Hauptmenü öffnen

Mungo Jerry ist eine britische Rock- und Bluesband um den Frontmann, Sänger, Songwriter und Gitarristen Ray Dorset, der ab 1972 den Bandnamen auch als persönlichen Künstlernamen übernahm. Mungo Jerry gehörte zu den erfolgreichsten britischen Gruppen der 1970er Jahre. Der größte Hit der Band war In the Summertime. Weitere Erfolge waren Lady Rose, You Don’t Have to Be in the Army to Fight in the War, Alright Alright Alright, Baby Jump, Mighty Man, Long legged Woman Dressed in Black, Open up, Hello Nadine und Feels Like I’m in Love.

Mungo Jerry
Mungo Jerry (2013)
Mungo Jerry (2013)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock, Blues
Gründung 1970
Website www.mungojerry.com

Mungo Jerry spielt auch heute noch Konzerte, vorwiegend auf Blues-, Rock- und Jazz-Festivals.

Inhaltsverzeichnis

BandbiografieBearbeiten

AnfängeBearbeiten

Mungo Jerry hatte vor der endgültigen Namensgebung im Laufe der 1960er Jahre etliche Namen, etwa The Buccaneers oder The Conchords (die von Dorsets Vater bezahlte Demoaufnahmen machten), The Tramps (die 1964 einen Beatwettbewerb in Essex gewannen), The Sweet and Sour Band (die 1967 als Vorgruppe von Captain Beefheart in England auftraten), Camino Real, Memphis Leather und The Good Earth Rock ’n’ Roll Band. Auch die Besetzung wechselte häufig. 1969 spielte die Gruppe als The Good Earth gemeinsame Konzerte mit bekannten Bands wie The Moody Blues, Stan Webbs Chicken Shack und Soft Machine. Unter diesem Namen brachte sie das Album It’s Hard Rock & All That heraus.

1970 bis 1979Bearbeiten

Erst ab 1970 und mit einem Plattenvertrag bei Pye Records nannte sich die Band Mungo Jerry. Der Name stammt von einer Katze aus T. S. Eliots Book of Practical Cats. Ihre erste EP unter diesem Namen war In the Summertime mit den Zusatztiteln Mighty Man und Mungo’s Blues, die Platz 1 in Großbritannien erreichte. Unterstützt wurde der Erfolg vom Medienrummel um Mungo Jerrys Live-Auftritt beim britischen Hollywood Music Festival in Newcastle-under-Lyme, wo auch Black Sabbath, Grateful Dead, Traffic, Family und José Feliciano spielten. Mungo Jerry wurde vom Publikum zur besten Band gewählt und durfte deshalb ein zweites Mal beim Festival auftreten.[1] In the Summertime entwickelte sich weltweit zum Sommerhit des Jahres 1970 und mit 30 Millionen verkauften Tonträgern zu einem der bis heute erfolgreichsten Sommerhits.[2]

Das erste Album Mungo Jerry erschien im Juli 1970. Es folgte eine Tournee durch die USA, wo sie unter anderem mit den Faces und Humble Pie auftraten. Anfang 1971 folgte die zweite EP, Baby Jump, ein Rocktitel ohne Schlagzeug, der ebenfalls Platz 1 erreichte. Das zweite Album war Electronically Tested. In diesem Jahr wurde die Band vom Melody Maker als beste neue Gruppe ausgezeichnet und kam in die Top-5 der besten Live-Bands, zusammen mit den Rolling Stones und The Who.[3] Es folgten Auftritte auf einigen der größten Festivals dieser Zeit, etwa dem Isle of Wight Festival, dem Rotterdam-Festival und dem Fehmarn-Festival.

Mit Lady Rose hatte Mungo Jerry im Mai 1971 einen weiteren Top-Ten-Hit. Das nächste Album war You Don’t Have to Be in the Army mit der Single-Auskopplung You Don’t Have to Be in the Army to Fight in the War. Obwohl zahlreiche Radiostationen das Stück wegen dessen politischer Aussage nicht spielten, erreichte der Song die Charts. Das Lied knüpfte an den Antikriegssong Peace in the Country an, der auf dem Debütalbum 1970 erschienen war. You Don’t Have to Be in the Army to Fight in the War wurde zur Hymne für junge europäische Kriegsdienstverweigerer und erfuhr 36 Jahre später auf dem Album When She Comes, She Runs All Over Me (2008) mit dem Titel Gotta Get out of the Army im inhaltlichen Kontext von Auslandseinsätzen westlicher Soldaten in Afghanistan und dem Irak eine Fortsetzung.

Nach einer Tournee durch Asien, Australien und Neuseeland 1972 brach die Band überraschend wegen Streitigkeiten über die weitere musikalische Ausrichtung auseinander, denn Ray Dorset wollte erstmals einen Schlagzeuger in die Band einbauen. Zudem nahmen Dorset mit Blue Cold Excursion und Paul King mit Been in the Pen Too Long Soloalben auf, um ihren eigenen musikalischen Vorstellungen zu folgen. Als danach zwei Mitglieder der Band, Colin Earl und Paul King, Dorset 1972 entlassen wollten, da er für die Medien immer mehr der personifizierte „Mungo Jerry“ wurde, nahm das Management dies endgültig zum Anlass, Ray Dorset selbst die Band erneuern zu lassen.

Von der ursprünglichen Besetzung blieb neben dem nun als „Mr. Mungo Jerry“ agierenden Dorset der Bassist John Godfrey. Dazu kamen John Pope (Klavier) und das erste Mal mit Tim Reeves ein Schlagzeuger. Earl und King mussten gehen und gründeten The King Earl Boogie Band, die sich bereits nach der Aufnahme ihres ersten Albums Trouble at Mill wieder auflöste. Die von der neuen Mungo-Jerry-Formation herausgebrachte Oldtime-Blues-Single Open Up schaffte es wieder in die britischen Top-20. Das folgende Album Boot Power brachte einen neuen, experimentellen Sound hervor, der sich für die Band kommerziell nicht auszahlte. Auch die Single-Auskopplung My Girl and Me im Phasing-Sound erreichte nicht die gewohnten Chartpositionen. Die Musik war von nun an elektronischer, Keyboard- und Schlagzeug-lastiger. Nach einer Bandumbesetzung und mit härterem Sound auf Basis des Schlagzeugers Paul Hancox kam 1973 für Mungo Jerry der Erfolg zurück. Der Rocksong Alright Alright Alright erreichte weltweit in den Charts Top-Ten-Platzierungen, unter anderem Rang 3 der britischen Singlecharts.[4]

Der Single folgten weitere Top-Twenty-Charterfolge mit Wild Love und Long Legged Woman Dressed in Black sowie das Album Long Legged Woman. Die Mungo-Jerry-Liveformation mit dem Bassisten Bob Daisley nahm das Album Blitz auf, dessen Aufnahmen erst später wiedergefunden und durch den Mungo-Jerry-Fanclub teilweise in den 1990er Jahren veröffentlicht wurden. Die Gruppe spielte zu dieser Zeit auf vielen großen europäischen Festivals und war unter anderem Headliner des größten skandinavischen Rock-Festivals Ragnarock. Nach der Rückkehr der Original-Bandmitglieder Colin Earl und Joe Rush erschienen Mitte der 1970er-Jahre die Singles Hello Nadine und It’s a Secret. 1978 trat Mungo Jerry beim Golden Orpheus Festival in Bulgarien mit einer länderübergreifenden Fernsehübertragung im gesamten Ostblock auf.

1980 bis 1989Bearbeiten

Danach wurde es ruhiger um Mungo Jerry. Ray Dorset arbeitete als Komponist und Musikproduzent für andere Gruppen und kreierte dabei den „High-Energy-Disco-Sound“. Sein größter Erfolg war der weltweite Hit Feels Like I’m in Love, den er ursprünglich für Elvis Presley komponiert hatte. Zwischenzeitlich in einer Mungo-Jerry-Version erschienen, veröffentlichte Dorset ihn 1980 mit der schottischen Sängerin Kelly Marie im Disco-Sound und machte ihn zu einem Nummer-eins-Hit in vielen Ländern. Mungo-Jerry-Bandmitglieder waren in den frühen 1980ern der Schlagzeuger Boris Williams, sowie der Bassist Doug Fergusson (ex-Camel), der später von Les Calvert ersetzt wurde.

Das größte Mungo-Jerry-Projekt in den 1980ern war die Blues-Supergruppe Katmandu. Dorset reaktivierte hier den bekannten Gitarristen Peter Green, der sich aus dem Musikgeschäft zurückgezogen hatte. Dorset selbst war Sänger, Komponist, Gitarrist und Mundharmonikaspieler der Band. Vincent Crane (Keyboard) und Jeff Whittaker (Schlagzeug) komplettierten das Quartett, das 1984 das von Musikkritikern gelobte Album A Case for the Blues veröffentlichte.

In den 1980ern blieben weitere Charthits für Mungo Jerry in Europa aus, obwohl die Band als „Mungo Jerry & Horizon“ unter anderem die britische Version von Sunshine Reggae veröffentlichte. Lediglich eine neue Version von In the Summertime, eingespielt 1987 von Mungo Jerry & the Brothers Grimm, erreichte die Nummer-eins-Position der britischen Indie-Charts.[5] In einigen afrikanischen Ländern waren Ray Dorset und seine Band mit ihrem neuen lateinamerikanischen Sound erfolgreicher. Die Songs Forgotten Land, On a Night Like This und eine Reggae-Version von Bob Dylans Knockin’ on Heaven’s Door belegten beispielsweise in Südafrika Spitzenplätze.[6]

1990 bis 1999Bearbeiten

Mungo Jerry veröffentlichte nach längerer Alben-Pause mit Snakebite 1990 ein neues Pop-Album. 1995 produzierte Ray Dorset für den Reggae-Star Shaggy In The Summertime und spielte mit seiner Band die Musik dafür neu ein. Shaggy belegte mit dieser Coverversion weltweit Spitzenplätze, u. a. in den USA und im Vereinigten Königreich Nummer 1 in den Charts. 1996 gab es eine weitere neue Version des Songs, die wiederum die Hitparaden erreichte und zum Soundtrack des Spielfilms Flipper gehörte. 1999 erreichte die Band mit Toon Army – einer Hymne für den englischen Fußballclub Newcastle United – erneut die Hitparade in Großbritannien. 1997 wurde mit Old Shoes New Jeans ein Bluesrock-Album veröffentlicht. Kontinentale Erfolge wurden die Singles Red Leather and Chrome und All I Wonna Do. Musiker bei Mungo Jerry waren in den 1980er- und 1990er-Jahren im Schwerpunkt Bassist Les Calvert, der Gitarrist Tim Green (ex-Rock Island Line), der Schlagzeuger Jamei Roberts sowie der Keyboard- und Akkordeonspieler Steve Jones (ex-Heron).

2000 bis heuteBearbeiten

 
Ray Dorset live mit Mungo Jerry beim Zürichsee-Festival

Auch nach der Jahrtausendwende legte Mungo Jerry neue Veröffentlichungen vor, wobei Ray Dorset neben alten Band-Mitgliedern mit jungen Musikern arbeitete. Das Album Candy Dreams, dessen Titel Where Are You für eine Hermann-Hesse-Kompilation ausgewählt wurde, erschien 2001. Gleich mit drei verschiedenen Mungo-Jerry-Formationen tritt Ray Dorset heute auf: Die britische „Mungo Jerry Band“ spielt live im Schwerpunkt Pop- und Rock-Stücke, die mit internationalen Musikern besetzte „Mungo Jerry Bluesband“ ist eher bluesorientiert und „Mungo Jerry & the Goodtime Gamblers“ beleben den originalen Mungo Jerry-Retrosound (Jug/Pop/Skiffle und Blues). 2002 steuerte Mungo Jerry für das internationale Multimedia-Projekt „Lernen Interaktiv“ der Europäischen Union/Macromedia mehrere Songs bei und nahm dafür unter anderem das Stück Car Car von Woody Guthrie neu auf. Neben Leadbelly hatte Guthrie großen Einfluss auf den ursprünglichen Sound der Band genommen, beispielsweise mit dem Dust Pneumonia Blues, der als Mungo’s Blues 1970 Mungo Jerrys erster Radiotitel war.

Im Juni 2005 feierte Dorset mit ehemaligen (Kontrabassist Mike Cole der Originalband) und aktuellen (zum Beispiel sein langjähriger Leadgitarrist Tim Green) Bandmitgliedern und zahlreichen Fans und Gästen das 35-jährige Bandjubiläum am Originalschauplatz des Hollywood-Festivals in Newcastle-under-Lyme. Erfolgreichstes Album im neuen Jahrhundert war bisher Adults Only (Mungo Jerry Bluesband, bestehend aus den deutschen Musikern Klaus Wenske (Bass), Klaus Otto (Schlagzeug), Achim „Ako“ Patz (Keyboards, Harp), Michael Pohl (Gitarre)) – in Deutschland bei Easyplay-Records veröffentlicht, in Großbritannien 2004 auf Voiceprint Records, und von der Kritik als bestes Mungo-Jerry-Album seit Boot Power bezeichnet. Mit Mr. Midnight, einem Stück aus Phantom of the Opera on Ice, erschien im März 2006 eine ungewöhnliche Single von Mungo Jerry. Produziert wurde das Lied von Dorsets Weggefährten Roberto Danova, der einst schon am Mungo-Jerry-Titel It’s a Secret mitarbeitete. 2007 war Mungo Jerry auf der bei „Zounds“ erschienenen CD The Definite Smoke on the Water Show mit einer Bluesversion des Deep Purple-Klassikers Smoke on the Water vertreten, die ein gleichnamiges deutsches Gitarren-Weltrekord-Projekt begleitete.

2008 wurden zwei neue Mungo-Jerry-CDs veröffentlicht, bei denen Ray Dorset kurzzeitig zu seinen Wurzeln zurückkehrte. Aufgenommen im Stil der ersten drei Alben aus den Jahren 1970 bis 1972, spielte Ray Dorset mit seiner englischen Formation (u. a. Mike Cole) das Album Naked by the Heart ein – und mit der „Mungo Jerry Bluesband“ das Album When She Comes She Runs All Over Me. 2009 trat Mungo Jerry auf vielen internationalen Musik-Events auf, so bei den Boogie-Nights in Baden Baden, dem Acoustic-Festival of Britain, dem englischen Weyfest und dem amerikanischen Salmon Days Festival in Seattle. Zudem ging die Band auf eine Tournee durch diverse englische Theater. Ray Dorset wurde dabei von zahlreichen internationalen Musikern unterstützt: Heini Altbart (Schlagzeug), Tony Sheridan (Gitarre), Christoph Steinbach (Klavier), Pete York (Schlagzeug), Siggi Schwarz (Gitarre) und Alan White (Schlagzeug).

2010 stellte sich in Großbritannien wieder ein Chart-Erfolg ein. Zum 40-jährigen Jubiläum von Mungo Jerry erreichte die Single In the Summertime – touch the sky in der Version von Mungo Jerry & Bluestone feat. Skibadee die britische Top Twenty (No. 15/Upfront Dance Chart). Das in Hannover eingespielte Album Cool Jesus wurde schließlich im Sommer 2011 veröffentlicht. Die Besetzung Ray Dorset (Gesang/ Gitarre), Torsten Luederwaldt (Keyboard/Banjo), Winnie Martin (E-Bass) und Martin Troike (Schlagzeug) belebt darauf einen Sound, der an die frühen 1970er Jahre erinnert. Die Fernsehpremiere der Singleauskopplung aus Cool Jesus fand am 20. Juli 2011 in der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ statt. Nur von einer E-Gitarre begleitet sang Ray Dorset den Titel Give Us a Song.[7] Über das gesamte Jahr 2011 verteilt spielte Mungo Jerry in internationaler Musiker-Besetzung 25 ausverkaufte Live-Konzerte im vollbesetzten Wiener Metropol-Theater, in denen Dorset der Wiener Jugend in einer „Rock it“-Show die Geschichte des Pop, Rock und Blues nahebrachte. Bis Ende 2013 war Mungo Jerry besonders als Live-Band aktiv. Auftritte – zumeist in der bewährten langjährigen britischen Besetzung Ray Dorset (git/voc)/ Jon Playle (b)/ Toby Hounsham (key)/ Mark David (dr) – gab es u. a. mehrmals auf dem Bansko Jazz Festival und dem Zürichsee-Festival. Herausragend war der Gig mit Status Quo beim Inaugural Junction 16 Concert (Betley Court Farm/ Crewe) und die USA-Tour 2013 (beispielsweise Brooklyn Bowl New York).

Nach dem 45. Geburtstag von In the Summertime – gefeiert mit einem besonderen Konzert im Theater von Camberley im Oktober 2015 – ging Mungo Jerry 2016 auf eine umfangreiche Tour durch Deutschland, die Schweiz und Belgien. Start der Tour war ein ausverkauftes Fernsehkonzert der Band in der alten Berliner Kindl-Brauerei als Programmpunkt der Berliner Filmfestspiele Berlinale, das der Fernsehsender arte im Mai in seinem Programm Berlin live zeigte. Beim 2016 erschienenen neuen Album Rewind ist neben der aktuellen Besetzung Ray Dorset (git, voc, harp), Toby Hounsam (keys), Bob White (dr) und Jon Playle (bass) auch Howie Casey (Sax) dabei, der vorher für Paul McCartney das Saxophon gespielt hat. Seit 2017 unterstützt die Band bei Live-Konzerten auch der deutsche Cello-Musiker Franky Klassen und seit 2018 der Saxophonist Adam Davy.

Bedeutung für die Geschichte der Pop-MusikBearbeiten

Mungo Jerry gilt einigen als die Band mit der ersten Maxi-Single (In the Summertime/Mighty Man/Mungo’s Blues; herausgegeben von PYE-Records auf dem neuen Dawn-Label 1970).[8] Diese enthielt den Superhit In the Summertime, der bis zum heutigen Tag 30 Millionen Mal verkauft wurde (nicht mitgerechnet Coverversionen unter anderem von Shaggy, Elton John und Billy Idol). Die in Studio-Aufnahmen und Live-Gigs praktizierte Mouth-Percussion führte zu weiterer Verbreitung von Beatboxing.

Aus der Mungo-Jerry-Band gingen Musiker hervor, die später für andere bekannte Bands und Künstler spielten – wie Bob Daisley (u. a. Rainbow, Ozzy Osbourne) und Boris Williams (The Cure).

Die Firma Seydel, einer der führenden Produzenten von professionellen Mundharmonikas, ehrte Ray Dorset und seine Band für seine Verdienste um den Blues mit der Herstellung einer offiziellen Bluesharp-Serie mit dem Namen „Mungo Jerry“.[9]

DiskografieBearbeiten

AlbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[10][11][12] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1970 Mungo Jerry
14
(2 Mt.)
300! 300! 13
(6 Wo.)
64
(11 Wo.)
1971 Electronically Tested / Baby Jump (Electronically Tested) (DE)
300! 300! 300! 14
(8 Wo.)
300!

Weitere Alben

  • 1971: Memoirs of a Stockbroker
  • 1971: Somebody Stole My Wife
  • 1972: You Don’t Have to Be in the Army
  • 1972: Boot Power
  • 1974: Long Legged Woman
  • 1976: Impala Saga
  • 1977: Lovin’ in the Alleys, Fightin’ in the Streets
  • 1978: The Golden Orpheus ’78 – Live in Concert
  • 1978: Ray Dorset & Mungo Jerry (mit Ray Dorset)
  • 1979: Six a Side
  • 1981: Together Again
  • 1981: Hit-Station
  • 1982: Boogie Up (mit Horizon)
  • 2007: A Case for the Blues (als Katmandu feat. Mungo Jerry und Peter Green)
  • 1990: Snakebite
  • 1997: Old Shoes New Jeans
  • 2001: Candy Dreams
  • 2004: Adults Only (als Mungo Jerry Bluesband)
  • 2007: When She Comes, She Runs All over Me (als Mungo Jerry Bluesband)
  • 2008: Naked – From the Heart
  • 2010: Cool Jesus
  • 2013: Kickin’ Back (als Mungo Jerry Bluesband)
  • 2016: Rewind (2 CDs; Lieder 1970–2015 + neue Tracks)
  • 2017: 100% Live in Baden Baden
  • 2019: Xstreme

KompilationenBearbeiten

  • 1973: Mungo Jerry’s Greatest Hits
  • 1973: The Best of Mungo Jerry
  • 1974: Golden Hour
  • 1975: The Pye History of British Pop Music – Mungo Jerry
  • 1977: The Mungo Jerry File (2 LPs)
  • 1980: Greatest Hits …
  • 1982: Greatest Hits
  • 1985: Greatest Hits
  • 1987: Too Fast to Live and Too Young to Die
  • 1989: The Greatest Hits of Mungo Jerry
  • 1990: Golden Hour of Mungo Jerry
  • 1991: The Early Years
  • 1991: In the Summertime. Greatest Hits
  • 1991: The Collection
  • 1993: Greatest Hits – Vol. 1
  • 1993: Greatest Hits – Vol. 2
  • 1994: Best Of
  • 1994: In the Summertime
  • 1995: Snake Bite
  • 1995: You Don’t Have to Be in the Army / Boot Power
  • 1995: Gold
  • 1996: The Very Best of Mungo Jerry
  • 1997: The Best of Mungo Jerry
  • 1999: Baby Jump: The Dawn Anthology (2 CDs)
  • 2003: Mungo Jerry
  • 2004: Baby Jump – The Definitive Collection (3 CDs)
  • 2005: In the Summertime: The Hit Collection
  • 2005: Superhits
  • 2005: The Very Best of … Mungo Jerry
  • 2005: Together Again
  • 2006: Supergold
  • 2006: Cocktail: Best of Mungo Jerry
  • 2007: In the Summertime – The Best of Mungo Jerry
  • 2007: Best: Alright Alright Alright
  • 2007: The Essential Mungo Jerry
  • 2007: Never Mind I’ve Still Got My Rock ’n’ Roll
  • 2012: The Dawn Singles Collection

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[10][12] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1970 In the Summertime
Mungo Jerry
1
(6 Mt.)
1
(4½ Mt.)
1
(20 Wo.)
1
(20 Wo.)
3
 Gold

(13 Wo.)
1971 Mungo’s Blues (Dust Pneumonia Blues)
Hit-Station
45
(1 Wo.)
14
(1 Mt.)
300! 300! 300!
Baby Jump
Electronically Tested
11
(12 Wo.)
14
(1 Mt.)
300! 1
(13 Wo.)
300!
Lady Rose
Boot Power
7
(18 Wo.)
300! 2
(12 Wo.)
5
(12 Wo.)
300!
You Don’t Have to Be in the Army to Fight in the War
You Don’t Have to Be in the Army
39
(3 Wo.)
300! 300! 13
(8 Wo.)
300!
1972 Open Up
Boot Power
28
(5 Wo.)
300! 300! 21
(8 Wo.)
300!
1973 Alright Alright Alright
Long Legged Woman
12
(13 Wo.)
300! 300! 3
 Silber

(12 Wo.)
300!
Wild Love
Long Legged Woman
25
(2 Wo.)
300! 300! 32
(5 Wo.)
300!
1974 Long Legged Woman Dressed in Black
Long Legged Woman
300! 300! 300! 13
(9 Wo.)
300!
1999 Support the Toon
300! 300! 300! 57
(1 Wo.)
300!
mit Toon Travellers

Weitere Singles

  • 1970: Mungo’s Blues
  • 1972: My Girl and Me
  • 1975: Hello Nadine
  • 1975: Can’t Get Over Loving You
  • 1976: It’s a Secret
  • 1976: Lana
  • 1976: Sugar Mama
  • 1976: Don’t Let Go
  • 1977: Heavy Foot Stomp
  • 1977: All That a Woman Should Be
  • 1977: We’re OK
  • 1978: Hello It’s You Again (mit Ray Dorset)
  • 1979: Dancin’ in the Street (mit Ray Dorset)
  • 1979: Double Hits
  • 1980: What’s Her Name, What’s Her Number?
  • 1980: Forgotten Land
  • 1980: Summertime Holiday
  • 1980: On a Night Like This (mit Horizon)
  • 1982: Knocking on Heaven’s Door (mit Horizon)
  • 1983: There Goes My Heart Again (mit Ray Dorset and the Tarts)
  • 1984: Play for You My Drum
  • 1987: In the Summertime (Nr. 1 britische Independant-Charts/ mit Brothers Grimm)
  • 1990: In the Summertime (Dance Rave Medley 1990)
  • 1995: Red Leather & Chrome
  • 1999: Toon Army
  • 2000: Mr. Midnight
  • 2001: Lady Rose 2001
  • 2002: Partyland
  • 2007: Staying at Home
  • 2010: Give Me a Song
  • 2010: In the Summertime – Touch the Sky (Nr. 15 britische Dance-Charts/mit Bluestone feat. Skibadee)

EPsBearbeiten

  • 1970: In the Summertime / Mighty Man / Dust Pneumonia Blues
  • 1971: Baby Jump / The Man Behind the Piano / Maggie, Midnight Special, Mighty Man
  • 1971: Lady Rose / She Rowed / Milk Cow Blues / Little Louis
  • 1971: Lady Rose / Have a Whiff on Me / Milk Cow Blues / Little Louis
  • 1971: You Don’t Have to Be in the Army to Fight in the War / The Sun Is Shining / O’Reilly / We Shall Be Free
  • 1972: Open Up / Going Back Home / I Don’t Wanna Go Back to School / No Girl Reaction
  • 1972: My Girl and Me / Summer’s Gone / 46 and On / It’s a Goodie Boogie Woogie
  • 1977: Mungo Rox (mit Ray Dorset)
  • 1980: Mungo’s Summer Fun Packag

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/Region   Silber   Gold   Platin Verkäufe Quellen
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (RIAA) 0! S 1 0! P 1.000.000 riaa.com
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (BPI) 1 0! G 0! P 250.000 bpi.co.uk
Insgesamt 1 1

WeblinksBearbeiten

  Commons: Mungo Jerry – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

QuellenBearbeiten

  1. Interview mit Eliot Cohen A.M.I. (Veranstalter/Organisator Hollywood-Festival 1970, für: „Lernprogramme“, Springer-Verlag, Heidelberg, Hrsg.: Macromedia, 2002): Nachweis für Mungo Jerry-Erfolg auf dem Hollywood Festival 1970 und zweimaliger Auftritt der Band nach Publikumswahl.
  2. Siegfried Schmidt-Joos, Wolf Kampmann: Rock-Lexikon, 2008, ISBN 978-3-499-62133-8, S. 1183: rund 30 Millionen verkaufte Tonträger ohne Kompilationen.
  3. Printausgaben englisches Musik-Fachmagazin Melody-Maker 1970 und 1971.
  4. UK-Chartplatzierungen für Alright Alright Alright.
  5. Printausgaben Melody Maker und New Musical Express 1987: Nachweis für Nr.-1-Platzierung von In the Summertime (Mungo Jerry & The Brothers Grimm / Illegal Records) in der Indie-Chart.
  6. Interview mit Ray Dorset (für: „Lernprogramme“, Springer-Verlag, Heidelberg, Hrsg.: Macromedia, 2002, für Vorstellung mitwirkender Partner): Nachweis Chartplatzierungen (auch auf afrikanischem Kontinent).
  7. Video ZDFmediathek: „Volle Kanne“ – Ray Dorset rockt bei Volle Kanne in der ZDFmediathek, abgerufen am 3. Februar 2014 (offline)
  8. [Printausgaben Melody Maker und New Musical Express Mai 1970]
  9. paytons.com.au.
  10. a b Chartquellen: Singles Alben UK US
  11. The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7.
  12. a b Gold-/Platin-Datenbanken: DE AT CH UK US