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Die als Scarborough Barracks genutzte Caprivi-Kaserne, heute Teil der Hochschule Osnabrück

Die Osnabrück Garrison (deutsch: „Garnison Osnabrück“) war eine Garnison der British Forces Germany, die in Osnabrück und Münster stationiert war. Bis zu ihrer Auflösung war sie mit bis zu 14.000 Mann die größte Einheit der Army außerhalb der Britischen Inseln. Formiert wurde sie nach Ende des Zweiten Weltkrieges in ehemaligen Kasernen der Wehrmacht. Am 1. April 2009 wurden die Standorte aufgegeben und die Einheiten zurück in das Vereinigte Königreich beordert. Trotz des Abzuges der Briten hat sich vor allem in Osnabrück und den umliegenden Gemeinden eine starke britische Minderheit etabliert.

GeschichteBearbeiten

Freedom of the cityBearbeiten

Am 30. Mai 1980 wurde der Garrison Osnabrück die Freedom of the City der Stadt Osnabrück verliehen. Die Auszeichnung wurde durch Generalmajor M. B. Farndale entgegengenommen, der es als großen Tag der "deutsch-britischen Freundschaft" bezeichnete. Bis zur Auflösung der Garnison wurde jährlich als Dank eine Parade abgehalten, jedoch mit Ausnahme von 2007 wo sich ein Großteil der Soldaten in Afghanistan und dem Irak befand.[1] Dieses Auszeichnung gibt es in seiner Art kein weiteres Mal in ganz Deutschland[2].

1. Anschlag auf die Quebec BarracksBearbeiten

Auf die Quebec Barracks wurde am 19. Juni 1989 um 1:28 Uhr durch die Provisional Irish Republican Army ein Bombenanschlag verübt. Nur durch die Aufmerksamkeit des 63-jährigen Hilteraners Günter Kittelmann, der Grundwasserpumpen auf einer Baustelle in der Kasernenanlage bewachte, konnten menschliche Opfer vermieden werden.[3] Während des Wachdienstes bemerkte er eine Person im Kampfschwimmeranzug und leuchtete mit seiner Taschenlampe in das Gesicht eines der Attentäter, daraufhin versuchte dieser einen Schuss auf den Wachmann abzugeben. Dieser verfehlte ihn jedoch und so schlugen sie mit dem Gewehrkolben einer Ak-47 auf ihn ein.

Die Attentäter wurden in der weiteren Ausführung ihrer Tat so gestört, dass sie nur einen Sprengsatz schärfen konnten und vier weitere unscharf zurücklassen mussten. Durch die Zündung der geschärften Bombe kurze Zeit später wurde die Baubude des Wachmanns, sowie Baracken der Kaserne erheblich beschädigt, zudem wurden im Umkreis von mehreren hundert Metern zahlreiche Fensterscheiben zerstört. Während dieser als „Herbstoffensive“ betitelten Attentatsserie wurden weitere Anschläge unter anderem in Hannover verübt.[4]

Der Wachmann Günter Kittelmann wurde vom damaligen Niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht mit der Niedersächsische Rettungsmedaille ausgezeichnet. Im Jahr 1991 ehrten ihn die Briten mit der Verleihung der Tapferkeitsmedaille, wobei er auf dem Weg zum Empfang in der britischen Botschaft in Bonn eine Herzattacke erlitt.

Vier der Täter konnten später identifiziert werden und wurden 1995 aufgrund von Indizien zu Haftstrafen zwischen neun und zehn Jahren verurteilt. Sie mussten jedoch aufgrund der langen U-Haft sofort nach dem Urteil entlassen werden. Der fünfte Täter wurde am 17. August 2005 in Torremolinos an der Costa del Sol während einer Routinekontrolle festgenommen. Gegen dem zum Haftzeitpunkt 44-jährigen Iren bestand schon seit 1989 ein deutscher Haftbefehl.

2. Anschlag auf die Quebec BarracksBearbeiten

 
IRA Barrack buster Mörser

Ein zweiter Anschlag auf die Quebec Barracks wurde am 28. Juni 1996 um 18:50 Uhr ebenfalls durch die Provisional Irish Republican Army verübt. Schon im gleichen Jahr kam es zu Anschläge in London (Canary Wharf) und am 15. Juni 1996 in Manchester. In einem am Kasernenzaun abgestellten Lieferwagen waren drei selbstgebaute Mörser versteckt, mit deren Einsatz 80 kg schwere Granaten verschossen werden konnten. Während eine Granate explodierte und erheblichen Sachschaden anrichtete, konnten zwei Blindgänger später entschärft werden.

Verurteilung der TäterBearbeiten

Ein erster Täter wurde 2003 vor dem Landgericht Celle zu einer Haftstrafe von 6 Jahren wegen „Versuchten Mordes“ und „Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion“ verurteilt.[5]

Im Dezember 2016 wurde ein mittlerweile 47 jähriger Brite an die Bundesrepublik ausgeliefert. Zur Zeit findet die Gerichtsverhandlung vor dem Landgericht Osnabrück statt.

AbzugBearbeiten

Erste Gerüchte um den Abzug der Briten wurden am Handgiftentag am 2. Januar 2006 durch Bürgermeister Hans-Jürgen Fip bestätigt, er erwartete eine Veränderung in der Struktur bis ins Jahr 2015 welche auch eine Aufgabe des Standortes Osnabrück beinhaltet.[6] Die Gerüchte um die Garnison wurden am 24. Juli 2006 Gewissheit als der Verteidigungsminister Des Browne den schrittweisen Abzug der britischen Truppen bekannt machte. Alle 2.450 britischen Soldaten und 200 zivile Mitarbeiter sowie deren Familien die auch im Umfeld der Kasernen wohnten würden in das Heimatland zurückbeordert und der Standort spätestens 2009 geschlossen. Die 530 Deutschen zivilen Beschäftigten sahen sich einer unklaren Zukunft entgegen.

Schon im Herbst 2007 wurde die 4. Panzerbrigade (Teil der 1st Armoured Division) in den Irak verlegt, jedoch nach dem Ende der Dienstzeit dort nicht wieder nach Osnabrück, sondern nach Großbritannien wo sie komplett neu aufgestellt wurde. Im Sommer 2008 begann nun die Abzugswelle mit der Übergabe der Quebec Barracks am 25. September durch Colonel Mark Cuthbert-Brown an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Im Verlauf des Winters wurden auch die anderen Kasernenanlagen schrittweise geräumt sowie die NAAFI Märkte.[7]

Beim letzten Freedom of the city im Jahr 2008 wurde der Stadt durch den Kommandeur der vierten Brigade ein Schwert als Zeichen der Freundschaft übergeben. Die endgültige Auflösung erfolgte am 1. April 2009.[8]

KonversionBearbeiten

Im Jahr 2007 nahm eine Projektgruppe die Arbeit auf welche die Konversion leiten und begleiten sollte. Schon ein Jahr später wurde 2008 die Scharnhorstkaserne (Belfast Barracks), die Winkelhausenkaserne (Roberts Barracks) und die Quebec Barracks an der Landwehrstraße an die BImA zurückgegeben. Im selben Jahr wurde der "Perspektivplan Konversion" unter Beteiligung der Öffentlichkeit ausgearbeitet.

Als nächstes wurde 2009 die Von-Stein-Kaserne und die Kaserne am Limberg an die BImA übergeben. Die Von-Stein-Kaserne wurde an das Land Niedersachsen abgegeben. Gleichzeitig wurden im Bund-Länder-Programm Stadtumbau West die Standorte im Hafen und Westerberg eingegliedert. Auch 720 Offizierswohnungen außerhalb der Kasernen wurden veräußert.

StandorteBearbeiten

Osnabrück StationBearbeiten

Am Standort Osnabrück waren 2006 bei Bekanntgabe der Auflösung noch sechs Kasernenareale in Dienst:

  • Belfast Barracks
  • Imphal Barracks & Mercer Barracks
  • Prestatyn Barracks
  • Quebec Barracks
  • Roberts Barracks
  • Woolwich Barracks

Die Scarborough Barracks wurden bereits 1987 aufgegeben.

Belfast BarracksBearbeiten

Benannt wurde die im Stadtteil Westerberg gelegene Kaserne nach der Stadt Belfast in Nordirland. Begrenzt wurde das Kasernengelände im Westen durch die Paracelsus-Klinik, nördlich durch die Sudetenstraße, östlich durch die Artilleriestraße und südlich durch die Sedanstraße. An der gegenüberliegenden Seite der Sedanstraße befanden sich die kleineren Prestatyn Barracks.

Sie wurde 1937 als Scharnhorstkaserne von der Wehrmacht errichtet und umfasst eine Fläche von 14,2 Hektar. Zunächst sollte das Infanterieregiment Nr. 37 die Kaserne belegen, jedoch wurden aufgrund der benachbarten Artillerieregimenter in den anderen Westerbergkasernen, nun die III. Abteilung des Artillerieregiments 6 aus Detmold und Minden nach Osnabrück verlegt.[9] Durch die Luftangriffe auf die Stadt waren Teile der Kaserne stark beschädigt, ein 1950 von Staatshochbauamt angefertigter Plan wies die Kaserne als Abriss auf.[10]

Die Kaserne wurde seit 1951 von den Briten als Infanteriekaserne übernommen da sie für den zeitlichen Stand über eine noch kaum verbreitete Zentralheizung verfügte. Schon bald richteten sich die Briten das Kasernengelände her, die unzerstörte Pferdeställe wurden als Lagerhallen oder Werkstätten hergerichtet, auf den zerstörten Ställen wurden Fahrzeughallen gebaut. Die ehemaligen Unterstellhallen für die Kanonen wurde abgerissen und eine Panzerunterstellhalle neugebaut. Die mehrfach angepassten Unterstellhallen wurden zuletzt in den 1990ern für den Wechsel vom FV 432 auf den Warrior umfassend umgebaut und modernisiert.

Als letzte Einheit war von 2006 bis 2008 das 1st Battalion the Duke of Lancaster's Regiment[11] hier stationiert.

Am 8. Oktober 2008 wurden die Liegenschaften von den britischen Streitkräften an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zurückgegeben.[12]

Aus der Fläche erfolgten zwei Teilverkäufe: 1. Teilverkauf mit 8,8 Hektar im Juli 2010 an eine städtische Gesellschaft für den Bau eines Wissenschafts- und Innovationszentrums. Der zweite Teilverkauf erfolgte im Juli 2012 mit 4,5 ha an eine „Wohnpark Scharnhorst GmbH“ aus Hamburg welche hier ein Wohngebiet entwickelt hat. Im Jahr 2011 wurden die vorhandenen Gebäude abgerissen und das Gelände eingeebnet.

Imphal Barracks und Mercer BarracksBearbeiten

 
NAAFI-Markt auf dem Gelände der Imphal und Mercer Barracks

Die Imphal und die Mercer Barracks waren zwei Kasernen auf einem zusammenhängenden Gelände am Limberg in der Dodesheide. Mit einer Gesamtgröße von 70 ha war diese Doppelkasernenanlage die flächenmäßig größte in der Garrison.

Bevor 1935 auf dem Gelände die Teutowerke errichte wurden befanden sich hier ausgedehnte Waldgebiete.[13] Von 1935 an wurden die „Teuto-Metallwerke GmbH“ zur Herstellung von Munition angesiedelt und in den folgenden Jahren bis 1944 immer weiter ausgebaut. Zeitweise waren hier bis zu 1.750 Zwangsarbeiter zur Herstellung von Munition beschäftigt.

Nach dem Ende des Krieges besetzten die Briten das Gelände und demontierten ab 1946 die Anlagen zur Munitionsherstellung und rissen die Gebäude ab. Vorhandene Luftschutzanlagen wurden ebenso abgerissen und zugeschüttet.

Ab 1950 wurden das Gelände der Teutowerke zu einer Kasernenanlagen für die Osnabrück Garrison umgestaltet. Die neu erbauten Imphal Barracks wurden nach der Schlacht vom Imphal benannt. Die Mercer Barracks nach dem Artilleriegeneral Alexander Cavalié Mercer. Große Werkstatthallen wurden im Norden und Süden des Komplexes errichtet. Auch ein Kindergarten, Kantine, eine Kirche und einen Naafi-Supermarkt befanden sich auf dem Gelände.

Die beheimaten Einheiten waren in den Imphal Barracks:[14]

  • 1952–1959 3rd Carabiniers (Prince of Wales's Dragoon Guards)
  • 1959–1963 16th/5th Lancers
  • 1963–1969 9th/12th Royal Lancers
  • 1969–1973 1st Royal Tank Regiment
  • 1973–1976 Royal Scots Dragoon Guards
  • 1976–1984 5th Royal Inniskilling Dragoon Guards
  • 1984–1993 4th Royal Tank Regiment
  • 1993–2003 Queen's Royal Lancers
  • 2003–2007 1st The Queen’s Dragoon Guards

In den Mercer Barracks waren folgende Einheiten untergebracht:

Infanterie

  • 1st Bn The Black Watch
  • 1959–1961 1st Battalion Somerset & Cornwall Light Infantry
  • 1961–1964 1st Battalion 2nd East Anglian Regiment
  • 1964–1966 1st Battalion Queen's Own Highlanders (Seaforth and Camerons)
  • 1966–1970 1st Battalion The Royal Sots (Royal Regiment)
  • 1970–1974 1st Battalion Queen's Lancashire Regiment
  • 1974–1978 1st Battalion Argyll and Sutherland Highlanders
  • 1978–1983 1st Battalion Duke of Edinburgh's Royal Regiment
  • 1983–1987 1st Battalion Green Howards
  • 1987–1992 1st Battalion Royal Green Jackets

Unterstützungseinheiten

  • 18 Infantry Workshop
  • 12 Infantry Workshop
  • 1970–1976 12 Field Workshop
  • 1976–1993 12 Armoured Workshop
  • 1992-? 2 Armoured Field Ambulance
  • 1993–2007 1 Battalion REME

Während des 30. November 2007 wurde die Kasernenanlage von den letzten Kampfeinheiten verlassen.

Am 26. März 2009 wurde die Kasernenanlage an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übergeben. Da diese Kasernenanlage im unmittelbaren Einzugsbereich des geplanten Lückenschlusses der Bundesautobahn 33 liegt sollen hier vor allem Gewerbe und Freizeitanlagen entstehen.

Prestatyn BarracksBearbeiten

Die Prestatyn Barracks wurden unter der Wehrmacht 1938 als Metzer Kaserne erbaut. Der Name wurde in Tradition zum 1. Lothringisches Feldartillerie-Regiment Nr. 33 welches in Metz stationiert war ausgewählt, parallel wurde die von Stein Kaserne nach deren ehemaligen Kommandanten Hermann Freiherr von Stein benannt. Hier war vor dem Zweiten Weltkrieg der Stab des von Minden hierher verlegten 6. Artillerieregimentes untergebracht.[15]

Benannt wurde sie nach dem Seebad Prestatyn in Wales. Zuletzt nutzte die Garnison das Kasernengelände durch die Wellington-Grundschule sowie einen Kindergarten und Familienbetreuung. Nach dem Abzug der Garnison wurde das Stabsgebäude durch die Hochschule Osnabrück angemietet.

Im Juni 2010 wurde die mit 2,1 ha kleinste Kasernenanlage in Osnabrück am einen Investor verkauft. Sie liegt in direkter Nachbarschaft südlich der „Belfast Barracks“ zwischen der Sedanstraße und der Menkestraße. Nach dem Abriss der Bebauung (außer dem Stabsgebäude) wurde hier durch die Delta-Grundstücksverwaltung,[16] einer Tochter der Köster Bau, ein Wohnpark mit 42 Einheiten angelegt.[17]

Quebec BarracksBearbeiten

Im Stadtteil Atter gelegen befanden sich die 37 ha großen Quebec Barracks. Seit 1993 war hier die 4th Infantry Brigade der 1st Armoured Division stationiert. Das Gelände wurde am 1. September 2013 von der BImA an die ESOS GmbH verkauft die hier ein Wohngebiet namens Landwehrviertel anlegt.

Ursprünglich wurde die Anlage in der damals noch selbstständigen Gemeinde Atter vor Beginn des Zweiten Weltkrieges als Aufstellungsort für eine Teileinheit des Infanterie-Regiment 37 (6. Infanterie-Division) geplant. Bereits am 15. Juli 1940 wurde hier aus dem zunächst beweglichen Auffanglager für französische Gefangene des Westfeldzuges (Nr. 7, Dorsten) das Offiziersgefangenenlager Oflg VI c eingerichtet. Später beherbergte es vor allem serbische Offiziere von denen am 6. Dezember 1944 ein Luftangriff 116 Tote und 121 verletze forderte. Sie wurden provisorisch in einem Massengrab auf dem Friedhof Eversburg beigesetzt. Nach dem Krieg erfolgte eine Umbettung in die Krypta der serbisch-orthodoxen Kirche in Eversburg. Eine Besonderheit des Lagers war, das die hier die inhaftierten Offiziere der serbischen Armee, darunter 400 Juden und 350 Kommunisten relativ unbehelligt nach den Genfer Konventionen untergebracht waren. Es konnten sogar Gottesdienste und Bestattungen auf dem jüdischen teil des Johannis Friedhofs durchgeführt werden.

Nach dem Krieg wurden bis 1951 Displaced Persons untergebracht.

Roberts BarracksBearbeiten

Die Roberts Barracks wurden nach Frederick Roberts benannt. Vor der Nutzung durch die Garrison Osnabrück ab 1947 war Oberst Winkelhausen (4. September 1914 gefallen), Kommandant des Infanterie-Regiment „Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig“ Namensgeber der Kaserne. Gleich neben der Kaserne befand sich das Heeresverpflegungsamt Osnabrück welches mit in die Robert Barracks einbezogen wurde.[18]

Zuletzt war hier seit über 20 Jahren das 4th Regiment Royal Artillery beheimatet.

Das Gelände der Winkelhausenkaserne im Osnabrücker Stadtteil Hafen wurde bis zur Einrichtung des Flugplatzes Netter Heide als Exerzierplatz durch das Infanterie-Regiment „Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig“ genutzt. Der Bau des Flugplatzes wurde 1911 mit einem ersten Flugtag vollendet. 1914 wurde der noch heute existierende Hangar am Nordrand gebaut und gilt heute als der älteste noch bestehende in Deutschland. Im Ersten Weltkrieg nutzte die Fliegerersatzabteilung 5 das Gelände. Von 1918 bis 1926 ruhte der Flugbetrieb. Ab 1926 bis zu seiner Schließung 1934 wurde der Platz intensiv vom zivilen Luftverkehr genutzt.[19][20]

Die Winkelhausenkaserne wurde 1935 auf dem Gelände des Flugplatzes Netter Heide errichtet. Nach Fertigstellung der Kaserne wurde 1938 zwischen der Kaserne und dem Stichkanal das Heeresverpflegungsamt mit Speicher- und Betriebsgebäuden errichtet. Durch die gute Anbindung an den Stichkanal Osnabrück und die Hafenbahn war diese Stelle hervorragend geeignet.

In der Zeit von 1945 bis zur Übernahme durch die Britisch Army 1947 war hier ein Lager für Displaced Persons eingerichtet. Anschließend wurde das Heeresverpflegungsamt inklusive seiner fünf markanten Speicher mit in die Robert Barracks integriert. So richteten die Britischen Soldaten in der ehemaligen Bäckerei ein Lager für die NAAFI-Shops ein. Zu den beheimateten Diensten zählte auch ein britisches Militärgericht mit Gefängnis, welches in den heutigen Gebäuden der Polizei und des Finanzamts untergebracht war. In den 1980ern wurde durch die Briten ein Speicher abgerissen, da sie für ihn keine Verwendungsmöglichkeit hatten.

Nach dem Abzug der Soldaten wurde die vorhande Fläche von 31,5ha wurde in zwei Partien an die Stadtwerke Osnabrück und das Land Niedersachsen veräußert. Die 1. Partie mit 27,4 ha wurde im Mai 2010 von den Stadtwerken Osnabrück gekauft. Hier entstand seither ein Gewerbe- und Industriegebiet. Teilweise wird das ehemalige Kasernengelände zur Errichtung eines Güterverkehrszentrums für den kombinierten Verkehr genutzt. Die Stadt Osnabrück ließ im Jahr 2016 die Speicher 51 und 52 abreißen um Platz für ein trimodales Containerterminal zu schaffen.[21] Zunächst war geplant auch Speicher 50 zu entfernen, dieses ist aber momentan nicht notwendig.

Im Dezember 2010 kaufte das Land Niedersachsen für eigene Zwecke den verbliebenen Rest der Kasernenanlage. In diesem 4ha großen Teilstück entlang der heutigen Winkelhausenstraße wurde in den folgenden Jahren ein Behördenzentrum entwickelt, in dem die Polizei sowie verschiedene Einrichtungen, unter anderem das Finanzamt Osnabrück–Land untergekommen sind.

Die Bäckerei sowie der südliche Speicher 49 gehören heute zum Kreativquartier Hafen. Auf dem Rest der Fläche haben sich seit Beginn der Konversion verschiedene Unternehmen angesiedelt. So baute im Jahr 2011 das aus Wallenhorst stammende Unternehmen Kaffee Partner an der Römereschstraße seine neue Firmenzentrale.[22] Der ehemalige Hangar des Flugplatzes war nicht Teil der Kasernenanlage und wird durch die Firma Clausing genutzt.

Scarborough BarracksBearbeiten

 
ehem. Scarborough Barracks im Jahr 2017

Die Scarborough Barracks befinden sich auf dem Westerberg und werden heute als Standort der Hochschule Osnabrück genutzt. Sie wurden bereits in der Kaiserzeit als Standort des Infanterie-Regiments „Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig“ durch das Königreich Preußen erbaut. Benannt wurde sie bis zur Nutzung durch die Britische Garnison nach dem deutschen Offizier und Reichskanzler Leo von Caprivi. Die Wehrmacht brachte im Jahr 1938 die II. Abteilung des 6. Artillerieregimentes hier unter.

Unter britischer Nutzung wurde der Name nach der Stadt Scarborough in der Grafschaft North Yorkshire verwendet. Der Standort wurde schon im August 1987 aufgegeben, da die inmitten von Wohngebieten liegende Kasernenanlage nur schwierig mit Lkw und Kettenfahrzeugen zu erreichen war.[23] Am 8. September 1988 gab die Niedersächsische Landesregierung bekannt das in der ehemaligen Kaserne ein Grenzdurchgangslager für Russlanddeutsche Aussiedler eingerichtet werden soll. Später wurden hier auch bosnische und jugoslawische Flüchtlinge untergebracht. 1995 wurde das Grenzdurchgangslager aufgegeben und ab Herbst 1996 konnte die Hochschule Osnabrück das Gelände und die Gebäude für ihre Zwecke nutzen. Heute wird das Gelände als Caprivi–Campus der Hochschule Osnabrück bezeichnet.[24]

Woolwich BarracksBearbeiten

Gelände der ehemaligen Woolwich Barracks 2017

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Die als 5,2 ha große Von-Stein Kaserne wurde unter britischere Nutzung in Woolwich Barracks umbenannt. Namensgeber war der stark militärisch genutzte Londoner Stadtteil Woolwich der vor allem Einheiten der Artillerie beheimatet. Sie lag östlich der Prestatyn Barracks an der südlichen Straßenseite der Sedanstraße.

Die ab 1900 gebaute und 1902 fertiggestellte Kasernenanlage wurde als Artilleriekaserne errichtet.[25] Vor dem Ersten Weltkrieg war hier das Feldartillerieregiment 62 der preußischen Armee beheimatet, nach Kriegsausbruch wurde die Kaserne als Kriegsgefangenenlager genutzt. Ein bekannter Kriegsgefangener war 1916 der spätere französische Staatspräsident Charles de Gaulle.

In der Zeit der Wehrmacht war hier das Artillerieregiment 6 untergebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Kasernengelände von den Briten übernommen.

Schon 1957 wurde der südliche Teil mit den aus der Kaiserzeit stammenden Gebäuden von den Briten an die neu aufgestellte Bundeswehr abgegeben. Bis zur Fertigstellung der General-Martini-Kaserne am Hauswörmannsweg waren hier die Fernmelderegimenter 71 und 11 der Bundeswehr stationiert.

Das von der Bundeswehr genutzte Gelände wurde in den 1990er Jahren an die Hochschule Osnabrück abgegeben. Kurze Zeit später trennten sich die Briten auch vom Offizierskasino und den Reithallen aus der Kaiserzeit zugunsten einer Nutzung durch die Hochschule. In Britischer Nutzung blieben noch das als Brigade–Hauptquartier genutzte Kommandeurs–Wohnhaus in dem auch der The Intelligence Corps untergebracht war. Das restliche Gelände bestand aus Bauten der 1950/60er Jahre welche als Unterkunftsbaracken, Fahrzeughallen und Lagerräumen ausgelegt waren. Das Gelände war auch für die Angehörigen der Garisson im privaten Bereich wichtig, da sich hier unter anderem ein NAAFI-Supermarkt sowie eine Poststelle der Royal Mail und das englischsprachige The Globe Cinema befand.[26][27]

Im August 2009 übernahm das Land Niedersachsen das Gelände zur Erweiterung der Universität und der Fachhochschule Osnabrück. Im April 2013 wurde das Globe Cinema und der NAAFI-Supermarkt für den Bau der Zentralbibliothek der Hochschule und Universität abgerissen. Insgesamt wurden 70 Mio. Euro durch das Land Niedersachsen in den Hochschulstandort auf dem Gelände der Woolwich Barracks investiert.[28] Das umgestaltete Gelände hat den Namen Campus Westerberg bekommen und ist ein Bindeglied zwischen den bereits ältern Standorten der Uni und Hochschule.

WohngebieteBearbeiten

Außerhalb der Kasernen gab es große Wohngebiete für die Angehörigen der Armee in Dodesheide, Sonnenhügel, Westerberg sowie in Lotte und Belm.

Münster StationBearbeiten

Am Standort Münster waren zuletzt nur noch die Oxford- und York Barracks, sowie Wohnstandorte in Nutzung. Alle anderen Liegenschaften wurden bereits in den 1990er Jahren aufgegeben.

Buller, Swinton und Waterloo BarracksBearbeiten

Diese drei Kasernen lagen in der Münsteraner Loddenheide. Benannt waren sie nach den britischen Generälen Redvers Buller und Ernest Dunlop Swinton, bzw. nach der Schlacht bei Waterloo. Der ca. 88 ha große Kasernenkomplex wurde am 20. Januar 1994 geschlossen[29][30][31], umgebaut, und seit 1998 als Gewerbepark Münster-Loddenheide genutzt.[32]

Lincoln BarracksBearbeiten

Die an der Grevener Straße gelegene, ca. 7 ha große Kaserne Lincoln Barracks wurde am 24. Oktober 1994 geschlossen.[33] Ursprünglich wurde sie 1913 als Dreizehner-Kaserne für das Infanterieregiment 13 errichtet. Benannt wurde sie nach der Stadt Lincoln in der Grafschaft Lincolnshire. Von 1997 bis 2002 wurde sie umgebaut und dient seitdem unter dem Namen Lincoln-Quartier als Wohngebiet.[32]

Nelson BarracksBearbeiten

Die südlich benachbarte, ca 8 ha große Kaserne, nach dem Major David Nelson benannt, wurde am 28. September 1995 geschlossen.[34] Ihr östlicher Teil wird heute als Prins Claus Kazerne durch das 1. Deutsch-Niederländische Korps genutzt, der westliche unter dem Namen Solarsiedlung Gasselstiege bewohnt.[32]

Oxford BarracksBearbeiten

Die 26 ha große Oxford-Kaserne ist nach der englischen Stadt Oxford benannt worden. Sie wurde 1934–36 als Flakartillerie-Kaserne für die Wehrmacht erbaut. Nachdem die britischen Streitkräfte die Oxford-Kaserne nicht mehr benötigten, wurde sie am 14. November 2013 an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zurückgeben.[35] Die dadurch frei gewordenen Flächen der Kaserne stehen für zivile Nutzung zur Verfügung.[36]

Portsmouth BarracksBearbeiten

Die nach der Stadt Portsmouth benannte Kaserne wurde am 28. September 1994 geschlossen[37] und wird heute mit rund 15 ha als das Wohnquartier Meerwiese genutzt. Ihr ca. 3,6 ha großer Sportplatz wurde zur Wohnsiedlung Hoher Heckenweg.[32]

Simpson BarracksBearbeiten

Benannt wurde die am 29. Januar 1993 geschlossene Kaserne mglw. nach dem Major John Simpson.[38]

Winterbourne BarracksBearbeiten

Am 31. Januar 1995 wurde die ca. 17 ha große Kaserne Winterbourne Barracks aufgegeben.[39] Die ehemals als Heeresverpflegungsamt Münster errichtete Anlage ist heute als Speicherstadt Münster bekannt.[32]

York BarracksBearbeiten

Die nach der Stadt York benannte, ca 50 ha große Kasernenanlage wurde am 13. November 2012 an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zurück gegeben.[40][41] Vor der dem Zweiten Weltkrieg gehörte sie zum Gelände des Flugplatzes auf der Loddenheide.

British Military Hospital MünsterBearbeiten

Das als Standortlazarett angelegte British Military Hospital wird heute als Klinik für Hautkrankheiten des Universitätsklinikums Münster genutzt.[42]

WohnstandorteBearbeiten

In Münster wurden an 18 Wohnstandorten auf ca. 36,5 ha Gesamtfläche insgesamt 794 Wohnungen durch die Angehörigen der Garnison belegt.[43][44]

Bekannte Personen der Osnabrück GarrisonBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Frank Henrichvark, Hermann Pentermann: Jeder Zehnte Osnabrücker war ein Engländer: Die britische Ära und der Konversionsprozess. Meinders & Elstermann, 2013, ISBN 978-3-88926-882-2.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Osnabrück Garrison – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 8. Dezember 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/osnabruecker-wissen.de Verleihung der „Freedom of the City“
  2. Robert von Lucius: Abschied von den Briten. In: FAZ.net. 20. Juli 2008, abgerufen am 13. Oktober 2018.
  3. https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/907178/explosion-und-schuss-der-ira-terror-erreichte-osnabrueck-1989 NOZ am 12. Juni 2017: "Explosion und Schuss: Der IRA-Terror erreichte Osnabrück 1989"
  4. https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/316383/ein-kolbenhieb-fur-den-retter-der-soldaten NOZ am 18. August 2015: "Ein Kolbenhieb für den Retter der Soldaten"
  5. https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/822057/20-jahre-nach-ira-anschlag-in-osnabrueck-verdaechtiger-festgenommen NOZ am 15. Dezember 2016: "20 Jahre nach IRA-Anschlag in Osnabrück: Verdächtiger festgenommen"
  6. Jeder Zehnte Osnabrücker war ein Engländer: Die britische Ära und der Konversionsprozess S. 91 Ende des Garnisonsstandortes Osnabrück
  7. http://www.werkstatt-stadt.de/de/projekte/230/ Zeittafel zur Konversion
  8. https://www.noz.de/archiv/vermischtes/artikel/122181/ende-eines-langen-abschieds NOZ am 31. März 2009: "Ende eines langen Abschieds"
  9. https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/45814/die-uhr-steht-auf-funf-nach-neun#gallery&0&0&45814 NOZ am 25. Februar 2011: "Die Uhr steht auf fünf nach neun; Scharnhorstkaserne: Ein Kapitel Militärgeschichte geht zu Ende – Pferdeställe und ein Symbol des Ungeistes"
  10. 'Jeder Zehnte Osnabrücker war ein Engländer: Die britische Ära und der Konversionsprozess; "Kasernengeschichte und Kasernengeschichten" S. 45.
  11. http://baor-locations.org/Belfastbks.aspx.html Internetseite zu den Belfast Barracks
  12. https://www.osnabrueck.de/konversion/die-britische-aera/abzug-der-britischen-streitkraefte.html Rückgabe der Flächen
  13. www.o-sp.de/download/osnabrueck/141433 Altlastenuntersuchung in der ehemaligen Kaserne
  14. http://baor-locations.org/MercerTemp.aspx.html Stationierte Einheiten in den Imphal Barracks
  15. Jeder Zehnte Osnabrücker war ein Engländer: Die britische Ära und der Konversionsprozess S. 43 "Kasernengeschichte und Kasernengeschichten"
  16. https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/254700/neue-gebaude-an-der-heinrich-boll-strasse-in-osnabruck-fur-zahlungskraftige-mieter NOZ am 7. Dezember 2012: "Neue Gebäude an der Heinrich-Böll-Straße in Osnabrück für zahlungskräftige Mieter"
  17. https://konversion-osnabrueck.bundesimmobilien.de/541219/militar--und-sonstige-flachen Konversion der einzelnen Flächen
  18. https://www.stadtwerke-osnabrueck.de/blog/2016/07/19/paul-barron-kennt-die-winkelhausen-kaserne-im-hafen-osnabrueck/ Artikel der Stadtwerke Osnabrück zur Konversion mit dem ehemaligen Soldaten Paul Barron
  19. https://www.wfo.de/fileadmin/eigene_Dateien/034_Konversion/Doku-WB-Winkelhausenkaserne-2009.pdf Konversion der Winkelhausenkaserne
  20. Winkelhausenkasere 1 Jahr nach Abzug der Briten
  21. https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/672096/speicher-im-osnabrucker-hafen-weichen-rangiergleisen#gallery&0&0&672096 NOZ am 18. Februar 2016: "Speicher im Osnabrücker Hafen weichen Rangiergleisen"
  22. https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/297132/kaffee-partner-plant-ein-avantgardistisches-gebaude-an-der-romereschstrasse#gallery&0&0&297132 NOZ am 27. Juli 2010: "Kaffee Partner plant ein avantgardistisches Gebäude an der Römereschstraße"
  23. Frank Henrichvark, Hermann Pentermann: Jeder Zehnte Osnabrücker war ein Engländer, S. 23.
  24. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 8. Dezember 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/osnabruecker-wissen.de "Osnabrücker Wissen zu Konversion"
  25. https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/469054/unverbauter-blick-zum-piesberg-im-jahr-1915#gallery&0&0&469054 NOZ am 22. April 2014: "Unverbauter Blick zum Piesberg im Jahr 1915"
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  27. https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/378387/osnabruck-briten-kino-weicht-einer-bibliothek NOZ am 6. April 2013: Osnabrück: Briten-Kino weicht einer Bibliothek
  28. https://www.osnabrueck.de/konversion/kasernen-am-westerberg/hochschulcampus-von-stein-kaserne.html Von- Stein-Kaserne wird Hochschulcampus
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