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Paserin (niedersorbisch Póžarin) ist ein Ortsteil der Stadt Luckau im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald.

Paserin
Stadt Luckau
Koordinaten: 51° 51′ 30″ N, 13° 37′ 26″ O
Höhe: 68 m ü. NHN
Fläche: 7,08 km²
Einwohner: 121 (9. Sep. 2014)
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Eingemeindet nach: Uckro
Postleitzahl: 15926
Vorwahl: 03544

LageBearbeiten

Paserin liegt in der Niederlausitz. Benachbarte Orte sind Kümmritz im Norden, Zieckau im Nordosten, Pelkwitz im Osten, Zöllmersdorf im Südosten, Uckro im Süden sowie Pitschen-Pickel im Westen. Südlich von Paserin verläuft die Bundesstraße 102. Südlich von Paserin verläuft die Bahnstrecke Falkenberg–Beeskow West, westlich die Bahnstrecke Berlin–Dresden.

GeschichteBearbeiten

 
Dorfkirche Paserin

Paserin wurde erstmals im Jahr 1290 urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt vermutlich von dem niedersorbischen Begriff pozar für Brandrodung ab, was ein Hinweis auf die Entstehung des Ortes ist.[1]

Paserin gehörte ab dem 25. Juli 1952 zum neu gebildeten Kreis Luckau. Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Paserin nach Uckro eingemeindet. Als Bestandteil der Gemeinde Uckro gehörte Paserin vom 25. Mai 1992 bis zum 31. Mai 2002 zum Amt Luckau. Nach der Kreisreform in Brandenburg am 6. Dezember 1993 kam die Gemeinde Uckro mit dem Ortsteil Paserin zum neu gebildeten Landkreis Dahme-Spreewald. Am 1. Juni 2002 wurden Uckro und Paserin in die Stadt Luckau eingemeindet.[2]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Einwohnerentwicklung in Paserin von 1875 bis 1971[3]
Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1875 278 1890 244
1910 269 1925 241
1933 200 1939 183
1946 272 1950 260
1964 185 1971 162

WeblinksBearbeiten

  Commons: Paserin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Luckau & Ortsteile: Paserin. In: www.luckau.de. Stadt Luckau, abgerufen am 12. März 2017.
  2. Paserin. In: gov.genealogy.net. Abgerufen am 12. März 2017.
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. (PDF; 331 kB) Landkreis Dahme-Spreewald. Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg, Dezember 2006, abgerufen am 12. März 2017.