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Raw Power
Studioalbum von Iggy and the Stooges

Veröffent-
lichung(en)

7. Februar 1973

Label(s) Columbia Records

Format(e)

LP, MC

Genre(s)

Garage Rock, Protopunk

Titel (Anzahl)

8

Laufzeit

ca. 34 Minuten

Besetzung

Produktion

David Bowie, Iggy Pop

Studio(s)

CBS Studios, London

Chronologie
Fun House
(1970)
Raw Power The Weirdness
(2007)

Raw Power ist das dritte Album der Stooges (veröffentlicht unter dem Namen Iggy and The Stooges). Im Jahr 1973 erschienen, ist es das letzte Studioalbum aus der „klassischen“ Phase der Band.[1] Raw Power wird üblicherweise dem Genre des Garage Rock zugeordnet, gilt aber auch als ein Prototyp des Punk.[2]

TitelBearbeiten

Auf Raw Power sind folgende Songs zu hören: [3]

  1. Search and Destroy (Osterberg/Williamson)
  2. Gimme Danger (Osterberg/Williamson)
  3. Your Pretty Face is Going to Hell – ursprünglich: Hard to Beat (Osterberg/Williamson)
  4. Penetration (Osterberg/Williamson)
  5. Raw Power (Osterberg/Williamson)
  6. I Need Somebody (Osterberg/Williamson)
  7. Shake Appeal (Osterberg/Williamson)
  8. Death Trip (Osterberg/Williamson)

AufnahmeBearbeiten

Raw Power wurde im Jahr 1972 in den CBS Studios in London aufgenommen. Sämtliche Songs auf dem Album schrieben Iggy Pop und James Williamson, Iggy Pop war zudem für die Produktion verantwortlich. Folgende Musiker spielten die Songs ein: [3]

AbmischungBearbeiten

Die Abmischung von Raw Power übernahm David Bowie. Iggy Pop war mit diesem Mix jedoch nie zufrieden. Er bemängelte, dass David Bowie die Wildheit der Aufnahmen allzu sehr abgemildert habe. Daher fertigte Iggy Pop im Jahr 1997 einen Remix des Albums an.[2]

David Bowie hingegen erinnert sich an die Abmischung so: Obwohl für Raw Power ein 24-Spur-Rekorder zur Verfügung stand, habe Iggy Pop lediglich drei Spuren genutzt – eine für sich selbst, eine für die Leadgitarre und eine für den Rest der Band. Da es für ihn also kaum etwas zu mixen gab, habe er sich im Wesentlichen darauf beschränkt, die Lautstärke der Vocals rauf und runter zu drehen.[4]

VeröffentlichungenBearbeiten

Erstmals veröffentlicht wurde Raw Power im Jahr 1973 vom Label Columbia, es erschien als LP und als MC. In späteren Jahren wurde es auch als CD und als MP3 publiziert. Darüber hinaus ist eine Deluxe-Edition mit zahlreichen Bonustracks erhältlich.[5]

Charts und RezeptionBearbeiten

Quelle Bewertung
Allmusic      [2]
Rolling Stone      [6]
Pitchfork Media           [7]
Laut.de      [8]

Raw Power war bei seinem erstmaligen Erscheinen nicht besonders erfolgreich – es erreichte lediglich Platz 182 der Album-Charts von Billboard.[2]

In der Rückschau jedoch wird das Album von den meisten Musikkritikern als essenziell betrachtet. Jon Savage etwa schrieb in seiner Geschichte des Punk, England’s Dreaming, dass man, könnte man nur zwei der im Buch erwähnten Punkalben hören, Never Mind the Bollocks, Here’s the Sex Pistols und Raw Power wählen sollte.[9]

Das Musikmagazin Rolling Stone setzte Raw Power in seiner Liste der 500 besten Alben aller Zeiten auf Platz 128.[10]

TriviaBearbeiten

Johnny Marr, Kurt Cobain und Cee-Lo Green nannten Raw Power jeweils als eines ihrer Lieblingsalben.[11][12][13]

Henry Rollins hat sich einen Songtitel aus Raw Power formatfüllend auf den oberen Rücken tätowieren lassen: Search & Destroy.[14]

EinzelnachweiseBearbeiten