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Olav Gutting

deutscher Politiker (CDU), MdB
Olav Gutting (2017)

Olav Gutting (* 14. Oktober 1970 in Karlsruhe) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Leben und BerufBearbeiten

Nach dem Abitur 1990 am Copernicus-Gymnasium in Philippsburg absolvierte Gutting ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Mannheim, der Stetson University/USA und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, welches er 1997 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach dem anschließenden Referendariat in Leipzig legte er 1999 auch das zweite Staatsexamen ab. Seit 2000 ist er als Rechtsanwalt zugelassen.

Gutting ist Vize-Präsident der Weltliga für Freiheit und Demokratie Deutschland e.V.[1]

Seit 2003 ist er verheiratet.

PolitikBearbeiten

Gutting trat als Schüler 1986 in die Junge Union ein und wurde 2001 auch Mitglied der CDU.

Seit der Bundestagswahl 2002 konnte Gutting stets das Direktmandat des Wahlkreises Bruchsal – Schwetzingen für die CDU gewinnen. Bei der Bundestagswahl 2013 erreichte er hierbei 51,8 % der Erststimmen. Bei der Bundestagswahl 2017 erreichte Olav Gutting 41,5 Prozent[2] der Erststimmen.

In der aktuellen Legislaturperiode ist Gutting ordentliches Mitglied des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages. Darüber hinaus ist er stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Recht- und Verbraucherschutz sowie des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Zudem gehört er als Beisitzer dem Fraktionsvorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an.[3] 2018 kandidierte Gutting für den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion, unterlag jedoch in einer Kampfabstimmung gegen Andreas Jung.[4]

Gutting ist Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland, die sich für ein föderales Europa und den europäischen Einigungsprozess einsetzt.

PositionenBearbeiten

Seit dem Sommer 2012 setzte sich Gutting unter anderem mit zwölf weiteren Bundestagsabgeordneten aus den Reihen der Union öffentlich für eine steuerliche Gleichstellung von Eingetragenen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der Ehe ein.[5],

Beim Bundesparteitag der CDU Deutschlands im Dezember 2015 in Karlsruhe beteiligte sich Gutting an einem Initiativantrag, mittels dessen eine Abweisung von Personen, welche aus einem sicheren Herkunftsland oder über einen sicheren Drittstaat illegal nach Deutschland einreisen wollen, bereits an den Außengrenzen Deutschlands bewirkt werden sollte.[6]

Im März 2017 sprach sich Gutting für das Duale Ausbildungssystem aus. Dabei kritisierte er den anhaltenden Trend zu Abitur und Studium und forderte, die Qualität der Dualen Ausbildung wieder hervorzuheben.[7]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Olav Gutting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Weltliga für Freiheit und Demokratie – Deutschland e.V. (Memento des Originals vom 28. Mai 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wlfd.de (WLFD)
  2. So hat die Metropolregion gewählt. In: https://www.mannheim24.de. 25. September 2017 (mannheim24.de [abgerufen am 26. Oktober 2018]).
  3. https://www.cducsu.de/fraktion
  4. https://www.welt.de/politik/deutschland/article181823006/Brinkhaus-Nachfolger-Andreas-Jung-zum-neuen-Unionsfraktions-Vize-gewaehlt.html
  5. MdB Jens Spahn fordert mehr Rechte für Homosexuelle - Vorstoß zur Homo-Ehe stößt auf Skepsis, Westfälische Nachrichten vom 9. August 2012.
  6. Archivlink (Memento des Originals vom 25. August 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundestwitter.de
  7. Mehr Abiturienten, weniger Fachkräfte: Abkehr vom erzwungenen Abi gefordert, ka-news.de vom 23. März 2017.