Nordisches Modell für Prostitution

Variante der Bekämpfung der Prostitution

Unter dem Begriff Nordisches Modell für Prostitution werden verschiedene Varianten zur Bekämpfung von Prostitution durch die Kriminalisierung der Kunden der Prostituierten zusammengefasst, deren bekannteste die der skandinavischen Länder, insbesondere Schwedens, ist.[1] Die Rechtslage unterscheidet sich jedoch zwischen den skandinavischen Ländern stark.[2] Im Jahr 2014 verabschiedete das Europäische Parlament eine Resolution zugunsten des Nordischen Modells für Prostitution und empfahl den Mitgliedsstaaten, die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen zu kriminalisieren.[3]

Entkriminalisierung Prostituierter
Nordisches Vier-Säulen-Modell

Aufbau und Konzept des „Nordischen Modells“Bearbeiten

Kern des nordischen Modells ist die Kriminalisierung der entgeltlichen Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen (Sexkaufverbot), womit es in Debatten bisweilen gleichgesetzt wird. Präsentiert wird es jedoch als Vier-Säulen-Modell:

  1. Umfassende Kriminalisierung der einvernehmlichen Prostitution, darunter insbesondere: Inanspruchnahme entgeltlicher sexueller Dienstleistungen (in den Debatten auch Sexkaufverbot genannt), Vermietung von Arbeits- und Wohnräume an Prostituierte, Vermittlung von sexuellen Dienstleistungen,
  2. Nicht-Bestrafung des Anbietens sexueller Dienstleistungen,
  3. Angebote zum Ausstieg aus der Prostitution,
  4. Aufklärungs- und Bildungsmaßnahmen in der Bevölkerung.

Insgesamt versucht das Modell, Prostitution weitgehend einzudämmen, indem es die Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen reduziert.[4]

Geschichte und UmsetzungBearbeiten

 
Länder, die das Nordische Modell implementiert haben (2019)

Das Modell wurde 1999 in Schweden entwickelt und im Zuge eines Gesetzespakets gegen Gewalt an Frauen eingeführt (Kvinnofrid-Gesetz). Diesem Beispiel folgten 2009 Norwegen (Sexkjøpsloven – Sex-Käufer-Gesetz).[5] und Island. Umfragen zufolge befürworteten dort 70 % der Bevölkerung die Kriminalisierung der Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen.[6] Kanada führte 2014 als Teil des Protection of Communities and Exploited Persons Act (Beschluss zum Schutz von Gemeinden und ausgebeuteten Personen) ein Sexkaufverbot ein.[7] In Nordirland trat eine ähnliche Regelung 2015 in Kraft.[8] Frankreich folgte 2016.[9] In Irland wurde die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen 2017 als Teil des Sexual Offenses act (Gesetz zu Sexualstraftaten) kriminalisiert.[10] In Israel gibt es seit 2018 ein Sexkaufverbot.[11]

SchwedenBearbeiten

2008 berief die schwedische Regierung ein Komitee ein, das die Wirkung des Modells zwischen 1999 und 2008 evaluieren sollte. Diesem Komitee stand Anna Skarhed, ehemalige Richterin des obersten Gerichtshofes, vor. Dieses kam zum Ergebnis, dass ein Rückgang der Straßenprostitution um 50 % auf die Einführung des Sexkaufverbots zurückführbar sei. Im Vergleich der Städte Oslo, Kopenhagen und Stockholm zeigte sich, dass während 1999 die Straßenprostitution in allen drei Städten einen vergleichbaren Umfang hatte, er sich in Stockholm 2008 auf etwa 30 % des Umfangs in den beiden anderen Städten reduziert hatte.[12] Als wesentlicher Faktor hierfür wurde ausgemacht, dass sich die Polizei auf die Bekämpfung der öffentlich sichtbaren Straßenprostitution konzentriert hatte.[13]

Weitere Ergebnisse legte das Komitee für Frauenrechte und Gleichstellung der Europäischen Union 2013 vor. Demnach sei die Anzahl von Prostituierten in Dänemark trotz der kleineren Gesamtbevölkerungen ungefähr zehnmal so hoch wie in Schweden. Das Komitee führte auch einen Wandel in der öffentlichen Meinung auf das neue Gesetz zurück. So hätten sich 1995 noch 45 % der Frauen und 30 % der Männer dafür ausgesprochen, die Inanspruchnahme von Sexdienstleistungen zu kriminalisieren. Demgegenüber hätten sich 2008 rund 79 % der Frauen und 60 % der Männer dafür ausgesprochen. Unter Verweis auf Angaben schwedischer Polizeibehörden stellte das Komitee ferner fest, dass das neue Gesetz vor Menschenhandel und sexueller Ausbeutung abschrecke.[14]

NorwegenBearbeiten

Fünf Jahre nach der Einführung des nordischen Modells in Norwegen ergab eine Studie, dass es dort Prostitution und Menschenhandel dämpfe. Schätzungsweise habe sich die Straßenprostitution seit Einführung des Gesetzes um 45–60 % reduziert.[15] Außerdem habe sich die Kundenzusammensetzung von Prostituierten verändert: Junge Männer und Männer gehobener sozialer Herkunft nahmen seltener, Ausländer anteilig hingegen öfter Sexdienstleistungen in Anspruch. Umfragen zufolge neigten vor allem junge Männer stärker dazu, Prostitution abzulehnen.[16]

Einem Bericht der Regierung zufolge hätten Prostituierte jedoch Angst, Anzeige gegen gewalttätige Kunden zu erstatten.[17] Nach norwegischem Recht ist nämlich jede Zusammenarbeit mit Prostituierten verboten, wozu auch das Vermieten von Arbeitsstätten gehört.[18] Deshalb habe ihnen im Falle einer Anzeige der Verlust ihrer als Arbeitsstätte genutzten Wohnung gedroht. Amnesty International veröffentlichte 2016 einen Bericht über die "menschlichen Kosten" des Sexkaufverbotes in Norwegen. Darin wird u. a. festgestellt, dass Betroffene nun höhere rechtliche und moralische Hürden zu überwinden hätten, um z. B. ein Verbrechen anzuzeigen.[19]

IslandBearbeiten

In Island wurde das Nordische Modell 2009 eingeführt. Nach Angaben der dortigen Polizei im Jahre 2017 habe das Gesetz sein Ziel nur bedingt erfüllt. In den vorausgegangenen 18 Monaten sei es zu einer "Explosion" der Prostitution gekommen.[20] Dabei stamme die Mehrzahl der Prostituierten aus Osteuropa, den Baltischen Staaten und Südamerika, die nach Angaben der Polizei Opfer organisierter Kriminalität und Menschenhandel seien. Auf diesem Wege sei Island zu einem beliebten Ziel von Sextouristen geworden.[21]

Für diese Entwicklung werden mehrere Faktoren benannt. Insbesondere Opfer des Menschenhandels hätten nicht mit der Polizei kooperiert und daher nicht gegen die Täter ausgesagt. Außerdem habe Island an touristischer Bedeutung gewonnen, was zu einer erhöhten Nachfrage nach Sexdienstleistungen führen könne. Ein weiterer wichtiger Faktor sei die Zugehörigkeit Islands zum Schengenraum, sodass fehlende Grenzkontrollen auch den Menschenhandel aus ärmeren EU-Staaten nach Island begünstigten. Insbesondere sei bei einem dreimonatigen Aufenthalt kein Visum und keine behördliche Registrierung nötig.[22] Einzelne Autoren werfen der Justiz vor, Prozesse wegen der Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchzuführen und dort nur relativ geringe Geldstrafen zu verhängen, was nicht genügend abschrecke.[23]

Von der für die Bekämpfung von Menschenhandel zuständigen US-Behörde Office to Monitor and Combat Trafficking in Persons wurde Island im Jahre 2017 von einem Tier 1 (erfüllt alle Minimum-Standards) zu einem Tier 2 (erfüllt nicht alle Minimum-Standards) herabgestuft.[24]

DeutschlandBearbeiten

Aktuell fordert keine der im Bundestag vertretenen Parteien in ihrem Parteiprogramm ein Sexkaufverbot. Als erste deutsche Partei hat die ÖDP das Sexkaufverbot nach Nordischem Modell 2013 in ihr Programm aufgenommen.[25]

In Deutschland üben insbesondere feministische[26] und linke[27] Akteure Kritik an einem solchen Verbot. Auch einige Organisationen, die sich mit Frauen- und Menschenrechten, sowie mit Menschenhandel beschäftigen, unterstützen das Sexkaufverbot nicht. Dazu gehört beispielsweise der KOK e. V., der Deutsche Frauenrat, der Bundesverband für Sexuelle und Erotische Dienstleistungen und der Hydra e. V. Auch der Deutsche Frauenrat, die Deutsche Aidshilfe, der Juristinnenbund, die Diakonie Deutschland, die Dortmunder Mitternachtsmission e.V., und die Fachstelle gegen Frauenhandel contra e.V. Kiel haben sich im November 2019 explizit gegen dieses Gesetz positioniert.[28] [29] SPD-Landesverbände, wie z. B. Schleswig-Holstein, lehnen den Vorstoß ebenfalls ab.[30] Die Ablehnung manifestierte sich 2013 unter anderem im Appell FÜR Prostitution für die Stärkung der Rechte und für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in der Sexarbeit.

2013 hatte die Zeitschrift EMMA einen unter anderem von Annegret Kramp-Karrenbauer[31], David McAllister (CDU), Heiner Geißler (CDU), Renate Schmidt (SPD), Charlotte Britz (SPD), Bodo Hombach (SPD), Christian Pfeiffer (SPD), Silvana Koch-Mehrin (FDP) und Sarah Wiener (österreichische Grüne)[32] unterzeichneten Appell gegen Prostitution veröffentlicht und das nordische Modell dort als Vorbild genannt.[33][34] Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier (SPD) und Frank Heinrich (CDU) wurde in Deutschland 2019 ein Parlamentskreis für ein Sexkaufverbot ins Leben gerufen.[35] Die ihm angehörenden Parlamentarier bereiten einen Gesetzentwurf für ein Sexkaufverbot auch in Deutschland vor.[36] Dies hatte eine breitere politische Debatte zur Folge, in deren Zuge sich auch einzelne Landtagsabgeordnete, insbesondere aus Baden-Württemberg, für die Einführung des nordischen Modells aussprachen.[37] Diesem Beispiel folgten im Mai 2019 eine Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Bayern und im September 2019 der Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg.[38] In Deutschland gelten die SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier sowie die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle aus Baden-Württemberg als einige der prominentesten Verfechterinnen des Nordischen Modells.[39] Am 12. Oktober 2019 beschloss die SPD Baden-Württemberg auf ihrem Landesparteitag in Heidenheim ein Sexkaufverbot nach nordischem Vorbild.[40] 2014 entstand der Zusammenschluss aboliton2014; im Rahmen dessen wurde ein Forderungskatalog veröffentlicht, in dem u. a. ein gesetzliches Sexkaufverbot verlangt wird.[41][42] Am 6. Juli 2017 beschloss das Kirchenparlament der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ein Sexkaufverbot nach schwedischem Vorbild zu fordern.[43][44] Am 3. Juli 2018 forderte die Deutsche Evangelische Allianz ein Sexkaufverbot nach dem Nordischen Modell.[45] Die Organisation Solwodi forderte im April 2019 die Anwendung des nordischen Modells in Deutschland.[46] Die Zustimmung manifestierte sich unter anderem 2013 im Appell gegen Prostitution.

Europäische UnionBearbeiten

Im Jahr 2014 verabschiedete das Europäische Parlament eine Resolution zugunsten des Nordischen Modells für Prostitution und hielt die Mitgliedsstaaten dazu an, die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen zu kriminalisieren.[3]

DebatteBearbeiten

Unterstützung des ModellsBearbeiten

Vor allem die Regierungen der Staaten, die bisher ein Sexkaufverbot eingeführt haben, bewerten das meist als Erfolg.[47] Oft unterstützen Feministinnen die Kriminalisierung der Kunden, während sie die Kriminalisierung von Prostituierten ablehnen. Auf Initiative der britischen Europa-Abgeordneten Mary Honeyball sprach das EU-Parlament am 26. Februar 2014 eine „nicht bindende Entschließung“ aus: Alle Mitgliedsstaaten der EU sollen in Zukunft die Prostitution in ihren Ländern verbieten, bei Zuwiderhandlungen sollen die Freier bestraft werden, nicht die Sexarbeiterinnen selbst. Die nicht bindende Resolution wurde mit 343 Stimmen angenommen, 139 Abgeordnete stimmten dagegen, 105 enthielten sich.[48][49]

Befürworter des Verbots verweisen oft auf eine Studie, die gezeigt hätte, dass die Legalisierung von Prostitution den Menschenhandel befördert. Allerdings betonen die Autoren selber, dass die Studie nicht als Argument für ein Prostitutionsverbot herangezogen werden soll. In der Pressemitteilung zur entsprechenden Studie wird betont, dass die Vorteile einer Legalisierung überwiegen, da dadurch die Arbeitsbedingungen verbessert und reguliert werden können: "However, such a line of argumentation overlooks potential benefits that the legalisation of prostitution might have on those employed in the industry. Working conditions could be substantially improved for prostitutes—at least those legally employed—if prostitution is legalised."[50] Einer der Autoren, Axel Dreher, betonte ebenfalls: "Anders sieht das bei der Betrachtung der Rohdaten oder Fallstudien zu einzelnen Ländern aus. Hier sind die Ergebnisse mit äußerster Vorsicht zu genießen. „Beweisen“ lässt sich mit den vorhandenen Daten hier gar nichts. Das gilt auch für die in unserem Artikel enthaltenen Fallbeispiele über Deutschland, Schweden und Dänemark."[51] Einige Forscher haben behauptet, dass Menschenhandel innerhalb Europas in den Ländern am verbreitetsten ist, in denen Prostitution legalisiert ist.

Viele Politikerinnen und Politiker in der SPD haben sich bereits für das Nordische Modell ausgesprochen. Darunter die Europa-Abgeordnete und Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Maria Noichl, sowie Karl Lauterbach, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Einen entsprechenden Beschluss hat der SPD-Landesverband Baden-Württemberg auf seinem Landesparteitag im Oktober 2019 verabschiedet.

Kritik am ModellBearbeiten

Siehe hierzu auch: Schwedische Kritik am Nordischen Modell

Andere Studien ergaben, dass das Verbot der Inanspruchnahme von Prostitution zu einer erhöhten Bereitschaft der Bevölkerung führe, auch die Anbieter von Sexdienstleistungen zu kriminalisieren.[52] Kritiker des Verbots weisen deshalb darauf hin, dass Sexarbeiterinnen auch unter diesem Modell weiterhin Diskriminierung ausgesetzt seien. Gewalt gegen sie werde nicht hinreichend sanktioniert.[53][54][55] Die Resolution des EU-Parlaments, die Mitgliedstaaten dazu aufrief, das Nordische Modell anzunehmen, wurde insbesondere durch ICRSE, das europäische Netzwerk von Sexworker-Organisationen, kritisiert.[56]

Die frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Cornelia Möhring, kritisiert, dass sich durch ein Verbot die soziale Situation der Prostituierten nicht verbessere und das Modell selbst einen „Generalangriff auf unsere sexuelle Selbstbestimmung“ darstelle. Bezahlte Sexualität sei nicht grundsätzlich mit Gewalt gleichzusetzen. Auch seien durch die Illegalisierung die Opfer von Menschenhandel weniger sichtbar und damit auch weniger geschützt.[57]

In der Wissenschaft ist die Bezeichnung „Nordisches Modell“ nicht unumstritten. Die damit in Bezug genommenen Rechtsordnungen würden zwar alle die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen kriminalisieren. Tatsächlich stelle sich die rechtliche Behandlung von Prostitution im Ländervergleich weitaus komplexer und disparater dar.[58] Von einem einheitlichen Regelungsansatz könne daher nicht die Rede sein.

Kritisiert wird weiterhin der Ansatz, Menschenhandel durch eine allgemeine Kriminalisierung der entgeltlichen Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen zu bekämpfen. Stattdessen werden Verbesserungen der Sozialleistungen im Sinne des sozialstaatlichen Schwedischen Modells befürwortet.[59][27]

Position der VerbändeBearbeiten

Terre des Femmes spricht sich als Frauenrechtsorganisation ebenso wie SISTERS, CAP international[60] und Solwodi für das Nordische Modell aus. Der SPD-Landesverband Baden-Württemberg[61] hat sich genau wie die CDU/CSU-Bundestagsfraktion[62] und das Netzwerk LINKE für eine Welt ohne Prostitution[63] ebenfalls für die Einführung des nordischen Modells ausgesprochen.

Amnesty International[19] spricht sich gegen diese Art von Gesetzgebung aus, weil es nicht auf Menschenhandel, sondern auf einvernehmliche sexuelle Handlungen abzielt. Außerdem kritisiert Amnesty international, dass die Entkriminalisierung der Prostituierten lediglich verschoben wird und Prostituierte ungeschützt in einer rechtlichen Grauzone tätig seien. Dies führe zur Verletzung der Menschenrechte von Prostituierten.[64]

Dachorganisationen von Prostituierten bzw. Sexarbeitenden (ICRSE[65] und NSWP[66]) lehnen das Sexkaufverbot ab, genauso wie andere Formen der Kriminalisierung einvernehmlicher Sexarbeit unter Erwachsenen.

Der Deutsche Frauenrat, die Deutsche Aidshilfe, der Juristinnenbund, die Diakonie Deutschland und die Fachstelle gegen Frauenhandel contra e.V. Kiel haben sich im November 2019 explizit gegen dieses Gesetz positioniert.[28][29] Der SPD-Landesverband Schleswig-Holstein lehnt den Vorstoß ebenfalls ab.[30]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Charlotta Holmström, May-Len Skilbrei: The Swedish Sex Purchase Act: Where Does it Stand? In: Oslo Law Review. Band 4, Nr. 02, 2017, ISSN 2387-3299, S. 82–104, doi:10.18261/issn.2387-3299-2017-02-02 (idunn.no [abgerufen am 26. November 2019]).
  2. January 3rd, 2014|Charlotta Holmström, Justice, Home Affairs, May-Len Skilbrei|5 Comments: The ‘Nordic model’ of prostitution law is a myth. In: EUROPP. 3. Januar 2014, abgerufen am 26. November 2019 (amerikanisches Englisch).
  3. a b Meghan Murphy: EU Parliament passes resolution in favour of the Nordic model. In: feministcurrent. 26. Februar 2014. Abgerufen am 1. August 2019.
  4. Nordic Model Now!: What is the Nordic Model?. In: Nordic Model Now!. Nordic Model Now!. 27. März 2016. Abgerufen am 1. August 2019.
  5. Amnesty International 2016: THE HUMAN COST OF 'CRUSHING' THE MARKET. In: amnestyusa. Abgerufen am 1. August 2019.
  6. A new law makes purchase of sex illegal in Iceland. In: www.jafnretti.is. Jafnréttisstofa - The Centre for Gender Equality. Abgerufen am 1. August 2019.
  7. Debra Haak: Canada's laws designed to deter prostitution, not keep sex workers safe. In: theconversation.com. Abgerufen am 1. August 2019.
  8. Joseph d'Urso: Buying sex a criminal offense under controversial Northern Ireland law. In: Reuters, Juni 2015. Abgerufen am 1. August 2019. 
  9. Megan Murphy: France adopts the Nordic model. In: feministcurrent.com. 6. April 2016. Abgerufen am 1. August 2019.
  10. Anna Fisher: Lessons from Ireland on Prostitution. In: Nordic Model Now!. Nordic Model Now!. Abgerufen am 1. August 2019.
  11. Lahav Harkov: ISRAEL BECOMES 10TH COUNTRY TO CRIMINALIZE HIRING PROSTITUTES. In: jpost.com. The Jerusalem Post. Abgerufen am 1. August 2019.
  12. ―The Ban against the Purchase of Sexual Services. An evaluation 1999-2008‖. In: ec.europa.eu. Swedish Institute. Abgerufen am 1. August 2019. p.7
  13. ―The Ban against the Purchase of Sexual Services. An evaluation 1999-2008‖. In: ec.europa.eu. Swedish Institute. Abgerufen am 1. August 2019. p.8
  14. Committee on Women’s Rights and Gender Equality: on sexual exploitation and prostitution and its impact on gender equality. In: europarl.europa.eu. European Parliament. Abgerufen am 1. August 2019.
  15. Ingeborg Rasmussen: Evaluering av forbudet mot kjøp av seksuelle tjenester. In: regjeringen.no. Justis- og beredskapsdepartementet. Abgerufen am 2. August 2019. p. 7
  16. Ingeborg Rasmussen: Evaluering av forbudet mot kjøp av seksuelle tjenester. In: regjeringen.no. Justis- og beredskapsdepartementet. Abgerufen am 2. August 2019. p. 9
  17. Ingeborg Rasmussen: Evaluering av forbudet mot kjøp av seksuelle tjenester. In: regjeringen.no. Justis- og beredskapsdepartementet. Abgerufen am 2. August 2019. p. 10
  18. Alek Nielsen: Nordic Model: The Ongoing Criminalization of Sex Workers in Northern Europe. In: medium.com. Medium. 29. Dezember 2018. Abgerufen am 2. August 2019.
  19. a b Amnesty International: The Human Cost of Crushing the Market: Criminalization of Sex Work in Norway. 26. Mai 2016, abgerufen am 1. Juni 2019 (englisch).
  20. Organized Crime and Prostitution on the rise in Iceland. In: Iceland Monitor. 26. Oktober 2017. Abgerufen am 2. Februar 2018.
  21. Vala Hafstað: Sex Tourism a Problem in Iceland (en) In: Iceland Review. 26. August 2015. Abgerufen am 2. Februar 2018.
  22. Alice Demurtas: Prostitution In Iceland Mostly Occurring In AirBnB Apartments. In: grapevine.is. grapevine. Abgerufen am 4. August 2019.
  23. Ingebjörg Sigridur: The effect of the law on prostitution in Iceland – Changing laws, changing attitudes. In: sigriduringibjorg.is. Ingebjörg. Abgerufen am 4. August 2019.
  24. Iceland 2017 Trafficking in Persons Report. In: U.S. Department of State. Archiviert vom Original am 3. Juli 2017. Abgerufen am 1. Februar 2018.
  25. ÖDP unterstützt die Kampagne #RotlichtAus. Abgerufen am 1. April 2020.
  26. Was ist der StreitWert? | Falsche Freund_innen – Woran das Schwedische Modell scheitert. Abgerufen am 6. Januar 2019.
  27. a b Debatte: „Verbote verschieben Prostitution nur in den Untergrund, mit verheerenden Folgen für die betroffenen Frauen“. In: marx21. 16. Juni 2016, abgerufen am 6. Januar 2019.
  28. a b "Für einvernehmlichen Sexkauf gilt Berufsfreiheit". Abgerufen am 26. November 2019.
  29. a b Die Fachwelt warnt vor einem Sexkaufverbot. 21. November 2019, abgerufen am 26. November 2019.
  30. a b Sexarbeit: Wir lehnen das Nordische Modell ab. Abgerufen am 26. November 2019 (deutsch).
  31. Kramp-Karrenbauer unterstützt Appell gegen Prostitution. In: saarbruecker-zeitung.de. Saarbrücker Zeitung, 31. Oktober 2012, abgerufen am 28. Dezember 2019.
  32. APPELL GEGEN PROSTITUTION. EMMA, abgerufen am 28. Dezember 2019.
  33. DIE GESCHICHTE DES APPELLS. EMMA, 1. November 2013, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  34. Appel gegen Prostitution "AN DIE BUNDESKANZLERIN UND DEN BUNDESTAG..." EMMA, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  35. „Nordisches Modell“ Allianzen für ein Sexkaufverbot. In: TAZ. TAZ, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  36. Lauterbach fordert Prostitutionsverbot. In: https://www.pro-medienmagazin.de/. Pro Medienmagazin, 27. September 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  37. Landesparteitag in Heidenheim. Abgerufen am 4. November 2019 (deutsch).
  38. SPD-Frauen wollen Sexkaufverbot. In: TAZ. TAZ, 12. Juni 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  39. S. P. D. Baden-Württemberg: Landes-SPD geht „Tabuthema Prostitution“ an - Leidenschaftlich für Land und Leute. Abgerufen am 4. November 2019.
  40. SPD Baden-Württemberg: Umsetzung des Nordischen Modells in der Prostitution. 12. Oktober 2019, abgerufen am 4. November 2019.
  41. Die Störenfriedas.
  42. Positionspapier von Abolition 2014.
  43. Bericht aus der Synode: beraten & beschlossen Tagung der 15. Evangelischen Landessynode vom 6. bis 8. Juli 2017 (PDF; 429,71 kB).
  44. @1@2Vorlage:Toter Link/www.elkwue.de(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Wortlaut des Beschlusses der Ev. Landeskirche in Württemberg zum Sexkaufverbot.)
  45. 03.07.2018 – EAD „Die Würde der Frau ist unverkäuflich“.
  46. Niklas Golitschek: Aussteigerinnen fordern Sexkaufverbot, Neues Deutschland-Website, 7. April 2019. Abgerufen am 13. Oktober 2019.
  47. Illustrasjonsfoto: iStockphoto: Sex Purchase Act has altered Swedes’ attitudes towards prostitution. Abgerufen am 6. Januar 2019 (englisch).
  48. Entschließung des Europäischen Parlaments vom 26. Februar 2014 zur sexuellen Ausbeutung und Prostitution und deren Auswirkungen auf die Gleichstellung der Geschlechter.
  49. Die Freier bestrafen, nicht die Prostituierten, fordert das Parlament | Aktuelles | Europäisches Parlament. 26. Februar 2014, abgerufen am 2. Juli 2019.
  50. LSE Web Editor: Legalised prostitution increases human trafficking - 12 - 2012 - News archives - News and media - Website archive - Home. Abgerufen am 2. Februar 2020 (britisches Englisch).
  51. Redaktion: Menschenhandel und legale Prostitution: Ein Interview mit Axel Dreher (Uni Heidelberg). In: menschenhandel heute. 11. September 2013, abgerufen am 2. Februar 2020 (deutsch).
  52. Sonja Dolinsek: Prostitution und Menschenhandel (1): Die „Wahrheit“ über das „Nordische“ und „Schwedische“ Modell. In: menschenhandel heute. 1. Juli 2014, abgerufen am 6. Januar 2019.
  53. David Crouch: Swedish Prostitution Law Targets Buyers, but Some Say It Hurts Sellers. In: The New York Times. 14. März 2015, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 6. Januar 2019]).
  54. SPD-Frauen wollen Kauf von Sex komplett verbieten. Abgerufen am 9. Juli 2019.
  55. Alek Nielsen: Nordic Model: The Ongoing Criminalization of Sex Workers in Northern Europe. 29. Dezember 2018, abgerufen am 26. November 2019 (englisch).
  56. NSWP: ICRSE Campaign against the Honeyball Report calling for the adoption of the Swedish model across Europe. 2. Juli 2014, abgerufen am 6. Januar 2019 (englisch).
  57. Welt online v. 16. Oktober 2019, abgerufen am 7. Januar 2020.
  58. Charlotta Holmström, May-Len Skilbrei: The ‘Nordic model’ of prostitution law is a myth. Abgerufen am 6. Januar 2019 (englisch).
  59. Punish the client, not the prostitute | News | European Parliament. 26. Februar 2014, abgerufen am 6. Januar 2019 (englisch).
  60. [1]
  61. [<https://www.leni-breymaier.de/meldungen/landes-spd-beschliesst-nordisches-modell/]
  62. [2]
  63. [3]
  64. Amnesty International Policy On State Obligations To Respect, Protect And Fulfil The Human Rights Of Sex Workers. In: www.amnesty.org. Amnesty International. 26. Mai 2016. Abgerufen am 3. August 2019.
  65. “Hands off our clients!” - Advocacy and activism tool kit against the criminalisation of clients | Sex Work Europe. Abgerufen am 6. Januar 2019 (englisch).
  66. NSWP: Policy Brief: The Impact of ‘End Demand’ Legislation on Women Sex Workers. 12. Februar 2018, abgerufen am 6. Januar 2019 (englisch).