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Riosucio

Kolumbianische Gemeinde der Abteilung von Caldas

Riosucio ist eine Gemeinde (municipio) im Departamento Caldas in der Kaffeeanbauregion Kolumbiens. Die Gemeinde hat 62.296 Einwohner, von denen 19.366 im städtischen Teil der Gemeinde (cabecera municipal) leben (Stand: 2016).[1]

Riosucio
Koordinaten: 5° 25′ N, 75° 42′ W
Karte: Caldas
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Riosucio
Riosucio auf der Karte von Caldas
Colombia - Caldas - Riosucio.svg
Die Lage der gesamten Fläche der Gemeinde Riosucio auf der Karte von Caldas
Basisdaten
Staat Kolumbien
Departamento Caldas
Stadtgründung 1819
Einwohner 62.296 (2016)
Stadtinsignien
Flag of Riosucio Caldas.svg
Escudo de Riosucio (Caldas).svg
Detaildaten
Fläche 429 km2
Bevölkerungsdichte 145 Ew./km2
Höhe 1783 m
Zeitzone UTC−5
Stadtvorsitz Bernardo Arley Hernández Ayala (2016–2019)
Website www.riosucio-caldas.gov.co
Park in Riosucio
Park in Riosucio
Kirche San Sebastián in Riosucio
Kirche San Sebastián in Riosucio

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Riosucio liegt im Nordwesten von Caldas auf einer Höhe von 1783 Metern an der Ostflanke der westlichen Kordillere der kolumbianischen Anden. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 19–21 °C. Riosucio liegt 91 km von Manizales entfernt. An die Gemeinde grenzen im Norden Jardín und Támesis in Antioquia, im Osten Filadelfia und Supía in Caldas, im Süden Guática und Quinchía in Risaralda und im Westen Mistrató in Risaralda.[2]

GeschichteBearbeiten

Auf dem Gebiet des heutigen Riosucio lebte vor der Ankunft der Spanier das indigene Volk der Ancermas. Das moderne Riosucio entstand durch Umsiedlung der Orte La Montaña und Quiebralomo zwischen 1815 und 1819. Diese wurden 1846 auf Dekret des Gouverneurs der Provinz Cauca, José Laureano Mosquera, unter dem Namen Riosucio zusammengeschlossen. Ab 1850 wurde die Region vermehrt von Antioquia aus besiedelt.[3]

WirtschaftBearbeiten

Der wichtigste Wirtschaftszweig in Riosucio ist heute der Kaffeeanbau. Außerdem werden andere landwirtschaftliche Produkte wir Zuckerrohr, Mais, Bananen, Maniok, Zitruspflanzen, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte angebaut. Daneben spielen noch die Rinder- und Geflügelproduktion sowie die Teichwirtschaft eine Rolle. Historisch war auf dem Gebiet der Gemeinde die Goldgewinnung wichtig.[4]

Karneval von RiosucioBearbeiten

 
Karneval von Riosucio

In Riosucio wird alle zwei Jahre im Januar ein Karneval veranstaltet. Der Karneval geht auf die Rivalität zwischen den zu Riosucio zusammengeschlossenen Orten La Montaña und Quiebralomo zurück und wurde im 19. Jahrhundert zu Ehren der Heiligen Drei Könige ins Leben gerufen. Seit 1915 spielt der Teufel eine besondere Rolle im Karneval, der deswegen auch Teufelskarneval genannt wird. Im Karneval sind insbesondere indigene Einflüsse präsent, die sich mit afrikanischen und spanischen Einflüssen vermischen.[5]

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Riosucio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hochrechnung der Einwohnerzahlen von Kolumbien auf der offiziellen Seite vom DANE
  2. Informationen zur Geographie auf der offiziellen Seite von Riosucio
  3. Informationen zur Geschichte auf der offiziellen Seite von Riosucio
  4. Informationen zur Wirtschaft auf der offiziellen Seite von Riosucio
  5. Offizielle Seite des Karnevals von Riosucio