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Ansicht von Osternohe aus östlicher Richtung

Osternohe ist ein Pfarrdorf, das zum Markt Schnaittach im Landkreis Nürnberger Land gehört.

Der in der Frankenalb gelegene Ort ist touristisches Ausflugsziel, nicht zuletzt wegen der mit 1000 Meter längsten Skiabfahrt Mittelfrankens. Sie kann mit Schneekanonen beschneit werden.

Die nur noch als Ruine erhaltene Burg Osternohe wurde im 11. Jahrhundert von den Herren von Osternohe erbaut. Über das Geschlecht der Hohenlohe gelangte die Burg in den Besitz der Burggrafen von Nürnberg, die in dem fürstlichen Schloss ein Amt einrichteten. Im Zweiten Markgrafenkrieg (1552–1554) zerstört, wurde die Anlage wieder aufgebaut und im 18. Jahrhundert nach Plünderungen im Spanischen Erbfolgekrieg dem endgültigen Verfall preisgegeben. 1773 fertigte der Maler Johann Leonhard Hoffmann einen Grundriss und Ansichten der Ruine. Der Kartograf Johann Christoph Stierlein konnte 1792 noch einzelne Gebäude erfassen, heute sind nur noch Reste der Ringmauer erkennbar.

Am 1. Juli 1971 wurde Osternohe in den Markt Schnaittach eingegliedert.[1]

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 509.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Osternohe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 49° 35′ N, 11° 22′ O