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Rieden (Oberpfalz)

Marktgemeinde im Landkreis Amberg-Sulzbach in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Rieden
Rieden (Oberpfalz)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Rieden hervorgehoben
Koordinaten: 49° 20′ N, 11° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Amberg-Sulzbach
Höhe: 365 m ü. NHN
Fläche: 32,29 km2
Einwohner: 2688 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km2
Postleitzahl: 92286
Vorwahl: 09624
Kfz-Kennzeichen: AS, BUL, ESB, NAB, SUL
Gemeindeschlüssel: 09 3 71 146
Marktgliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Hirschwalder Str. 27
92286 Rieden
Website: www.rieden.com
Bürgermeister: Erwin Geitner (CSU)
Lage des Marktes Rieden im Landkreis Amberg-Sulzbach
Auerbach in der OberpfalzKönigstein (Oberpfalz)Hirschbach (Oberpfalz)EtzelwangWeigendorfBirglandKastl (Lauterachtal)EdelsfeldEdelsfeldVilseckNeukirchen bei Sulzbach-RosenbergSulzbach-RosenbergEichen (gemeindefreies Gebiet)FreihungHirschauGebenbachSchnaittenbachHahnbachIllschwangFreudenberg (Oberpfalz)UrsensollenEbermannsdorfEnsdorf (Oberpfalz)KümmersbruckRieden (Oberpfalz)HohenburgSchmidmühlenPoppenrichtAmmerthalAmbergLandkreis Neustadt an der WaldnaabWeiden in der OberpfalzLandkreis SchwandorfLandkreis BayreuthLandkreis Nürnberger LandLandkreis Neumarkt in der OberpfalzKarte
Über dieses Bild

Rieden ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach, bestehend aus der Ortschaft Rieden und der ehemals selbstständigen Gemeinde Vilshofen.

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Rieden liegt in der Region Oberpfalz-Nord am Unterlauf der nördlichsten Vils (neben dem linken Zufluss des Lechs und dem rechten Nebenfluss der Donau endet auch ihr Wasser über die Donau letztendlich im Schwarzen Meer) etwa 18 km vor deren Mündung in die Naab bei Kallmünz. Etwa 1,5 km von der südwestlichen Gemeindegrenze entfernt beginnt der Truppenübungsplatz Hohenfels.

GemeindegliederungBearbeiten

Rieden hat 17 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Vilshofen, Rieden, Siegenhofen und Taubenbacher Forst.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Der Markt Rieden war vor 1800 Pflegamt und gehörte zum Rentamt Amberg des Kurfürstentums Bayern. Rieden besaß das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Rieden.

EingemeindungenBearbeiten

1945/46 wurden Teile der Gemeinde Siegenhofen in die Gemeinde Rieden eingegliedert.

Die heutige Gemeinde entstand am 1. Januar 1971 durch die Zusammenlegung der Gemeinden Vilshofen und Rieden.[3] Am 1. September 2015 erfolgte die Auflösung des gemeindefreien Gebiets Hirschwald. Dabei wurde ein Teil in die Gemeinde Rieden eingegliedert.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1970: 2245 Einwohner
  • 1987: 2303 Einwohner
  • 1991: 2527 Einwohner
  • 1995: 2698 Einwohner
  • 2000: 2893 Einwohner
  • 2005: 2970 Einwohner
  • 2010: 2914 Einwohner
  • 2015: 2735 Einwohner

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist Erwin Geitner (CSU).

SteuereinnahmenBearbeiten

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2015 umgerechnet 1.965.000 Euro, davon waren 359.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet.

GemeinderatBearbeiten

Nach der letzten Kommunalwahl im März 2014 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:[5]

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

 
Luftaufnahme der ehemaligen Burg Rieden

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Vilshofen
    • Pfarrkirche St. Michael (1781)
    • Allerseelenkapelle am Pfarrberg (1495)
    • Wieskirche am Pfarrberg (1751)
    • Kreuzweg auf den Pfarrberg (1747)
  • Rieden
    • Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (1717)
    • Kirche St. Georg (15. Jahrhundert)
    • Weg-Kapelle an der Kreuther Straße (1687)
    • Kapelle am Schloßberg mit Kreuzwegstationen (18. Jahrhundert)
    • Vorgeschichtlicher Ringwall
  • Rieden-Kreuth
    • G.O.N.D. (großes Festival)
    • Ragnarök 2010 in der Ostbayernhalle

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Rieden (Oberpfalz)

NaturBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 191 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1041. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 40 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2456 Hektar, davon waren 1624 Dauergrünfläche.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 95 Kindern
  • Volksschulen: Seit der Umsprengelung des Schulverbandes Ensdorf/Rieden zu Beginn des Schuljahres 2005/2006 befindet sich in Ensdorf die Hauptschule und in Rieden die Grundschule.

Im Schuljahr 2006/2007 unterrichteten an der Grundschule Rieden 22 Lehrer 260 Schüler.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. bayerische-landesbibliothek-online.de
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 419.
  4. Amtsblatt der Oberpfalz, aufgerufen am 1. September 2015
  5. rieden.m2plusi.de