Burgkirchen).
  6. Burgkirchen: Viertes Ausbildungszentrum für Feuerwehren in Bayern. In: https://www.innsalzach24.de/. 14. November 2016 (innsalzach24.de [abgerufen am 18. Oktober 2017]).
  7. Geschichte der Eishockeyabteilung (Memento des Originals vom 25. März 2006 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.svgb.de
  8. Internetseite Eishockeyabteilung SVG Burgkirchen Meldung 16. Juli 2010: Marianne Hohenstein wieder zur Abteilungsleiterin Eishockey gewählt (Memento des Originals vom 30. Mai 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.svgb.de (abgerufen am 2. August 2010)
  9. Bayerischer Amateur-Boxverband: Deutsche Meister seit 1922 ( Stand: 19. September 2015, aufgerufen am 11. März 2016)
  10. DESV: Übersicht Europameisterschaft Zielwettbewerb (aufgerufen 11. März 2016).
  11. DESV: Statistik (PDF, Stand: 10. März 2012, aufgerufen 11. März 2016).
  12. Kanugeschichte: Annemaria Glas
  13. Deutscher Ju-Jutsu Verband: Europameisterschaft 2013 Team Germany Fighting Men (aufgerufen am 11. März 2016).