Pauline Murray

britische Punk- und Rocksängerin

Pauline Murray (* 8. März 1958 in Durham, England; zeitweilig auch Pauline Noname) ist eine britische Sängerin, Songschreiberin und Musikerin des Punk und New Wave. Sie wurde bekannt als Sängerin der Punkband Penetration, ehe sie als Solokünstlerin – zeitweilig mit der Band des Produzenten Martin Hannett, The Invisible Girls – ihre Musik veröffentlichte. Nach weiteren Soloprojekten zog sie sich in den 1990er Jahren aus dem Musikbusiness zurück, trat aber ab 2001 nach einer Reunion wieder mit Penetration auf. 2020 erschien ihr drittes Soloalbum.

Pauline Murray, Konzert mit den Invisible Girls, Den Haag, 1981

Leben und KarriereBearbeiten

1976–1979: PenetrationBearbeiten

Murray wuchs in einer Arbeiterfamilie[1] im Nordosten Englands auf, in der Bergbau-Kleinstadt Ferryhill im County Durham zwischen Middlesbrough und Newcastle, und studierte am Darlington College. Die Situation für Teenager Mitte der 1970er Jahre dort sei trostlos gewesen. „In Newcastle passierte überhaupt nichts,“ sagte sie später, „1976 [war dort] alles tot … Also fuhren wir immer nach Manchester und Liverpool.“[2] Murray hatte seit sie 14 war Konzerte besucht; Glam-Rock-Bands wie die New York Dolls, Roxy Music, David Bowie und Lou Reed, Vertreter des Pubrock wie Dr. Feelgood und Eddie and the Hot Rods, später viele US-Künstler wie Patti Smith, Ramones und Blondie.[3] Mit Freunden sang sie in dieser Zeit in einer Coverband Songs der New York Dolls und von Jonathan Richman. 1976 sahen sie erste Konzerte des aufkommenden Punkrocks. Nachdem Murray im Mai 1976 einen Auftritt der Sex Pistols in Northallerton[4] besucht hatte, richteten sie und ihre Freunde Robert Blamire (E-Bass), Gary Smallman (Schlagzeug) und Gary Chaplin (Gitarre) ihre Band neu aus. Die Pistols gesehen zu haben, sagte Murray später, habe in ihnen den Drang geweckt, sich der neuen Bewegung anzuschließen. Sie begannen, eigene Songs zu schreiben und Gigs zu organisieren. Sie benannten sich nach dem Song Penetration von Iggy Pop.[5] Dabei benutzte Murray anfangs den Bühnennamen Pauline Noname. Punk bedeutete für Murray und ihre Zeitgenossen, Neuland zu betreten, auszubrechen aus den festgefahrenen Bahnen der (britischen) Gesellschaft, in der, so Murray, „Heuchelei und Engstirnigkeit“ allgegenwärtig waren.[6] Dieses Aufbegehren gegen autoritäre Konventionen spiegelte sich speziell in Murrays Text der ersten Penetration-Single, Don’t Dictate, wider:

“Penetrating voices going through my head
I haven’t listened to a thing they said
Always they removed the answers
I won’t suffer the consequences
Torn between the two
Right or wrong there is no answer
Don’t tell me what to do
It’s my choice I’m taking a chance yeah
Don’t dictate, don’t dictate, don’t dictate, dictate to me”

„Durchdringende Stimmen gehen mir durch den Kopf
Ich habe keinem Wort zugehört
Sie sind alle Antworten schuldig geblieben
Ich will die Folgen nicht tragen
Zerrissen zwischen beiden
Richtig oder falsch, darauf gibt es keine Antwort
Sagt mir nicht, was ich tun soll
Es ist meine Wahl, ich versuche mein Glück,
Macht keine Vorschriften, macht mir keine Vorschriften“

Im Oktober 1976 gaben Penetration ihr erstes Konzert im Rock Garden in Middlesbrough; im April 1977 spielten sie bereits im Londoner Roxy Club. Auf der Bühne war die 19-jährige Murray „cool wie Patti Smith, selbstbewusst wie Debbie Harry und aufregend wie Iggy Pop.“[7][8] Dabei spielte sie aber nie in den Vordergrund, dass sie eine Frau war, oder setzte auf ihren „Sex-Appeal“, um die Band zu pushen:[9]

„Ich trage keine Röcke. Ein Rock schränkt dich auf der Bühne ein. Und warum sollte ich meine Beine vorführen wollen?“

Pauline Murray, 1978[10]

Rough-Guide-Autor Andy Lewis schreibt, dass die Band trotz dieser Einstellung im Wesentlichen um Murray herum aufgebaut gewesen sei. Sie schrieb die Songtexte für die sozialkritische[11] Band – eher aus der Notwendigkeit heraus, dass sie als Sängerin Texte haben wollte, die sie auch gerne singen wollte. Dafür brauche sie auch heute noch „erst einmal eine interessante Idee, eine Bedeutung – auch wenn ich sie nur selbst sehe“. Einen ihrer Texte aus der Anfangszeit trug sie 2016 beim Poetry and Lyrics Festival in London vor, auf dem sie neben anderen Songschreiberinnen des Punk auftrat.[12] Sie las Silent Community („Schweigende Gemeinschaft“), ein Gedicht über die Menschen in ihrer Heimatgemeinde Ferryhill, das als Song auf der ersten Penetration-LP erschien:

“There’s a lot of freedom
But not enough choice
Habits never change
And there’s only one voice
50 odds under 25’s
Are past the caring age
What will have to happen
Before this place can change
Nothing to do and nothing to say
The silent community is here to stay”

„Es gibt eine Menge Freiheit
Aber nicht genügend Auswahl
Gewohnheiten ändern sich nie
Und es gibt nur eine Stimme
Ungefähr 50 unter 25-Jährige
Sind aus dem Pflegealter heraus
Was wird passieren müssen
Bevor sich dieser Ort ändern kann
Nichts zu tun und nichts zu sagen
Die schweigende Gemeinschaft ist hier um zu bleiben[13]

Ihr starker Gesang und die energiegeladenen Auftritte seien mit denen von Siouxsie Sioux vergleichbar gewesen.[14] Murray selbst sagte 30 Jahre später:

„Ich war eine aus dem Volk. Das war damals sehr emanzipierend für Frauen. Ich habe mich immer als Mitglied der Band gesehen und tue das immer noch.“

Pauline Murray, 2008[15]

Mit ihrem Sound, der nach einer Bandumbesetzung – Chaplin wurde durch Neale Floyd ersetzt, Fred Purser (später bei Tygers of Pan Tang) kam als zweiter Gitarrist hinzu – Punkrock mit Anklängen des Heavy Metal war, bauten sich Penetration eine stabile Fangemeinde auf, tourten fünf Wochen in den USA und erzielten in ihrer Heimat einigen kommerziellen Erfolg. Julie Burchill und Tony Parsons schrieben 1978, Penetration seien eine „respektierte Old-Wave-Punkband, gänzlich aufgrund der unverwechselbaren, sanften, souligen, geilen englischen Stimme von Pauline Noname – die unglücklicherweise durch das recht herkömmliche, oft sich wiederholende Gejammer auf ein Kreischen wie von einem aufgebrachten Fischweib reduziert“ werde und rieten ihr, ihre Musiker für ein, zwei Jahre in Urlaub zu schicken, bis der Punkhype sich gelegt habe, um dann mit ihrer außergewöhnlichen Stimme neu anzufangen.[16] In diesem Hype der Jahre 1976 bis 1979, in dem jede Plattenfirma ihre eigenen Punk-Singles auf den Markt bringen wollte,[17] erhielten auch Penetration einen Vertrag für zunächst eine Single bei dem damals noch Independent-Label Virgin Records, auf dem auch die Sex Pistols veröffentlichten. Don’t Dictate erschien im November 1977.[18] Die Zusammenarbeit wurde verlängert, und Penetrations Alben Moving Targets (1978) und Coming Up for Air (1979) bei Virgin erreichten Platz 22 respektive 36 in den offiziellen britischen Charts.[19] Ende 1979 löste die Band sich nach einer letzten Tournee auf, was sie bei einem Konzert in Newcastle am 14. Oktober 1979 bekanntgaben – dieser Auftritt wurde aufgezeichnet und erschien später in Auszügen auf der offiziellen Bootleg-LP Race Against Time, das komplette Set wurde 2008 auf der CD Live 1978–1979 veröffentlicht. Dem NME sagte Murray später:

„Ich wollte nur Spaß haben und nicht, dass wir immer an Hitsingles und an die Eroberung Amerikas und an das Schreiben für die nächste LP denken. Das wäre dasselbe, wie einen festen Job zu haben.“

Pauline Murray[20]

1980–1981: Pauline Murray and the Invisible GirlsBearbeiten

 
Pauline Murray, 1981

In der ersten Jahreshälfte 1980 arbeitete Murray mit der Band The Only Ones für deren Album Baby’s Got a Gun zusammen;[21] auf der Single Fools wurde sie gemeinsam mit Peter Perrett als Sängerin gefeaturet.[22] Bei einigen Konzerten der Band kam sie für die Zugabe mit auf die Bühne.[23]

Murray und Blamire zogen von Newcastle nach Manchester um. Hier begann die Zusammenarbeit mit Martin Hannett und seiner Band. Diese brachte einen Wechsel im Sound. Murray schrieb mittlerweile nicht mehr nur die Texte, sondern komponierte auch viele Stücke, allein oder mit Blamire – ein Wendepunkt, denn bei Penetration waren die Songs um Gitarrenriffs aufgebaut.[24] Das erste Publikum, das vier neue Songs hörte, waren die Hörer der John-Peel-Show bei BBC Radio 1 am 31. März 1980.[25] Bei der Peel Session wurden Blamire und Murray noch von Gitarrist Alan Rawlins (Cowboys International) und Peter Howells (The Drones) am Schlagzeug begleitet.[26] Anfang Juli 1980 wurde bekannt, dass Murray und Blamire, nach vertraglichen Problemen[27] – sie hatten bei Verhandlungen mit Virgin erwartet, dass ihr Vertrag erneuert werde, das Label bot ihnen jedoch nur einen Kontrakt für eine einzelne Single an[28] – ein eigenes Musiklabel, Illusive Records (im Vertrieb von RSO Records), gegründet hatten.[29] Nur wenige Tage später erschien die erste Single von Pauline Murray and the Invisible Girls[30], Dream Sequences. Nach dem rohen Punk der Anfangsjahre folgte mit den Invisible Girls eine Phase von „ätherischen, gelegentlich großartigen Popaufnahmen, die in der Retrospektive wie ein möglicher Einfluss auf die Cocteau Twins [oder] Everything but the Girl klangen“.[31] Simon Ludgate bescheinigte ihr, dass sie auf der ersten Single eine „außergewöhnliche, wehmütige Stimme“ habe.[32] Im Interview mit dem Record Mirror sagte Murray, sie hätte gedacht, dass Dream Sequence eine gute Position in den Charts erreichen würde. Die Single kam jedoch nur auf Platz 67.

„Sie verkaufte sich besser als die Penetration-Platten. Ja, ich hätte sie gern höher gesehen … die Charts sind nichts, wofür man sich schämen müsste. Wenn wir über die Popsongs reden, die wir machen: die Leute erwarten von uns keinen Middle-of-the-Road-Pop. Pop ist sowieso ein schreckliches Wort.“

Pauline Murray, 1980[33]

Einen Monat danach erschien das in den Strawberry Studios aufgenommene Album Pauline Murray and the Invisible Girls, das Platz 25 in den britischen Charts erreichte; vom Rezensenten des Record Mirror erhielt die LP fünf Sterne.[34] Neben Blamire spielten darauf unter anderen Vini Reilly (The Durutti Column), Wayne Hussey, John Maher von den Buzzcocks und Bernard Sumner. Der Stil wirkte wie eine Brücke zwischen New Wave und Pop der späteren 1980er Jahre.

„Es wurde nach der Punk-Zeit geschrieben und aufgenommen, aber bevor Martin Rushent und The Human League den leichten Pop wieder respektabel machten. Wir wählten 1980 den anderen Martin [Hannett], weil wir den unglaublichen Sound wollten, den er für Joy Division und Magazine geschaffen hatte.“

Pauline Murray, 2014[35]

David Wilkinson spürte in den Liedern des Albums „den dünner werdenden, aber immer noch glitzernden Unterton der politischen Träumereien, der sich durch den [Punk-]Rock der Gegenkultur bis zum Post-Punk zieht, in Metaphern, die etwas Vorstellbares, wenn auch nicht ganz Reales heraufbeschwören.“[36] Zum Eröffnungssong des Albums schrieb er:

Screaming in the Darkness scheint nicht nur Murrays Gefühl von Unbehagen und Unsicherheit einzufangen, sondern auch die Stimmung eines Großbritannien, das in die frühen Tage einer Regierung der Konservativen eingetaucht worden war, deren Politik der Brandrodung das Leben des Landes bis heute verändern würde. Entfremdung und die Unzulänglichkeit der individualistischen Zieh-dich-selbst-am-Schopf-aus-dem-Sumpf-Rhetorik werden prägnant ausgedrückt in den Zeilen: ‚Ich fragte eine Unbekannte, was ich tun solle/und alles was sie sagte war, ›das musst du schon selbst entscheiden‹‘“

David Wilkinson, 2015[37]

Zu ihrer Weiterentwicklung als Songschreiberin sagte Murray, dass sie Penetration als „körperlich, energetisch, intensiv und nach außen gerichtet“ empfunden habe; die Texte für Pauline Murray and the Invisible Girls seien persönlicher, sanfter und introspektiver gewesen, da sie Zeit zum Nachdenken gehabt habe und in der Lage gewesen sei, persönlichere Songs zu schreiben, die nicht an das Punk-Genre gebunden waren.[38] Simon Jay vom Rockshot Magazine sagte in einem Interview mit Murray, wenn er die Texte der Songs des Albums separat von der Musik lese, wirkten sie wie ein Gedichtband. Murray selbst empfand Judgement Day („Tag des Jüngsten Gerichts“), das Schlussstück der B-Seite, als einen ihrer am besten gelungenen Texte.

„Ich bekam die Inspiration durch den Tod meiner Großmutter. Er ist schon ein bisschen düster. Es geht darum, keinen Besitz zu haben, denn am Ende besitzen wir nichts mehr. Keine Illusionen, keine Vereinbarungen und keine Zukunftspläne. Ziemlich trostlos in dem Moment, in dem man nicht loslassen will; aber hoffentlich dennoch ziemlich erbauend, weil er (der Song) die Menschen universell verbinden kann.“

Pauline Murray, 2014[39]

Im Oktober 1980 ging Murray mit John Cooper Clarke, mit dem sie sich die Backing-Band The Invisible Girls teilte, auf eine ausverkaufte Tournee.[40] Musikkritiker waren begeistert von den Konzerten. Frank Worrall schrieb über den Auftritt in Manchester, Murray habe großartig gesungen, die Emotion ihrer Lieder ausgelebt, ihre Stimme ausbalanciert zwischen rauem Geschrei auf der einen Seite und gefühlvollen, berührenden Akkorden auf der anderen.[41] Im New Musical Express lobte Adrian Thrills: „Auf der Bühne ist Pauline weitaus relaxter und selbstsicherer als in ihrer Zeit mit Penetration, setzt ihre großartige Stimme in vollem Umfang ein und verliert dabei wenig von ihrer düsteren Northern-Soul-Intensität.“[42]

Im November folgte die Single Mr. X, zu der Mike Nicholls im Record Mirror meinte, dass der Text in einem Maße verloren ginge, dass Paulines Stimme nur ein weiteres Instrument in dieser grandiosen Produktion geworden sei.[43] Im April 1981 erschien auf einer Single noch der Song Searching for Heaven, den Stewart Mason von AllMusic für „einen der besten Songs in Murrays langer und bewegter Karriere“ hält.[44] Aufgrund von Hannetts Drogenabhängigkeit wurden dann die Invisible Girls aufgelöst. Pauline Murray tourte mehrere Wochen mit einer neuen Backing-Band auf dem europäischen Kontinent und in Großbritannien. Danach richtete sie ihre Karriere ebenso neu aus wie ihr Leben; sie trennte sich von ihrem Ehemann und war seither auch privat mit Robert Blamire liiert, mit dem sie eine Zeitlang in Liverpool lebte.

1984–2001: Solokarriere und RückzugBearbeiten

 
Paul Harvey, Gitarrist in Murrays Band (Foto: Charles Thomson)

Erst 1984 erschien die nächste Aufnahme von Murray. Das Paar war mittlerweile nach Newcastle zurückgekehrt. Blamire spielte neben Bass nun auch Gitarre und Keyboards. Als Pauline Murray & the Storm, mit Paul Harvey an der Gitarre und Tim Johnson am Schlagzeug, veröffentlichten sie ihre Single Holocaust, Coverversion einer Alex-Chilton-Komposition von dem Big-Star-Album Third/Sister Lovers; der Song auf der B-Seite, Don’t Give Up, war eine Eigenkomposition Murrays und wurde unter dem Namen Pauline Murray & the Saint geführt.[45] Ihr Label war mittlerweile zu einem Indie-Label geworden und hieß nun Polestar Records, da RSO 1983 aufgelöst worden war. Die Single erreichte Platz fünf in den U.K. Indie Charts.[46] Zur Single-Veröffentlichung New Age schrieb Greil Marcus:

„Murray sang vor zehn Jahren Penetrations typisches Punk-Manifest Don’t Dictate, und seither bekennt sie sich zu ihrer eigenen Stimme: verträumt, süß, verspielt, verwirrt, lyrisch, vor allem aber naiv. Es liegt alles in ihrem Klang; von Dream Sequence im Jahr 1980 bis heute hat sie Fragen beantwortet, die sonst niemand stellt.“

Greil Marcus, 1986[47]

Nach einer weiteren Veröffentlichung unter diesen Namen folgten 1989 die Single This Thing Called Love und das Album Storm Clouds. Bei diesen stand nun erstmals allein Pauline Murray auf den Labels. Ansprechend dunkel und nachdenklich empfand Stewart Mason die LP, sie erinnerte ihn an Siouxsie and the Banshees in ihrer mittleren Schaffensperiode.[48] Mit den neuen Songs ging Murray auf Tournee, ehe sie sich für längere Zeit ins Privatleben zurückzog. In dieser Zeit baute sie mit Blamire die Polestar Studios (heute im Stadtteil Byker in Newcastle)[49] auf und aus, managete verschiedene Bands, promotete Konzerte, erlernte Reflexzonenmassage, baute einen Gemeindechor auf und zog zwei Kinder groß.[50] Es dauerte bis Anfang der 2000er Jahre, bis sie zurückkehrte – erneut als Frontfrau von Penetration.

2001–2020: Wiedervereinigung von PenetrationBearbeiten

Im Jahr 2001 entschieden sich Murray und Blamire, ihre alte Band wiederzubeleben. Sie arrangierten eine Probe mit der Originalbesetzung von 1979, doch Neale Floyd und Fred Purser konnten das Projekt nicht weiter verfolgen. Gary Smallman blieb jedoch dabei, dazu kamen Paul Harvey aus der Storm-Clouds-Zeit und Steve Wallace als Gitarristen. Die fünf probten, bis sie ein ganzes Liveset zusammen hatten, und gaben danach wieder Konzerte; Punk erlebte gerade ein Revival.[51]

„Als ich jung und in der Band war, dachte ich, dass ich mit 23 ein alter Sack wäre. Ich zog mich zurück. Ich dachte, das ist es jetzt … zu alt. Aber offensichtlich, wenn man älter wird – als wir diese Songs wieder gesungen haben, fühlte es sich richtig an. Ich hätte das nicht gekonnt, wäre dem nicht so gewesen. Es fühlte sich wieder relevant an. Auf irgendeine Weise mussten die Dinge, die [damals] gesagt worden waren, wieder gesagt werden.“

Pauline Murray, 2008[52]

2008 und 2010 erschien je eine Single (Our World und The Feeling) der Band, es dauerte jedoch noch fünf weitere Jahre, bis das dritte Studioalbum von Penetration veröffentlicht wurde. Resolution kam im Oktober 2015 auf den Markt. Smallman war mittlerweile nicht mehr involviert, für ihn war John Maher zur Band gestoßen.[53] 2017 gab es zwei Single-Veröffentlichungen für Fans über das Projekt PledgeMusic mit einer Auflage von jeweils 520 Stück. Zwischenzeitlich hatte Murray 2013 angefangen, nebenher Solokonzerte ohne Begleitung zu geben.[54] Im Juni 2019 stand sie beim Benefizkonzert für Pete Shelley mit den Buzzcocks auf der Bühne und sang deren Hit Love You More,[55] schon im März des Jahres hatte sie bei den Vive-le-Rock-Awards mit Steve Diggle den Buzzcocks-Hit What Do I Get interpretiert.[56]

Ab 2020: Neues SoloalbumBearbeiten

Schon 2016 begann Murray mit Aufnahmen in Frankreich, ein neues Album vorzubereiten. Elemental wurde 2019 in den Polestar-Studios vervollständigt und am 2. Oktober 2020 veröffentlicht. Neben ihrem Partner Rob Blamire gehörten erneut Paul Harvey und Steve Wallace zum musikalischen Personal, dazu kamen Ken Goodinson, Steve Hopkins (Keyboards) und der Schlagzeuger Paul Thompson von Roxy Music, einer Band, die Murray als Teenager verehrt hatte.

Die Songtexte spiegeln wie schon in der Anfangszeit mit Penetration noch immer ihre sozialkritische Einstellung. Sie handeln, so sagte Murray im Juni 2020, „vom Druck, sich den gesellschaftlichen Wahrnehmungen und Erwartungen anzupassen.“[57] Mit einigen Konzerten promotete Murray das Album, ehe der Lockdown wegen der Covid-19-Pandemie im Oktober 2020 ihre Tour vorzeitig beendete.

„Elemental bestätigt Pauline Murray erneut als eine klassische und hinreißende Stimme unserer Zeit, mit starkem Gesang voller Emotion und Melancholie, die vom Lauf der Zeit ungetrübt blieb.“

Ian Corbridge, 2020[58]

Für das Frühjahr 2021 war Murray als Support-Act für die Tournee der Psychedelic Furs vorgesehen, die jedoch wegen der Pandemie auf den Herbst des Jahres verschoben wurde.[59]

Im Februar 2021 wurde das Album Nature Always Wins von Maxïmo Park veröffentlicht, das teils in den Polestar-Studios aufgenommen wurde und auf dem Murray auf dem Track Ardour gefeaturet wird.[60][61] Maxïmo Park waren auch vorher bereits Nutzer des Studios von Murray und Blamire; unter anderem nahmen sie dort mit My Life in Reverse die B-Seite der Single Apply Some Pressure (veröffentlicht 2007) auf.[62]

TriviaBearbeiten

Protestsänger Billy Bragg gab 1983 Pauline Murray in einer „Hit-List“ als eine seiner Heldinnen an.[63]

DiskografieBearbeiten

Mit PenetrationBearbeiten

Alben

  • 1978: Moving Targets (Virgin)
  • 1979: Coming Up for Air (Virgin)
  • 1979: Race Against Time (Clifdayn, official bootleg – Demos und Liveaufnahmen)
  • 1992: BBC Radio 1 Live in Concert (Windsong; Split LP mit The Ruts)
  • 1993: Penetration (Race Against Time + session tracks, Burning Airlines, CD, USA)
  • 1995: Don’t Dictate … The Best of Penetration (Virgin, CD Compilation)
  • 2005: The Best Of (EMI Gold, Compilation)
  • 2008: Live 1978–1979 (Easy Action)
  • 2015: Resolution (Polestar)
 
Penetration: Danger Signs (12"-Single)

Singles

  • 1977: Don’t Dictate / Money Talks (Virgin)
  • 1978: Firing Squad / Neverr (Virgin)
  • 1978: Life’s a Gamble / VIP (Virgin)
  • 1979: Danger Signs / Stone Heroes (Virgin)
  • 1979: Come into the Open / Lifeline (Virgin)
  • 1983: Don’t Dictate (12" EP; Virgin)
  • 2008: Our World / Sea Song (Damaged Goods)
  • 2010: The Feeling / Guilty (Damaged Goods)

Mit The Only OnesBearbeiten

  • 1980: The Only Ones (featuring Peter and Pauline) - Fools (Single-A-Seite)

Pauline Murray and the Invisible GirlsBearbeiten

Alben

  • 1980: Pauline Murray and the Invisible Girls (Illusive)

Singles

  • 1980: Dream Sequence 1 / Dream Sequence 2 (Illusive)
  • 1980: Mr. X / Two Shots (Illusive)
  • 1981: Searching for Heaven / Animal Crazy (Illusive)

Pauline Murray and the Storm*/Pauline Murray and the Saint**Bearbeiten

Singles und EPs

  • 1984: Holocaust* / Don’t Give Up** (Polestar)
  • 1986: New Age* / Body Music* (Polestar)
  • 1987: Hong Kong EP (Close Watch / All I Want // Body Music / Holocaust)** (Polestar)

Pauline MurrayBearbeiten

Alben

  • 1989: Storm Clouds (Cat & Mouse, wiederveröffentlicht 1991 auf Polestar)
  • 2020: Elemental (Polestar)

Singles

  • 1989: This Thing Called Love / Mr. Money / Pressure Zone (Cat & Mouse)
  • 2000: Halloween 2000 (Polestar)

Mit Maxïmo ParkBearbeiten

  • 2021: Ardour (Albumtrack, Prolifica Inc.)

WeblinksBearbeiten

Anmerkungen und NachweiseBearbeiten

  1. Penetration, Fanzine PIN 10/11, Leiden, Juni/Juli 1979, S. 11; Facsimile bei bacteria.nl, gesichtet am 28. März 2021
  2. zitiert in: Jon Savage, England’s Dreaming. Anarchie, Sex Pistols, Punk Rock, Edition Tiamat, Berlin 2016³, ISBN 978-3-89320-206-5, S. 280
  3. David St Clair, Penetration: Re-animated!, bei BBC Home vom 27. Juli 2006, gesichtet am 6. März 2021
  4. Andrew Graham Stables, When The Sex Pistols Played Northallerton, On-Magazine Yorkshire, ohne Datum, gesichtet am 16. März 2021
  5. Penetration vom Iggy-and-the-Stooges-Album Raw Power (1973), geschrieben von Iggy Pop und James Williamson
  6. Varja Velikonja, Interview: Pauline Murray (Penetration), Rock Obrobje vom Oktober 2016, gesichtet am 16. März 2021
  7. “Pauline Noname (a.k.a. Murray) fronted the band – cool as Patti Smith, as confident as Debby Harry and as exciting as Iggy Pop.” Al Spicer, The Rough Guide to Punk, Rough Guides, London, 2006, ISBN 978-1-84353-264-4, S. 234
  8. Alle Übersetzungen aus dem Englischen: Benutzer:Divchino
  9. Ged Babey, Penetration: Resolution – album review, bei louderthanwar.com vom 8. Oktober 2015, gesichtet am 4. März 2021
  10. “I never wear a skirt. Skirts are restricting onstage anyway and why should I want to show my legs off?”, zitiert in Al Spicer, The Rough Guide to Punk, Rough Guides, London, 2006, ISBN 978-1-84353-264-4, S. 234
  11. Eintrag Penetration, in: M.C. Strong, The Great Rock Discography, 3rd ed., Edinburgh/Ffm. 1996, ISBN 0 86241 604 3, S. 619
  12. „Festival für Dichtung und Lyrik“ – oder „Festival für Dichtung und Songtexte“ – das Wort lyrics bezeichnet im Englischen beides. Vergleiche: Cerys Matthews, Poetry and music are more closely related than we think, The Guardian vom 7. Juni 2016, gesichtet am 27. März 2021
  13. Die Lesung aus dem Jahr 2016 ist auf Soundcloud zu hören; eine von Murray handschriftlich verfasste Version des Textes ist in dem niederländischen Fanzine PIN aus dem Jahr 1979 abgedruckt, Facsimile PIN 10/11, Juni/Juli 1979 bei bacteria.nl, S. 11, gesichtet am 27. März 2021
  14. Andy Lewis, Eintrag Penetration, in: Jonathan Buckley/Mark Ellingham (Herausgeber): Rock – The Rough Guide, London 1996, ISBN 1-85828-201-2, S. 650
  15. “I was one of the people. It was very liberating for women at the time. I always thought of myself and still do, as a member of the band.” in: Simon McKay, Penetration bei Eccentric Sleeve Notes vom Dezember 2008, gesichtet am 6. März 2021
  16. Julie Burchill und Tony Parsons, The Boy Looked at Johnny, Pluto Press, London, 2. Auflage 1980, ISBN 0 86104 030 9, S. 83
  17. “Relatively major labels (for a short period at least) all indulged their pet punk bands”, Paul A. Woods in: Gavin Walsh, Punk on 45. Revolutions on Vinyl 1976–79, Plexus, London 2006, ISBN 978-0-85965-370-1, S. 10
  18. Don’t Dictate bei 45cat.com, gesichtet am 17. März 2021
  19. Eintrag Penetration bei officialcharts.com, gesichtet am 27. März 2021
  20. “I wanted it to be fun, not to be always thinking of hit singles and cracking America and writing for the next LP. It brings it down to the level of having a job.” im New Musical Express, zitiert in: James Nice, Pauline Murray \ Biography bei Les Disques du Crepuscule gesichtet am 7. März 2021
  21. Eintrag Penetration, in: M.C. Strong, The Great Rock Discography, 3rd ed., Edinburgh/Ffm. 1996, ISBN 0 86241 604 3, S. 619
  22. Fools bei 45cat.com, gesichtet am 5. März 2021
  23. vgl. Aiden Cant, Konzertrezension in Roadshows, Record Mirror vom 26. April 1980, S. 30, Scan der Seite bei worldradiohistory.com, gesichtet am 5. März 2021
  24. Interview mit Ivor Southwood, Recurring Dreams: Pauline Murray Of Penetration / Invisible Girls Interviewed, The Quietus vom 19. Januar 2015, gesichtet am 6. März 2021
  25. Eine Aufzeichnung der Sequenzen aus der Radiosendung ist auf Youtube zu hören.
  26. Peel Sessions – Pauline Murray auf der Archivwebsite der BBC, gesichtet am 7. März 2021
  27. Chris Westwood, It Sucks, in: Record Mirror vom 4. August 1980, S. 17, Scan der Seite bei worldradiohistory.com, gesichtet am 6. März 2021
  28. James Nice, Pauline Murray \ Biography bei Les Disques du Crepuscule gesichtet am 7. März 2021
  29. Robin Smith, Pauline’s label, in Record Mirror vom 5. Juli 1980, S. 4 Scan der Seite bei worldradiohistory.com, gesichtet am 5. März 2021
  30. „Pauline Murray und die unsichtbaren Mädchen“ – die Band bestand nur aus Männern
  31. “[…] Murray & the Invisible Girls made ethereal, occasionally beautiful pop records that in retrospect sound like a possible influence on the Cocteau Twins, Everything but the Girl […]”, Stewart Mason, Pauline-Murray-Biografie bei allmusic.com, gesichtet am 5. März 2021
  32. Simon Ludgate, Singles, in Record Mirror vom 12. Juli 1980, S. 12 Scan der Seite bei worldradiohistory.com, gesichtet am 6. März 2021
  33. “[…] it sold more than the Penetration records. Yeah, I would’ve liked to have seen it there … because the charts are nothing to he ashamed of. When we talk about the pop songs we’re doing, it’s not particularly middle-of-the-road pop, what people expect from it, pop is an awful word, anyway”. zitiert in: Chris Westwood, Return of a visible girl, Record Mirror vom 11. Oktober 1980, S. 25, Scan der Seite bei worldradiohistory.com, gesichtet am 6. März 2021
  34. Chris Westwood, It Sucks, in: Record Mirror vom 4. August 1980, S. 17, Scan der Seite bei worldradiohistory.com, gesichtet am 6. März 2021
  35. “Written and recorded after punk, but before Martin Rushent and the Human League made airy pop respectable again. We chose the other Martin in 1980 because we wanted the incredible sounds he achieved for Joy Division and Magazine.”, in: Pauline Murray and the Invisible Girls, bei Les Disques du Crepuscule, gesichtet am 6. März 2021
  36. “[…] you can sense the thinning but still twinkling thread of utopianism that runs through counter-cultural rock to post-punk in metaphors which evoke something imaginable, if not quite real.” David Wilkinson, Pauline packs a punch, auf der Website The F Word. Contemporary UK Feminism vom 27. Januar 2015, gesichtet am 29. März 2021
  37. Screaming in the Darkness seems to capture not only Murray’s feelings of unease and uncertainty, but the mood of a Britain plunged into the early days of a Conservative reign, whose slash and burn policies would fundamentally alter the life of the country up to the present day. Alienation and the inadequacy of individualist pull-yourself-up-by-your-bootstraps rhetoric are succinctly expressed in the lines: “I asked a stranger what to do/and all she said ‘it’s up to you'. David Wilkinson, Pauline packs a punch, auf der Website The F Word. Contemporary UK Feminism vom 27. Januar 2015, gesichtet am 29. März 2021
  38. “I always think of Penetration as physical, energetic, intense and outward looking. The Invisible Girls lyrics are more personal, gentler and introspective. I had time to reflect and was able to write more personal songs that were not tied to the punk genre.” in: Varja Velikonja, Interview: Pauline Murray (Penetration), Rock Obrobje vom Oktober 2016, gesichtet am 27. März 2021
  39. “I always think Judgment Day has a good set of lyrics. This was inspired about my Grandma dying. It is all a bit dark really. It goes on about having no possessions, because in the end we don’t. No illusions, no arrangements and no future plans. Completely bleak in that moment when you don’t want to let go but hopefully quite uplifting in that it (the song) can connect people universally.” in: Simon Jay, Interview: Pauline Murray. Invisible Girl., Rockshot Magazine vom 24. Oktober 2014, gesichtet am 27. März 2021
  40. Anzeige mit Tourneeankündigung im Record Mirror vom 11. Oktober 1980, S. 3, Scan der Seite bei worldradiohistory.com
  41. „She sang superbly, living out the emotion behind the songs, balanced on the one hand between raw edged screams and soulful touching chords on the other.“ Frank Worrall, zitiert in: James Nice, Pauline Murray \ Biography bei Les Disques du Crepuscule gesichtet am 31. März 2021
  42. “Onstage, Pauline is far more relaxed and assured than in her Penetration days, giving full vent to her superb vocal range while losing little of her gritty northern soul intensity.” Adrian Thrills im New Musical Express, zitiert in: James Nice, Pauline Murray \ Biography bei Les Disques du Crepuscule gesichtet am 31. März 2021
  43. “The words are lost to the extent that Pauline’s voice becomes just another instrument in the grandiose production.” Mike Nicholls, Singles, in Record Mirror vom 25. Oktober 1980, S. 16, Scan der Seite bei worldradiohistory.com, gesichtet am 6. März 2021
  44. Stewart Mason, Pauline Murray and the Invisible Girls: Searching for Heaven bei allmusic.com, gesichtet am 7. März 2021
  45. Holocaust bei 45cat.com, gesichtet am 5. März 2021
  46. Barry Lazell, Indie Hits 1980–1989, Cherry Red Books, London 1997, ISBN 0 9517206 9 4, S. 154
  47. “Murray sang Penetration’s generic punk manifesto “Don’t Dictate” ten years ago, and she’s been chasing her own voice ever since: dreamy, sweet, playful, confused, lyrical, above all naïve. It’s all in her tone; from “Dream Sequence” in 1980 to now, she’s answered questions no one else is even asking.” Greil Marcus, The Village Voice, 1986–1990, S. 17, in Real Life Rock, Yale University Press, New Haven 2015, ISBN 978-0-30019-664-1
  48. Stewart Mason, Stewart Mason, Pauline-Murray-Biografie bei allmusic.com, gesichtet am 5. März 2021
  49. Website der Polestar Studios, gesichtet am 29. März 2021
  50. Interview mit Ivor Southwood, Recurring Dreams: Pauline Murray Of Penetration / Invisible Girls Interviewed, The Quietus vom 19. Januar 2015, gesichtet am 6. März 2021
  51. David St Clair, Penetration: Re-animated!, bei BBC Home vom 27. Juli 2006, gesichtet am 6. März 2021
  52. “When I was young and I was in the band, I thought that at 23 I was an old fart. I retired. I thought that’s it... too old. But obviously - as you go through life - and as we started to sing these songs again it felt alright. I couldn’t have done them if it hadn’t. It actually felt relevant again. In some ways, the things that were said need saying again.” in: Simon McKay, Penetration bei Eccentric Sleeve Notes vom Dezember 2008, gesichtet am 6. März 2021
  53. Resolution auf der Website penetrationband.com von 2015, gesichtet am 6. März 2021
  54. Konzertankündigung bei Star and Shadow Cinema für den 15. November 2013, gesichtet am 6. März 2021
  55. Video des Auftritts bei Youtube, gesichtet am 28. März 2021
  56. Video des Auftritts bei Youtube, gesichtet am 28. März 2021
  57. “It’s about the pressure to conform to social perceptions and expectations”, in: Wayne Carey, News! Pauline Murray (Penetration) announces new solo album, louderthanwar.com vom 19. Juni 2020, gesichtet am 7. März 2021
  58. “Elemental once again reaffirms Pauline Murray as a classic and enchanting voice of our time, with a strong vocal sound full of emotion and melancholy which remains undimmed through the passage of time.” Ian Corbridge, Pauline Murray: Elemental – album review bei Louder than war, 8. Oktober 2020, gesichtet am 6. März 2021
  59. Tourdaten bei AEG Presents, gesichtet am 6. März 2021
  60. Ardour bei Youtube.com, gesichtet am 6. März 2021
  61. Nature Always Wins bei Discogs.com, gesichtet am 27. März 2021
  62. Cover der Single bei 45cat.com, gesichtet am 27. März 2021
  63. History of Rock, 1983, S. 114, Scan der Seite bei worldmusichistory.com, gesichtet am 7. März 2021

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