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Reinhold Tüxen

deutscher Biologe, Botaniker und Pflanzensoziologe

Reinhold Hermann Hans Tüxen (* 21. Mai 1899 in Ulsnis (Schleswig-Holstein); † 16. Mai 1980 in Rinteln) war ein deutscher Botaniker und Pflanzensoziologe. Er war neben Erich Oberdorfer einer der frühen Förderer und Begründer der heutigen modernen Pflanzensoziologie in Deutschland. Sein botanisches Autorenkürzel lautet Tüxen, in der Pflanzensoziologie ist auch das Kürzel Tx. in Gebrauch.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Reinhold Tüxen wurde als Sohn des Lehrers Hermann Christian Tüxen und dessen Ehefrau Anna Catharina Tüxen geb. Lüthge geboren. Er wuchs im ländlichen Norden Schleswig-Holsteins auf, in der Schleiregion von Angeln, zwischen den Städten Schleswig und Kappeln, wo schon in seiner Kindheit die Nordschau, einer unserer dörflichen Bauern-Buchenwälder, zu unseren intimsten Spiel- und Entdeckungs-Plätzen[1] gehörte. Diese kindliche Prägung stand am Anfang einer wissenschaftlichen Karriere, die Reinhold Tüxen schließlich zu einem der Pioniere der Pflanzensoziologie werden ließ. Tüxen legte 1917 das Notabitur ab und nahm anschließend am Ersten Weltkrieg teil. 1926, kurz nach seiner Promotion, heiratete er Johanna Berger aus Haltingen. Aus der Ehe gingen drei Söhne hervor: Jes Tüxen (1929–2015), der ein bedeutender Moorbotaniker werden sollte, Fritz Tüxen und Hans Tüxen. Die Familie lebte zunächst in Hannover, später in Stolzenau an der Weser und zu Tüxens Pensionierung 1963 in Rinteln.

Frühe wissenschaftliche LaufbahnBearbeiten

Tüxen studierte von 1919 bis 1925, zunächst auch Kunst, legte seinen Schwerpunkt dann aber auf Chemie, Botanik und Geologie in Heidelberg, dann Pflanzensoziologie bei Josias Braun-Blanquet an der ETH Zürich und in Montpellier. Der Kontakt zu Braun-Blanquet, der als eigentlicher Begründer der Pflanzensoziologie gilt, dürfte prägend für die weitere Ausrichtung von Tüxens gesamten Wirken gewesen sein. Über die folgenden Jahrzehnte verband beide eine enge Freundschaft und sie unternahmen zusammen mehrere Forschungsreisen.

1926 wurde Tüxen an der Universität Heidelberg mit der Arbeit Ueber 1,5-Naphtalindisulfonhydrazid und 1,5-Naphtalindisulfonazid und dessen Verhalten gegen Malonester bei Theodor Curtius jedoch noch mit einer klassischen chemischen Arbeit summa cum laude promoviert.[2] Von 1925 an baute er am Provinzialmuseum Hannover die Provinzialstelle für Naturschutz auf. 1927 gründete er in Göttingen die Floristisch-soziologische Arbeitsgemeinschaft in Niedersachsen, die ausdrücklich Wissenschaftler und interessierte Laien zusammenbringen sollte und von 1928 an eine eigene Zeitschrift, die Mitteilungen der Floristisch-soziologischen Arbeitsgemeinschaft, herausgab.

Im Jahr 1929 habilitierte er sich an der Tierärztlichen Hochschule Hannover zum Thema Grünlandassoziationen Nordwestdeutschlands. Dort gründete er im Mai 1931 die Arbeitsstelle für theoretische und angewandte Pflanzensoziologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover.[3] Tüxen betrieb bereits in dieser frühen Phase seines Wirkens intensiv die Vegetationskartierung, die zeitlebens eines seiner wichtigsten wissenschaftlichen Werkzeuge bleiben sollte, und legte die Grundlagen für seine Pionierarbeit auf dem Feld der Pflanzensoziologie. Bis 1934 stellte er mit seinen Mitarbeitern eine Vegetationskartierung weiter Teile Norddeutschlands auf 75 Kartenblättern im Maßstab 1:25.000 fertig.

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Im Deutschen Reich von 1933 bis 1945Bearbeiten

1933 beauftragte ihn der Landeshauptmann Ludwig Gessner (1886–1958), die Vegetation der gesamten Provinz Hannover zu kartieren. Tüxen sprach im Rückblick davon, dass diese Aufgabe den Durchbruch der deutschen Pflanzensoziologie als Disziplin bedeutete. Er konnte wissenschaftliche Zielsetzungen mit praktischen Anforderungen in Zusammenhang bringen, indem er von seinen Ergebnissen auf die optimale wirtschaftliche Nutzung eines Gebietes (z. B. Grünlandwirtschaft) schloss.[3]Alwin Seifert, der als Reichslandschaftsanwalt die Verbindung der neuen Infrastruktur mit der deutschen Landschaft herstellen sollte, benötigte einen Botaniker. Dieser musste zunächst die bestehende Vegetation der vorgesehenen Trassen kartieren.[4] Sodann sollte Tüxen bei seinen Vorschlägen berücksichtigen, welche Pflanzen im Sinne der Blut- und Boden-Ideologie als bodenständig anzusehen, und welche am besten den bestehenden Klima- und Bodenverhältnissen entsprachen. Ziel war es, den Pflegeaufwand für die angepflanzte Vegetation aufgrund der durch die Auswahl begründeten Widerstandsfähigkeit möglichst gering zu halten. Grundlage der Auswahl waren ideologische und naturwissenschaftliche Kriterien.[5] Organisatorisch entstand auf diese Weise eine Allianz mit dem nationalsozialistischen Straßenbau.[6]

Sie eröffnete Tüxen den Zugang zu den Eliten des Dritten Reichs und wurde entscheidend für seinen persönlichen Aufstieg, wie auch für den des Faches Pflanzensoziologie in Deutschland. Fritz Todt, der unter Adolf Hitler für den Autobahnbau verantwortliche Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, setzte dezidiert auf Tüxen.[7] Als Todt 1938 der beschleunigte Bau des Westwalls befohlen wurde, brachte Tüxen auch dort seine Methoden und Vorschläge zur Bepflanzung und damit Tarnung der Bunkerbauten in Anwendung.[8]

Zuvor war er in die Planung des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg integriert. 1936/1937 machte Tüxen Vorschläge für die Auswahl der Rasenmischung, die optimal an die Belastungen der dort durchgeführten Aufmärsche angepasst sein musste, wie auch für die Bepflanzung des Geländes. U. a. sein Votum für einen Eichen-Birkenwald führte zu der Anpflanzung von etwa 42.000 Laubbäumen, meist Eichen im Alter von 2–60 Jahren. Sie ersetzten Teile der älteren Park- und Naherholungsanlage. Die älteren Exemplare wurden im Umkreis Nürnbergs in einer solchen Quantität herbeigeschafft, dass es für die Einwohner der Stadt ein gewohnter Anblick wurde, ausgewachsene Bäume durch ihre Straßen auf Spezialtransportern fahren zu sehen. Außerdem empfahl Tüxen die Pflanzung von Ginster, Aspen und Birken, um dem neu geschaffenen SA-Lager einen waldmäßigen Charakter zu geben.[9] Spätestens 1937 ergab sich eine inhaltliche Beziehung zur Forstverwaltung. Denn am 25. Oktober 1937 wurde das Prüfungsfach Pflanzensoziologie in die neue Studienordnung der Forstwissenschaft eingeführt. Die Forstreferendare sollten nach dem Willen von Hermann Göring lernen, welche standortgerechte Baumarten zur Verjüngung und Aufforstungen der deutschen Wälder eingesetzt werden konnten.[10]

1937 veröffentlichte Tüxen Die Pflanzengesellschaften Nordwestdeutschlands, das über Jahrzehnte ein Standardwerk für Pflanzensoziologen in der Region und in den Niederlanden blieb. 1938 ging die Floristisch-soziologische Arbeitsgemeinschaft in Niedersachsen im Rahmen der Gleichschaltung zahlreicher Organisationen im Deutschen Reich in die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Pflanzensoziologie auf. Tüxen blieb zunächst Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, wurde aber wegen fehlender NSDAP-Mitgliedschaft und angeblicher politischer Unzuverlässigkeit 1941 durch Erwin Aichinger ersetzt. 1942 folgte die Zwangsauflösung der Arbeitsgemeinschaft.

1939 erreichte Tüxen eine weitere Institutionalisierung seines Arbeitsgebietes: Er wurde Leiter der in Hannover neu gegründeten Zentralstelle für Vegetationskartierung des Reiches.[3] Im gleichen Jahr erhielt er eine außerplanmäßige Professur an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Zudem begann er in Hannover mit dem Aufbau eines der ersten an Erkenntnissen der Pflanzensoziologie ausgerichteten Botanischen Gärten.

Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde Tüxen zum Wehrdienst eingezogen. Die Protektion des Reichsforstamts ermöglicht es ihm allerdings, im gleichen Jahr aus dem Militär auszuscheiden und zu seiner Tätigkeit zurückkehren.[11] Grundlage war vermutlich ein Beschluss, den Hermann Göring bereits im Juni 1939 in seiner Funktion als Reichsforstmeister gefasst hatte: Eine eigene Arbeitsstelle für Vegetationskartierung sollte in die Forsteinrichtungsämter integriert werden. Ziel war die soziologische Forstkartierung der Waldgesellschaften. Die wichtigste sollte in Hannover bei der Zentralstelle für Vegetationskartierung des Reiches, also bei Tüxen, eingerichtet werden, wenn sie auch dem Forsteinrichtungsamt Kassel unterstellt bleiben sollte.[12] Im August übergab er diesen Stab dann offenbar Tüxen direkt, mit dem Auftrag, eine Vegetationskartierung des gesamten Deutschen Reiches durchzuführen.[13] Nach den großen Gebietsgewinnen der Achsenmächte in Osteuropa erhielt Tüxens Stelle noch mehr Aufgaben. Darunter die Vegetationskartierung der Umgebung des Konzentrationslagers Auschwitz. Er vermerkte selbst: In der Nähe von Auschwitz (Ost-Oberschlesien) wurde von einem größeren Gebiet eine Vegetationskartierung als Grundlage der Neuordnung aller Wirtschaftsverhältnisse hergestellt. (*24, Bearbeiter, Frl. von Rochow, Sauer, Tx., 1:25 000).[14]

1942 baute Tüxen seinen Wirkungsbereich weiter aus. Albert Speer als Nachfolger von Todt in dessen Ämtern und Göring als Reichsforstmeister stritten zu diesem Zeitpunkt um die Auslastung des Personals Tüxens für ihre jeweiligen Bereiche. Göring forderte 1942, dass nun für die Belange des Generalinspektors für Wasser und Energie und deutsches Straßenwesen eine eigene Unterabteilung eingerichtet würde, die dieser auch selbst finanzieren sollte. Für diesen Stab mit dem Namen Weide, Wiese, Wasser sollten vier wissenschaftliche Sachbearbeiter für Kartierungen, zwei wissenschaftliche Sachbearbeiter und eine technische Assistentin für ökologische Untersuchungen, ein Sachbearbeiter für Pollenanalyse, und jeweils zwei Zeichner und Tabellenschreiberinnen eingestellt werden.[15] Tatsächlich verhinderte jedoch bis 1943 der Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk die Umsetzung dieses Vorhabens, da er darin keine Bedeutung für den Kriegserfolg erkennen konnte.[16] Dieser Widerstand währte aber nicht lange, denn am 11. März 1943 wurden folgende Aufgaben und Vorhaben als kriegswichtig eingeordnet bzw. legitimiert.[17]

  1. Pflanzensoziologische Beratung von Tarnungsarbeiten an der Atlantik-, Kanal- und Nordseeküste und evt. Mittelmeerküste, die schon im Nov. 1942 für Belgien und Nordfrankreich begonnen wurden.
  2. Von dem besetzten Russland soll eine Vegetationskartierung 1:1 Mill. In Verbindung mit Herrn Landesrat Niemeyer von der Planung Ost vom Reichsministerium für Bewaffnung und Munition erarbeitet werden. Die Feldarbeiten sollen am 1. Mai 1943 beginnen. Die Vorarbeiten sind bereits angelaufen.[18]

Ziel war eine Systematik der Pflanzengesellschaft Russlands und zwar in Bezug auf Wald, Grünland und Ackerunkrautgesellschaften. Dazu solle nun das gesamte Personal der Arbeitsstelle für theoretische und angewandte Pflanzensoziologie der Tierärztlichen Hochschule und der Zentralstelle restlos eingesetzt werden.[19]

Hinzu kamen weitere Aufgaben:

  1. Kartierung des Wassereinzugs- und -entnahmegebietes der Hermann-Göring-Werke.
  2. Kartierung des Hochwassergebietes um Dessar.[20]

Die Kartierungen im Bereich Forst wurden nun ausgesetzt.[21] 1943 wurde der Sitz der Zentralstelle wegen zunehmender Luftangriffe auf Hannover nach Stolzenau an der Weser verlegt.[22] Konkret militärisch wurde Tüxens Tätigkeit, neben der vorherigen Einbindung in die Planung des Westwalls, im Zusammenhang mit der Forschungsstaffel z.b.V. Diese besondere Einheit hatte die Aufgabe schwer zugängliche Regionen für die einzelnen Truppenteile zu erkunden, um der militärischen Führung Geländeinformationen zur Verfügung zu stellen. Diese flossen in konkrete Entscheidungen ein. Die Zentralstelle für Vegetationskartierung hatte dabei die Aufgabe, mithilfe der dort tätigen Pflanzensoziologen und Bodenkundlern die von der Forschungsstaffel gewonnenen Luftbilder auszuwerten. Dabei ging es zum Beispiel um Einschätzungen, inwieweit ein Gelände für schwere Panzerfahrzeuge geeignet sei, oder um die Möglichkeit der militärischen Tarnung vor Ort.[23]

Nach 1945Bearbeiten

Die Zentralstelle für die Vegetationskartierung des Reiches wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in die Bundesanstalt für Vegetationskartierung überführt. In der unmittelbaren Nachkriegszeit konnte Tüxen mehrere Versuche zur Schließung der Einrichtung mit Hilfe ausländischer Forscherkollegen abwehren. Tüxen blieb bis 1962, als die Bundesanstalt in die Bundesforschungsanstalt für Naturschutz und Landschaftsökologie überging, deren Leiter. 1964 wurde er pensioniert, betrieb aber am neuen Wohnort im Rintelner Stadtteil Todenmann weiter pflanzensoziologische Forschung und blieb bis zu seinem Tod 1980 im regen Austausch mit der internationalen Forschungsgemeinschaft auf diesem Feld.

1946 gründete Tüxen die Floristisch-soziologische Arbeitsgemeinschaft in Niedersachsen neu, jetzt unter dem Namen Floristisch-soziologische Arbeitsgemeinschaft, deren Vorsitzender er bis 1971 blieb und deren Arbeit er entscheidend bestimmte. Die Arbeitsgemeinschaft wurde zu einer der größten botanischen Organisationen Deutschlands. Seit Tüxens Tod erscheinen die Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft unter dem Namen Tuexenia.

Darüber hinaus wirkte Tüxen als Redakteur an der 1949 gegründeten Fachzeitschrift Vegetatio (heute: Plant Ecology) mit.

NachlebenBearbeiten

Tüxens Nachlass, den das Land Niedersachsen nach seinem Tode erwarb, wird heute im Institut für Geobotanik der Universität Hannover aufbewahrt. Er umfasst insbesondere rund 25.000 teils handschriftliche und unveröffentlichte Vegetationsaufnahmen Tüxens und seiner Mitarbeiter. Im Jahr 2003 wurden diese digitalisiert.

Die Reinhold-Tüxen-Gesellschaft, der Reinhold-Tüxen-Preis der Stadt Rinteln, die Fachzeitschrift Tuexenia, sowie die Reinhold-und-Johanna-Tüxen-Stiftung sind nach ihm benannt.

EhrungenBearbeiten

Werke (Auswahl)Bearbeiten

  • Die Pflanzengesellschaften Nordwestdeutschlands. Hannover 1937. Reprint der Ausgabe bei Cramer, Lehre 1970 (= Historiae naturalis classica. Band 85), ISBN 3-7682-0701-3.
  • Die Pflanzengesellschaften Nordwestdeutschlands. 2. völlig neu bearb. Auflage. Band 2, Cramer, Lehre 1979, ISBN 3-7682-0862-1.
  • Bibliographia phytosociologica syntaxonomica. Hrsg. von Reinhold Tüxen. Cramer, Lehre, Lieferung 1–39 (1971–1986) + Supplement (1976).
  • Unser Buchenwald im Jahreslauf (= Veröffentlichungen für Naturschutz und Landschaftspflege in Baden-Württemberg. Band 47). Institut für Ökologie und Naturschutz, Karlsruhe 1986, ISBN 3-88251-109-5 (Beschreibt den Buchenwald oberhalb von Tüxens Wohnhaus in Rinteln-Todenmann).

LiteraturBearbeiten

  • Josias Braun-Blanquet: Reinhold Tüxen sechzigjährig. In: Vegetatio. Band 8, Nr. 5–6, 1959, S. 271–279, doi:10.1007/BF00518486.
  • Josias Braun-Blanquet: Reinhold Tüxen, Meister-Pflanzensoziologe. In: Vegetatio. Band 17, Nr. 1, 1969, S. 1–25, doi:10.1007/BF01965897.
  • Akira Miyawaki, Shigetoshi Okuda (Hrsg.): Vegetation und Landschaft Japans. Festschrift für Prof. Dr. Drs. h. c. Reinhold Tüxen, zum 80. Geburtstag am 21. Mai 1979. The Yokohama Phytosociological Society, Yokohama 1979.
  • Siegfried Schneider: Nachruf auf Professor Dr. Drs. h. c. Reinhold Tüxen. In: Bericht der Naturhistorischen Gesellschaft Hannover. Band 123, 1980, S. 283–288.
  • Jan Barkman: Reinhold Tüxen 1899–1980. In: Vegetatio. Band 48, Nr. 1, 1981, S. 87–91, doi:10.1007/BF00117365.
  • Heinz Ellenberg: J. Braun-Blanquet, 3.8.1884-22.9.1980. R. Tüxen, 21.5.1899-16.5.1980. 50 Jahre Pflanzensoziologie. In: Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Band 95, 1982, S. 387–391.
  • Jes Tüxen: Reinhold Tüxen (1899–1980). In: Bericht über das Internationale Symposion. Vegetationskunde. 1981 (1982) S. 11–18.
  • Ernst Preising: Das wissenschaftliche Archiv des Pflanzensoziologen Professor Tüxen und seine Bedeutung für das Land Niedersachsen. In: Neues Archiv für Niedersachsen. Band 29, 1980, S. 186–189.
  • Ansgar Hoppe: Das Reinhold-Tüxen-Archiv am Institut für Geobotanik der Universität Hannover. Digitale Erfassung der Vegetationsaufnahmen. In: Tuexenia. Band 25, 2005, S. 463–474, Abstract.
  • Richard Pott (Hrsg.): 100 Jahre Reinhold Tüxen. Geobotanik und Vegetationsgeographie. In: Berichte der Reinhold-Tüxen-Gesellschaft (RTG). Band 11, 1999, ISBN 3-9804174-5-X.
  • Berichte der Reinhold-Tüxen-Gesellschaft. Hannover 1989 ff.
  • Schriften der Reinhold-Tüxen-Gesellschaft. Cramer, Stuttgart 1985 ff.
  • Tuexenia. Mitteilungen der Floristisch-Soziologischen Arbeitsgemeinschaft. Göttingen 1981 ff.
  • Elke von Radziewsky, Ruth Hübotter (Hrsg.): Häuser für Gärtner. Der Architekt Peter Hübotter (= Gartenkultur.). Mit einem Essay von Manfred Sack. Dölling und Galitz, München 2004, ISBN 3-935549-95-4, Von der Landschaft für den Garten lernen. Forschungswarte für den Pflanzensoziologen Reinhold Tüxen und seine Frau Johanna, 1962, S. 78–81 (über Tüxens Wohnhaus und Privatinstitut in Rinteln-Todenmann am Hang des Wesergebirges, entworfen von dem hannoverschen Architekten Peter Hübotter).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Unser Buchenwald im Jahreslauf. S. 7.
  2. Reinhold Tüxen: Ueber 1,5-Naphtalindisulfonhydrazid und 1,5-Naphtalindisulfonazid und dessen Verhalten gegen Malonester (Diss. Naturwiss.-math. Fakultät Uni Heidelberg). Otto-Verlag, Heppenheim/Bergstraße 1926, 51 S.
  3. a b c R. Tüxen: Aus der Arbeitsstelle für theoretische und angewandte Pflanzensoziologie der Tierärztl. Hochschule Hannover. Ein Tätigkeitsbericht von Reinhold Tüxen. (Sonderdruck aus dem 92. und 93. Jahresbericht der Naturhistorischen Gesellschaft zu Hannover). Hannover 1942. S. 65/66
  4. R. Tüxen: Aus der Arbeitsstelle für theoretische und angewandte Pflanzensoziologie der Tierärztl. Hochschule Hannover. Ein Tätigkeitsbericht von Reinhold Tüxen. (Sonderdruck aus dem 92. und 93. Jahresbericht der Naturhistorischen Gesellschaft zu Hannover). Hannover 1942. S. 74/75
  5. C. Vierle: Camillo Schneider. Dendrologe und Gartenbauschriftsteller. Eine Studie zu seinem Leben und Werk. (Materialien zur Geschichte der Gartenkunst Bd. 4). Berlin 1998. S. 62; Nils M. Franke: Der Westwall in der Landschaft. Aktivitäten des Naturschutzes in der Zeit des Nationalsozialismus und seine Akteure. Mainz 2015. S. 45
  6. A. Seifert: Ein Leben für die Landschaft. Düsseldorf, Köln 1962. S. 71/72; R. Tüxen: Aus der Arbeitsstelle für theoretische und angewandte Pflanzensoziologie der Tierärztl. Hochschule Hannover. Ein Tätigkeitsbericht von Reinhold Tüxen. (Sonderdruck aus dem 92. und 93. Jahresbericht der Naturhistorischen Gesellschaft zu Hannover). Hannover 1942. S. 74/75
  7. Abschrift: Der Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen Nr. 2228/3-59 A 20.40. Berlin W8, den 4. Februar 1939. Streckenkartierung und Ingenieurbiologie. Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Abt. 485 Nr. 138b. S. 1/2
  8. H. Singer (Hrsg.): Entwicklung und Einsatz der Organisation Todt. Bd. I und II. (Quellen zur Geschichte der Organisation Todt). Osnabrück 1998. S. 3/ Brief: W. Hirsch an A. Seifert vom 8.3.1939. 3 S. Akte F1b/130. Bestand A. Seifert in der TU München. S. 1
  9. A. Schmidt: Gleichgeschaltete Landschaft – zum Umgang mit Natur und Landschaft beim Bau des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg. In: N. Franke, K. Werk (Hrsg.): Naturschutz am ehemaligen Westwall. NS-Großanlagen im Diskurs. Geisenheimer Beiträge zur Kulturlandschaft Bd. 1). Mainz 2016. ISBN 978-3-934742-72-7
  10. Der Reichsforstmeister an den Reichsminister für Finanzen. Berlin W 8, den 2. August 1939. In: Bundesarchiv Berlin R 2 RFM 4654. S. 1
  11. Liebe Kameraden: [Rundschreiben von W. Hirsch an die Landschaftsanwälte.] 22.10.1939. 4 S. Akte F1b/130. Bestand A. Seifert in der TU München. S. 4
  12. Der Reichsforstmeister. Zeichen II 4529. Berlin, den … Juni 1939. [Leider ohne genaues Datum]. In: Bundesarchiv R 2 RFM 4740. S. 1–4
  13. Der Reichsforstmeister II /P7062 an den Herrn Reichsminister für Finanzen in Berlin. Berlin, den 25. August 1939. In: Bundesarchiv R 2 RFM 4740. S. 1
  14. R. Tüxen: Aus der Arbeitsstelle für theoretische und angewandte Pflanzensoziologie der Tierärztl. Hochschule Hannover. Ein Tätigkeitsbericht von Reinhold Tüxen. (Sonderdruck aus dem 92. und 93. Jahresbericht der Naturhistorischen Gesellschaft zu Hannover). Hannover 1942. S. 78/79
  15. Der Reichsforstmeister an den Herrn Reichsminister für Finanzen in Berlin. B 349.51-1. Berlin W8, den 12. Oktober 1942. In: Bundesarchiv R 2 RFM 4740. S. 1/ Siehe auch Anlage des Dokuments
  16. Ref. V. Knorre/FA3781. Berlin [unlesbar] Februar 1943. In: Bundesarchiv R 2 RFM 4740. S. 1
  17. Der Reichsforstmeister an den Reichsminister für Finanzen. Berlin W 8, den 11. März 1943. In: Bundesarchiv R 2 RFM 4740. S. 1/2
  18. Der Reichsforstmeister an den Reichsminister für Finanzen. Berlin W 8, den 11. März 1943. In: Bundesarchiv R 2 RFM 4740. S. 1
  19. Der Reichsforstmeister an den Reichsminister für Finanzen. Berlin W 8, den 11. März 1943. In: Bundesarchiv R 2 RFM 4740. S. 1
  20. Der Reichsforstmeister an den Reichsminister für Finanzen. Berlin W 8, den 11. März 1943. In: Bundesarchiv R 2 RFM 4740. S. 2
  21. Der Reichsforstmeister an den Reichsminister für Finanzen. Berlin W 8, den 11. März 1943. In: Bundesarchiv R 2 RFM 4740. S. 2
  22. Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): Natur und Staat. Staatlicher Naturschutz in Deutschland 1906–2006. (Naturschutz und Biologische Vielfalt Heft 35). Bearb. v. H.-W. Frohn und Friedemann Schmoll Bonn 2006
  23. N. Franke: Der Westwall in der Landschaft. Aktivitäten des Naturschutzes in der Zeit des Nationalsozialismus und seine Akteure. Mainz 2015. S. 63/64
  24. J. Braun-Blanquet 1969, S. 8.
  25. Webseite Stadt Rinteln
  26. J. Barkman 1981, S. 90.
  27. Otti Wilmanns in: Unser Buchenwald im Jahreslauf. S. 7.

WeblinksBearbeiten