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Neheim ist ein Stadtteil von Arnsberg im Hochsauerlandkreis. Der Ort wurde im 13. Jahrhundert befestigt und diente dem Grenzschutz zunächst der Grafschaft Arnsberg und später des Herzogtum Westfalen gegenüber der Grafschaft Mark. Im Jahr 1358 erhielt Neheim die Stadtrechte. Die Stadt gehörte dem Bund der Hanse an.[2] Seit den 1830er Jahren begann die industrielle Entwicklung. Es entwickelte sich mit der Herstellung vor allem von Leuchten eine stark spezialisierte Metallindustrie. Am 1. April 1941 entstand Neheim-Hüsten durch die Zusammenlegung der Stadt Neheim und der Gemeinde (Freiheit) Hüsten.[3][4] Neheim-Hüsten kam am 1. Januar 1975 zu Arnsberg.[5] Der Stadtteil Neheim-Hüsten wurde 1983 in die Stadtteile Neheim und Hüsten geteilt. Im Jahr 2016 hatte Neheim 23.216 Einwohner.[6]

Neheim
Stadt Arnsberg
Wappen Neheim
Koordinaten: 51° 27′ 11″ N, 7° 57′ 39″ O
Höhe: 152 m ü. NHN
Fläche: 22,92 km²
Einwohner: 23.003 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.004 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1941
Eingemeindet nach: Neheim-Hüsten
Postleitzahl: 59755
Vorwahl: 02932
Neheim aus der Luft
Neheim aus der Luft
Rathaus der Stadt Arnsberg

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

 
Zusammenfluss von Möhne (im Bild hinten) und Ruhr

Neheim liegt im Nordwestteil des Hochsauerlandkreises direkt südwestlich des Naturparks Arnsberger Wald. Es befindet sich etwas nordwestlich der Arnsberger Kernstadt im Tal der Ruhr. Neheim liegt an der Einmündung der Möhne in die Ruhr.

Durch Neheim und Hüsten verläuft die Bundesautobahn 46.

Die Fläche von Neheim beträgt 20,430 km².

OrtsgliederungBearbeiten

Neheim besteht aus folgenden Ortsteilen:[7]

Ortsteil Einwohner
Bergheim 3843
Totenberg 1734
Moosfelde 2976
Erlenbruch 1489
Neheim-Ost 3251
Neheim-Mitte 2798
Neheim-Süd 1211
Binnerfeld 1691
Müggenberg-Rusch 4231

GeschichteBearbeiten

 
Pfarrkirche St.Johannes-Baptist in Neheim

Mittelalter und frühe NeuzeitBearbeiten

Neheim fand erstmals urkundliche Erwähnung im Jahre 1202. In einer Urkunde des Grafen Gottfried II von Arnsberg wurde ein Hermannus de Nihem mit seinen Söhnen Hermann und Wilhelm als Zeugen benannt.[8] Im 13. Jahrhundert wurde der Ort befestigt. Am 25. Juli 1358 wurden dem Ort von Graf Gottfried IV. von Arnsberg die Stadtrechte verliehen. Neben anderen Ritterfamilien gehörte die Familie von Neheim zur Besatzung der Burg Neheim.

Spätestens im Jahr 1607 formierte sich aus der damaligen Bürgerwehr die Schützenbruderschaft; sie ist heute die älteste Personenvereinigung Neheims. Im Jahre 1807 wurde die Stadt durch einen Brand stark beschädigt. Der Wiederaufbau erfolgte nicht mehr willkürlich, sondern nach einem „Bebauungsplan“ mit geraden Straßen.

Entwicklung zur LeuchtenstadtBearbeiten

Als besonders nachteilig für die Stadt stellte sich heraus, dass die im 18. Jahrhundert relativ bedeutende Textilherstellung den industriellen Massenwaren in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts nicht mehr gewachsen war. Die Folge war eine tiefgreifende Agrarisierung und Verarmung der Stadtbevölkerung. Dies änderte sich seit den 1830er Jahren durch die Ansiedlung erster metallverarbeitender Fabriken.

Im Laufe der Zeit spezialisierten sich die teils einheimischen und teils zugewanderten Unternehmer immer stärker auf die Produktion von (Petroleum-)Leuchten und den dazu nötigen Bauteilen. Vor allem nach dem Anschluss an die Eisenbahn (Obere Ruhrtalbahn) in den 1870er Jahren boomte diese Branche. Ausweislich der Reichsstatistik von 1905 war Neheim der Ort mit der dichtesten Konzentration an Stätten der Leuchtenproduktion; die Zahl der in dieser Branche Beschäftigten wurde nur in Berlin übertroffen. Aber unter anderem die Konkurrenz der elektrischen Beleuchtung beendete diese Phase. Die Unternehmer reagierten teilweise bereits vor dem Ersten Weltkrieg mit der Umstellung auf die neue Technik.

Die ersten Jahrzehnte der Industrialisierung haben die Stadt nur wenig verändert. Zwar kam es bereits zu Zuwanderungen aus dem Sauerland und den angrenzenden Industriegebieten, aber ein Großteil der Belegschaften waren Einheimische, vielfach mit Hausbesitz oder gar einer kleinen Nebenerwerbslandwirtschaft. Dies begann sich seit den 1870er Jahren und insbesondere im letzten Jahrzehnt vor der Jahrhundertwende zu ändern. In diesen Jahrzehnten kam es wie im benachbarten Hüsten vor allem durch Zuwanderung zu einer überdurchschnittlichen Bevölkerungsvermehrung. Zwischen 1870 und 1905 stieg die Bevölkerung jährlich durchschnittlich um 4,13 Prozent an. Damit wuchs die Bevölkerungszahl von 2.947 auf 10.074 Einwohner an. Die Stadt blieb damit statistisch gesehen eine Kleinstadt, war aber, dicht gefolgt von Arnsberg, die größte Gemeinde im kölnischen Sauerland.

Durch die Bevölkerungsentwicklung dehnte sich die Stadt seit den 1870er Jahren über die Grenzen des Plans von 1807 aus. Neue Stadtviertel entstanden. Da Neheim und Hüsten einen gemeinsamen Bahnhof aufwiesen, wuchsen beide Orte allmählich zusammen. Insbesondere um die Jahrhundertwende war die Stadt wohlhabend genug, um 1902 ein neues Rathaus und 1911 eine neue Kirche (wegen ihrer Dimension ähnlich wie St. Johannes-Baptist in Attendorn „Sauerländer Dom“ genannt) zu bauen. Außerdem machte die Stadtentwicklung eine geordnete Ver- und Entsorgung mit Wasser, Gas und schließlich ab 1896 auch mit elektrischem Strom nötig. Hinzu kamen neue Schulen und andere städtische Einrichtungen.

Mit der Zuwanderung und dem Bevölkerungswachstum änderte sich auch der Charakter der Einwohnerschaft. Gewerblich-agrarische Existenzen spielten nur noch eine untergeordnete Rolle, während die Zahl der besitzlosen Industriearbeiter deutlich anstieg. Dabei zeigten sich in Neheim auch die negativen Seiten der Industrialisierung. Die Zahl der Kost- und Schlafgänger war hoch und zeitweise war Kinderarbeit insbesondere in der heimgewerblichen Montage von Leuchtenteilen nicht selten.

 
Leuchtenproduktion 1972
 
Mahnmal für die Opfer der Flutkatastrophe am Möhnestausee in Neheim

Trotz der erfolgreichen Umstellung der Produktion auf elektrische Leuchten war die exportabhängige Industrie in Neheim lange vor der vielbeklagten „Globalisierung“ von der weltwirtschaftlichen Entwicklung abhängig und von Konkurrenz bedroht. Bereits in den 1920er Jahren etwa klagten die Neheimer Unternehmer über die steigende japanische Produktion. Daran hat sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg kaum etwas geändert.

Erlebte die Neheimer Metall- und Leuchtenindustrie in den „Wirtschaftswunderjahren“ noch einmal einen Aufschwung, hatte es die Konsumgüterindustrie in den 1970er und 1980er Jahren schwer, sich den neuen weltwirtschaftlichen Bedingungen anzupassen. Zahlreiche Leuchtenfirmen mussten schließen, und andere traditionsreiche Unternehmen wanderten in die Gewerbegebiete in den Nachbargemeinden ab. Diese Entwicklung machte auch die Firma Kaiser-Leuchten durch. Gleichwohl blieb Neheim auch weiterhin ein bedeutender Produktionsstandort. Dazu zählen etwa so bekannte Unternehmen wie BJB, Umarex und Schroth-Gurte.

Politische Geschichte bis 1933Bearbeiten

Bestimmend für das politische Verhalten in Neheim und Hüsten waren seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum einen die überwiegend katholische Konfession und zum anderen die soziale Lage der Industriearbeiter. Der erste Faktor führte dazu, dass auch die katholischen Arbeiter seit dem Kulturkampf fast ausschließlich die Zentrumspartei wählten. Die soziale Dimension spielte dabei insofern eine Rolle, als es teilweise einen konfessionellen und politischen Gegensatz zum Wirtschaftsbürgertum gab. Unter diesem waren relativ viele Protestanten und Wähler konservativer oder liberaler Parteien.

Die Zentrumspartei hatte spätestens seit den 1890er Jahren einen betont sozialpolitischen Charakter. Die Arbeiter blieben fest verbunden mit dem katholischen Milieu und erschwerten es der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung, in den Orten Fuß zu fassen. In Neheim hatte es zwar bereits 1903 einen sozialistischen Wahlverein gegeben, aber die Partei konnte sich erst 1911 fest etablieren.

 
Plakat zu einem Streik bei der Firma Brökelmann Anfang des 20. Jahrhunderts

Zur Interessenartikulation der Bevölkerungsmehrheit gehörten nicht zuletzt Arbeitskämpfe und Gewerkschaften.

In Neheim dauerte es bis zum Ende der 1890er Jahre, ehe sich eine Arbeiterbewegung zu formieren begann. Für diese Verspätung spielte auch eine Rolle, dass sich erst in dieser Zeit eine christliche Gewerkschaftsbewegung entwickelte. Erst damit entstand eine auch für den einflussreichen Klerus und das katholische Milieu insgesamt akzeptable Organisationsform. Vor diesem Hintergrund entstand in Neheim 1899 der christlich orientierte „Sauerländer Gewerkverein“ der Metallarbeiter. Ein verlorener Streik zwang die Organisation, sich dem Christlichen Metallarbeiterverband anzuschließen. Gleichwohl gingen die Mitgliederzahlen auf ein Minimum zurück. Etwa um 1910 kam es zu einem Wiederaufschwung der Gewerkschaftsorganisation. Innerhalb weniger Jahre waren mehr als eintausend Arbeiter organisiert, und die Gewerkschaft war neben der Schützenbruderschaft die zahlenmäßig stärkste Organisation in der Stadt. Bis zum Ende der Weimarer Republik war die Stadt eine Hochburg der christlichen Gewerkschaftsbewegung.

Seit dem Zweiten WeltkriegBearbeiten

Neheim-Hüsten entstand am 1. April 1941 durch Zusammenlegung der Stadt Neheim und der Freiheit Hüsten.[9] Seit der Eingemeindung am 1. Januar 1975 ist der Ort ein Teil von Arnsberg.[10] Seit 1983 sind Neheim und Hüsten eigenständige Stadtteile von Arnsberg.

Als am 17. Mai 1943 nach einem Bombenangriff die Staumauer der Möhnetalsperre brach, kam es zu einer Flutwelle von bis zu 12 Metern Höhe im Möhnetal.[11] Von der Flutwelle wurden auch die Gebäude von Neheim in Flussnähe getroffen. Es kam zu massiven Zerstörungen an Gebäuden und zu Opfern unter der Zivilbevölkerung. Besonders zahlreich waren die Toten des Zwangsarbeiterlagers Möhnewiesen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Neheim-Hüsten eine Hochburg eines betont sozial orientierten Flügels in der neu gegründeten CDU. Allerdings wurde am 1. März 1946 ausgerechnet in Neheim-Hüsten (Karolinenhospital Hüsten) Konrad Adenauer zum Vorsitzenden des Zonenausschusses der Christlich-Demokratischen Union gewählt. Dieser stand bekanntlich eher dem bürgerlichen Flügel der Union nahe. Davon zeugt auch das von Adenauer maßgeblich mitgestaltete „Programm von Neheim-Hüsten“.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1871 1885 1895 1905 1925 1933 1939 1961 1970 1974 2012 2014 2015 2016[6]
Neheim 2947 4910 7454 10.074 12.309 13.542 15.063 22.958 22.922 23.132 23.216

Baudenkmäler und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Ehemalige Synagoge in Neheim

Zu den Baudenkmälern und Sehenswürdigkeiten in Neheim gehören (Auswahl):

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

DonatorenfeierBearbeiten

Besonders traditionsreich ist die Donatorenfeier zum Gedenken an die von Graf Gottfried IV. von Arnsberg gemachte Schenkung des Stadtwaldes im Jahr 1368. Seit einigen Jahren fährt eine städtische Abordnung nach Köln, um im Dom einen Kranz am Grab des Grafen niederzulegen. In Neheim und Hüsten werden aus diesem Anlass traditionell von den Mitgliedern des Stadtrates süße Brötchen („Stütchen“) an die Schulkinder verteilt. Abends findet dann mit dem „Donatorenmahl“ eine Festveranstaltung statt.[12]

Neheimer Schützen- und JägerfestBearbeiten

Vermutlich spätestens im Jahre 1607 wurde die Schützenbruderschaft Neheim gegründet. Fungierte sie damals noch als Bürgerwehr, ist sie heute zu einem der größten Vereine im Stadtgebiet herangewachsen. Im 19. Jahrhundert sorgten die strikten Aufnahmebedingungen (katholische Konfession, Ortsgebürtigkeit) dafür, dass sich für die vielen Neubürger der „Jägerverein“ gründete. Die Aufnahmebedingungen waren zur Bindung zwischen Bürgerwehr (Schützenbruderschaft) und Stadt Neheim gedacht, wurden aber Anfang des 20. Jahrhunderts aus Gründen des Strukturwandels abgelegt. Heute sind auch Frauen in der Bruderschaft willkommen. Beide Vereine bestehen bis heute nebeneinander und wechseln sich jährlich in der Abhaltung eines großen Volksfestes (Schützen- bzw. Jägerfest) ab. Das Neheimer Schützenfest ist das größte Schützenfest im Sauerland.

Jedes Jahr kommen zum Neheimer Volksfest tausende Besucher in die Innenstadt, wo vier Tage lang ein Volksfest gefeiert wird. Einer der Höhepunkte ist der Festzug am Sonntag; im Jahr 2007 rechneten die Veranstalter mit 20.000 Besuchern, Schätzungen der Polizei lagen aber über 30.000.

Weitere VeranstaltungenBearbeiten

In Neheim zählt auch der Karneval (in kurkölnischer Tradition), getragen insbesondere durch die Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß-Neheim, zu den beliebtesten Ereignissen des Jahres. Am Ort finden regelmäßig überregional bekannte medizinische Fortbildungsveranstaltungen in den Bereichen Hämatologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin statt. Seit 1965 fanden in Neheim-Hüsten internationale Schriftstellertreffen statt, aus denen das bis 1994 stattfindende Internationale Kurzgeschichtekolloquium hervorging. Insbesondere getragen durch den Einzelhandel findet seit über 30 Jahren in Neheim der Fresekenmarkt statt. Seit ebenfalls mehr als dreißig Jahren existiert der Dies Internationalis als Begegnung der verschiedenen Kulturen.[13] Das Rockfestival Under the Bridge fand alljährlich unter einer Autobahnbrücke statt. Organisiert wurde es von einer ehrenamtlichen Initiative. Im Jahre 2006 traten Die Ohrbooten auf, die Gewinner des Ruth (Musikpreis) 2006. Das Festival wurde wegen mangelnder Unterstützung eingestellt.[14] In der Werkstattgalerie Der Bogen im Kunst-Werk am Kaiserhaus finden mehrmals jährlich Ausstellungen sowie Aufführungen des dem Bogen angeschlossenen Tanztheaters statt.[15]

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Personen, die vor Ort gewirkt haben oder wirkenBearbeiten

  • Friedrich Wilhelm Brökelmann, * 10. August 1799, † 31. Juli 1891, Unternehmer in Neheim und Hüsten
  • Karl Josef Dinslage, * 19. August 1818 in Geseke, Neheimer Bürgermeister von 1847 bis zu seinem Tode am 17. Juni 1886
  • Heinrich Klasmeyer (* 2. Dezember 1887 in Gütersloh; † 26. März 1963 in Neheim-Hüsten) war ein deutscher Gewerkschafter des christlichen Metallarbeiterverbandes sowie Bürgermeister und Stadtdirektor von Neheim-Hüsten.
  • Egon Hillebrand, * 9. April 1914, † 31. Oktober 2007, Unternehmer in Neheim und Hüsten, Bundesverdienstkreuz 1988
  • Hanne Schleich, * 29. April 1916 als Hanne Grüttner in Köln, † 14. Oktober 2000 in Arnsberg-Neheim, Schriftstellerin
  • Hartwig Kleinholz, * 7. Oktober 1934 in Duisburg, † 27. Januar 1978 in Neheim, VHS-Leiter in Neheim-Hüsten und Mitinitiator (1965) des Kurzgeschichtenkolloquiums (Deutscher Kurzgeschichtenpreis)
  • Ana Lado, * in Spanien, seit 1975 in Deutschland, seit 1993 als Friseurmeisterin in Neheim selbstständig, 2007 Preisträgerin des Deutschen Handwerks als „Unternehmerfrau des Handwerks 2007“
  • Heiner Thade, * 15. September 1942 in Lüdinghausen, Teilnehmer an den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko, 1972 in München und 1976 in Montreal im Modernen Fünfkampf, 1969 und 1972 Deutscher Meister in dieser Disziplin, Träger des Ehrenrings der Stadt Arnsberg seit 1972
  • Peter Meilchen, * 13. Dezember 1948 in Linz am Rhein, † 27. Oktober 2008 in Arnsberg-Neheim, Grafiker, Maler, Fotograf und Lyriker, Mitbegründer der Ateliergemeinschaft Der Bogen

EhrenbürgerBearbeiten

  • Schwester Aicharda (1882–1975 in Neheim), Gemeindeschwester (1. Ehrenbürgerin von Neheim-Hüsten, 1960)
  • Anton Cöppicus (* 3. März 1886 in Neheim; † 13. Januar 1970 ebd.), langjähriger Bürgermeister (Ehrenbürger von Neheim-Hüsten, 7. Januar 1965)
  • Dieter Henrici (* 11. März 1937 in Berlin-Charlottenburg), Unternehmer BJB (Ehrenbürger von Arnsberg, 21. Januar 2007)
  • Friedrich Hilsmann (* 1808; † 21. Februar 1900 in Neheim), Arzt (Ehrenbürger von Neheim, 18. Juni 1896)
  • Ernst König (* 20. März 1892; † 25. Januar 1977), langjähriger stellvertretender Bürgermeister (Ehrenbürger von Neheim-Hüsten, 7. Januar 1965)
  • Heinrich Lübke (* 14. Oktober 1894 in Enkhausen/Sauerland; † 6. April 1972), Bundespräsident (Ehrenbürger von Neheim-Hüsten, 7. Mai 1968)
  • Johann Suibert Seibertz (* 27. November 1788; † 17. November 1871 in Arnsberg), Jurist und Historiker (Ehrenbürger von Neheim, 20. Juni 1860)
  • Noah Wolff (* 18. August 1809 in Berleburg; † 4. Oktober 1907 in Neheim), Fabrikant (Ehrenbürger von Neheim, 18. August 1896)

StädtepartnerschaftBearbeiten

 
Bexleyplatz in Neheim

Seit 1971 besteht eine Städtepartnerschaft zum Borough Bexley in Großbritannien.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Neheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stadt Arnsberg: Einwohner Haupt- und Nebenwohnsitz nach Stadtteilen, abgerufen am 20. Juni 2019
  2. Philippe Dollinger. Dzieje Hanzy: XII — XVII wiek. = The German Hansa. / Tłum.: Vera Soczewińska. Red.: Edmunda Cieślaka — Gdańsk: Wydawnictwo Moskie, 1975. — 3250 egz. — P. 357.
  3. http://www.arnsberg.de/stadtentwicklung/infos/
  4. https://www.arnsberg.de/archiv/archivalien/04_Neheim-Huesten.pdf
  5. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 24. September 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arnsberg.de
  6. a b Einwohnerstatistik Stadt Arnsberg. (PDF; 12 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) Auswertung aus EWO-VIS, 31. Dezember 2016, archiviert vom Original am 24. September 2017; abgerufen am 8. Juli 2017.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arnsberg.de
  7. Einwohnerstatistik Stadt Arnsberg (Stand: 31. Dezember 2011) (Memento vom 27. Februar 2012 im Internet Archive), ehemals im Original abgerufen am 18. März 2012.
  8. 625 Jahre Neheim und Hüsten, Städtekundliche Schriftenreihe der Stadt Arnsberg, 1983, Seite 9.
  9. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 264.
  10. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 330.
  11. Helmuth Euler: Als Deutschlands Dämme brachen. Die Wahrheit über die Bombardierung der Möhne-Eder-Sorpe-Staudämme 1943. Motorbuch, Stuttgart 1975, ISBN 3-87943-367-4.
  12. Kurzbeschreibung Donatorenfeier und Grafenbegängnis
  13. Homepage des Dies Internationalis
  14. Homepage „under the bridge“
  15. Homepage Werkstattgalerie Der Bogen