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Philipp Laux (* 25. Januar 1973 in Rastatt) ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorhüter. Nach seiner Karriere als Spieler studierte Philipp Laux an der Universität Mannheim Psychologie und begleitete zwischen 2008 und 2018 den FC Bayern München, RB Leipzig und den VfB Stuttgart als Teampsychologe. Seit dem 1. Juli 2018 ist der promovierte Psychologe selbstständig. Als Coach, Psychologe und Experte begleitet er heute Führungskräfte aus dem Spitzensport und der Wirtschaft. In seinen Vorträgen transferiert er Erkenntnisse aus dem Profifußball in die Welt der Unternehmen.

Philipp Laux
Personalia
Geburtstag 25. Januar 1973
Geburtsort RastattDeutschland
Position Torwart
Junioren
Jahre Station
FC Rastatt 04
SV Niederbühl
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
0000–1993 VfB Gaggenau 0
1993–1994 Borussia Dortmund 0 (0)
1994–2000 SSV Ulm 1846 201 (0)
2000–2002 Borussia Dortmund 8 (0)
2002–2003 Eintracht Braunschweig 8 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2004–2006 Deutsche Jugendauswahlen (Torwart-Trainer)
2005 Deutschland Frauen (Torwart-Trainer)
2006–2008 TSG 1899 Hoffenheim (Torwart-Trainer)
2008–2012 FC Bayern München (Teampsychologe)
2012–2015 RB Leipzig (Teampsychologe)
2015–2018 VfB Stuttgart (Teampsychologe)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Karriere als SpielerBearbeiten

Nachdem er mit 18 Jahren bereits Stammtorhüter des VfB Gaggenau war, wechselte Philipp Laux 1993 als Ersatztorhüter zum Bundesligisten Borussia Dortmund. Hier kam er nicht zum Einsatz und wechselte ein Jahr später in die Regionalliga Süd zum SSV Ulm 1846. Dort wurde er bald Stammtorhüter und stand bei den Spatzen nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 1998 im Tor. Er bestritt alle Zweitligaspiele und feierte am Ende der Saison den – überraschenden – direkten Durchmarsch in die Bundesliga. Mit 34 Bundesligaspielen in der Saison 1999/2000 ist er der Spieler des Vereins mit den meisten Einsätzen im deutschen Oberhaus. Als Mannschaftskapitän war er zudem einer der Führungsspieler. In seinen sechs Jahren bei Ulm verpasste Laux nur ein Ligaspiel.

Nach dem direkten Wiederabstieg verließ Laux den Verein und heuerte erneut bei Borussia Dortmund an. Dieses Mal kam der Ersatzmann achtmal zum Einsatz. Da er nicht dauerhaft zweiter Torhüter sein wollte, wechselte er 2002 zu Eintracht Braunschweig, die aus der Regionalliga Nord in die 2. Bundesliga aufgestiegen waren. Wegen eines Knorpelschadens im linken Knie musste Laux allerdings seine Karriere beenden.[1]

Karriere nach dem aktiven ProfisportBearbeiten

Nach dem Karriereende begann er an der Universität Mannheim ein Psychologiestudium, welches er 2008 mit dem Diplom abschloss.[2] 2015 promovierte Philipp Laux an der Universität Heidelberg. Zudem startete er die Trainerausbildung.

Ab 2004 war er für den DFB tätig und betreute als Torwarttrainer mehrere deutsche Jugendauswahlmannschaften bei den jeweiligen Qualifikationsspielen für die Europameisterschaft bzw. Weltmeisterschaft sowie 2005 kurzzeitig auch die deutsche Frauennationalmannschaft.

Im Sommer 2006 trat er dem Trainerstab seines ehemaligen Coaches Ralf Rangnick bei und wurde Torwarttrainer bei der TSG 1899 Hoffenheim. Zur Saison 2008/09 wechselte er zum FC Bayern München, wo er im Trainerstab von Jürgen Klinsmann, Jupp Heynckes, Louis van Gaal und Andries Jonker als Teampsychologe tätig war und in gleicher Funktion abermals unter Jupp Heynckes arbeitete. Im Juli 2012 wechselte er in gleicher Position zum damaligen Viertligisten RB Leipzig.[3] Laux war bis zur Saison 2017/2018 beim VfB Stuttgart als Teampsychologe tätig.[4][5] Seit dem 1. Juli 2018 ist Philipp Laux als Psychologe, Coach und Experte selbständig und transferiert Erkenntnisse aus dem Spitzensport in die Wirtschaft.

FamilieBearbeiten

Laux ist verheiratet und hat zwei Söhne.[2]

ErfolgeBearbeiten

SSV Ulm

Borussia Dortmund

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Philipp Laux Sportinvalide. kicker.de. Abgerufen am 7. Juni 2011.
  2. a b Klinsmann holt Henke zurück zum FC Bayern. fcbayern.t-home.de. Abgerufen am 7. Juni 2011.
  3. Philipp Laux wird Sportpsychologe bei den Roten Bullen!@1@2Vorlage:Toter Link/redbulls.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Vereinshomepage von RB Leipzig vom 20. Juli 2012
  4. Sportpsychologie Philipp Laux wechselt zum VfB Stuttgart, Vereinshomepage von RB Leipzig vom 25. Mai 2015
  5. Weichenstellungen. (Nicht mehr online verfügbar.) VfB Stuttgart 1893 e. V., 25. Mai 2015, archiviert vom Original am 28. Mai 2015; abgerufen am 28. Mai 2015.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vfb.de